Er ging schnell die Straße entlang. Nach Hause. Bald trat ihm kalter Schweiß auf die Stirne, eine unangenehme feuchte Hitze kroch schwül über seinen Körper, und die Stiche im Halse wurden noch häufiger und schmerzhafter.
Die Angst wühlte sich tiefer und banger in sein Blut: er begann zu laufen.
Oben auf seinem Zimmer warf er sich aufs Bett.
Sein Herz schlug gewaltsam. Er fühlte, er hörte die feinsten Adern klopfen und zittern und sich in wachsender Macht mit Blut füllen, als ob sie platzen wollten.
Er setzte sich behutsam im Bett zurecht, nun reckte er sich langsam hoch: es wurde noch schlimmer. Er schob die Kissen gegen die Wand, legte sich halb hin, presste die Stirn gegen die kalte Wand und horchte auf das Fieber.
Allmählich glättete es sich in ihm. Das Blut floss langsam zum Herzen zurück. Er hustete frei auf, ohne Schmerzen.
Er wartete. Ob es nicht wiederkäme?
Nein: Das Herz schlug fast ruhig, nur seine Hände fieberten und er war wie gebadet in Schweiß.
Er knöpfte langsam die Kleider auf und trocknete sich die Stirn. Nur seine Hände: sie glühten so heiß und so feucht.
Nun ja: es war nicht das erste Mal. Es wird sicher vorübergehen.