Guipures.
Man kann fast sicher annehmen, daß das prunkliebende Spanien die Heimat der guipures ist. Es war das farbenfreudigste europäische Volk und stand am meisten unter östlichem Einfluß, da es doch mit Mauren und Juden nebeneinander wohnte. Die Vorliebe für kostbaren Schmuck und Gewandung mag es sich zum Teil von diesen, zum Teil aus seinem fast parvenuhaft schnell erworbenen Reichtum angewöhnt haben. Man nimmt an, die Mauren hätten die Behandlung der Gold- und Silberfäden den spanischen Juden gelehrt und diese erzeugten die guipures so lange im Lande, bis sie durch die Religionsverfolgungen vertrieben nach anderen Ländern emigrierten. Diese Juden haben wieder ihre Kunst in der neuen Heimat ausgeübt und so wurden die Gold- und Silber-guipures nach Lyon, Marseille, Genua, Mailand, Lucca, Venedig und Ragusa verschleppt. Es ist jedoch wahrscheinlich, daß in Italien auch schon vorher Goldspitzen gemacht wurden, da besonders die genuesischen und venetianischen Rheder sehr häufig mit allen Kulturen des mittelländischen Meeres in Berührung kamen. Die Venetianer Carpaccios schmückten sich mit Gold- und Silberguipures. Die Seidenguipures, die ein- und buntfarbigen, haben in Spanien ihr Vaterland, sonst war dieses wenig produktiv, was Spitzen anbelangt, zum mindesten hat es die Geschichte der Spitzen mit keiner neuen Type bereichert. Es war stets mehr Käufer als Erzeuger, selbstverständlich wurden, wie in allen Klöstern, so auch dort sehr schöne Nadel- und Klöppelspitzen von den Nonnen verfertigt, doch kamen diese Erzeugnisse selten in weltlichen Gebrauch und waren ganz den Venetianerspitzen ähnlich. Die unglaubliche Anzahl von Kirchen, Altären, Marien-, Jesus- und Heiligen-Statuen wurden mit diesen Klosterwerken geschmückt, und bilden heute noch einen nationalen Schatz. Der Bedarf des Laienstandes wurde aber hauptsächlich vom Auslande besorgt; Venetianerspitzen, point de France, point d'Angleterre, Chantilly und Blonden,[8] wie es die Mode mit sich brachte. Die Annahme, daß Spanien selbst im größeren Stil Spitzen erzeugt hat, ist eine irrige und kann, wenn behauptet, nicht genügend bewiesen werden; meistens leitet man dies von der Spitzengattung point d'Espagne genannt, ab. Nun muß man bedenken, daß eine Industrie blühen und vergehen kann, aber niemals verschwindet sie spurlos; Traditionen, Mythen und Dokumente bleiben als sprechende Beweise für die einstige Existenz erhalten. Insbesondere in Spanien mußte die Spitzenindustrie eine sehr ausgebreitete gewesen sein, um den ungeheuren Bedarf dieses reichen und prunkliebenden Volkes und den der Kolonien zu decken. Denn nicht nur der Hof und die Granden trugen Spitzen, sondern auch das ganze Volk, und wie nirgends anderswo wurden die Spitzen als Volants an den Röcken und Mantillen, Volkstracht. Denn die Spitzen-Hauben der Holländerinnen, Fläminnen und französischen Bäuerinnen, erscheinen eine sehr bescheidene Tracht im Vergleich mit dem reichen Aufwand der Spanierin, wo selbst die ärmste immer eine schwarze und weiße Blonden-Mantille besitzt, und welche als unpfändbar gelten.
Point d'Espagne wird ebenso wie point d'Angleterre nur eine Bezeichnung für eine speziell diesen Ländern gelieferte Ware sein und hat sich der letztere nicht von den Brüsslern, der erstere nicht von den Venetianern unterschieden. Point d'Espagne wurde höchstens im Geschmack und Reichtum der Ausführung der sehr streng konservativen Hofetikette zu Gefallen gearbeitet und es liegt sehr nahe, daß der Verkäufer dem gut zahlenden Kunden aus Courtoisie seine Ware als point d'Espagne verkaufte. Dies ist eine so häufig wiederkehrende Erscheinung im Geschäftsverkehr, daß man sich wundern muß, daß diese zwei Bezeichnungen allein die Basis für eine Polemik abgeben können. Wenn die österreichischen Fabrikanten ihre Fez nach dem Balkan exportieren, vermeiden sie es gewiß, das made in austria zu betonen.
Die Spitzen, die man in Spanien in den Klöstern findet, unterscheiden sich höchstens etwas im Dessin von den venetianischen, und nirgends findet man mit Ausnahme der guipures wirklich originelle Erzeugungen. Man muß bedenken, Spaniens Blütezeit fällt vor die große Spitzenperiode – als diese sich verbreiteten, war es bereits, wenn auch noch nicht äußerlich merkbar, im Verfall. Eine sich zersetzende Gesellschaft, ein kriegsdurchwühltes oder durch unglückliche Politik oder wirtschaftliche Verhältnisse gedrücktes Volk, wird zur Not seine alten Industrien erhalten, eine Hausindustrie kann sogar zum Retter in schweren wirtschaftlichen Krisen werden, wenn der auswärtige Handel brach liegt; wie man dies eben bei der Spitzenerzeugung in den Niederlanden in den traurigen und blutigen XVII. und XVIII. Jahrhunderten beobachten kann. Aber niemals werden in solchen Perioden blühende Industrien neu geschaffen und eingebürgert. So wäre auch damit der logische Beweis für die Unzulänglichkeit einer wirklichen Volks-Spitzen-Industrie der Spanier erbracht. Sie lebten und wirtschafteten so lange der Reichtum früherer Jahre reichte, gedankenlos dahin. Der Staat trieb Raubbau mit den nationalen Gaben, verschwendete und verwüstete, was zu verschwenden und zu verwüsten war. Die Ausbeute der Kolonien versiegte auch durch schlechte Wirtschaft mit der Zeit und diese lösten sich vom Mutterlande los.
Spanien hat nur eine Anregung gegeben und eine Eigenart geschaffen, das sind die bunten Seidenspitzen, und etwa noch nebst diesen die guipures, wofür man Seide und Aloefaden, naturfarben oder schwarz für grobe Spitzen verwendete.
Im XVI. und XVII. Jahrhundert werden auf den Inseln des mittelländischen Meeres vielfach dieselben Kultur- und Zivilisationsverhältnisse wie in Spanien und Portugal zu finden gewesen sein. Allan Cole reproduzierte in seinem Werke Ancient Point and Pillow Lace auf Tafel IV eine hervorragend schöne spanische Nadelguipure aus dem XVII. Jahrhundert, die schon sehr viel Ähnlichkeit mit point de Venice zeigt, ein maurisches Dessin und die sehr schmale Zeichnung wird beiderseitig von einer stark erhabenen Cardonet eingefaßt. Nadelguipures werden jetzt gar nicht mehr erzeugt.
Je mehr man sich in das Studium der Spitzen vertieft, desto mehr gewinnt man die Überzeugung, daß auch die Klöppelspitzen ihren Anfang in Italien hatten. Macramé d. h. geknüpfte Fransen und die spanischen Metalldrahtguipuren haben die Grundlage gelegt. Beide Gattungen führen uns in ihren allerfrühesten Anfängen in den Orient. In Italien wurden in vielen Städten wie Lucca, Florenz, Venedig, Mailand, Genua, Ragusa, Goldspitzen geflochten; ob sie diese von Spanien übernommen oder direkt vom Orient empfangen haben, bleibt unentschieden.
Mit der Bezeichnung Guipures wird allgemein ein sehr großer Mißbrauch getrieben. Es werden häufig Spitzen, die keinen réseau haben, oder solche mit réseau, wenn sie aus grobem Material gemacht sind, als Guipure bezeichnet.
Der eigentliche Sinn des Wortes Guipure liegt in dem Begriff des Zeitwortes guiper, welches bedeutet einen Faden um einen Achsfaden zu rollen oder zu drehen. Tatsächlich haben die Guipures alle dasselbe Merkmal, daß ihre Arbeit stets mit einer Unterlage verfertigt wird, sei es nun ein Seiden- oder Leinenfaden, die die Basis bilden, und welche entweder mit gleichem oder anderem Material übersponnen wurden. Wie die Klöppelspitzen von Knüpfarbeit und Weberei, wie die Nadelspitzen von point coupé und filet gelernt haben, lehnen sich die Guipures am meisten an die Passementerietechnik an, doch können sie sowohl mit Nadel als auch mit Klöppel gemacht werden. Die ältesten Guipures sind aus Gold- und Silberdraht oder Seidenfaden, ein- oder mehrfärbig gemacht. Sie waren vor und gleichzeitig mit der Reticella Mode. Sie gehören noch fast dem Mittelalter an. Häufig ist der Achsfaden bei Gold- und Silberguipures eine Seiden- oder Leinenschnur; dies begründet sich einerseits aus der Kostbarkeit des Materials, andererseits aber auch in der besseren Gebrauchsfähigkeit. Eine guipure ganz aus Metalldraht hergestellt, hätte den Nachteil gehabt, daß sie viel steifer und ungraziöser in der Verarbeitung gewesen wäre und schwerer im Tragen. Es sind drei eng nebeneinander laufende Fäden oder Schnürchen, die von einem Faden, lose, gewebeartig zusammengehalten werden, und die wie beim Stopfstich, mit einer Schlinge bei jeder Umkehr enden. Das Ornament ist bandartig in großen Schnörkeln und Ranken gezeichnet und weist meistens früheren Geschmacksstil auf. Diese Zeichnung wird mit brides, die unregelmäßig und ganz nach Bedarf angebracht sind, zusammengehalten. Die brides wie der Weberfaden der guipure ist aus feinerem Draht oder Faden gebildet, dasselbe gilt auch von Seiden- oder Leinen-guipures.
Genua und Mailand gestalteten die guipures aus und es entstanden alle Arten italienischer, französischer und niederländischer guipures in erster Linie und aus diesen entwickelten sich die anderen Arten Klöppelspitzen, die – besonders in Flandern – zur höchsten technischen Vollkommenheit gediehen.
Die ersten italienischen Klöppelspitzen haben häufig von beiden Gattungen den Charakter entlehnt, und in ihrer weiteren Entwicklung dieselben Effekte verwertet; doch sei erwähnt, daß kaum ein anderer Ausdruck in der kommerziellen Spitzensprache so häufig und so unbegrenzt angewendet wird wie das Wort guipure. Alle groben Spitzen, alle torchons und überhaupt alle Arten, die zufällig keinen sehr populären Namen haben und nicht sehr fein sind, und keine réseau haben, werden kurzweg guipure getauft.
Man kann aber nur zwei Familien unterscheiden, solche, die wie oben gesagt, ihren Ursprung von der Seiden- und Gold-guipure ableiten, die also eine getrennte Ausführung haben, das heißt das toilé (Guimp) und der Grund; die beiden werden getrennt am Klöppelpolster gemacht. Der Faden des toilés oder der guimp läuft nicht wie der Faden der Leinwand horizontal und vertikal zum Rande, sondern parallel zu den Rundungen und Schwingungen der Zeichnung und dieses, das toilé, hat nie einen dichten Rand, sondern endet stets mit einem gleichmäßigen à jour, in dessen Rand dann der Grund eingearbeitet wurde, wenn die einzelnen Teile verbunden wurden.
Die zweite Art wird wie die macramè[9] in Einem gearbeitet und das Charakteristische derselben ist, daß sie weder fond noch toilé im eigentlichen Sinne, also getrennte Wirkung haben; beide lösen oder konzentrieren sich ineinander. Sie werden stets mit der anfangs aufgeschlagenen Anzahl Klöppel fortgearbeitet und nichts dazugefügt oder weggenommen. Und so leicht manchmal die Technik dieser Spitzen aussieht, so verlangt sie von der Arbeiterin ob geübt oder ungeübt, stets eine große Aufmerksamkeit, da sie fortwährend rechnen muß und die Schönheit der Arbeit davon abhängt, daß sie die Fäden richtig verteilt und verzweigen läßt, trennt und vereint, wie die Zeichnung es verlangt, während der réseau jahrelange Übung erfordert, aber dann mühelos und gedankenlos verfertigt werden kann.
Jedes Land hat die Technik dieser zweierlei guipures in seiner Art weiter gestaltet und Neues geschaffen, und auch parallel mit den anderen Nationen Gleiches geleistet.
Um vorerst bei Italien zu bleiben, sind a) die eigentlichen guipures oft aus groben, ungebleichten Leinenfäden und mit erhabenen – wie aufgenähten – Schnürchen gearbeitet (wie schon oben die spanischen geschildert sind) von ihnen abgeleitet, b) die Bändelspitzen; diese sind ihnen eng verwandt. Das Ornament wird durch eine Art Band gebildet, das vorerst der Zeichnung angepaßt geklöppelt wurde. Die Zeichnungen sind etwas derbe Blumen und Ornamente oder ineinander verschlungene Bänder und die Zwischenräume sind mit Klöppel- oder Nadeljours gefüllt und mit brides vereint.
Diese Spitzen, besonders die mit verschlungenem Bandmuster, werden häufig zu den sogenannten Kirchenspitzen gerechnet. Die Bändelspitzen mit geklöppeltem Band sind oft leicht und zierlich verschlungen, im Italienischen heißen sie vermicelli. Sehr häufig findet man an italienischen Arbeiten dieser Art im toilé in kurzen Abständen kleine Löcher in der Größe eines Stecknadelkopfes.
Die Litzenspitzen sind eine Abart von diesen Bändelspitzen; das geklöppelte Bandornament wird durch eine gewebte Litze ersetzt und dadurch muß diese in der Verarbeitung an den Rundungen und Biegungen eingehalten werden und bildet Fältchen, an den Kreuzungen liegt sie doppelt übereinander. Solche Litzenspitzen sind, wenn auch wirkungsvoll und dekorativ, selbstverständlich stets etwas plump und stellen nicht hohe Kunst vor. Aus dieser Art entstanden zu guter Letzt die schrecklichen point lace, die in ihrem Dilettantismus Europa überschwemmten und als »home made« gepriesen wurden.
Die dritte Art, die sogenannten Mailänderspitzen, haben auch Bandornamente oder Adler, Wappen und dergleichen, die als stilisierte Motive in einem ziemlich groben vier- oder sechseckigen geflochtenen Klöppel-réseau sitzen – manchmal ist dieser réseau in Nadelarbeit, in letzterem Fall, wenn die Techniken gemischt sind, heißen sie mezzo punto. Die Mailänderspitzen sind die einzigen italienischen Spitzen, die einen réseau haben.
Es mag daher sehr häufig vorgekommen sein, daß ein solcher Grund erst in späteren Zeiten auf alte Spitzen, an welchen der Grund zuerst abgenutzt wurde, angewendet wurde, denn im allgemeinen werden sowohl Klöppel- wie Nadelspitzen mit der Nadel ausgebessert.
Nun muß erwähnt werden, daß in vielen Fällen bei italienischen besonders aber auch bei flämischen Spitzen dieser Art, Fond und Motive, wenn auch separat, so doch gleichzeitig gemacht wurde, das heißt man arbeitete ein Motiv, dann sofort den réseau und legte die réseauklöppel beiseite, bis ein neuer Raum zum Füllen geschaffen war, man führte die Klöppelfäden quer über ein Motiv auf der Rückseite und erst in späteren Zeiten entwickelte sich die ganz getrennte Art wie bei Bruges und Applikation etc.
Aus diesen drei oben geschilderten Spitzenarten haben sich die Brüsseler, die Bruges und duchesses entwickelt.
Die zweite Klasse der italienischen Spitzen können nur dann zu den Guipures gerechnet werden, wenn ihre Art kein eigentliches toilé aufweist, wenn sich also die Zeichnung und Ausführung nicht im Grund und guimp trennt, sondern diese ein harmonisches Ganzes bilden und sich in geflochtene Schnüre oder Stäbe verbreiten und in Flächen auflösen. Die ältesten geflochtenen heißen point de Gênes frisé (genuesische Giupures) und wurden vielfach als Ersatz für die sehr teuren Nadelspitzen, die venetianischen Reticella, verwendet; sie sind aus ganz geflochtenen Zöpfchen gebildet und sind meistens Zackenspitzen, sie sehen in der Nähe wie gehäkelt aus, von ferne aber haben sie die größte Ähnlichkeit mit Reticella, ihre Ornamente sind ganz geometrisch. Eine Art Ornament wiederholt sich stereotyp, das sogenannte Gerstkornmotiv, bald zieht es sich wie eine Reihe von Kindern aufgefaßter Beeren im Zickzack durch die Spitzen, bald ist es zum Kleeblatt oder sternartig zusammengesetzt. Eine andere Gattung Zackenspitzen, auch genuesischen Ursprungs, ist offenbar aus der geflochtenen Guipure entstanden, sie sind flach, haben dickes toilé, ebenfalls wie Beeren oder Kugeln, welche aus dem geklöppelten Bandornament entstanden sind, und sind mit brides verbunden. Für unser heutiges Auge wären sie zu plump, um sie für den Schmuck der Kleidung zu verwenden, aber ihre allgemeine Ähnlichkeit mit der Reticella verschafften ihnen im XVII. Jahrhundert große Verbreitung für das bürgerliche Alltagskleid der Minderbemittelten und für die sparsamen Kaufleute der republikanischen Gesellschaften des Westens; man kann sie häufig auf Porträts ehrsamer Ratsherrn und Bürger abgebildet sehen. Sie haben ein neues Element in die Klöppeltechnik gebracht, nämlich die tiefeingekerbten Spitzen und runden Zacken, die bei den Engländern vandyked heißen, nach der auf Van Dyk-Porträts abgebildeten Spitzen, die fast alle diese Formen haben. Aus diesen Spitzen in einem Zug geklöppelt, entwickelten sich die vielen groben Leinenspitzen, welche für den Hausgebrauch in Oberitalien verwendet wurden. Sie sind gute, dauerhafte Spitzen mit einfachen bäuerlichen aber geschmackvollen Motiven, man fand sie vielfach an gestickten Leintüchern und Bettwäsche angenäht, ihre Verbreitung reichte weit über Italien hinaus. In Tirol, Kroatien und Istrien wurden sie ebenfalls gemacht.
Zu dieser Gruppe gehören noch die Malteserspitzen, in schwarzer oder weißer Seide oder aus Leinenfäden geklöppelt. – Die Zeichnung ist sehr einfach: Bandmotive mit Gerstkorn-Gruppen zu Kreuzen gestellt und Räder aus brides sind so ziemlich die hergebrachten Ornamente.
Italien hat seine Technik vernachlässigt, es blieb bei der Fertigkeit des XVII. Jahrhunderts stehen und überließ es anderen Völkern, den Belgiern und Franzosen, darin reiche Ausbeute an Variationen zu schaffen. Der italienische Flachs eignete sich nicht so gut zu feinen regelmäßigen Gespinsten. Daher kann man italienische Klöppelspitzen stets an ihrer relativen Grobheit des Fadens erkennen, wenn nicht an dem Stil der Zeichnung, der etwas Großzügiges und Elegantes hat.