Hörst dus wohl, Schweizer? — Aber nur weiter!

PATER

Höre dann, wie gütig, wie langmütig das Gericht mit dir Böswicht verfährt. Wirst du itzt gleich zum Kreuz kriechen, und um Gnade und Schonung flehen, siehe, so wird dir die Strenge selbst Erbarmen, die Gerechtigkeit eine liebende Mutter sein — sie drückt das Auge bei der Hälfte deiner Verbrechen zu, und läßt es — denk doch! — und läßt es bei dem Rade bewenden.

SCHWEIZER

Hast dus gehört, Hauptmann? Soll ich hingehn, und diesem abgerichteten Schäferhund die Gurgel zusammen schnüren, daß ihm der rote Saft aus allen Schweiß-Löchern sprudelt? —

ROLLER

Hauptmann! — Sturm! Wetter und Hölle! — Hauptmann! — wie er die Unter-Lippe zwischen die Zähne klemmt! soll ich diesen Kerl das oberst zu unterst unters Firmament wie einen Kegel aufsetzen?

SCHWEIZER

Mir! mir! Laß mich knien, vor dir niederfallen! Mir laß die Wollust ihn zu Brei zusammenzureiben!

Pater schreit.