Tarsiidae
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4. Tarsius fuscus Fisch.-Waldh.
[Tafel III], Fig. 1–2
- a, b. mares, Bälge mit Schädel, Tomohon, Minahassa, Nord Celébes, 26. V und 12. VI 94.
- c. mas, Skelet, Tomohon, V 94.
- d–l. 8 Exemplare in Spiritus aus der Minahassa, IV 94, und Tomohon, II und IV 94.
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Je nach dem Alter verschieden gefärbt, jüngere gelber, ältere grauer. Das kleine Exemplar oben links auf [Tafel II] Fig. 2 stellt das jüngere Stadium in c ⅔ nat. Grösse dar. Das andere kleine, Fig. 3, ist T. sangirensis von Siao in c ½ nat. Grösse. Ich erwähnte schon früher (Abh. Ber. 1896/7 Nr. 6 p. 8), dass es keine genügende Abbildung von T. fuscus gäbe, besonders da er früher meist mit T. spectrum zusammengeworfen worden ist, welche letztere Art vielleicht in mehrere Rassen zerfällt; dies zu beurtheilen genügt das vorhandene Material von den verschiedenen Fundorten noch nicht.
O. Thomas (TZS. XIV, 381 1898) monirt, dass ich die genaueren Unterschiede zwischen T. sangirensis und T. philippensis nicht angegeben habe, während ich die zwischen fuscus und philippensis wohl aufführe; allein da sangirensis sich fuscus, und nicht philippensis anschliesst, so wäre es überflüssig gewesen, diese Unterschiede nochmals ausführlich zu wiederholen. Auch meint er, dass ich die Tarsen von philippensis als „vollkommen nackt“ bezeichne, übersieht aber, dass ich sie (Abh. Ber. 1896/7 Nr. 6 p. 9 Zeile 7) „so gut wie nackt“ und (Zeile 27) „fast nackt“ nenne, also genau so wie er sie bezeichnet: „tarsis fere nudis“.
Das Thier spielt eine Hauptrolle in den Erzählungen der Eingebornen von Central Celébes, die die Baree-Sprache reden (Adriani: Étude sur la litt. des To Radja, TTLV. XL, 342–53 1898). Es heisst da nggasi oder tangkasi (Minahassa: tangkasi, Sangi: tenggahĕ, Dajak ngadju, Bórneo: ingkir).
[[Inhalt]]
Chiroptera
Megachiroptera
Pteropidae
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5. Pteropus wallacei Gr.
[Tafel IV], Fig. 1
- a–c. Bälge, 2 mares, 1 fem., Tomohon, Minahassa, Nord Celébes, XI 94 (94, 89, 89 mm)[1].
- d. mas, in Spiritus, Tomohon, 6. IV 94 (87 mm).
Nord und Süd Celébes: Amurang (Mus. Leid.), Lotta, Masarang 3500 Fuss hoch (Mus. Dresd.), Tomohon (Sarasins), Makassar (Brit. Mus.).
Hickson (Nat. N. Cel. 1889, 85) glaubt die Art auch auf der kleinen Insel Talisse im Norden von Celébes gesehen zu haben.
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6. Pteropus alecto Temm.
- a. mas, Balg, Buol, Nord Celébes, VIII 94 (155 mm).
- b. mas, Balg, Bonthain, Süd Celébes, 4. X 95 (160 mm).
- c. fem., Balg, Sokoija, Matanna See, Südost Central Celébes, 6. III 96 (115 mm).
- d. fem., in Spiritus, Tomohon, Minahassa, Nord Celébes, IV 94 (143 mm).
- e. mas, in Spiritus, Umgegend von Makassar, Süd Celébes (170 mm).
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Diese Art, die die Herren Sarasin von Nord, Central und Süd Celébes mitbrachten, soll von Celébes nach Osten bis Neu Guinea vorkommen. Wie weit sie nach Westen geht, ist noch unsicher; bis jetzt ist sie westlich von Celébes nur von Bawean, zwischen Java und Bórneo, genannt. Temminck beschrieb sie nach einem Exemplar aus der Minahassa (Mon. Mam. II, 76 1835–41), dieses Exemplar fehlt aber in Jentinks Catalog des Leidner Museums (XII, 147–8 1888); es war, der Beschreibung nach, sehr dunkel gefärbt und ebenso sind die 5 Exemplare der Herren Sarasin und die 3 von Celébes im Dresdner Museum, die aus der Minahassa, Gorontalo und Makassar stammen. Es fragt sich, ob, bei genügend grossem Materiale von allen Fundorten, nicht Localrassen zu unterscheiden sein werden. Keinenfalls genügt Dobsons Diagnose von alecto (Cat. Chir. Brit. Mus. 1878, 56).
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7. Pteropus hypomelanus Temm.
- a, b. Bälge, mas, fem., Makassar, Süd Celébes, IX 95 (123, 124 mm).
- c–e1. 4 fem., in Spiritus, Makassar, VIII, IX 95 (120, 128, 125, 100 mm).
- f–h. mares, in Spiritus, Insel Bonerate, im Süden von Celébes, 30. XII 94 (115, 118, 113 mm).
Eine über den ganzen Ostindischen Archipel verbreitete Art. Im Dresdner Museum ist sie auch von Sulu und Talaut vertreten. Ob nicht Localrassen zu unterscheiden sein werden innerhalb des grossen Verbreitungsbezirkes der Art, kann nur an der Hand eines grossen Materiales von überall her beurtheilt werden.
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8. Pteropus mackloti Temm.
(Pteropus celebensis Schl.)
- a. Balg, Tomohon, Minahassa, Nord Celébes, III 94 (127 mm).
- b. fem., in Spiritus, Tomohon (133 mm).
Ich folge Jentink (Webers Zool. Erg. I, 126 1891), der die Berechtigung von Pt. celebensis Schl. von Celébes als Art oder Unterart, auf Grund des ihm vorliegenden Materiales von Nord, Central und Süd Celébes, sowie von Sula, Flores und Timor, nicht anerkannte, ohne aber dass ich ein gegründetes eigenes Urtheil darüber hätte. Die Art ist auch von Batjan registrirt und dürfte sich wohl noch anderswo finden. Das Dresdner Museum besitzt sie ausserdem von der Insel Saleyer im Süden von Celébes.
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9. Xantharpyia[2] minor (Dobs.)
- 1873 Dobson J. As. Soc. Beng. XLII pt. II 203 pl. XIV, 9 (Ohr), Java, Cynonycteris minor
- 1876 id. Mon. As. Chir. 32 (Ohr abgeb.), Java, Cynonycteris minor
- 1878 id. Cat. Chir. Br. M. 73, Java, Cynonycteris minor
- 1889 Hickson Nat. N. Cel. 84, Talisse, Cynonycteris minor.
- a. fem., in Spiritus, Tomohon, Minahassa, Nord Celébes III 94 (74 mm).
- b–d. fem., in Spiritus, Minahassa (72, 67, 67 mm).
Während sonst Xantharpyia amplexicaudata (Geoffr.) mit weiter Verbreitung über Südasien bis zu den Philippinen und Aru auch von Celébes registrirt ist (z. B. Dobson Cat. Chir. Br. M. 1878, 73, Jentink Cat. MPB. 1887 IX, 263 und 1888 XII, 151) — das Originalexemplar kam nach Geoffroy aus Timor —, war Hickson der erste und einzige, der X. minor von der kleinen Insel Talisse im Norden von Celébes aufführte, und zwar als „very common“. Die von den Herren Sarasin in Nord Celébes gesammelten vier Exemplare können ihrer geringen Grösse wegen nicht zu amplexicaudata gestellt werden, und auch desshalb nicht, weil der kleine pm 1 sup. zwischen c und pm 2 eng eingekeilt ist, statt durch Zwischenräume getrennt (Dobson l. c.). Eine Revision der in Sammlungen vorhandenen Exemplare von amplexicaudata ist daher angezeigt, zumal alle, die das Dresdner Museum von Nord Celébes und den Sangi Inseln besitzt, im Ganzen 35, zu minor gehören, welche Art Dobson nach einem Weibchen von Java beschrieb, von wo sie aber sonst nicht wieder registrirt worden zu sein scheint. Hingegen hat Jentink (NLM. V, 173 1883) Xantharpyia brachyotis (Dobs.) von Amurang, Minahassa, Nord Celébes, aufgeführt. [[7]]Diese Art wurde von Dobson von Neu Irland beschrieben (PZS. 1877, 116 und Cat. 1878, 74) und ist später von Shortland und Fauro (Salomo Inseln) und von Duke of York nachgewiesen worden (PZS. 1887, 323 und 1888, 483 und Cat. MPB. XII, 151 1888). Jentink sagt, dass die zwei Exemplare von Celébes „in allen Punkten“ mit Dobsons Beschreibung übereinstimmen. Die Unterschiede zwischen X. minor und brachyotis bestehen nach Dobson bei letzterer in viel kürzeren Ohren, längerer Schnauze und darin, dass pm 1 sup. nur bei jungen Exemplaren vorhanden ist; Dobson erwähnt noch, dass die Schulterdrüse der Männchen durch dicke gelbe Haarbüschel, wie bei Pteropus, verdeckt seien. Letzteres zeigen auch die Exemplare von minor von Nord Celébes und den Sangi Inseln, und zwar nicht nur die alten Männchen, sondern auch die alten Weibchen; die Haare sind zum Theile lebhaft rostroth.
Aus alle dem dürfte hervorgehen, dass unsere Kenntniss dieser Formen noch sehr ungenügend ist. Einerseits wäre zu untersuchen, ob X. minor (von Java und Celébes) nicht identisch ist mit X. brachyotis (vom Bismarck Archipel und Celébes), oder ob und eventuell wie sich beide Formen subspecifisch von einander abgrenzen, und andrerseits, wie sich diese beiden zu X. amplexicaudata verhalten, sowohl artlich, als auch geographisch. Dazu aber ist ein weit umfangreicheres Material von den verschiedensten Fundorten nöthig als bis jetzt die besten Museen enthalten.
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10. Cynopterus latidens Dobs.
- a. fem., in Spiritus, Tomohon, Minahassa, Nord Celébes, 11. IV 94 (70 mm).
- b–d. fem., in Spiritus, Minahassa (76, 71, 72 mm).
Diese Art wurde von Dobson nach einem Weibchen von der Insel Morotai bei Halmahéra beschrieben (Cat. Chir. 1878, 86 pl. V, 3, Zähne), allein schon Jentink (Cat. MPB. XII, 155 1888) führte ein Männchen von „Menado“ (Celébes) auf, von v. Faber gesammelt, das allerdings in dem Verzeichnisse der Faberschen Sammlung (NLM. V, 173 1883) nicht vorkommt (diese Sammlung stammte von Amurang, siehe p. 170, nicht von Manado). Die 4 von den Herren Sarasin aus Nord Celébes gebrachten Exemplare stimmen nur in sofern nicht mit Dobsons Beschreibung überein, als der Kopf vor und über den Augen nicht fast schwarz, sondern mit dem Hinterkopfe gleich gefärbt ist; da alle 4 aber in der Kopffarbe überhaupt etwas untereinander differiren, indem einige heller sind als andere, und Dobson nur ein Exemplar von Morotai vorlag, so lässt sich nicht beurtheilen, ob der hellere Vorderkopf der Celébes-Exemplare ein constanter Charakter ist; die Kopffarbe mancher Flederhunde variirt bedeutend, und das könnte daher bei Cynopterus auch statthaben. Keinenfalls fühle ich mich vorläufig berechtigt, die Celébesform desshalb subspecifisch abzutrennen; erst weiteres Material wird darüber entscheiden können.
Es ist das Material fast aller Flederhunde in den Museen noch viel zu unzulänglich, um bei weiter verbreiteten Arten Localrassen mit Sicherheit unterscheiden zu können; diese Erkenntniss ist der Zukunft vorbehalten. Wenn wir bei Arten mit grösserem Verbreitungsbezirk oft stillschweigend annehmen, dass sie fortdauernd von Insel zu Insel fliegen, so ist dies doch keineswegs bewiesen. Bei der Nähe von Nord-Celébes und Morotai könnte man a priori ja vielleicht geneigt sein, ein Überfliegen des Meeres für möglich zu halten; sieht man doch von der Höhe des Klabat unter Umständen den Vulkan Ternate (Meyer & Wiglesworth: Birds of Celebes I Intr. 52 1898). So kommt z. B. Pteropus mackloti in Nord Celébes und Batjan vor. Allein nicht jede Art muss infolge von Isolirung abändern. Auf der anderen Seite sind Pteropus personatus von Ternate und Pt. wallacei von Nord Celébes zwar nahe verwandt, aber verschieden, ein Beweis, dass der Meeresarm sehr wohl auch Fledermäuse trennen kann, so gut wie Vögel ein selbst viel schmälerer (l. c. 125). Ausnahmsweise wird die See überflogen, nach der Isolirung aber ist die Abänderung vor sich gegangen, und die jetzige Constanz der Formen beweist eben, dass ein weiteres regelmässiges Überfliegen nicht statt findet.
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Anmerkung
Cynopterus brachyotis (S. Müll.)
ist noch nicht von Celébes registrirt, und wenn auch in Sammlungen wohl vorhanden, doch mit C. marginatus (Geoffr.) verwechselt worden. Das Dresdner Museum erhielt sie in den J. 1877 und 1894 aus der Minahassa, [[8]]sowie 1893 von Sangi und 1897 von Talaut, im Ganzen 13 Exemplare. Jentink wies in einem lehrreichen Artikel (NLM. XIII, 201 1891) diese von Bórneo, den Andamanen und Nepal bekannte, aber von Dobson in seinem Catalog (1878) vergessene Art von Java und Sumátra nach; von Sumátra und „Indien“ ist sie auch im Dresdner Museum. Die folgende Synonymie giebt in Kürze ihre Geschichte:
- 1839 Sal. Müller Tijdschr. Natuur. Gesch. en Phys. V, 146 Pachysoma brachyotis (Bórneo)
- 1835–1841 Temminck Mon. Mam. II, 362 Pachysoma brachyotum (Bórneo)
- 1870 J. E. Gray Cat. Monkeys etc. 123 Cynopterus marginatus var. brachyotis (Bórneo)
- 1873 Dobson J. As. Soc. Beng. XLI pt. II, 201 pl. XIV, 5 (Ohr) C. m. var. andamanensis (Andamanen)
- 1876 id. Mon. As. Chir. 26 Cynopterus brachyotus subsp., Ohr abgeb. („Andaman Island“, Bórneo)
- 1878 id. Cat. Chir. Br. Mus. vacat!
- 1887 Scully J. As. Soc. Beng. LVI pt. II, 239 Cynopterus brachyotus (Nepal)
- 1888 Blanford Fauna Br. Ind. Mam. 264 Cynopterus brachyotus (Andamanen, Bórneo, Nepal)
- 1888 Jentink Cat. MPB. XII, 154 Cynopterus brachyotis (Bórneo)
- 1891 id. NLM. XIII, 202 Cynopterus brachyotis (Bórneo, Java, Sumátra).
Wenn auch nach Jentinks Klarstellung der Unterschiede von C. marginatus und brachyotis (1891) eine Revision der Bestimmungen von marginatus in den Museen angezeigt ist, so scheint es doch, nach den Catalogen des Britischen und des Leidener Museums (1878, 83 und 1888, 153), nicht zweifelhaft, dass sich überall, wo brachyotis vorkommt, auch marginatus findet, und so sind vielleicht die Acten über das Verhältniss der beiden Arten zu einander noch nicht zu schliessen.
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11. Uronycteris[3] cephalotes (Pall.)
- a, b. fem., in Spiritus, Kema, Minahassa, Nord Celébes, 93 (69, 65 mm).
- c. fem., in Spiritus, Makassar, Süd Celébes, IX 95 (67 mm).
Jentink (NLM. 1883 V, 173) hat von einem adulten Männchen von Amurang, Minahassa, bemerkt, dass es grösser sei als gewöhnlich, nämlich (Vorderarm) 67 gegen 61 mm (2.4 inch.), was Dobson (Cat. 1878, 90) als constantes Maass adulter Exemplare aus dem Ostindischen Archipel angiebt. Dann hat Hickson (Nat. N. Cel. 1893, 84), dem wohl Jentinks Bemerkung unbekannt geblieben ist, gesagt, dass die Celébes-Exemplare längere Vorderarme hätten als die von irgend einer anderen Localität, er giebt (p. 359) an: 63–76 für Manado und 56–65 für Ternate, Ambon, Timorlaut, Cap York und die Admiralitäts Inseln (?). Die Dresdner Exemplare von der Minahassa (66, 67), Gorontalo (68) und Makassar (67) sind ebenfalls grösser, sie (4) variiren, zusammen mit den 3 Sarasinschen, von 65–69; eins von Siao misst sogar 75 (3 von der Nordosthalbinsel von Celébes, den Inseln Manado tua und Talaut gestatten dieses Maass nicht zu nehmen), eines von Ternate nur 56.
Hickson knüpft an die grösseren Dimensionen der Exemplare von Celébes die Vermuthung, „that the struggle for existence among bats is so keen in Celebes, that only the extremely long-winged forms … have been able to compete in the conditions of life“. Für Cephalotes peroni (s. unten p. 9) aber zieht er für die angeblich geringeren Dimensionen der Celébes-Exemplare dieselbe Schlussfolgerung.
Uronycteris cephalotes soll nach verschiedenen Quellen von Celébes bis Morotai, Halmahéra, Gebeh, Ambon, Timorlaut, NW Neu Guinea und Cap York zu Hause sein, während auf Misol, SO Neu Guinea, Fergusson, Duke of York, Neu Irland und den Salomo Inseln U. major (Dobs.) vorkäme, welche Art nach Dobson (Cat. 1878, 89) grösser und heller ist als cephalotes, aber kürzere Ohren und längere Nasenröhren hat, bei abweichendem Schädel und Zahnbau (PZS. 1877, 117 Abb.). Nun giebt Dobson den Vorderarm von major auf 78 mm (3.1 inch.) an, was dem Celébes-Maasse bis 76 bei cephalotes (Hickson) und dem [[9]]von Siao mit 75 ganz nahe kommt. Wenn er von major sagt: „upper canine with a prominent cusp“, von cephalotes „with a blunt ill-defined external projection“ (s. auch Fig. 2 a und 3 a, l. c.), so muss ich dazu bemerken, dass dies nicht durchgreifend ist, denn ein Männchen von Amurang, Nord Celébes, im Dresdner Museum (Nr. 683) zeigt den major-Charakter, bei einer Vorderarmlänge von 66 mm. Was die Färbung angeht, so sagt Dobson von der Unterseite von cephalotes (Cat. 89): „dull yellowish white“ und von der von major (p. 90): „dull yellowish buff throughout“. Exemplare von cephalotes von Tonkean (NO Celébes), Siao und Talaut im Dresdner Museum aber sind keinenfalls dull yellowish white, soweit man derartige Farbenbezeichnungen beurtheilen kann. Es giebt hellere und dunklere Exemplare aus der Minahassa, die eben erwähnten von Tonkean etc. aber sind eher „raw umber“ oder „tawny-olive“ (Ridgway Pl. III, 14 und 17), also auch nicht „dull yellowish buff“; auf der anderen Seite stimmt ein mir vorliegendes Exemplar von major von Fergusson Is. in der Farbe der Unterseite genau mit einem von cephalotes von Gorontalo in Celébes, wenigstens wie letztere Art bis jetzt angesehen wurde. U. cephalotes variirt, wie viele Arten in der Färbung je nach dem Alter, worauf schon Peters (Mb. Ak. Berlin 1867, 868) aufmerksam gemacht hat.
Wenn ich nun auch nicht dahin neige, den Werth von major als Subspecies anzuzweifeln, so ist doch, auch angesichts der bis jetzt bekannten geographischen Verbreitung der beiden Formen, die Sachlage unklar. Da die grosse U. major auf Misol vorkommen soll (Cat. MPB. XII, 186) und auf Celébes nebst Siao eine Form, die etwas grösser ist als die typische kleine cephalotes der dazwischen liegenden Fundorte (Ternate, Halmahéra, Ambon), so müssten auch diese zwei Formen von cephalotes einander und major subspecifisch coordinirt werden. Allein das Material der Museen ist noch zu ungenügend, um hier festen Fuss fassen zu können; dazu wären nicht nur viel mehr Exemplare von den bereits bekannten Fundorten nöthig, sondern auch solche von den zwischen Celébes und SO Neu Guinea liegenden Gegenden, von denen noch Nichts bekannt ist. Erst dann wird man urtheilen können, welcher Werth der U. major zukommt, und ob auch das Celébes-Areal eine Subspecies beherbergt.
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12. Cephalotes peroni Geoffr.
- a, b. fem., Bälge, Tomohon, Minahassa, Nord Celébes, 10. X 94 (117, 113 mm).
- c. fem., in Spiritus, Tomohon (100 mm).
- d. mas, in Spiritus, Kottabangon, Bolang Mongondo, Nord Celébes, 2. XII 93 (116 mm).
- e. fem., in Spiritus, Buol, Nord Celébes, VIII 94 (95 mm).
Die Art findet sich von Celébes bis zu den Salomo Inseln. Auf Celébes selbst ist sie vom Norden und Süden bekannt. Vom Norden von Amurang[4] in der Minahassa und von Gorontalo (Mus. Leid.), desgleichen und von Manado (Mus. Dresd.), wozu noch die obigen Sarasinschen Fundorte kommen; vom Süden von Makassar (Mus. Dresd.); auch Jentinks Exemplar p (Cat. XII, 156) ist aus Süd Celébes, da Teijsmann 1877 in Süd Celébes (und Saleyer) sammelte (s. NTNI. 1879, 54). Das Dresdner Museum hat die Art ferner von Sangi und Talaut, von wo sie noch nicht registrirt war.
Hickson (Nat. N. Cel. 1893, 85 und 359) sagt, dass die Exemplare von Manado im Durchschnitte kürzere Vorderarme hätten als die aus andern Theilen des Archipels, und zwar 104 mm von Manado gegen 103–151 von anderswo, allein er giebt weder an, wie viele Exemplare von Manado er gemessen hat, noch ob sie adult waren; letzteres bezweifle ich, da ein Sarasinsches (c) 117 und ein Dresdner von Amurang 115 misst; seine Behauptung ist so ungenügend fundirt, dass ihr keine Beweiskraft zukommt, und damit fällt auch die daran geknüpfte Schlussfolgerung (vgl. oben bei Uronycteris cephalotes p. 8). Weit entfernt eine an die Localität gebundene Differenz in den Maassen des Vorderarms a priori in Abrede stellen zu wollen, so gehört doch, meine ich, zu ihrer Constatirung eine ganz andere Grundlage.
Dobson beschrieb 1878 (PZS. 875) eine zweite Art der Gattung Cephalotes, C. minor, von Amberbaki, Nordwest Neu Guinea und sagt, sie sei halb so gross wie C. peroni, sonst gleich, nur mit weniger spitzen Ohren und viel kleineren Füssen, auch setze die Flügelmembran an der äusseren Zeh und tiefer an, und die Zähne seien „slightly different“. Das Dresdner Museum besitzt ein sehr grosses Exemplar [[10]](Balg) von der Insel Mansinam bei Doré, Nordwest Neu Guinea, das den angeführten Charakter der Flügelmembran exquisit aufweist, während die anderen angegebenen Unterscheidungsmerkmale hier nicht zutreffen; die ganze Länge (Kopf und Körper) ist c 225 mm, der Vorderarm 148. Ferner ein kleines Exemplar von der Astrolabebai, Südost Neu Guinea (in Spiritus), das ebenfalls den abweichenden Flügelmembranansatz zeigt; ganze Länge c 100 mm, Vorderarm 70. Dagegen ist ein Exemplar von der Insel Mysore in der Geelvinkbai in dieser Beziehung typisch wie C. peroni und ebenso verhalten sich die Exemplare von Ternate und Ambon. Dass die bis jetzt bekannten 3 Neu Guinea Exemplare nur zufällig jenen unterscheidenden Charakter aufweisen sollten, ist auszuschliessen; welche Bedeutung ihm aber, bei den nicht stichhaltigen anderen von Dobson aufgeführten Unterschieden, beizumessen ist, wird erst die Zukunft lehren.
[[Inhalt]]
13. Carponycteris australis (Ptrs.)
- a. mas, in Spiritus, Kema, Minahassa, Nord Celébes, 21. VIII 93 (39 mm).
- b–e. fem., dgl. (39 mm).
Peters benannte (Mb. Ak. Berl. 1868, 13 Anm.) eine kleinere Carponycteris-Art von Rockhampton, Ost Australien, gegenüber der grösseren minima (Geoffr.), als var. australis und führte sie später (l. c. p. 871) als Art auf mit dem Bemerken, dass es noch fraglich sei, ob man es mit einer Art oder einer Localrasse zu thun habe (er sagt da, irrthümlicherweise, von West Australien). Dobson (Cat. 1878, 96) citirt zwar Peters unter Macroglossus minimus, ignorirt aber australis und giebt die Verbreitung von minima als von Darjeeling bis zu den Philippinen, Nord und West Australien und Neu Irland; Thomas dagegen (PZS. 1888, 476) nennt australis von den Salomo Inseln und sagt, die Art unterscheide sich von minima auch durch das tief gefurchte Rhinarium (die sonstigen Unterschiede im Gesichte, die Thomas anführt, — Gesicht und Oberlippe kürzer — kann ich an dem Dresdner Materiale nicht auffinden), und sie gehe bis zu den Philippinen (1898 TZS. XIV, 385 führt er sie auch von Negros auf, und Matschie Sb. ntw. Fr. Berl. 1898, 39 von Tablan), Mysol und Duke of York; die Vorderarmlänge von minima (10 Ex.) sei 38–43 mm, die von 5 javanischen Exemplaren 45–48 (später hat Thomas noch eine Art: crassa von den Fergusson Inseln beschrieben, die aber nicht kleiner ist als minima, NZ. 1895, II, 163). Blanford, der Thomas auf einen wesentlich unterscheidenden Charakter von australis aufmerksam gemacht hat (PZS. 1888, 476 Anm.), sagt in seiner Fauna von Britisch Indien (Mam. 1888, 265) noch, dass es nur éine Art Carponycteris gäbe.
Über die Zugehörigkeit der Nord Celébes-Exemplare der Herren Sarasin zu australis waltet für mich kein Zweifel ob. Jentink führte zwar (NLM. 1883 V, 174, 1888 XI, 29 und Cat. MPB. 1888 XII, 159) minima von Nord Celébes auf, allein dies war, ehe Thomas die Unterschiede von australis klar gelegt hatte. Das Maass der Vorderarme mit 39 mm und das gefurchte Rhinarium weisen den Celébes-Exemplaren ihre Stelle an. Das Dresdner Museum besitzt australis ferner von Sangi (39 mm), Nordwest Neu Guinea (42), Aru (38.5) und Murray Insel (38) — es sind hier in Parenthese immer nur die Maximalmaasse angegeben —, die Vorderarme variiren also von 38–42 (Thomas 38–43), während die Exemplare von Java und Sumátra (minima) von 44.5–46.5 (Thomas 45–48) variiren.
Bei dem noch so mangelhaften Materiale der Sammlungen lässt sich heute nicht festlegen, wo die geographische Grenze zwischen C. minima und der Subspecies australis zu ziehen sei, speciell Bórneo steht noch aus, aber es scheint, dass die Festlandsform minima sich bis Java erstreckt, und dass australis von den Philippinen und Celébes bis zu den Salomo Inseln und Ost Australien verbreitet ist. [[11]]
[1] Bei den Fledermäusen sind (in Parenthese) die Vorderarmmaasse angegeben, auf die stets, als charakteristisch, Werth gelegt wurde; neuerdings machte Jentink (Webers Zool. Erg. I, 125 1891) noch besonders darauf aufmerksam, dass es besser sei, dies Maass zur Beurtheilung des Alters des Individuums anzuführen, als die Bezeichnungen adult, semiadult, juv. etc. Man darf dabei aber nicht übersehen, dass ein exactes Messen des Vorderarms nur am Skelette möglich ist, wo man den Radius, die Ulna und den Sesamknochen der Tricepssehne gesondert vor sich hat. Bei Bälgen ist es schwer und oft gar nicht möglich, das proximale Ende der verkümmerten Ulna zu tasten und es von dem Sesamknochen zu trennen. Auch bei Spiritusexemplaren ist es nicht leicht. Das empfehlenswertheste Maass wäre das des Radius, der bei den Fledermäusen so vorzüglich entwickelt ist, aber auch dies wäre an Bälgen und Spiritusexemplaren oft schwer oder unmöglich exact zu nehmen, da man füglich weder sein proximales noch sein distales Ende bei jedem Exemplare freilegen kann. Es ist daher unter der „Länge des Vorderarms“ stets nur ein ungefähres Maass zu verstehen, was aber auch für den vorliegenden Zweck genügt. [↑]
[2] Xantharpyia J. E. Gray List spec. Mam. Br. M. 1843, 37: Cynonycteris Peters Reise Mossamb. I Säugeth. 1852, 25. Schon Blanford (Fauna Br. Ind. Mam. 1888, 261) und Thomas (PZS. 1894, 449 etc.) haben sich für Xantharpyia entschieden. [↑]
[3] Thomas brauchte 1895 (NZ. II, 163) Uronycteris, statt des bis dahin üblichen Gattungsnamens Harpyia und sagte anmerkungsweise: „Lydekker; replacing Harpyia …, preoccupied“, allein, so viel ich sehe, that Lydekker dies nicht. Er hat (Flower & L.: Intr. Mam. 1891, 654) Carponycteris für Macroglossus eingeführt, aber gebraucht (p. 653) Harpyia, und Thomas selbst kehrte 1896 (NZ. III, 526) zu Harpyia zurück. Uronycteris rührt von Gray her (PZS. 1862, 262). Harpyia Ill. (Chir.) stammt aus dem Jahr 1811, Harpyia Ochsh. (Lep.) aus dem J. 1810, dieser Name muss daher für die Fledermausgattung Uronycteris Platz machen. [↑]
[4] Im Cat. MPB. XII, 156 (1888) ist zwar Ex. o als von Menado aufgeführt, allein es ist nach Jentink NLM. V, 170 und 174 (1883) von Amurang. [↑]
[[Inhalt]]
Microchiroptera
Rhinolophidae
[[Inhalt]]
14. Rhinolophus minor Horsf.
- a–c. mares, in Spiritus, Kema, Minahassa, Nord Celébes, X 93 (41.5 — 41.5 — 40 mm).
- d. fem., in Spiritus, Kema, X 93 (42 mm).
Diese Art ist von Celébes noch nicht registrirt worden, Dr. Riedel aber hatte sie schon im Jahr 1875 von Gorontalo nach Dresden gesandt, und neuerdings kam sie auch von Talaut hierher (ein Exemplar aus der Höhle von S. Mateo bei Manila ist vielleicht ein wenig abweichend in der Form des Nasenbesatzes; minor ist sonst von den Philippinen noch nicht aufgeführt). Dagegen ist die sehr nahe stehende, grössere Rh. affinis Horsf. von Jentink bereits von Tondano, Nord Celébes, genannt worden (NLM. XI, 30 1888 und Cat. MPB. XII, 162 1888), allerdings nur ein junges Weibchen. Nach Dobson (Cat. 1878, 112 und 115) gehen beide Arten von Vorderindien bis Bórneo. Bei diesem Parallelismus könnten beide auch auf Celébes vorkommen, allein da Jentink nur ein junges Weibchen vorlag, so ist weiteres Material abzuwarten. Peters gab 1872 (MB. Ak. Berl. 306) nur an, dass minor „ganz ähnlich affinis sei, aber kleiner“ (den Fundort Timor bei minor glaubte er mit ? bezeichnen zu müssen, Jentink Cat. MPB. XII, 162 1888 aber führte ihn wieder von daher auf). Es ist auch schwer, abgesehen von der Grösse, durchgreifende Unterschiede aufzufinden, da minor nach Dobson (Cat. 1878, 115) in Bezug auf die Sella, die Interfemoralmembran und 2 pm inf. variirt. Die Grössenunterschiede sind nach Dobson relativ ansehnlich, allein seine Maasse treffen nach den Dresdner Exemplaren nicht überall zu. Das Verhältniss dieser zwei Formen zu einander erfordert vielleicht eine gründliche Untersuchung an reichem Materiale, wie es aber die Museen noch nicht von überall her besitzen.
Die Färbung von minor ist nach Dobson (l. c. 114) hellbraun oben, graubraun unten. Das erwähnte Exemplar von Gorontalo ist aber „tawny“ (Ridgw. V 1) oben und „russet“ (III 16) unten, beide Nüancen sogar noch lebhafter, allein da affinis in der Farbe variabel ist („greyish brown, reddish brown, golden orange brown“ Dobson l. c. 112), so wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch minor in der Farbe variiren.
Sonst ist von Celébes noch Rh. megaphyllus Gr. aufgeführt worden, und zwar von Manado (Dobson l. c. 112) und Amurang, Minahassa, letzteres in 3 Exemplaren (Jentink NLM. V, 174 1883; Cat. MPB. XII, 161 1888 1 Ex.), von wo auch das Dresdner Museum 2 Exemplare hat, die von Peters als Rh. euryotis Temm. bestimmt worden sind; ich halte sie aber, so weit Sicherheit bei ausgestopften Exemplaren möglich ist, eher für megaphyllus. Diese Art ist affinis (und daher auch minor) nahe verwandt, Dobson (Cat. 1878, 111) sieht sie als australische Repräsentantin von affinis an, und führt eine var. α von Batjan und eine var. β von Nord Celébes und Goram auf. Eine genauere Kenntniss der Form von Celébes und den Molukken liegt noch nicht vor. Rh. euryotis steht den genannten Arten ebenfalls sehr nahe und ist bis jetzt von Ambon, Ceram, Aru und Kei bekannt. Eine Revision der ganzen Gruppe ist erwünscht, allein die Materialien der Museen genügen auch dazu schwerlich.
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15. Hipposiderus diadema (Geoffr.)
- a, b. fem., in Spiritus, Buol, Nord Celébes, VIII 94 (82, 80 mm).
- c. fem., in Spiritus, Kalaena Thal, Luhu, Central Celébes, c. 200 m hoch, 4. II 95 (86 mm).
Jentink wies zuerst diese von Vorderindien bis zu den Philippinen und den Salomo Inseln, also sehr weit verbreitete Art von [Süd] Celébes und Sula nach (Cat. MPB. XII, 166 1888) und dann von Central Celébes (Webers Zool. Erg. I, 127 1890). Ich erhielt sie 1871 in Gorontalo (Mus. Berlin), und das Dresdner Museum besitzt sie seit 1877 von Amurang in der Minahassa, sie kommt also, wie zu erwarten, über ganz Celébes vor. Auch von der Insel Kalao im Süden ist sie im Dresdner Museum, sowie von Talaut im Norden. [[12]]
Dobson (Cat. 1878, 137) giebt das Vorderarm-Maass auf 86 mm (3.4 inch.) an, was mit obigen Maassen der Sarasinschen Exemplare mehr oder weniger stimmt, Jentink hatte von Luhu eins von 92 mm (Webers Zool. Erg. I, 127 1890); die Dresdner von Celébes messen selbst bis 93, die von Java bis 87, von Nordwest Bórneo bis 86, von Südost Mindanao bis 83, von Süd Neu Guinea bis 77 mm etc. Nur an der Hand eines grossen Materiales wird man überhaupt der Frage näher treten können, ob diese Art von Vorderindien bis zu den Salomo Inseln gar nicht variirt, was an und für sich wenig wahrscheinlich ist.
Es kommt noch eine zweite, kleinere, Art von Hipposiderus auf Celébes vor, H. bicolor (Temm.). Dresden besitzt sie seit 1877 von Amurang im Norden, und Jentink hat sie 1883 (NLM. V, 174) ebendaher aufgeführt, und zwar als Dobsons var. α (fulvus Gr.); das Dresdner Exemplar aber hat nicht die schöne goldgelbe Färbung von fulvus, sondern ist oben ungefähr „Prout’s brown“ (Ridgw. III, 11), unten weisslich „wood brown“ (III, 19), also typisch, die Art variirt demnach in der Farbe wie Rhinolophus affinis und andere. Hickson (Nat. N. Cel. 1893, 85) sagt von den Exemplaren der kleinen Insel Talisse im Norden von Celébes, dass sie röther seien, als irgendwelche im Britischen und Leidener Museum, sie werden es aber, glaube ich, auf Talisse nicht zu allen Zeiten und nicht alle sein. 1890 führte Jentink die Art auch von Süd Celébes auf (Webers Zool. Erg. I, 127 1890) und meinte, dass die Vorderarmlänge von 41 mm viel grösser sei, als Dobson sie angegeben, allein dieser hat (Cat. 150) 39.37 mm (1.55 inch.), also eine unbedeutende Differenz; das Dresdner Exemplar von Amurang misst 39, zwei von Nord Luzon ergeben 38–39 mm.
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