SPIEGELBERG
Pst doch! Pst! — Er hat so seine Ohren unter uns herumlaufen — Hauptmann sagst du? wer hat ihn zum Hauptmann über uns gesetzt, oder hat er nicht diesen Titel usurpiert, der von rechtswegen mein ist? — Wie? legen wir darum unser Leben auf Würfel265 — baden darum alle Milzsuchten des Schicksals aus, daß wir am End noch von Glück sagen, die Leibeigenen eines Sklaven zu sein? — Leibeigenen da wir Fürsten sein könnten? — Bei Gott! Razmann — das hat mir niemals gefallen.
SCHWEIZER
Zu den andern.
Ja — du bist mir der rechte Held, Frösche mit Steinen breit zu schmeißen — Schon der Klang seiner Nase, wenn er sich schneuzte könnte dich durch ein Nadelöhr jagen —
SPIEGELBERG
zu Razmann.
Ja — Und Jahre schon dicht’ ich darauf266: Es soll anders werden. Razmann — wenn du bist wofür ich dich immer hielt — Razmann. — Man vermißt ihn — gibt ihn halb verloren — Razmann — Mich deucht, seine schwarze Stunde267 schlägt — wie? Nicht einmal röter wirst du, da dir die Glocke zur Freiheit läutet? Hast nicht einmal so viel Mut, einen kühnen Wink zu verstehen?
RAZMANN
Ha, Satan! worin verstrickst du meine Seele?