Dem Bruder einen Sohn entwandt und heimlich

Ihn als den seinen schmeichelnd auferzogen.

Dem füllet er die Brust mit Wut und Rache

Und sendet ihn zur Königsstadt, daß er

Im Oheim seinen eignen Vater morde.

Des Jünglings Vorsatz wird entdeckt: der König

Straft grausam den gesandten Mörder, wähnend,

Er töte seines Bruders Sohn. Zu spät

Erfährt er, wer vor seinen trunknen Augen

Gemartert stirbt; und die Begier der Rache