Fußnoten
[1] Relation de la Voyage de Sa Majesté Britannique en Hollande, enrichie de planches très curieuses, 1692; Wagenaar; London Gazette, Jan. 29. 1690/91; Burnet II. 71.
[2] Die Namen dieser beiden großen Gelehrten werden in einem sehr interessanten Briefe von Bentley an Grävius vom 29. April 1698 neben einander gestellt. „Sciunt omnes qui me norunt, et si vitam mihi Deus O. M. prorogaverit, scient etiam posteri, ut te et τὁν πἁνυ Spanhemium, geminos hujus aevi Dioscuros, lucida literarum sidera, semper praedicaverim, semper veneratus sim.”
[3] Relation de la Voyage de S. M. Britannique en Hollande, 1692; London Gazette, Febr. 2. 1690/91; Le Triomphe Royal, où l’on voit descrits les Arcs de Triomphe, Pyramides, Tableaux et Devises au Nombre de 65, erigez à la Haye à l’honneur de Guillaume Trois, 1692; Le Carneval de la Haye, 1691. Letztere Schrift ist ein heftiges Pasquill gegen Wilhelm.
[4] London Gazette, Febr. 5. 1690/91; His Majesty’s Speech to the Assembly of the States General of the United Provinces at the Hague, the 7th of February N. S., together with the Answer of their High and Mighty Lordships, as both are extracted out of the Register of the Resolutions of the States General, 1691.
[5] Relation de la Voyage de S. M. Britannique en Hollande; Burnet II. 72; London Gazette, Febr. 12, 19, 23. 1690/91; Mémoires du Comte de Dohna; William Fuller’s Memoirs.
[6] Wagenaar 42; Le Carneval de la Haye, Mars 1691; Le Tabouret des Electeurs, April 1691; Cérémonial de ce qui s’est passé à la Haye entre le Roi Guillaume et les Electeurs de Bavière et de Brandebourg. Diese letztere Abhandlung ist ein Manuscript, das Georg IV. dem Britischen Museum schenkte.
[7] London Gazette vom 23. Febr. 1690/91.
[8] Der geheime Artikel, durch den der Herzog von Savoyen sich verpflichtete, den Waldensern Duldung zu gewähren, findet sich in Dumont’s Sammlung. Er wurde unterzeichnet am 8. Febr. 1691.
[9] London Gazette vom 26. März bis 13. April 1691; Monthly Mercury vom März und April; Wilhelm’s Briefe an Heinsius vom 18. und 29. März und 7. und 9. April; Dangeau’s Memoiren; The Siege of Mons, eine Tragikomödie 1691. In diesem Drama überreden die Geistlichen, welche im französischen Interesse handeln, die Bürger zur Uebergabe der Stadt. Dieser Verrath ruft die Aeußerung des Unwillens hervor:
„O, Priesterthum, o Krämerstand, wie schwächet ihr
Der Menschen Muth!”
[10] Preston’s Prozeß in der Collection of State Trials. Ein Anwesender spricht sich folgendermaßen über Somers’ Eröffnungsrede aus: „In der die Untersuchung eröffnenden Rede sah man weder absichtliche Uebertreibungen noch ein Prahlen mit gemeinen Beredtsamkeitsfloskeln, wie man sie in früheren Prozessen, dem Geschnatter von Gänsen ähnlich, findet. Man hörte nichts als einfache Facta oder daraus hervorgehende natürliche und treffende Bemerkungen.” Die Flugschrift, aus der ich diese Worte anführe, ist betitelt: An Account of the late horrid Conspiracy by a Person who was present at the Trials, 1691.
[11] State Trials.
[12] Paper delivered by Mr. Ashton, at his execution, to Sir Francis Child, Sheriff of London; Answer to the Paper delivered by Mr. Ashton. Die Antwort war von Dr. Eduard Fowler, nachmaligem Bischof von Gloucester, geschrieben. Burnet II. 70; Brief vom Bischof Lloyd an Dodwell im zweiten Bande von Gutch’s Collectanea Curiosa.
[13] Narcissus Luttrell’s Diary.
[14] Narcissus Luttrell’s Diary; Burnet II. 71.
[15] Brief von Collier und Cook an Sancroft unter den Tanner’schen Manuscripten.
[16] Caermarthen an Wilhelm, 3. Febr. 1690/91; Life of James, II. 443.
[17] Daß diese Darstellung im Wesentlichen auf Wahrheit beruht, wird genugsam bewiesen durch S. 443 des 2. Theiles der Lebensbeschreibung Jakob’s. Einige geringfügige Umstände habe ich auch Dalrymple entlehnt, der sie meines Wissens aus jetzt unwiederbringlich verlorenen Papieren genommen, welche er im Schottischen Collegium zu Paris gesehen hatte.
[18] Der Erfolg von Wilhelm’s „anscheinender Milde” wird von dem Herausgeber der Lebensbeschreibung Jakob’s zugegeben. „Die Methode des Prinzen von Oranien,” heißt es darin, „hatte so guten Erfolg, daß die von Penn genannten Lords, welches auch damals ihre Gesinnungen gewesen sein mochten, sich nachmals thatsächlich als bittere Feinde der Sache Sr. Majestät erwiesen.” — II. 443.
[19] Siehe sein Tagebuch; Evelyn’s Tagebuch unterm 25. März, 22. April und 11. Juli 1691; Burnet II. 71; Briefe von Rochester an Burnet vom 21. März und 2. April 1691.
[20] Life of James, II. 443, 450; Legge Papers in der Mackintosh-Sammlung.
[21] Burnet II. 71; Evelyn’s Tagebuch, 4. und 18. Jan. 1690/91; Brief von Turner an Sancroft, 19. Jan. 1690/91; Brief von Sancroft an Lloyd von Norwich, 2. April 1692. Diese beiden Briefe befinden sich unter den Tanner’schen Manuscripten in der Bodlejanischen Bibliothek und sind in Life of Ken, by a Layman abgedruckt. Turner’s Entkommen nach Frankreich wird in Narcissus Luttrell’s Tagebuch, Februar 1690 erwähnt. Siehe auch A Dialogue between the Bishop of Ely and his Conscience, 16th February 1690/91. Das Gespräch wird durch Trompetenstöße unterbrochen. Der Bischof hört sich zum Verräther proklamiren und ruft aus:
„Komm, Bruder Penn, ’s ist Zeit, daß wir nun gehn.”
[22] Bezüglich einer Probe seiner Visionen siehe sein Tagebuch, Seite 13; über sein Teufelaustreiben Seite 26. Ich führe die Folioausgabe von 1765 an.
[23] Tagebuch, Seite 4.
[24] Tagebuch, Seite 7.
[25] „Was sie wissen, das wissen sie von Natur, die sich von dem Gebete abwenden und von dem Geiste abirren, deren Frucht verdorrt, die da sagen, daß Hebräisch, Griechisch und Latein die Ursprachen seien; bevor Babel war, hatte die Erde nur eine Sprache; und Nimrod der kluge Jäger vor dem Herrn, der aus Ham’s verfluchtem Geschlecht abstammte, der Urheber und Erbauer von Babel, das Gott durch viele Sprachen vernichtete, und dies sagen sie, die von dem Geiste und Gebote abirrten, sei der Urtext, und Pilatus hatte sein ursprüngliches Hebräisch, Griechisch und Latein, der Christum kreuzigte and machte ihm eine Zuschrift daraus.” A message from the Lord to the Parliament of England, by G. Fox, 1654. Dieselbe Argumentation findet sich in seinem Tagebuche, nur ist sie dort durch den Herausgeber in etwas besseres Englisch übersetzt worden. „Glaubst Du Diener Christi zu machen durch diese natürlichen verworrenen Sprachen, die aus Babel hervorgingen, in Babylon bewundert werden und von einem Verfolger über Christi, des Lebens, Haupt gesetzt wurden?” Seite 64.
[26] Sein Tagebuch wurde, bevor es erschien, noch einmal durch Männer von mehr Verstand und Kenntnissen als er selbst besaß, revidirt und giebt uns daher bei aller seiner Absurdität noch keinen Begriff von seinem echten Style. Nachstehendes ist eine gute Probe. Es ist die Einleitung zu einem seiner Manifeste. „Sie, welche die Welt, die ohne Gottesfurcht ist, spöttischerweise Quäker nennt, leugnen alle Meinungen, sie leugnen alle Ueberzeugungen, sie leugnen alle Secten und leugnen alle Ideen und Begriffe und Urtheile, die aus dem Willen und dem Gedanken entspringen, und sie leugnen die Zauberei und alle Eide und die Welt und ihre Werke, und ihren Gottesdienst und ihre Gebräuche mit dem Licht, und sie leugnen falsche Wege und falsche Gottesverehrung, die Verführer und Betrüger, wie man sie jetzt sieht in der Welt mit dem Licht, und mit ihm sind sie verurtheilt, welches Licht führet zum Frieden und vom Tode zum Leben, was jetzt Tausende bezeugen dem neuen Lehrer Christus, ihm, durch den die Welt gemacht wurde, der regiert unter den Kindern des Lichts, und mit dem Geist und der Macht des lebendigen Gottes sie sehen und unterscheiden läßt die Spreu von dem Weizen und sieht den, der geschüttelt werden muß, neben dem, der nicht geschüttelt noch bewegt werden kann, woraus zu sehen ist, welcher geschüttelt und bewegt ist; so werden Die, welche in den Begriffen, Meinungen, Ideen, Gedanken und Vorstellungen leben, geschüttelt und kommen auf einen Haufen, während Die, welche diese vorerwähnten Dinge geschüttelt und bewegt sehen, in Frieden wandeln, nicht gesehen und erkannt von Denen, welche in diesen Dingen ungeschüttelt und unbewegt wandeln.” — A Warning to the World that are Groping in the Dark, by G. Fox, 1655.
[27] Siehe die Schrift betitelt: Concerning Good morrow and Good even, the World’s Customs, but by the Light which into the World is come by it made manifest to all who be in the Darkness, by G. Fox, 1657.
[28] Tagebuch, Seite 166.
[29] Epistel aus Harlingen vom 11. des 6. Monats 1677.
[30] Of Bowings, by G. Fox, 1657.
[31] Siehe zum Beispiel das Tagebuch, Seite 24, 26 und 51.
[32] Siehe z. B. die Epistel an Sawkey, einen Friedensrichter, im Tagebuche Seite 86; die Epistel an Wilhelm Lampitt, einen Geistlichen, welche beginnt: „Das Wort des Herrn Dir, o Lampitt,” Seite 80, und die Epistel an einem andren Geistlichen, den er Priester Tatham nennt, Seite 92.
[33] Tagebuch, Seite 55.
[34] Ibid. Seite 300.
[35] Ibid. Seite 323.
[36] Ibid. Seite 48.
[37] „Besonders neuerdings,” sagt Leslie, der entschiedenste Gegner der Secte, „haben sich einige von ihnen dem Christenthum mehr genähert, als je zuvor, und unter ihnen hat der geistreiche Mr. Penn seit kurzem einige ihrer albernsten Ansichten verbessert und sie in eine gewisse Form gebracht, so das wenigstens Verstand und Englisch aus ihnen spricht, von welchen beiden Dingen Georg Fox, ihr erster und größter Apostel, ganz und gar nichts wußte.... Sie thun Alles was sie können, um ihrer Lehre den Anschein zu geben, als wäre sie sich von Anfang an gleich geblieben und hätte durchaus keine Aenderung erfahren, und deshalb nehmen sie es auf sich, alle Schriften Georg Fox’ so wie andrer der ersten Quäker zu vertheidigen, und drehen und winden sich, dieselben (was unmöglich ist) mit dem was sie jetzt lehren, in Einklang zu bringen.” (The Snake in the Grass, 3. Ausgabe, 1698. Einleitung.) Leslie war jederzeit artiger gegen seinen jakobitischen Collegen Penn wie gegen irgend einen andren Quäker. Penn selbst sagt von seinem Meister: „So abgerissen und zerstückelt seine Sentenzen über göttliche Dinge zuweilen von ihm kommen, so ist es doch wohl bekannt, daß sie oft vielen besseren Erklärungen als Themata dienten.” Das heißt mit anderen Worten: Georg Fox schwatzte Unsinn, und einige seiner Freunde umschrieben diesen Unsinn, so daß er verständlich wurde.
[38] In Penn’s Biographie, die seinen Werken vorgedruckt ist, wird uns erzählt, daß die Verhaftsbefehle am 16. Januar 1690/91 in Folge einer Anklage erlassen wurden, die sich auf die eidliche Angabe Wilhelm Fuller’s stützte, der mit Recht ein Lump, ein Lügner und ein Betrüger genannt wird, und Mr. Clarkson wiederholt diese Geschichte. Sie ist jedoch sicherlich falsch. Caermarthen sagt in einem Briefe an Wilhelm vom 3. Februar, man habe damals nur einen Zeugen gegen Penn gehabt, und dieser eine Zeuge sei Preston gewesen. Es liegt demnach auf der Hand, daß Fuller nicht der Angeber war, auf dessen eidliche Aussage hin der Verhaftsbefehl gegen Penn erlassen wurde. Aus Fuller’s Selbstbiographie geht in der That hervor, das er damals im Haag war. Als Nottingham am 26. Juni an Wilhelm schrieb, war ein zweiter Zeuge aufgetreten.
[39] Sidney an Wilhelm, 27. Febr. 1690/91. Der Brief befindet sich in Dalrymple’s Anhang, Theil II. Buch 6. Narcissus Luttrell erwähnt in seinem Tagebuche vom September 1691 Penn’s Entkommen von Shoreham nach Frankreich. Unterm 5. December 1693 schreibt Narcissus: „Wilhelm Penn der Quäker tritt jetzt, nachdem er sich einige Zeit verborgen gehalten und das gegen ihn Vorliegende ausgeglichen hat, wieder öffentlich auf und hielt vergangenen Freitag im „Bull and Mouth” in St. Martin’s einen Vortrag.” Am 18. (28.) December 1693 wurde in Saint-Germains unter Melfort’s Leitung eine Schrift aufgesetzt, die eine Stelle enthält, welche in der Uebersetzung lautet: „Mr. Penn sagt, daß Eure Majestät schon mehrere Gelegenheiten gehabt hat, aber noch nie eine so günstige als die gegenwärtige, und er hofft, daß Eure Majestät ernstlich in den Allerchristlichsten König dringen wird, sie nicht zu versäumen; daß eine Landung mit dreißigtausend Mann nicht nur Eure Majestät wieder retabliren, sondern aller Wahrscheinlichkeit nach auch die Ligue auflösen würde.” Diese Schrift befindet sich unter den Nairne-Manuscripten und wurde von Macpherson übersetzt.
[40] Narcissus Luttrell’s Diary, April 11. 1691.
[41] Narcissus Luttrell’s Diary, August 1691; Brief von Vernon an Wharton vom 17. Oct. 1691 in der Bodlejanischen Bibliothek.
[42] Die Meinung der Jakobiten geht aus einem Briefe hervor, der sich in den Archiven des französischen Kriegsministeriums befindet. Derselbe wurde am 25. Juni 1691 in London geschrieben.
[43] Welwood’s Mercurius Reformatus, April 11., 24., 1691; Narcissus Luttrell’s Diary, April 1691; L’Hermitage an die Generalstaaten, 19. (29.) Juni 1696; Calamy’s Life. Die Geschichte von Fenwick’s Rohheit Marien gegenüber wird verschieden erzählt. Ich habe mich an die mir am glaubwürdigsten scheinende und gewiß mindest entehrende Version gehalten.
[44] Burnet II. 71.
[45] Lloyd an Sancroft, 24. Jan. 1691. Der Brief befindet sich unter den Tanner-Manuscripten und ist im Life of Ken by a Layman abgedruckt.
[46] London Gazette vom 1. Juni 1691; Birch’s Life of Tillotson; Congratulatory Poem to the Reverend Dr. Tillotson on his Promotion, 1691; Vernon an Wharton, 28. und 30. Mai 1691. Diese Briefe an Wharton befinden sich in der Bodlejanischen Bibliothek und gehören zu einer höchst interessanten Sammlung, auf welche Dr. Bandinel so freundlich war mich aufmerksam zu machen.
[47] Birch’s Life of Tillotson; Leslie’s Charge of Socinianism against Dr. Tillotson considered, by a True Son of the Church, 1695; Hickes’s Discourses upon Dr. Burnet and Dr. Tillotson, 1695; Catalogue of Books of the Newest Fashion to be Sold by Auction at the Whig’s Coffee House, augenscheinlich 1693 gedruckt. Mehr als sechzig Jahre später spricht Johnson von einem starren Jakobiten, der fest überzeugt gewesen war, daß Tillotson als Atheist gestorben sei; Idler, Nr. 10.
[48] Tillotson an Lady Russell, 23. Juni 1691.
[49] Birch’s Life of Tillotson; Memorials of Tillotson, by his pupil John Beardmore; Sherlock’s Predigt, beim Tode der Königin Marie 1694/95 in der Tempel-Kirche gehalten.
[50] Wharton’s Collectanea, angeführt in Birch’s Life of Tillotson.
[51] Wharton’s Collectanea, angeführt in D’Oyly’s Life of Sancroft; Narcissus Luttrell’s Diary.
[52] Das Lambeth-Mspt., angeführt in D’Oyly’s Life of Sancroft; Narcissus Luttrell’s Diary; Vernon an Wharton, 9., 11. Juni 1691.
[53] Siehe einen Brief von R. Nelson, vom 21. Febr. 1709/10 im Anhange zu N. Marshall’s Defence of our Constitution in Church and State, 1717; Hawkin’s Life of Ken; Life of Ken, by a Layman.
[54] Siehe eine von ihm am 15. Nov. 1693 dictirte Abhandlung in Wagstaffe’s Brief aus Suffolk.
[55] Kettlewells’ Life, III. 59.
[56] Siehe D’Oyly’s Life of Sancroft, Hallam’s Constitutional History und Dr. Lathbury’s History of the Nonjurors.
[57] Siehe die Selbstbiographie seines Nachkommen und Namensvetters des Schauspieldichters. Außerdem Onslow’s Note zu Burnet II. 76.
[58] A Vindication of Their Majesties Authority to fill the Sees of the deprived Bishops, May 20. 1691; London Gazette vom 27. April und 15. Juni 1691; Narcissus Luttrell’s Diary, May 1691. Unter den Tanner-Manuscripten befinden sich zwei Briefe von Jakobiten an Beveridge, der eine mild und anständig, der andre an Rücksichtslosigkeit die gewöhnliche Rücksichtslosigkeit der Eidverweigerer noch übertreffend. Ersteren kann man im Life of Ken, by a Layman nachlesen.
[59] Es ist nicht ganz klar, ob Sharp’s Skrupel wegen der abgesetzten Prälaten ein Gewissensskrupel oder nur ein Zartgefühlsskrupel war. Siehe seine Biographie von seinem Sohne.
[60] Siehe Overall’s Convocation Book, Kap. 28. Nichts kann klarer und schlagender sein als seine Sprache:
„Wenn, nachdem sie ihre unheiligen Wünsche erreicht, seien es ehrgeizige Könige durch Unterwerfung eines Landes, oder unloyale Unterthanen durch rebellische Erhebung gegen ihre natürlichen Landesherren, sie eine der besagten entarteten Regierungen unter ihrem Volke errichtet haben, so ist die entweder so unrechtmäßig errichtete, oder dem wahren und rechtmäßigen Besitzer gewaltsam entrissene Autorität, da sie immerhin Gottes Autorität ist und durch die Schlechtigkeit Derer, die sie besitzen, nicht beeinträchtigt wird, jederzeit in Ehren zu halten und ihm zu gehorchen, sobald solche Aenderungen sich vollständig befestigt haben, und die Leute aller Art, vom geistlichen wie vom Laienstande, müssen ihr unterthan sein, nicht allein aus Furcht, sondern auch aus Gewissenspflicht.”
Dann folgt die Regel:
„Wenn Jemand behaupten wollte, daß, wenn eine solche neue Regierungsform, die mit einem Aufstande begonnen, sich nachmals vollkommen befestigt hat, die ihnen innewohnende Autorität nicht von Gott stamme, oder daß irgend Jemand, der auf dem Gebiete einer solchen Regierung wohnt, nicht verbunden sei, sich der Autorität Gottes, welche daselbst ausgeübt wird, zu unterwerfen, sondern sich gegen dieselbe auflehnen dürfe, der würde sehr irren.”
[61] Eine Aufzählung aller der Schriften, die ich über Sherlock’s Apostasie gelesen habe, wurde den Leser ermüden. Ich will einige von verschiedenem Character anführen. Parkinson’s Examination of D. Sherlock’s Case of Allegiance, 1691; Answer to D. Sherlock’s Case of Allegiance, by a London Apprentice, 1691; The Reasons of the New Convert’s taking thie Oaths to the present Government, 1691; Utrum horum? or God’s ways of disposing of Kingdoms, and some Clergymen’s ways of disposing of them, 1691; Sherlock and Xanthippe, 1691; Saint Paul’s Triumph in his Sufferings for Christ, by Matthew Bryan, L. L. D., dedicated Ecclesiae sub cruce gementi; A word to a wavering Levite; The Trimming Court Divine; Proteus Ecclesiasticus, or Observations on D. Sh — ’s late Case of Allegiance; The Weasil Uncased; A Whip for the Weasil; The Anti-Weasils. Zahlreiche Anspielungen auf Sherlock und seine Gattin finden sich in den satyrischen Schriften Tom Brown’s, Tom Durfey’s und Ned Ward’s. Siehe Life of James, II. 318. Mehrere interessante Briefe über Sherlock’s Apostasie befinden sich unter den Tanner-Manuscripten. Ich will ein paar Proben von den Versen anführen, welche der Case of Allegiance veranlaßte:
Kaum hatte Eva den Apfel genossen,
So eilte zum Gatten sie unverdrossen
Und zupfte ihn lockend am Kinn.
„Mein Liebster, sprach sie, hier nimm den und koste
Er wird Dir behagen, ich sag’ Dir’s zum Troste,
Nichts Sündhaftes liegt für Dich drin.”
[62] Die Hauptquelle für diesen Theil meiner Geschichte ist das Leben Jakob’s, besonders die höchstwichtige und interessante Stelle des zweiten Bandes, welche mit Seite 444 beginnt und auf Seite 450 endigt.
[63] Russell an Wilhelm, 10. Mai 1691, in Dalrymple’s Anhang, Theil II. Buch 7. Siehe auch die Memoiren von Sir John Leake.
[64] Commons’ Journals, March 21. 24. 1679; Grey’s Debates; Observator.
[65] London Gazette vom 21. Juli 1690.
[66] Life of James. II. 449.
[67] Shadwell’s Volunteers.
[68] Story’s Fortsetzung; Proklamation vom 21. Febr. 1690/91; London Gazette vom 12. März.
[69] Story’s Fortsetzung.
[70] Story’s Impartial History; London Gazette vom 17. Nov. 1690.
[71] Story’s Impartial History. Das Jahr 1684 war als eine Zeit besonderer Blüthe betrachtet worden und die Zolleinnahmen waren ungewöhnlich groß gewesen. Aber der Ertrag aus sämmtlichen Häfen Irland’s während des ganzen Jahres belief sich auf nur hundertsiebenundzwanzigtausend Pfund. Siehe Clarendon’s Memoiren.
[72] Story’s Geschichte und Fortsetzung; London Gazette vom 29. Sept. 1690 und vom 8. Jan. und 12. März 1690/91.
[73] Siehe die Protokolle der Lords vom 2. und 7. März 1692/93 und die der Gemeinen vom 16. Dec. 1693 und 29. Jan. 1693/94. Die Geschichte, die im besten Falle schlimm genug ist, wurde von den persönlichen und politischen Feinden der Lords Justices mit Zusätzen erzählt, welche das Haus der Gemeinen augenscheinlich als verleumderisch betrachtete, wofür ich sie auch wirklich halte. Siehe den Gallienus Redivivus. Die Erzählung, welche Oberst Robert Fitzgerald, ein Mitglied des Geheimen Raths und Augenzeuge, unter eidlicher Erhärtung dem Hause der Lords schriftlich einreichte, scheint mir vollkommen glaubwürdig. Es ist sonderbar, daß Story, obgleich er die Ermordung der Soldaten erwähnt, nichts von Gafney sagt.
[74] Burnet II. 66; Leslie’s Answer to King.
[75] Macariae Excidium; Fumeron an Louvois vom 31. Jan. (10. Febr.) 1691. Es muß bemerkt werden, daß Kelly, der Verfasser des Macariae Excidium, und Fumeron, der französische Intendant, durchaus unverwerfliche Zeugen sind. Sie befanden sich damals beide innerhalb der Mauern von Limerick. Man hat keinen Grund, die Unparteilichkeit des Franzosen zu bezweifeln, und der Irländer war für seine Landsleute eingenommen.
[76] Story’s Impartial History und Fortsetzung, und die London Gazette vom December, Januar, Februar und März 1690/91.
[77] Es ist auffallend, daß Avaux, der doch ein sehr scharfsichtiger Menschenkenner war, Berwick bedeutend unterschätzte. In einem Briefe an Louvois von 15. (25.) Oct. 1689 sagt er: „Je ne puis m’empescher de vous dire qu’il est brave de sa personne, à ce que l’on dit, mais que c’est un aussy mechant officier qu’il en ayt, et qu’il n’a pas le sens commun.”
[78] Leslie’s Answer to King; Macariae Excidium.
[79] Macariae Excidium.
[80] Macariae Excidium; Life of James, II. 422; Mémoires de Berwick.
[81] Macariae Excidium.
[82] Macariae Excidium; Mémoires de Berwick.
[83] Life of James, II. 433, 451.; Story’s Fortsetzung.
[84] Life of James, II. 438; Light to the Blind; Fumeron an Louvois, 22. April (2. Mai) 1691.
[85] Macariae Excidium; Mémoires de Berwick; Life of James, II. 451, 452.
[86] Macariae Excidium; Burnet II. 78; Dangeau; The Mercurius Reformatus, June 5. 1691.
[87] An exact Journal of the victorious progress of their Majesties forces under the command of General Ginckle this summer in Ireland, 1691; Story’s Fortsetzung; Mackay’s Memoiren.
[88] London Gazette vom 18. und 22. Juni 1691; Story’s Fortsetzung; Life of James, II. 452. Der Verfasser des letztgenannten Werks beschuldigt den Gouverneur der Verrätherei oder Feigheit.
[89] London Gazette von 22. und 25. Juni und 2. Juli 1691; Story’s Fortsetzung; Exact Journal.
[90] Life of James, II. 373, 376, 377.
[91] Macariae Excidium. Ich muß bemerken, daß dies eine von den vielen Stellen ist, die mich bestimmen, den lateinischen Text für den Urtext zu halten. Im Lateinischen heißt es: „Oppidum ad Salaminium amnis latus recentibus ac sumptuosioribus aedificiis attollebatur; antiquius et ipsa vetustate incultius quod in Paphiis finibus exstructum erat.” Die englische Version lautet: „Die Stadt auf der Seite von Salaminia war besser gebaut als auf der von Paphia.” Im Lateinischen findet man gewiß die Specialitäten, die wir von einer Person erwarten dürfen, welche Athlone vor dem Kriege gekannt hatte. Die englische Version ist erbärmlich. Ich brauche wohl kaum zu sagen, daß die paphische Seite Connaught, die salaminische Leinster ist.
[92] Ich habe mehrere gleichzeitige Pläne von Athlone zu Rathe gezogen. Einen findet man in Story’s Fortsetzung.
[93] Diary of the Siege of Athlone, by an Engineer of the Army, a Witness of the Action, licensed July 11. 1691; Story’s Fortsetzung; London Gazette vom 2. Juli 1691; Fumeron an Louvois, 28. Juni (8. Juli) 1691. Die Erzählung dieses Angriffs im Life of James II. 453 ist ein alberner Roman. Sie scheint nicht den Originalmemoiren des Königs entnommen zu sein.
[94] Macariae Excidium. Hier glaube ich abermals einen deutlichen Beweis dafür zu erblicken, daß die englische Version dieses interessanten Werks nur eine schlechte Uebersetzung aus dem Lateinischen ist. Der englische Text sagt blos: „Lysander” (Sarsfield) „beschuldigte ihn einige Tage früher in Gegenwart des Generals,” ohne anzugeben, worin die Beschuldigung bestand. Das lateinische Original aber lautet: „Acriter Lysander, paucos ante dies, coram praefecto copiarum illi exprobraverat nescio quid, quod in aula Syriaca in Cypriorum opprobrium effutivisse dicebatur.” Der englische Uebersetzer hat durch Weglassung der wichtigsten Worte und durch Anwendung des Imperfectums anstatt des Plusquamperfectums die ganze Stelle bedeutungslos gemacht.
[95] Story’s Fortsetzung; Macariae Excidium; Daniel Macneal an Sir Arthur Rawdon vom 28. Juni 1691 in den Rawdon Papers.
[96] London Gazette vom 6. Juli 1601; Story’s Fortsetzung; Macariae Excidium; Light to the Blind.
[97] Macariae Excidium; Light to the Blind.
[98] Life of James, II. 460; Life of William, 1702.
[99] Story’s Fortsetzung; Mackay’s Memoiren; Exact Journal; Diary of the Siege of Athlone.
[100] Story’s Fortsetzung; Macariae Excidium; Burnet, II. 78, 79; London Gazette vom 6. und 13. Juli 1689; Fumeron an Louvois, 30. Juni (10. Juli) 1690; Diary of the Siege of Athlone; Exact Account.
[101] Story’s Fortsetzung; Life of James, II. 455; Fumeron an Louvois, 30. Juni (10. Juli) 1690; London Gazette vom 13. Juli.
[102] Die Geschichte, wie sie von den Feinden Tyrconnel’s erzählt wird, findet sich im Macariae Excidium und in einem Briefe von Felix O’Neill an die Gräfin von Antrim vom 10. Juli 1691. Dieser Brief wurde nach der Schlacht von Aghrim auf der Leiche Felix O’Neill’s gefunden. Er ist in den Rawdon Papers abgedruckt. Die andre Geschichte wird in Berwick’s Memoiren und in Light to the Blind erzählt.
[103] Macariae Excidium; Life of James, II. 436; Light to the Blind.
[104] Macariae Excidium.
[105] Story’s Fortsetzung.
[106] Burnet, II. 79; Story’s Fortsetzung.
[107] „Sie behaupteten das Feld länger als sie es sonst gewohnt waren,” sagt Burnet. „Sie benahmen sich wie Männer einer andren Nation,” sagt Story. „Man hat nie gehört, daß die Irländer mit größerer Entschlossenheit gekämpft hätten,” sagt die London Gazette.
[108] Story’s Fortsetzung; London Gazette vom 20. und 23. Juli 1691; Mémoires de Berwick; Life of James, II. 456; Burnet, II. 79; Macariae Excidium; Light to the Blind; Brief aus dem englischen Lager an Sir Arthur Rawdon in den Rawdon Papers; History of William the Third, 1702.
Die Erzählungen, auf die ich verwiesen habe, weichen sehr von einander ab. Auch kann die Verschiedenheit nicht lediglich oder auch nur hauptsächlich der Parteilichkeit zugeschrieben werden. Denn keine anderen zwei Darstellungen weichen mehr von einander ab als die in Jakob’s Leben und die in den Memoiren seines Sohnes.
Wahrscheinlich weil Saint-Ruth gefallen und D’Usson abwesend war, findet sich im französischen Kriegsministerium keine Depesche, die einen detaillirten Bericht von der Schlacht enthält.
[109] Story’s Fortsetzung.
[110] Story’s Fortsetzung; Macariae Excidium; Life of James, II. 464; London Gazette vom 30. Juli und 17. Aug. 1691; Light to the Blind.
[111] Story’s Fortsetzung; Macariae Excidium; Life of James, II. 459; London Gazette vom 30. Juli und 3. Aug. 1691.
[112] So äußerte er sich in einem von 5. (15.) August datirten Briefe an Ludwig XIV. Dieser Brief, dessen Handschrift nicht leicht zu entziffern ist, befindet sich im französischen Kriegsministerium. Macariae Excidium; Light to the Blind.
[113] Macariae Excidium; Life of James, II. 461, 462.
[114] Macariae Excidium; Life of James, II. 459, 462; London Gazette vom 31. Aug. 1691; Light to the Blind; D’Usson und Tessé an Barbesieux vom 13. (23.) August.
[115] Story’s Fortsetzung; D’Usson und Tessé an Barbesieux, 15. (25.) Aug. 1691. Ein ungedruckter Brief von Nagle an Lord Merion vom 15. Aug. Dieser Brief wird von Mr. O’Callaghan in einer Note zum Macariae Excidium angeführt.
[116] Macariae Excidium; Story’s Fortsetzung.
[117] Story’s Fortsetzung; London Gazette vom 28. Sept. 1691; Life of James II. 463; Diary of the Siege of Limerick, 1692; Light to the Blind. In dem unter den Archiven des französischen Kriegsministerium befindlichen Bericht über die Belagerung heißt es, daß die irische Reiterei sich schlechter benommen habe als die Infanterie.
[118] Story’s Fortsetzung; Macariae Excidium; R. Douglas an Sir A. Rawdon, 28. Sept. 1691, in den Rawdon Papers; London Gazette vom 8. Oct.: Diary of the Siege of Lymerick; Light to the Blind; Account of the Siege of Limerick in den Archiven des französischen Kriegsministeriums.
Der Bericht von dieser Affaire in dem Leben Jakob’s, II. 464, verdient bloß wegen seiner besondern Ungereimtheit erwähnt zu werden. Der Verfasser erzählt uns, daß siebenhundert Irländer sich einige Zeit gegen eine viel stärkere Truppenmacht hielten, und er spendet ihrem Heldenmuthe warmes Lob. Er kannte jedoch einen Umstand, der zum Verständniß der Sache sehr wesentlich ist, entweder gar nicht, oder fand nicht für gut denselben zu erwähnen: daß nämlich diese siebenhundert Mann sich in einem Fort befanden. Daß eine Besatzung ein Fort einige Stunden gegen eine Uebermacht vertheidigte, ist sicherlich nichts Wunderbares. Forts werden deshalb gebaut, weil sie von Wenigen gegen Viele vertheidigt werden können.
[119] Account of the Siege of Limerick in den Archiven des französischen Kriegsministeriums; Story’s Fortsetzung.
[120] D’Usson an Barbesieux vom 4. (14.) Oct. 1691.
[121] Macariae Excidium.
[122] Story’s Fortsetzung; Diary of the Siege of Lymerick.
[123] London Gazette vom 8. Oct. 1691; Story’s Fortsetzung; Diary of the Siege of Lymerick.
[124] Life of James, 464. 465.
[125] Story’s Fortsetzung.
[126] Story’s Fortsetzung; Diary of the Siege of Lymerick; London Gazette vom 15. Oct. 1691.
[127] Die Artikel des Civilvertrags sind oft gedruckt worden.
[128] Story’s Fortsetzung; Diary of the Siege of Lymerick.
[129] Story’s Fortsetzung; Diary of the Siege of Lymerick.
[130] Story’s Fortsetzung. Seine Erzählung wird durch das Zeugniß bestätigt, das ein anwesender irischer Hauptmann uns in schlechtem Latein hinterlassen hat. „Hic apud sacrum omnes advertizantur a capellanis ire potius in Galliam.”
[131] D’Usson und Tessé an Barbesieux, 7. (17.) Oct. 1691.
[132] Daß zwischen den Celten von Ulster und denen der südlichen Provinzen geringe Sympathie herrschte, geht aus der interessanten Denkschrift hervor, welche der Agent Baldearg O’Donnel’s Avaux übergab.
[133] Briefbuch des Schatzamts, 19. Juni 1696; Protokolle des irischen Hauses der Gemeinen, 7. Nov. 1717.
[134] Dies erzähle ich auf Mr. O’Callaghan’s Autorität. History of the Irish Brigades. Anmerkung 47.
[135] „Es giebt,” schrieb Junius achtzig Jahre nach der Kapitulation von Limerick, „eine gewisse Familie in diesem Lande, der die Natur eine erbliche Characterschlechtigkeit verliehen zu haben scheint. Soweit man ihre Geschichte kennt, hat der Sohn regelmäßig die Laster des Vaters in verstärktem Grade besessen und hat Sorge getragen, sie rein und unvermindert in die Brust seines Nachfolgers zu verpflanzen.” An einer andren Stelle sagt er von dem Mitgliede für Middlesex: „Er hat selbst dem Namen Luttrell Schande gemacht.” In Anspielung auf die Verbindung des Herzogs von Cumberland mit Mrs. Horton, die eine geborne Luttrell war, ruft er aus: „Das Parlament habe Acht darauf! Ein Luttrell darf nie die Krone England’s erben.” Es ist gewiß, daß nur sehr wenige Engländer Junius’ Abscheu vor den Luttrell getheilt, ja ihn nur begriffen haben können. Warum brauchte er also Ausdrücke, welche der großen Mehrzahl seiner Leser unverständlich gewesen sein müssen? Meine Antwort darauf ist, daß Philipp Franz in der Nähe von Luttrellstown geboren wurde und die ersten zehn Jahre seines Lebens dort zubrachte.
[136] Story’s Fortsetzung; London Gazette vom 22. Oct. 1691; D’Usson und Tessé an Ludwig, 4. (14.) Oct., und an Barbesieux, 7. (17.) Oct.; Light to the Blind.
[137] Story’s Fortsetzung; London Gazette, 4. Jan. 1691/92.
[138] Story’s Fortsetzung; Macariae Excidium und Mr. O’Callaghan’s Note; London Gazette vom 4. Jan. 1691/92.
[139] Einige interessante Facta in Bezug auf Wall, der Minister Ferdinand’s IV. und Karl’s III. war, findet man in den in Coxe’s Memoirs of Spain veröffentlichten Briefen Sir Benjamin Keene’s und Lord Bristol’s.
[140] Dies ist Swift’s Sprache, eine Sprache, die nicht ein Mal, sondern zu wiederholten Malen und in langen Zwischenräumen geführt worden ist. In dem 1708 geschriebenen Letter on the Sacramental Test sagt er: „Wenn wir (die Geistlichkeit) die Papisten dieses Königreichs ernstlich fürchteten, so würde man uns wohl kaum für so kurzsichtig halten, daß wir nicht ebenso besorgt wären wie Andere, da wir doch aller Wahrscheinlichkeit nach am meisten und unmittelbarsten von ihnen zu leiden haben würden; aber im Gegentheil, wir halten sie für ganz eben so unbedeutend wie Weiber und Kinder... Das gemeine Volk, ohne Führer, ohne Disciplin und ohne natürlichen Muth, ist wenig besser als Holzhauer und Wasserträger, und gänzlich unfähig, Unheil anzurichten, wenn es auch noch so große Lust dazu hätte.” In dem 1724 geschriebenen Drapier’s Sixth Letter sagt er: „Was die Bevölkerung dieses Königreichs betrifft, so besteht sie entweder aus irischen Papisten, welche im Punkte der Macht eben so bedeutungslos sind als Frauen und Kinder, oder aus englischen Protestanten.” Ferner sagt er in dem 1731 geschriebenen Presbiterian’s Plea of Merit: „Der Güter der Papisten sind nur wenige, sie schmelzen zu kleinen Parcellen zusammen und vermindern sich täglich; ihre niederen Volksklassen sind in Armuth, Unwissenheit und Feigheit versunken und von eben so geringer Bedeutung wie Frauen und Kinder. Ihr Adel und ihre Gentry sind mindestens zur Hälfte ruinirt, verbannt oder bekehrt. Sie empfinden Alle schmerzlich die Nachwehen von dem was sie im letzten irischen Kriege gelitten haben. Einige von ihnen haben sich bereits ins Ausland begeben, Andere sollen die Absicht haben, ihnen zu folgen, und ich glaube wer von den Uebrigen noch etwas Grundeigenthum besitzt, ist fest entschlossen, es nie wieder um der Befestigung ihres Aberglaubens willen aufs Spiel zu setzen.”
Ich muß bemerken, daß Swift meines Wissens niemals in irgend einer seiner Schriften das Wort Irländer anwendete, um eine in Irland geborene Person angelsächsischen Stammes zu bezeichnen. Sich selbst betrachtete er eben so wenig als einen Irländer, wie ein in Calcutta geborener Engländer sich als einen Hindu betrachtet.
[141] Im Jahre 1749 war Lucas das Idol der Demokratie seiner Kaste. Es ist interessant zu hören, wie Die, welche seiner Kaste nicht angehörten, von ihm dachten. Eines der Pariahäupter, Karl O’Connor, schrieb folgendermaßen: „Weder ich noch irgend Einer von unsrer unglücklichen Bevölkerung hat ein Interesse an der Sache dieses Lucas. Ein wahrer Patriot würde nicht eine solche Bosheit gegen so unglückliche Sklaven wie wir gezeigt haben.” Er setzt nur zu wahr hinzu, diese Prahler, die Whigs, hätten alle Freiheit für sich allein haben wollen.
[142] In diesem Punkte war Johnson der liberalste Politiker seiner Zeit. „Die Irländer,” sagt er mit großer Wärme, „befinden sich in einem höchst unnatürlichen Zustande, denn wir sehen bei ihnen die Minorität über die Majorität herrschen.” Ich vermuthe Alderman Beckford und Alderman Sawbridge würden weit entfernt gewesen sein, mit ihm zu sympathisiren. Karl O’Connor, dessen ungünstige Meinung von dem Whig Lucas ich angeführt habe, zollt in der Vorrede zu seinen Dissertations on Irish History der Liberalität des Tory’s Johnson hohe Anerkennung.
[Achtzehntes Kapitel.]
Wilhelm und Marie.
[Inhalt]
| Seite | |
| Eröffnung des Parlaments | [5] |
| Debatten über die Gehalte und Gebühren der Beamten | [6] |
| Acte zur Ausschließung der Papisten vom Staatsdienste in Irland | [7] |
| Debatten über den ostindischen Handel | [10] |
| Debatten über die Bill zur Regulirung des Prozeßverfahrens in Hochverrathsfällen | [24] |
| Complot Marlborough’s gegen die Regierung Wilhelm’s | [30] |
| Marlborough’s Complot durch die Jakobiten verrathen | [34] |
| Marlborough’s Ungnade | [34] |
| Verschiedene Gerüchte über die Ursache von Marlborough’s Ungnade | [34] |
| Bruch zwischen Marien und Anna | [36] |
| Fuller’s Complot | [38] |
| Schluß der Session; Bill zur Feststellung der Gehalte der Richter verworfen | [44] |
| Ministerielle Veränderungen in England | [47] |
| Ministerielle Veränderungen in Schottland | [48] |
| Zustand der Hochlande | [49] |
| Breadalbane beauftragt, mit den aufständischen Clans zu unterhandeln | [50] |
| Glencoe | [51] |
| Wilhelm begiebt sich auf den Continent | [68] |
| Louvois’ Tod | [68] |
| Die französische Regierung beschließt eine Expedition gegen England zu unternehmen | [71] |
| Jakob glaubt, daß die englische Flotte freundschaftlich gegen ihn gesinnt sei | [71] |
| Verhalten Russell’s | [72] |
| Jakob wird eine Tochter geboren | [73] |
| Anstalten zur Zurückweisung der Invasion in England | [74] |
| Jakob begiebt sich zu seiner Armee bei La Hogue | [74] |
| Jakob’s Erklärung | [75] |
| Eindruck der Erklärung Jakob’s | [76] |
| Die englische und die holländische Flotte vereinigen sich | [79] |
| Stimmung der englischen Flotte | [79] |
| Schlacht bei La Hogue | [80] |
| Freude in England | [84] |
| Young’s Complot | [86] |