Schon Deine Ungnad muss uns Qual bereiten.

Doch ewig bleibt Dein Mitleid rühmlich stehen,

Eh wird die Welt vergehen,

Eh Du dem Demutvollen,

War er auch lang abtrünnig, wolltest grollen.

Du siehst vor Deinem Richterthron mich Armen,

Doch lässt Dein Allerbarmen,

Den Zorn sich nicht entfalten:

Lass heut, Herr, über mich Dein Mitleid walten!