2.
Alte Leute und kleine Kinder — der Unterschied ist wahrhaftig nicht groß. Die zwei gehören zusammen — Sascha und Tante Tatjana Afanasjewna.
Immer wieder verschwindet Tantens Krückstock, ohne den
sie kaum gehen kann. Tante will hinaus an die frische Luft — der Stock ist weg, als hätte die Erde ihn verschluckt.
Überall sucht man ihn, und Sascha sucht mit! Und nicht einmal lächeln tut sie dabei, der Schelm!
Tante weiß sich aber schon zu rächen: Saschas Spielsachen fangen an zu verschwinden.
Die Tante ist gern allein. In der Schummerstunde setzt sie sich in einen Winkel im Bildersaal, der schwarzäugigen Somowschen Kokette mit Löckchen und Bändchen gegenüber, und macht sich an ihr Geduldspiel: Ziegen und Schafe. Die hölzernen Ziegenböcke klappern im Takt, aus dem Rahmen lächelt die Kokette und die Tante lächelt auch, — wieviel lustige Bälle hat sie mitgemacht, und was gab es dazumal für Kavaliere, was für Walzer . . .
Wenn das Spiel der Tante überdrüssig wird, legt sie es fort und holt ein anderes heraus — den Bären als Schmied. Und der Bär schmiedet ihr die alte goldene Zeit neu.
Dann denkt die Tante nicht daran, daß sie doch bald ins Grab muß. Nein, sie ist sechzehn Jahre alt, vielleicht auch noch viel, viel jünger.
Sascha steht morgens ganz früh auf mit Großmama und der Tante. Nur das Zimmermädchen Polja steht noch früher auf.
Jeden Morgen begibt sich die Tante in den Saal, um vor dem wundertätigen Marienbild von Sadorino zu beten. Mit der linken Faust macht die Tante eine „Feige“, den bösen Geist abzuwehren, und die Faust fest an den Rücken gepreßt, fängt sie zu beten an. Sascha, noch nicht ganz angekleidet, nur in Strümpfen und Leibchen, kommt vom Turme auch in den Saal hinunter gelaufen um zu beten, bekreuzigt sich ungeschickt, beugt sich nieder und hascht mit der linken Hand nach Tantens zitternder Feige.
Mit Angst und Beben, ihr Gebet vergessend, sieht die Tante sich um: daß ihr Schutzengel nur nicht davonfliegt!
Und oft scheint es ihr, als flöge der Engel davon. Dann
wird’s ein böser Tag, alle kränken die Tante, Tante kriegt ihren geliebten Nabel nicht.
Tante kennt nämlich kein schöneres Essen, als gekochten Hühnernabel. Und Sascha denkt ganz wie Tante. Mit dem Hühnernabel kann man viel erreichen: man kann Sascha dazu bringen, daß sie auch Suppe und Fleisch ißt und nicht bloß Milch ohne Brot; man kann sie dazu bringen, daß sie sich umkleiden läßt, ihr Frätzchen wäscht, — obgleich es dann mit dem Waschen nicht immer sein Bewenden hat: es kommt vor, daß Sascha verlangt, alle sollten sich waschen, und ohne jeden Grund. Aber ein Tag ist eben nicht wie der andere, und das Wichtigste ist doch, daß man Sascha mit diesem Nabel zwingen kann, nicht im Regen spazieren zu gehen.
Tante holt den Nabel von Saschas Teller weg und so geschickt, daß man sie gar nicht dabei ertappen kann. Eben war noch alles in schönster Ordnung, — und mit einemmal ist von dem Nabel nur eine harte Sehne geblieben.
„Man muß es auf einen andern Teller legen,“ sagt Tante Wera streng.
Aber Tante Tatjana Afanasjewna schaut ganz unschuldig drein. Sie hat den Nabel schon aufgegessen.
Mit dem Mittagessen hat man überhaupt sein Kreuz. Zu Mittag geht immer etwas schief.
Sascha wird auf das hohe Klappstühlchen gesetzt, man bindet ihr die Serviette um. Tante Lena fängt an, endlose Geschichten zu erzählen. Der Inhalt dieser Geschichten ist dem Alltagsleben entnommen, er ist ganz einfach und mit so klaren Details, wie man sie höchstens im Traum sieht. Da wird etwa erzählt, wie Manja Bruch in die Stadt ins Töchterpensionat kam. Manja, Onkel Andrej, der Nachbar Bruch, der Landmesser Becker müssen in jeder Geschichte vorkommen. Und nur wenn solche Geschichten erzählt werden, ißt Sascha ordentlich. Gott bewahre, wenn Tante Lena stecken bleibt
oder auf eine der Zwischenfragen keine Antwort weiß! Warum? wo? wieviel? wann? Oder wenn sie auf das unaufhörliche: und dann? und weiter? nicht sofort einfällt. Dann gibt es ein Geschrei und Tränenströme, denen gegenüber selbst Manja, die im Sommer regelmäßig zur ersten Speise erscheint, ganz hilflos ist, und die kein Nabel, kein Pfefferkuchen stillen kann. Manchmal kommt es auch so: man setzt sich zu Tisch, und Sascha ist nicht da. Man hat sie eben noch gesehen, aber nun ist sie mit einemmal verschwunden, wie weggeblasen. Und alles macht sich auf die Suche. Man läuft durch den ganzen Garten, guckt in die Scheune, in Pferde- und Kuhstall, und wenn alle schon ganz außer Atem sind, kommt sie plötzlich aus dem Ofen herausgekrochen, schwarz, wie ein Mohrenkind, und lacht so, daß selbst ein Toter im Sarge mitlachen müßte, und die Lebendigen vor Lachen sterben möchten.
Auch in der Küche muß man sich vorsehen. Da wird der Teig ausgerollt, damit man die Brote in den Ofen schieben kann; alle Vorsichtsmaßregeln sind ergriffen; die Haushälterin Nadeshda hat die Tür verriegelt und eine Bank vorgeschoben, Halka singt Kosaken- und Zigeunerlieder. Was kann man noch mehr tun? Aber durch irgendeine Ritze ist Sascha doch durchgeschlüpft, und sie muß durchaus ein Brötchen mit ihren kleinen Pfoten formen. Und dann klatscht der Teig auf den Boden und wälzt sich im Staub und Schmutz, — und das soll nun gebacken werden!
Nur der Hund Kadoschka hat was davon — o dieser Kadoschka! Er läßt sich nicht anrühren, nicht aus dem Zimmer jagen. Kadoschka kriegt zuguterletzt alles.
Sadory war von je durch seine Gastfreundlichkeit berühmt. Seit aber Sascha da ist, ist dieser Ruf noch gewachsen. Nicht nur Kadoschka, — jeden, der ihr in den Weg kommt, muß sie füttern und tränken, ob er will oder nicht. Sie stopft es ihm einfach mit Gewalt hinein: iß und trink, bis du platzest. Und da hilft kein Weigern und Sträuben.
Sascha will alles selbst mit ihren eigenen Händen tun. Sie hat einen eigenen kleinen Besen aus Steppengras, damit fegt sie jeden Morgen die Stube. Der Besen macht mehr Staub, als daß er den Staub wegschaffte, — aber wieviel Mühe macht sich Sascha dabei! Unter jedes Bett kriecht sie, vor jedem Sofa bückt sie sich mindestens zehnmal.
Ordnung muß eben sein.
Nach dem Essen spielt Sascha mit Manja „Stöckchen gib acht!“, Versteck und Kuchenbacken.
„Stöckchen gib acht!“ wird so gespielt: man holt sich irgendwo aus einem alten Lattenzaun ein Stöckchen, stellt es senkrecht auf den Zeigefinger, sagt: „Stöckchen gib acht! Wieviel Stunden sind’s noch bis Mitternacht?“ und zählt dann, bis das Stöckchen vom Finger heruntergefallen ist. Bei welcher Zahl das geschieht, so viel Stunden sind’s noch bis Mitternacht.
Sascha bringt es immer zu sehr hohen Zahlen, denn sie zählt auf ihre besondere Art. Eins, zwei, drei, zehn, zwanzig, zehn, hundert. Außerdem mogelt Sascha: mit dem Daumen, dem Lutscher, stützt sie das Stöckchen heimlich.
Wie man Versteck spielt, weiß jeder. Verstecken kann man sich überall: im Kuhstall und in Drankas Hundehütte, — aber nur nicht lauern! Sascha versteckt sich hinter der Tür. Das ist ganz einfach, aber man kommt nicht so leicht drauf.
Das alles sind friedliche Spiele, aber beim Kuchenbacken gibt es oft Mißverständnisse. Sascha läßt die Möglichkeit nicht gelten, daß irgend jemand außer ihr etwa einen Baumkuchen aus Sand formen könnte. Und wenn Manja Bruch ihr ein Pralinee aus Sand überreicht, dann hätte sie’s lieber nicht getan!
Wird das Spiel draußen langweilig, geht man ins Zimmer. Dort „liest“ Sascha, das heißt, Tante Lena liest ihr vor. Aber Sascha weiß schon eine Menge auswendig und sie hört so zu, als wäre sie selbst der Struwwelpeter und der Hans-Guckindieluft
und das schlaue Häschen. Und was sie für Gesichter dazu schneidet! Wo sie die nur alle her hat! Diesen Sommer hat Mama ihr eine Fibel geschenkt mit einem Mohr, einem Indianer und einem Ägypter. Und die Fibel ist jetzt Saschas Lieblingsbuch.
Bilder besehen macht Sascha immer Spaß. Sämtliche Jahrgänge der „Niwa“ sind schon durchgeschmökert. Jedes Bild wird in Zusammenhang mit dem Leben auf dem Schlosse gebracht, und wenn das garnicht angeht, so werden neue Geschichten geschaffen, die sich ebenfalls auf dem Schlosse abgespielt haben, und bloß nicht im Gedächtnis der Schloßbewohner haften geblieben sind.
Und immer muß Sascha fragen. Und wenn sie auch alle Fragen selbst auf ihre Weise beantwortet, so überschüttet sie doch jeden, der in ihre Nähe kommt, mit Fragen ohne Zahl. Wenn ein Lied gesungen wird, ein Märchen erzählt, oder überhaupt nur von irgendetwas gesprochen, dann kann man auf die Fragen gefaßt sein:
„Warum ist Herbst? Warum muß man essen? Warum muß man gesund sein? Warum muß man beten?“
Und das nimmt kein Ende.
Sascha kennt die russischen Dichter. Sie zeigt Puschkins Bild und nennt ihn Putzekin. Lermontow kann sie auch richtig zeigen, aber seinen Namen vermag sie nicht auszusprechen.
Wenn das Lesen und Bilderbesehen und Fragen erledigt ist, setzt sich Sascha an Tantens Klavier, läßt sich Noten aufs Pult legen und fängt an zu spielen. Die Notenblätter müssen umgewendet werden, die Hefte gewechselt, sonst wird Sascha sehr böse.
Sie wird überhaupt sehr leicht böse, sie ist grimmiger als der alte Landmesser Becker, den die Leute im Dorfe den Feuerspeier nennen.
So geht der Tag hin, man merkt es gar nicht, wie. Der
Abend kommt heran. Nun geht man noch spazieren. Tante Lena, Manja und Sascha spazieren ins Feld hinaus.
Im Schlosse wird es still. Tante und Großmama spielen Schwarzen Peter, im Garten oder in der Küche wird Fruchtsaft gekocht, dafür sorgt Tante Wera.
Und gerade, wenn den Fliegen der süße Schaum über dem Kessel am schönsten schmeckt, wird es im Schlosse wieder laut und lebendig. Vom Felde bringt man Blumen, Kränze und eine Unmenge Geschichten: irgend jemand hat man sicher unterwegs getroffen, — natürlich nur von jenen Leuten, die bloß Sascha und dem Mohren, ihrem getreuen und ergebenen Kavalier, bekannt sind und nur von ihnen gesehen werden.
Wenn die Sonne sinkt, wird es für Sascha Zeit, zu Bett zu gehen.
Bei dieser Gelegenheit wird sie von den unglaublichsten Krankheiten heimgesucht. Am häufigsten tut ihr der Fuß weh. Sascha hinkt dann. Eine Zeitlang war man ganz unruhig, aber weder der Student Michail Petrowitsch, noch der Doktor Korotok konnten etwas Gefährliches entdecken. Wenn jemand der Fuß wehtat, so allenfalls nur der Großmama, die immer ihr Reißen bekommt, wenn das Wetter sich ändern will.
Ehe Sascha zu Bett geht, müssen alle Puppen zur Ruhe gebracht werden. Wenn sie fertig sind, kommt die Reihe an Sascha.
Vor dem Schlaf, auf dem Töpfchen, erzählt Sascha mit schläfrigen Lippen der Tante Lena, was sie Neues erfahren und gelernt hat, und wen sie heute gesehen und allerlei vom Sandmann und wie die Hunde bellen.
Wenn es am Tage gewittert hat, erzählt Sascha vom Donner; wenn es regnete, so berichtet sie Dinge vom Regen, die ein Erwachsener nur schwer versteht, — Tante Lena nicht ausgenommen, obgleich sie an Saschas Geschichten gewöhnt ist, mit ihr in einem Zimmer schläft und sie fast nie allein läßt.
„Der Donner wohnt über dem Himmel,“ berichtet Sascha,
„wo auch die Wolken sind. Der Regen wohnt auf dem Dach. Da wohnen auch die Vöglein.“
Sascha schläft ein, und auch die Großmutter Euphrosyne Iwanowna schläft und die Ziege Maschka, damit Sascha morgen früh wieder frische Milch hat.
Nur die Tante Tatjana Afanasjewna schläft nicht. Die Tante legt Karten aus. Sie hat ihre besonderen Karten, die lügen nie. Da gibt es im Spiel eine Amazone und einen Spanier, auf die kommt es vor allem an. Die Karten werden in vier Reihen zu je neun ausgelegt. Und wie traurig kann die Arme sein, wenn plötzlich irgendein Astrolog oder die Sphinx oder die Kanone nicht da sind — alles Saschas böse Streiche.
Aus dem Wächterhäuschen kommt der Nachtwächter Taras mit seiner Klapper. Und Butzik und Mischka und Dranka bellen bald laut auf, bald sind sie mäuschenstill, bald heulen sie dreistimmig, daß es weit widerhallt.
Tags schläft der Sandmann, aber nachts wird er lebendig. Abends steht er von seinem Lager auf, und wenn es ganz dunkel geworden ist, kommt er ins Schloß. Er geht geradewegs die Treppe hinauf in Saschas Turm, und selten kommt er allein. Der Sandmann erzählt Märchen oder er nimmt Sascha an der Hand und führt sie aus dem Turm hinaus ins Feld spazieren, im Winter über das weiße Gras, im Sommer über rote Blumen. Der Sandmann kann gerade so, wie Mama, aus Malven Damen machen. Er reißt eine rosa Blüte ab, dreht sie um, bindet die Staubfäden mit einem Grashalm zusammen — und die Dame im Reifrock ist fertig.
Einmal gingen Sascha und der Sandmann über das Feld nach den Tatarengräbern — so nennt man in Olenowka die Hünengräber — und da kam ihnen der Wolf entgegen.
„Nehmt mich mit,“ sagte er, „ich will auch spazieren gehn.“
„Gut.“
Und so gingen sie. Alles war in bester Ordnung. Der Wolf kannte die ganze Gegend ausgezeichnet und führte sie zu
den schönsten Plätzchen. Aber auf einmal verlor der Wolf seinen Schwanz. Und da wurde er ganz betrübt. Ohne Schwanz fühlt man sich ganz scheußlich, und nun schrie Sascha jede Nacht aus Furcht, sie könnte auch ihr Schwänzchen verlieren.
Tante Lena hörte das Geschrei und dachte, Sascha hätte Magenweh, und man schob die Schuld auf die Ziege und ihre zu süße Milch. Der Student Michail Petrowitsch erschien wieder, der Doktor Korotok untersuchte Sascha, beide verordneten eine Mixtur, alle zwei Stunden einen Eßlöffel voll. Sascha nahm die Mixtur und schrie nachts doch.
Gott sei Dank, daß die Boitschicha da war, sonst hätten sie das Mädel ganz zugrunde gerichtet.
Die Boitschicha ist ein ur-uraltes Weibchen im Dorf. Ihre Hütte ist dicht beim Schloß. Man erzählte, sie sei eine Hexe, die heilen und verzaubern könne. An sie wandte man sich.
„Der Wolf hat sie erschreckt,“ sagte die Alte. „Das läßt sich wieder gutmachen.“
Die Boitschicha kam in aller Frühe ins Schloß, als der Ofen eben angeheizt war. Die Hexe murmelte allerlei vor sich hin, trug Sascha durch das Zimmer, strich mit ihren erdigen, harten Fingern über die rosige Brust und den Rücken, dann nahm sie ein Büschel Bandgras und ließ den Schrecken sich ans Gras hängen. Das Gras aber warf sie sofort ins Feuer. Das Gras verbrannte — und alles war wieder gut. Wenn Sascha auch nur ein einziges Mal in der Nacht geschrien hätte. Wahrscheinlich war dem Wolf sein Schwanz wieder angewachsen, so daß Sascha sich jetzt nicht mehr zu fürchten brauchte.
Ein andermal brachte der Sandmann einen Mönch zu Sascha. So einen hatte Sascha schon auf Bildern gesehen. Ein ganz einfacher Mönch in einer schwarzen Mütze mit gekreuzten Armen. Der Sandmann stellte den Mönch vor Saschas Bett am Fußende hin und verschwand selbst.
Sascha machte die Augen auf und rief Tante Lena. Tante Lena stand auf, zündete das Lämpchen an, sah aber keinen
Mönch. Doch der stand immer noch da, wie der Sandmann ihn hingestellt hatte, mit gekreuzten Armen und starrte Sascha an.
Seitdem brennt im Turmzimmer nachts immer das Lämpchen.
Der Mönch aber mag das Licht wohl nicht, denn er ist nicht mehr wiedergekommen. Dafür brachte der Sandmann die Maka zu Sascha.
Maka gefiel der Sascha sehr gut, und auch Sascha gefiel der Maka. Und Maka gewann Sascha so lieb, daß sie zu jeder Zeit auch ohne den Sandmann bei ihr zu erscheinen begann. Sie tritt ganz dicht an Sascha heran und spricht mit ihr. Makas Stimme kann niemand hören außer Sascha, und was Sascha zu Maka sagt, das hören zwar alle, aber keiner versteht es, denn es sind ganz besondere Worte, keine russischen.
Wenn Sascha an irgendetwas besonderen Gefallen findet, sagt sie: „das ist makig.“ Mama ist makig, Tante Lena ist makig, die Ziege Maschka ist makig, und Onkel Andrej ist es, wenn er singt oder aus der Stadt Schokolade mitbringt.
Die Freundschaft zwischen Sascha und Maka ist einfach rührend. Die beiden sehen sich sehr oft.
„Lena,“ sagte Sascha und unterbricht ihr Spiel oder irgendeine interessante Geschichte, „ich muß zu Maka gehen.“
Und sie begibt sich nach dem zweiten Schloßturm, wo das Familienarchiv und die Bibliothek sich befinden und wo einst der Großvater Jurij Alexandrowitsch gewohnt hat.
Hier haust jetzt Maka.