Rede König Wilhelm’s bei Eröffnung der Session.
Doch alle diese Prophezeiungen wurden durch die Festigkeit und Geschicklichkeit der Whigführer und durch die Beharrlichkeit der Whigmajorität zu Schanden gemacht. Am 20. October traten die Häuser zusammen, Wilhelm hielt eine Rede an sie, die sich unter den vielen ausgezeichneten Reden, in denen seine eigenen Gedanken und Absichten in der würdevollen und verständigen Sprache Somers’ ausgedrückt sind, besonders auszeichnete. Man habe, sagte der König, alle Ursache, sich Glück zu wünschen. Allerdings seien die in der vorhergehenden Session zur Bestreitung der Kriegskosten votirten Gelder nicht aufgebracht worden und die Umprägung habe große Noth erzeugt. Dennoch aber habe der Feind auswärts keinen Vortheil erlangt, der Staat sei durch keine innere Erschütterung zerrissen worden, die Loyalität, welche die Armee und die Nation unter schweren Prüfungen bewiesen, habe alle Hoffnungen Derer vereitelt, welche England übelwollten. Es seien Friedensanträge gemacht worden, deren Erfolg noch ungewiß sei; soviel aber sei gewiß, daß es keinen sicheren und ehrenvollen Frieden für eine Nation geben könne, die nicht vorbereitet sei, den Krieg energisch fortzusetzen. „Ich bin überzeugt wir stimmen Alle in der Ansicht überein, daß wir nur mit dem Schwerte in der Hand mit Frankreich unterhandeln können.”