Freude der Jakobiten über den Fall von Mons.

Der Muth der Jakobiten, der auf einige Zeit durch die Entdeckung des Preston’schen Complots gebeugt worden war, wurde durch den Fall von Mons wieder aufgerichtet. Die Freude der ganzen Partei war grenzenlos. Die eidverweigernden Priester liefen zwischen Sam’s Kaffeehaus und Westminster Hall hin und her, Ludwig preisend und über den kläglichen Ausgang der Berathungen des Congresses lachend. Im Park zeigten die Mißvergnügten ihre stolzesten Mienen und predigten mit ihrer lautesten Stimme Aufruhr. Der Hervorragendste unter diesen Großsprechern war Sir Johann Fenwick, der unter der vorigen Regierung in großer Gunst gestanden und ein hohes militärisches Commando bekleidet hatte und jetzt ein unermüdlicher Agitator und Verschwörer war. In seinem Freudentaumel vergaß er die Artigkeit, die der Mann dem andren Geschlecht schuldig ist. Schon mehr als einmal hatte er sich durch seine Impertinenz gegen die Königin bemerkbar gemacht. Jetzt trat er ihr absichtlich in den Weg, wenn sie ihre Erholungspromenade machte, und während Alles um ihn her das Haupt entblößte und sich tief verbeugte, sah er sie starr an und drückte vor ihren Augen den Hut tiefer über die Stirn. Die Beleidigung war nicht nur roh, sondern feig, denn das Gesetz hatte keine Strafe für bloße Impertinenz und der König war der einzige Gentleman und Offizier im Königreiche, der seine Gemahlin nicht mit dem Degen gegen Insulten schützen konnte. Die Königin konnte weiter nichts thun als den Parkhütern befehlen, daß sie Sir John nicht wieder einließen. Lange nach ihrem Tode kam eine Zeit, wo er Ursache hatte zu wünschen, daß er seine Unverschämtheit gezügelt haben möchte. Er erhielt fühlbare Beweise, daß er von allen Jakobiten, die verzweifeltsten Mörder nicht ausgenommen, der einzige war, gegen den Wilhelm einen heftigen persönlichen Widerwillen empfand.[43]