FUßNOTE:
[1] Eine kleine Probe der Bedeutung dieser Textesquelle gibt mein Artikel im Philologus LXXVI (1920) S. 239—265.
[2] Ein erneuter Versuch, die von Aristoteles selbst nicht aufgezählten zwölf Lösungen unter die fünf Probleme zu verteilen.
[3] Poet. 7, 2, 1: Aristoteles, Imperator noster, omnium artium dictator perpetuus.
[4] Von Heinrich VIII. sehe ich aus bekannten Gründen ab.
[5] Vgl. Goethe: "Original, fahr hin in Deiner Pracht! Wie würde Dich die Einsicht kränken! Wer kann was Kluges, wer was Dummes denken, Das nicht schon tausende vor ihm gedacht?" Aber selbst dieser Gedanke ist—nicht originell! S. Ter. Eun. 41 nullumst iam dictum quod non sit dictum prius.
[6] Gr. Finsler, Piaton und die aristotelische Poetik, Lpz. 1900: "Wenn das wesentliche darin als Platonisches Gut erkannt ist, so läßt sich von einer Kunstlehre des Aristoteles nicht mehr im Sinne einer durchaus ihm eigentümlichen Theorie sprechen."
"Seine Poetik ist der Abglanz eines größeren Gestirns und hat ihre Herrschaft durch die Jahrhunderte nur darum ausüben können, weil ihre systematische Zusammenfassung mehr Eindruck macht als die zerstreuten Lichter in den platonischen Dialogen" u. ähnl. passim.
[7] [c. 3, 3-4]. [8, 1]. [13, 4-5]. [18, 2]. [22, 4]. [25, 16].
[8] Hier ist die in der Politik (8, 7) versprochene, genauere Erklärung der Katharsis ausgefallen.
[9] Sprachlicher Ausdruck und musikalische Komposition
[10] Szenische Ausstattung.
[11] Fabel, Charakter, Gedanken.
[12] S. unter [Wasseruhr].
[13] Odyss 19, 394—466, aber es ist dies hier nur eine episodische Einlage, die einen bestimmten künstlerischen Zweck verfolgt.
[14] S. Namenverzeichnis unter [Kypria].
[15] Soph. Oed. Tyr. 1002 ff.
[16] Eur. Medea 1225 ff.
[17] Soph. Antig. 1281 ff.
[18] Eur. Iphig. Aulid. 1213 ff. und 1368 ff.
[19] Eur. Medea 1310 ff.
[20] Homer Ilias 2, 155 ff.
[21] Vgl. Oed. Tyr. 103 ff. Vgl. c. 24, 9.
[22] Homer, Od. 19, 386-475.
[23] a.a.O. 21, 207—227.
[24] a.a.O. 19.
[25] Eurip. Iph. Taur. 566 ff. 747—785.
[26] a.a.O. 795—821. 796 "Was sagst Du? Hast Du einen Beweis dafür?"
[27] Homer, Odyss. 8, 521 ff. 9, I ff.27: Homer, Odyss. 8, 521 ff. 9, I ff.
[28] Aisch. Choeph. 168 ff.
[29] 1002 ff.
[30] Eur. Iph. Taur. 566 ff.
[31] Tauros (Krim).
[32] Artemis.
[33] Eur. Iphig. Taur. 20 ff.
[34] Orestes.
[35] Apollo.
[36] a.a.O. 77 ff. 912 ff. 952 ff.
[38] a.a.O. 274 ff.
[39] a.a.O. 1130 ff.
[40] Odysseus.
[41] Poseidon.
[42] Telemachos.
[43] Telemachos, Eumaios, der Sauhirt, Philoitios, der Rinderhirt, Eurykleia, die Amme des Odysseus.
[44] Ilias 1, 1.
[45] Die Stelle ist in allen Hss als zweite Definition des Bindeworts wörtlich wiederholt, wo sie aber in der syrisch-arabischen Übersetzung fehlt. Eine befriedigende Erklärung des Sinnes der beiden Definitionen ist bisher nicht erzielt worden.
[46] "Mensch (ist) ein auf dem Lande lebendes, zweifüßiges, vernunftbegabtes Wesen". So Aristoteles öfter, indem das Prädikat als Apposition gefaßt wird.
[47] Homer, Odyssee 1, 185. 24, 308.
[48] Homer, Ilias 2, 272.
[49] Empedokles, Fragm. 138. 143 D.
[50] Timotheos Fragm. 22 Wilam.
[51] Empedokles Fragm. 152 D.
[52] Unbekannter Herkunft. Vielleicht ebenfalls von Timotheos oder von Empedokles.
[53] Die Form ist zweifelhaft (ernygé, érnytes?) und sonst nicht nachweisbar.
[54] Hom. Ilias 1, 11. 94. 5, 78.
[55] Empedokles Fragm. 88 D.
[56] Homer, Ilias, 5, 393.
[57] Kleobulina Fragm. 2 Bgk. Es ist der Schröpfkopf gemeint.
[58] Vgl. das bekannte: In Weimar und Jena macht man Hexameter wie den da. Aber die Pentameter sind noch viel abscheulicher.
[̛59] ︣̌̄̄̄̄̄̄̌̄̄̄̄̄̄̄̅︣ bezeichnet die falsche Verlängerung.
[60] Dieser angebliche Vers ist nicht einwandfrei tiberliefert, doch ist der Sinn für die Sache belanglos.
[61] Hom. Odyss. 9, 515.
[62] Hom. Odyss. 20, 259.
[63] Hom. Ilias 17, 265.
[64] Nicht mehr nachweisbar. Ähnlich jedoch Eur. Hec. 665, Andr. 63 (dómōn, statt domátōn, apó).
[65] Sehr oft und nicht nur bei Tragikern.
[66] Ebenfalls häufig. Beide zusammen in Eur. Orest 1642. pros sethen, ego nin.
[67] Dieses Beispiel der Anastrophe ist nicht mehr nachzuweisen. Vermutlich später hinzugefügt oder nach dem ersten zu stellen. perí eigentlich = über, um.
[68] Homer, Ilias 2, 479—779.
[69] S. unter [Ilias, die Kleine].
[70] Ilias 22, 198 ff.
[71] Ilias 22, 205: "Seinen Völkern winkte ab mit dem Haupte Achilles."
[72] Odyssee 19, 164—260. Vgl. 203: "Viele der Wahrheit ähnelnde Lügen erzählte Odysseus." Penelope schloß aus der Wahrheit von 220—248, daß nun auch, die Erzählung in 164—200 wahr sei, was nicht der Fall war.
[73] Soph. Oed. Tyr. 103 ff.
[74] Soph. Elekt. 681 ff.
[75] Telephos.
[76] Homer, Odyssee 18, 119 ff.
[77] Siehe [Sachverzeichnis] unter dem Worte.
[78] Siehe [c. 24, 7].
[79] Pindar, Olymp. 3, 52, sowie andere Dichter und Künstler.
[80] Xenophanes Fragm. 34 D. "Und was nun die Wahrheit betrifft, so gab es und wird es Niemand geben, der sie wüßte in bezug auf die Götter."
[81] Homer Ilias 10, 152 f.
[82] Homer Ilias, 1, 50 "Aber die Mäuler zuerst griff er an und die eilenden Hunde."
[83] Ilias 10, 316. Der—häßlich, jedoch gar hurtigen Fußes.
[84] Ilias 9, 202.
[85] Ilias 10, 11—13 "Siehe—Felde" 12 staunte er ... 13 "ob der Syringen und Pfeifen Getön und der Menge der Menschen".
[86] Ilias 18, 489. Odyss. 5, 275: "Es (das Bärengestirn), das allein nicht teilnimmt am Bad in den Fluten des Meeres."
[87] Ilias, 2, 15. So im Homertext des Aristoteles, in unserem steht der Halbvers 21, 297, dort ein ganz anderer. S. [Probleme].
[88] Ilias, 23, 328.
[89] Empedokles, Fragm. 35, 14 f, D. (I3 240). 89: Empedokles, Fragm. 35, 14 f, D. (I3 240).
[90] Ilias 10, 252f. Von—Teil. Zwei der Teile, jedoch der dritte Teil blieb noch übrig.
[91] Ilias 21, 592.
[92] Ilias 20, 234.
[93] Nach Ilias 6, 341.
[94] Ilias 20, 272, wo statt "ehern" "eschen" überliefert ist, S. unter "[Probleme]".
[95] Odyssee 4, 1—619.
[96] Eur. Medea 658.
[98] Ein Wortspiel, denn kalliás ist ein Wort für Affe und zugleich ein häufiger Eigenname.
[99] Allbekannte Namen, wie Athener, Argot, Alkibiades u.a. sind hier nicht aufgenommen, falls nicht ein besonderer Grund vorlag.
[100] Dabei habe ich die Alkestis, den Orestes und den Rhesos, sowie natürlich die Satyrdramen nicht mitgerechnet, auch nicht die zweifelhaften Fälle deren es eine kleine Anzahl gibt. Aischylos kommt wegen der trilogisohan Verknüpfung seiner Dramen hier kaum in Betracht.