Er wurde plötzlich sehr ruhig. Als wäre alles in ihm geborsten. Er verschwand unauffällig und trat ins Entrée.

— Du fährst nicht! Er sah sie zittern und ihre Augen fraßen glühend an ihm. Du fährst nicht! Ich werde Dir die Seele aus dem Leibe reißen, wenn Du fährst.

Er hörte ihre Zähne wie in Schüttelfrost an einander schlagen.

Er sah sie verächtlich an.

— Ich habe nichts mehr mit Dir zu tun, sagte er langsam und kalt.

— Du fährst nicht! keuchte sie.

— Ich fahre! Ich will nicht mehr meine Seele prostituieren. Ich muss Dich in meinem Herzen vor diesem herzlosen Weihe da — er zeigte verächtlich mit dem Finger auf sie — retten... die Trümmer retten.

Er lächelte wie im Traume.

Sie klammerte sich an ihn.

— Du bist morgen Nachmittag dort, wo Du heute mit mir warst... Bist Du nicht da, so, so...