Stolz hast du mich verschmäht, du traute Erbin mein!

Es schien des Vaters Gut dir zu gering zu sein,

Als dass du je daran Genüge hättst gefunden.

Nie könnt es messen sich, ich sag es unumwunden,

Mit deinem frühen Geist, mit deinem holden Wesen,

Daraus dein Tugendpreis schon war vorauszulesen.

O Worte, kindlich Spiel, manierliches Bewegen,

Wie muss ich heut um euch so groß Betrübnis hegen!

Und du, mein Trost, kehrst nicht zurück in Ewigkeiten,

Und meiner Sehnsucht wirst kein Ende du bereiten.