R. MOOR

Weg, weg! — Unglückseligste der Bräute! — Schau selbst, frage selbst, höre! — Unglückseligster der Väter! Laß mich immer ewig davon rennen!

AMALIA

Haltet mich! Um Gottes willen, haltet mich! — Es wird mir so Nacht vor den Augen — Er flieht!

R. MOOR

Zu spät! Vergebens! Dein Fluch, Vater, — frage mich nichts mehr! — ich bin, ich habe — dein Fluch — dein vermeinter306 Fluch! — Wer hat mich hergelockt? Mit gezogenem Degen auf die Räuber losgehend. Wer von euch hat mich hieher gelockt, ihr Kreaturen des Abgrunds? So vergeh dann, Amalia! — Stirb, Vater! Stirb durch mich zum drittenmal! — Diese deine Retter sind Räuber und Mörder! Dein Karl ist ihr Hauptmann.

Der alte Moor gibt seinen Geist auf.

Amalia steht stumm, und starr wie ein Bildsäule. Die ganze Bande in fürchterlicher Pause.

RAUBER MOOR

wider eine Eiche rennend.