HERRMANN

Und die wird sein: Vivat der neue Herr, Franciskus von Moor!

FRANZ

streichelt ihm die Backen.

Wie schlau du bist? — denn siehst du, auf diese Art erreichen wir alle Zwecke zumal109 und bald. Amalia gibt ihre Hoffnung auf ihn auf. Der Alte mißt sich den Tod seines Sohnes bei, und — er kränkelt — ein schwankendes Gebäude braucht des Erdbebens nicht, um über’n Haufen zu fallen — er wird die Nachricht nicht überleben — dann bin ich sein einiger110 Sohn — Amalia hat ihre Stützen verloren, und ist ein Spiel meines Willens, da kannst du leicht denken — kurz, alles geht nach Wunsch — aber du mußt dein Wort nicht zurücknehmen.

HERRMANN

Was sagt ihr? frohlockend Eh soll die Kugel in ihren Lauf zurückkehren, und in dem Eingeweid ihres Schützen wüten — rechnet auf mich! Laßt nur mich machen — Adieu!

FRANZ

ihm nachrufend.

Die Ernte ist dein, lieber Herrmann! — Wenn der Ochse den Kornwagen in die Scheune gezogen hat, so muß er mit Heu vorlieb nehmen. Dir eine Stallmagd, und keine Amalia! Geht ab.