Dir liebstes Kind so früh des Todes musste sein.
Nicht vom Genuss schied sie, sie schied von Mühsamkeit,
Von Arbeit und von Harm, von Tränen und von Leid.
Davon die Welt so viel besitzt, dass, wär auch eben
Dem Menschen etwas lieb in diesem Erdenleben,
So großer Zusatz den Geschmack ihm nehmen muss,
Aus Furcht schon, dass gewiss Verrat folgt auf dem Fuß.
Warum weinst du, bei Gott? Was kam ihr denn abhanden?
Dass für die Mitgift sie sich keinen Herrn erstanden?
Dass Drohungen sie nicht gehört und Fremder Schmähen?