1. Die Droge.
In der oben (S. 6) gegebenen Definition des Begriffes und der Aufgaben der Pharmakognosie sind die Objekte der Behandlung kurzweg „Drogen“ genannt worden. Der Ausdruck ist in seiner Ableitung nicht ganz klar.
Im Französischen schreibt man drogue, droguiste, im Italienischen: droga, drogheria, im Spanischen: droga, drogueria, im Holländischen: droge, drogist, im Englischen: drug, druggist. Welcher Stamm aber dem Worte Droge zugrunde liegt, ist unsicher. Die einen (FRISCH, DIEZ) leiten das Wort von dem deutschen drog, droge, droêge, drög = trocken ab (im Niederdeutschen: droog, sächsisch: drêge, berndeutsch: troche, alt-bayrisch-österreichisch (Buch d. Natur): trucken, trücken, alt-englisch: dréze, holländisch: trook, in der heutigen Niederlausitzer Volkssprache: tre oder trëe); andere von dem keltischen droch = schlecht, noch andere von dem illyrischen drug = kostbar oder dem persischen (?) drogua = Betrug.
Es erscheint, wie FLÜCKIGER bemerkt, nicht sehr wahrscheinlich, daß die romanischen Sprachen das Wort aus den germanischen herübergenommen haben. Denn es waren zuerst romanische Völker (Italiener, Portugiesen, Spanier), die die Drogen nach Deutschland, Holland und England brachten. Doch ist es nicht ohne Beispiel, daß eine Bezeichnung von den Empfängern gegeben und von den Liefernden übernommen wurde.
Nur in England ist das Wort sicher bis in den Anfang des XIV. Jahrh. zurück zu verfolgen. In Close Roll I Edw. III. 1. mem. 32 (einem Jahrbuch aus der Regierung Eduard III.) aus dem Jahre 1327 findet sich die Stelle: «Novem balas de drogges de spicerie», dann 1386 oder 1388 (bei CHAUCER CANTERBURY Tales Prol. 426 Apothecaries): «to send him drogges» und 1398 (in TREVISAS Übersetz. d. Bartholomaeus de proprietatibus rerum, gedr. 1495): «of stronge drouges». Dann auch 1513 (in DOUGLAS, Aeneis): «huilsum of small as ony spicery, Tryakle, droggis or electuary», und 1655 in THOMAS GAGE, New survey of the West-Indias XVII: «drugs for Chocolatte, also Apothecary drugs as Zarzaparilla». (Hier werden also bereits die «Arzneidrogen» von den anderen unterschieden!) Außer diesen Formen findet sich im Englischen noch: drogis, drougges, droigis, drugges, drougs, druggs, drogs, drugge, ja sogar später auch die Formen drogue und drogues! Das Wort war also im XIV. Jahrh. schon in England gebräuchlich und zwar in der ältesten Form ohne u.
Bei den lateinisch schreibenden Schriftstellern läßt sich das Wort Drogue bestimmt nicht weiter als bis ins XV. Jahrh. verfolgen. Es findet sich im Dispensatorium ad aromatarios des PSEUDO-NICOLAI, eines unbekannten Verfassers (Lugd. 1536) einer Kompilation aus dem XV. (?) Jahrh. (in einzelnen Teilen aber wohl älter). Dort heißt es: «Et voco droguas medicinas magni precii quae ad nos deferentur a longinquis partibus», und der Verfasser zählt folgende «Drogen» auf: Ambra, Amomum, Balsamus, Bombax, Ben album und rubrum, Blacte bisaucie, Carpobalsamum, Camphora, Cassia lignea, Calamus aromaticus, Cardamomum, Cinnamomum, Cubebae, Celtica, Crocus, Doronicum, Folia, Galanga, Gariofili, Lapdanum, Lign. Aloes, Macis, Muscus, Malabatrum, Nux indica, Nux muscata, Piper, Ribes, Spica Nardi, Spongia, Spuma maris, Unicornum, Zinziber, Zedoaria, Zuccara.
Das sind, wie FLÜCKIGER (Arch. d. Pharm. 1881) bemerkt, in der Mehrzahl Aromata und auch GARCIA DA ORTA betrachtet diese Eigenschaft als wesentlich für den Begriff Droge: «aromaticum voco non odoratum — quod vulgo droguam vocant» (in der CLUSIUSschen Übersetzung, im spanischen Original steht droga, nicht drogua).
Es würde also ursprünglich das Wort Drogua oder Droga für einen wertvollen Arzneirohstoff, vorwiegend aus der Gruppe der Aromata gebraucht worden sein, wie das noch heute in dem illyrischen Worte für Droge dragomiris (drug = kostbar, miris = wohlriechend) zum Ausdrucke kommt. Doch scheint man auch schon im XVI. Jahrh. das «trocken» als wesentlich für den Begriff Droge betrachtet zu haben, da MARCO GUAZZO, wo er davon spricht, daß die «Drogherie» der Drogensammlung (Spetieria) des BUONAFEDE in Padua durch die Schiffe der Venetianer geliefert werden müssen, ausdrücklich von «cose secche di levante» spricht.
HUSEMANN meint, daß die oben genannte Stelle im Dispensatorium des PSEUDO-NICOLAUS der Ort sei, wo das Wort zuerst auftritt und von dem Verfasser wohl erfunden sei («et voco»). Der Verfasser ist unbekannt, könnte aber nach Lage der Sache ein im Orient lebender Kompilator sein oder ein aus orientalischen Quellen schöpfender, so daß der orientalische Ursprung des Wortes doch nicht ganz unmöglich wäre. (Sein Werk muß jedenfalls höher hinauf als ins XV. Jahrh. gesetzt werden, wohin es CHOULANT verweist.) Doch fehlt das Wort sowohl in den arabischen, spanisch-arabischen, algerischen und ägyptischen, persischen und türkischen Lexicis (HESS).
In Italien scheint schon im XV. Jahrh. der Ausdruck droga ganz gebräuchlich gewesen zu sein.
In Convent. Saonae (1526) findet sich die Stelle: «pro quibuscunque generibus specierum s. aromatum et drogariarum», und Drogaria wird in CANGES Glossar. mediae et infimae latinitatis definiert: «aroma quodvis materia ex qua medicamenta et aliae compositiones conficiuntur».
In Frankreich findet sich das Wort «drogue» mit u (Provenc.: drogua) zuerst im XIV. Jahrh. in Nat. à l’alch. err.: «dissoudre et distiller Tes drogues pour les congeler Par alambics» (LITTRÉ). Dann im XV. Jahrh. bei BASSELIN: «il n’y a chez l’apothicaire De drogue», auch 1484 in einer Verordnung über das Meisterstück der Apotheker, wo verlangt werden: «cognoissances de drogues». Im XVII. Jahrh. ist es allgemein gebräuchlich und wird z. B. auf den Titeln der Werke POMETS und LÉMERYS benutzt.
LITTRÉ denkt bei der Ableitung auch an drwg (kelt. kimry), droug, drouk (breton.) und droch (irländ.), was soviel wie eine schlecht schmeckende Substanz (tout ce qui est mauvais) bedeutet, und von ihm auf den gewöhnlich schlechten Geschmack der Arznei bezogen wird (?). Merkwürdigerweise wird der Ausdruck drogue in Frankreich auch für ein eingekerbtes Holzstück benutzt, das dem Verlierer bei einem gewissen Spiele auf die Nase geklemmt wird!
In Deutschland scheint die Bezeichnung Drogist oder Trochist älter zu sein wie Droge. — Droge kommt im Altdeutschen und Mittelhochdeutschen nicht vor, auch nicht in den Arzneibüchern des XVI. Jahrh. und wird erst im XVII. Jahrh. gebräuchlich, so daß HÖRNIG noch 1646 den Trochisten von den Trochisci viperini, die er einzuführen habe, ableiten konnte, was aber offenbar falsch ist (HUSEMANN).
Ziehen wir aus Vorstehendem die Schlüsse, so müssen wir zugeben, daß die Herkunft des Wortes Droge, das wir in deutschen Texten am besten wohl ohne u schreiben werden, unsicher ist. Es war schon im Anfang des XIV. Jahrh. in der Form drogge in England und zu gleicher Zeit in der Form drogue in Frankreich ganz gebräuchlich, dürfte daher kaum von dem Kompilator des Dispensatorium ad aromatarios erfunden sein, bei dem sich die Worte «et voco» wohl nur auf die Form «drogua» beziehen.
Die alten Griechen sprachen von ὕλη, d. h. Rohstoff (ursprünglich Holz) und nannten einen arzneilichen Rohstoff ὕλη ἰατρική — so z. B. auf dem Titel von DIOSKURIDES Arzneimittellehre. GALEN braucht diese Worte als identisch mit materia medica. Die Lateiner des Mittelalters nannten die arzneilichen Rohstoffe Simplicia, im Gegensatz zu den zusammengesetzten Arzneimitteln (Composita), dieser Ausdruck findet sich, wie es scheint, noch nicht im IV. Jahrh. — APULEJUS BARBARUS schreibt z. B. de medicaminibus herbarum, PLACITUS PAPYRIENSIS de medicamentis ex animalibus — aber noch auf zahlreichen Schriften «de simplicibus» im XV. und XVI. Jahrh. und verschwindet allmählich erst im XVIII. Jahrh. Immerhin nennt noch 1730 NEUMANN die Drogen Simplicia, VALENTINI gab 1716 eine Historia simplicium reformata und MONTI 1724 Exoticorum simplicium varii indices heraus.
In Holland ist bei den Apothekern der Ausdruck Simplicia für Drogen noch heute in Anwendung und auch in Frankreich nennt man sie «médicaments simples».
Berühmt ist des MATTHÄUS PLATEARIUS liber de simplici medicina (Circa instans) aus dem XII. Jahrh., und auch bei CONSTANTINUS AFRICANUS (XI. Jahrh.) findet sich ein Abschnitt de gradibus simplicium. Der MACER FLORIDUS aus dem X. Jahrh. schreibt aber noch de viribus oder de virtutibus herbarum.
Im Dispensatorium Nicolai (XII. Jahrh.) beginnt das erste Kapitel: «Medicina alia est simplex, alia composita. Simplex est quae talis qualis eam natura produxit vel quae artificio paratur sine alterius admistione talis autem est sicut piper, scammonea et multae in hunc modum».
In diesen Worten liegt eine Definition des Wortes Simplicia und damit auch des Wortes Droge, die an Klarheit nichts zu wünschen übrig läßt.
Da in dem jetzigen Sprachgebrauch das Wort «Droge» für alle Rohstoffe, mit Ausnahme der mineralischen, angewendet wird — und zwar für trockene, im Gegensatz zu frischen Pflanzen und Tieren — empfiehlt es sich, die technischen Rohstoffe als technische Drogen von den arzneilichen Rohstoffen, den Arzneidrogen, abzutrennen. Die Pharmakognosie beschäftigt sich, wie schon ihr Name sagt, nur mit den letzteren. Doch fasse ich den Begriff ziemlich weit und werde im Folgenden z. B. auch die Genußmittel (z. B. die Purindrogen), die ja auch gelegentlich Heilmittel sind und auch manches andere, z. B. einige Klebemittel, Farbstoffe usw. mit hineinziehen, da sich ja ganz scharfe Grenzen auch hier nicht ziehen lassen, und die Lehre von den technischen Rohstoffen auch vielfach auf pharmakognostisches Gebiet übergreift. Aber ich möchte doch nicht unterlassen zu betonen, daß die Verwendung des Pfeffer als Gewürz, der Quebracho- und Eichenrinde als Gerbemittel, von Catechu, Rhabarber, Kamala, Indigo, Tournesol in der Färberei, des Meccabalsam, Perubalsam und Weihrauch zu rituellen Zwecken, des Mohn zum Bestreuen von Backwerk, des Sandelholz zu kunstgewerblichen Gegenständen, der Hopfendrüsen in der Brauerei, eigentlich schon außerhalb der Pharmakognosie liegt. Endlich werden auch die Drogen noch eingehend behandelt werden, die zwar selbst mehr und mehr aus dem Handel verschwinden, die aber Ausgangsmaterialien für die Darstellung wichtiger chemischer Heilmittel bilden (Cina, Podophyllum, Fol. cocae).
«Freilich muß zugestanden werden, daß erhebliche Willkür in der Abgrenzung und Behandlung des pharmakognostischen Lehrstoffes nicht auszuschließen ist. Die Pharmakognosie ist keineswegs ein scharf begrenzter Wissenszweig, und darin liegt eben das Wesen und wohl auch ein besonderer Reiz des Faches, daß er die Hilfsmittel verschiedener Disziplinen zu dem einen Zwecke gründlicher Kenntnis der Rohstoffe des Arzneischatzes oder sonst vom Standpunkte der Pharmazie aus wichtiger Pflanzenteile oder Produkte verwertet» (FLÜCKIGER–TSCHIRCH, Grundlagen).
Zu den Arzneidrogen gehören nun aber sowohl die Pflanzendrogen wie die Tierdrogen, die arzneilich angewendet werden; also wenn man alle jemals arzneilich angewendeten Vertreter beider Reiche herbeizieht, ein ungeheueres Material. DIOSCURIDES führt bereits gegen 500 Heilpflanzen auf, bei PLINIUS finden sich gegen 1000, bei KASPAR BAUHIN ca. 6000 Pflanzennamen, überwiegend auch Heilpflanzen, die Alphita (XIII. Jahrhundert) verzeichnet 645, bei CORDUS finden sich rund 800. In SCHRÖDERS Pharmacopoea medico-chymica (1641), die ca. 6000 Simplicia enthält, figurieren noch 150 Arzneistoffe aus dem Tierreiche. Noch BERG und WITTSTEIN behandeln eine recht stattliche Anzahl. Diese nach Hunderten zählenden Arzneidrogen in der oben charakterisierten Weise wissenschaftlich abzuhandeln, nach allen Richtungen genau zu beschreiben, ist für einen Einzelnen ein Ding der Unmöglichkeit, da die überwiegende Zahl noch gar nicht genauer untersucht ist. Es ist aber auch gar nicht nötig, da die Zahl der noch heute wirklich arzneilich angewendeten Drogen relativ gering ist. Während die Gesamtzahl der seit dem Altertum jemals auf der Erde arzneilich benutzten Pflanzendrogen nach der DRAGENDORFFschen Liste (in den «Heilpflanzen», 1898) über 12700 beträgt — PICKERING führt gar in seiner allerdings unkritischen History of plants (Boston 1879) ca. 15000 Arznei- und Nutzpflanzen auf — werden jetzt in Deutschland, wie aus den Preislisten der Großdrogenhäuser hervorgeht, nur etwa 800 benutzt, und die Pharmakopoeen enthalten noch sehr viel weniger, das deutsche Arzneibuch IV 166 (dazu kommen im Ergänzungsbuch noch 171), die Edit. quarta der Pharmac. helvet. 218 Heilpflanzen und Drogen. Da es der modernen Heilkunde widerstrebt, Arzneidrogen zu benutzen, deren Zusammensetzung unbekannt oder ungenügend bekannt ist, hat sich die Zahl der von den Ärzten angewendeten Arzneidrogen seit der Mitte des XIX. Jahrh. fortdauernd verringert. Nur das Volk benutzt noch zahlreiche Pflanzen, die es teils selbst sammelt, teils kauft. In diese Verhältnisse erhält man erst einen Einblick, wenn man sich die Verkaufsziffern sog. obsoleter Drogen von einer größeren Drogenfirma verschafft. Man ist erstaunt, aus denselben zu ersehen, daß oft von den obsoletesten noch viele Zentner jährlich abgesetzt werden und doch kauft das Volk nur einen Teil beim Drogisten, viele werden in den Bauerngärten für den Hausgebrauch gebaut und die wildwachsenden selbst gesammelt. Einen Teil der «obsoleten» Drogen verwendet übrigens die Spezialitätenfabrikation.
Ich werde mich in diesem Handbuche auf die wichtigsten Drogen beschränken, diese aber eingehender behandeln.
Ausgeschlossen sind jetzt von der Pharmakognosie die Mineralien, die «lapides» der früheren Autoren, von denen die oben erwähnte SCHRÖDERsche Pharmakopoee noch 30 enthielt und alle chemischen Präparate und chemischen Rohstoffe, die der pharmazeutischen Chemie zuzuweisen sind.
In den «Grundlagen» haben wir uns dahin ausgesprochen, daß die Substanzen auszuschließen seien, von denen die Chemie schon allein imstande ist, eine erschöpfende Schilderung zu gewähren, wie die Fette, Wachse, ätherischen Öle, Zuckerarten u. dergl. Ich möchte sie jedoch, soweit sie medizinische Anwendung finden, einschließen und nur die technischen Produkte der chemischen Rohstofflehre überweisen. Übrigens will ja auch FLÜCKIGER Ausnahmen zulassen.
Ganz ausgeschlossen werden die Bauhölzer und das Papier, während die Gespinstfasern wegen ihrer vielen Beziehungen zur Medizin — die Baumwolle steht ja sogar in den Pharmakopoeen — wenigstens teilweise behandelt werden müssen.
Einige Drogen sind beides, technische und Arzneidrogen. Von Arzneidrogen, die gleichzeitig z. B. auch als Farbdrogen zu betrachten sind, sei der Rhabarber, die Hydrastis und die Calumbawurzel genannt. Der (europäische) Rhabarber ist in der Lyoner Seidenfärberei noch bis heute in Benutzung.
So spinnen sich zwischen der technischen und der medizinischen Rohstofflehre Fäden hinüber und herüber und es verwischen sich die Grenzen. Keinesfalls erscheint es aber zulässig, daß die technischen Rohstoffe einfach kurzweg als «Rohstoffe» bezeichnet werden, wie dies auf dem Titel von WIESNERS Buche: Die Rohstoffe geschieht. Zu den Rohstoffen gehören unbedingt auch die Arzneidrogen, die ja schon von DIOSCURIDES «arzneiliche Rohstoffe» genannt wurden.
Die Stellung der Arzneidrogen im Systeme der Arzneimittel überhaupt geht aus folgender Übersicht hervor, die ich für die schweizerische Pharmacopoee (Edit. IV, 1907) entworfen habe.
Arzneimittel (Arzneistoffe, Arzneisubstanzen, Arzneien, Medikamente) sind Substanzen oder Substanzgemenge, welche zur Verhütung oder Beseitigung abnormer Zustände oder Vorgänge im menschlichen oder tierischen Organismus oder zur Beschwichtigung störender, unangenehmer oder gefährlicher Erscheinungen in Anwendung gezogen werden. Sie zerfallen in folgende Kategorien:
| I. | In solche, die nicht in eine Arzneiform gebracht worden sind (Arzneiwaren). |
| a) Chemikalien mit Einschluß der anorganischen und organischen chemischen Präparate. b) Pflanzliche und tierische Rohstoffe oder Arzneidrogen. | |
| a) | Chemikalien mit Einschluß der anorganischen und organischen chemischen Präparate. |
| b) | Pflanzliche und tierische Rohstoffe oder Arzneidrogen. |
| II. | In solche, die in eine Arzneiform gebracht worden sind. |
| a) Einfache Arzneimittel. 1. Die einfachen pharmazeutischen oder galenischen Präparate. 2. Die organotherapeutischen, serumtherapeutischen, bakteriotherapeutischen und verwandten Präparate. b) Zusammengesetzte Arzneimittel, aus mehreren Substanzen oder einfachen Arzneimitteln oder beiden zusammengesetzte Mischungen. | |
| a) | Einfache Arzneimittel. |
| 1. Die einfachen pharmazeutischen oder galenischen Präparate. 2. Die organotherapeutischen, serumtherapeutischen, bakteriotherapeutischen und verwandten Präparate. | |
| 1. | Die einfachen pharmazeutischen oder galenischen Präparate. |
| 2. | Die organotherapeutischen, serumtherapeutischen, bakteriotherapeutischen und verwandten Präparate. |
| b) | Zusammengesetzte Arzneimittel, aus mehreren Substanzen oder einfachen Arzneimitteln oder beiden zusammengesetzte Mischungen. |