im Abgehn.
Gott sei euch gnädig!
FRANZ
Pöbel-Weisheit, Pöbelfurcht! — Es ist ja noch nicht ausgemacht, ob das Vergangene nicht vergangen ist, oder ein Auge findet über den Sternen — hum, hum! wer raunte mir das ein? Rächet denn droben über den Sternen einer? — Nein, nein! Ja, ja! Fürchterlich zischelts um mich: Richtet droben einer über den Sternen! Entgegen gehen dem Rächer über den Sternen diese Nacht noch! Nein! sag ich — Elender Schlupfwinkel, hinter den sich deine Feigheit verstecken will — öd, einsam, taub289 ists droben über den Sternen — wenns aber doch etwas mehr wäre? Nein, nein, es ist nicht! Ich befehle, es ist nicht! wenns aber doch wäre? Weh dir, wenns nachgezählt worden wäre! wenns dir vorgezählt würde diese Nacht noch! — warum schaudert mir so durch die Knochen? — Sterben! warum packt mich das Wort so? Rechenschaft geben dem Rächer droben über den Sternen — und wenn er gerecht ist, Waisen und Witwen, Unterdrückte, Geplagte heulen zu ihm auf, und wenn er gerecht ist? — warum haben sie gelitten, warum hast du über sie triumphieret? —
Pastor Moser tritt auf.
MOSER
Ihr ließt mich holen, gnädiger Herr. Ich erstaune. Das erstemal in meinem Leben! Habt ihr im Sinn über die Religion zu spotten, oder fangt ihr an vor ihr zu zittern?
FRANZ
Spotten oder zittern, je nachdem du mir antwortest. — Höre Moser, ich will dir zeigen, daß du ein Narr bist, oder die Welt fürn Narren halten willst, und du sollst mir antworten. Hörst du? Auf dein Leben sollst du mir antworten.