Der nichts von Schmerze weiß, kein sehrend Leid verspüret,
Der keinem Missgeschick erliegt, den Furcht nicht rühret.
Dir gilt der Menschen Tun für bloße Nichtigkeit,
Gleichmüt’ge Sinnesart im Glück wie auch im Leid
Trägst du in dir; dem Tod beutst du dich furchtlos dar,
So stehst du sicher da, ewig, unwandelbar.
Du misst den Reichtum nicht mit Gold und Schätzen zu.
Doch was Natur erheischt, das spendest reichlich du;
Dein Auge, dem sich nichts entzieht, das immer wache,
Erspäht den Elenden selbst unter goldnem Dache.