Foley.
Von Foley wissen wir verhältnißmäßig wenig. Seine Geschichte hat bis zu einem gewissen Punkte große Aehnlichkeit mit der Geschichte Harley’s; aber er stand in Bezug auf Geistesgaben wie auf Charactergröße offenbar höher als Harley. Er war der Sohn Thomas Foley’s, eines bisher unbekannten Mannes von großer Begabung, der mit nichts ins Leben getreten war, sich aber durch Eisenwerke ein schönes Vermögen erworben hatte und der wegen seiner makellosen Rechtschaffenheit und seiner freigebigen Mildthätigkeit bekannt war. Die Foley waren, wie ihre Nachbarn, die Harley, Whigs und Puritaner. Thomas Foley lebte in intimer Freundschaft mit Baxter, in dessen Schriften er mit warmem Lobe erwähnt wird. Die Ansichten und Zuneigungen Paul Foley’s waren anfangs die seiner Familie. Aber er wurde, wie Harley, bloß durch die Heftigkeit seines Whiggismus, ein Bundesgenosse der Tories und wäre vielleicht, wie Harley, noch ganz in einen Tory verwandelt worden, hätte nicht der Tod den Umwandlungsprozeß unterbrochen. Foley’s Anlagen waren vortrefflich und waren durch eine sorgfältige Erziehung noch mehr ausgebildet worden. Er war so wohlhabend, daß er nicht nöthig hatte, die Jurisprudenz als Broterwerb zu studiren; aber er hatte sie gründlich als Wissenschaft studirt. Seine Moralität war tadellos, und der größte Fehler, den man ihm zum Vorwurf machen konnte, war der, daß er zu sehr mit seiner Unabhängigkeit und Uneigennützigkeit paradirte und so sehr fürchtete, für einen Speichellecker gehalten zu werden, daß er beständig murrte.