Apollon Apollonowitsch

Apollon Apollonowitsch erholte sich von seinem Herzanfall; er schämte sich seiner Angst — und trat in den Salon; alle erhoben sich bei seinem Erscheinen von den Plätzen, und Lubow Aleksejewna ging ihm entgegen; der Statistikprofessor bewegte sich ruhelos auf seinem Platze und stammelte:

»Ich hatte schon einmal die Ehre gehabt; ich wollte Sie, Apollon Apollonowitsch, in einer Angelegenheit . . .«

Der Wirtin die Hand küssend, antwortete Apollon Apollonowitsch etwas trocken:

»Ich bin im Departementsbureau zu sprechen.«

Zerstreut warf inzwischen die Wirtin ihrem Partner zu:

»Und was meinen Sie, bitte . . .«

Da trat ein Neuer ein: ein schweigsames, bewegliches Herrchen mit riesiger Warze unter der Nase; er winkte wie aufmunternd dem Senator zu, lächelte und rieb sich die Finger; mit zweideutig sanfter Miene führte er den Senator beiseite:

»Ja, sehen Sie, Apollon Apollonowitsch . . . Der Direktor des N.-Departements trug mir auf . . . na, wie soll ich es sagen . . . an Sie eine etwas heikle Frage zu richten . . .«

Weiter konnte man nichts hören; man sah nur, wie das kleine Herrchen etwas in das blaßgrünliche Ohr flüsterte und plötzlich Apollon Apollonowitsch ängstlich dazwischenwarf:

»Sprechen Sie also geradeheraus . . . mein Sohn?«

Wieder ein Flüstern; der Senator fragte:

»Der Domino, sagen Sie?«

»Der Domino — ebendieser dort.«

Mit diesen Worten zeigte das lebhafte Herrchen in den Nebenraum, wo der ruhelose Domino in Rot über das spiegelnde Parkett tanzend dahinglitt.