Am Nordpol
Alle sagen, daß wir zum Nordpol fahren.
Wir fahren tatsächlich irgendeinen Bach hinauf;
und mein Begleiter, ein struppiger, in eine blaue Tischdecke gehüllter Kerl, steuert mit dem Ruder. Und wir kommen irgendwie zum Nordpol. Da steht ein großes steinernes Haus; davor drängen sich erregte Menschen, die über etwas streiten.
»Was ist geschehen?« fragen wir einen abgerissenen, fettigen Burschen, der mit den Zähnen Sonnenblumenkerne aufknackt.
»Auf dem Dachboden sucht man einen Dieb. Alle sieben Hausknechte haben den ganzen Boden abgesucht und nichts außer einem alten Rock gefunden. Drei Hausknechte sitzen nun oben und lauern.«
›Jetzt ist unsere Wäsche hin!‹ dachte ich mir gleich.
»Wollen Sie sich doch in die emaillierten Zimmer bemühen!« sagte der Bursche und grinste.