Fußnoten
[1] „Lähn“ nennen die Tiroler die Schneelawinen.
[2] Das Käuzchen gehört zu den Eulen, und sein eigenartiges Geschrei vermag im nächtlichen Walde furchtsame Leute zu erschrecken.
[3] 30 Faden = 55 Meter.
[4] Kalfatern nennen die Seeleute das Dichtmachen eines Fahrzeuges durch Werg und Pech.
[5] Die Wissenschaft von den Sternen heißt „Astronomie“, und die Sternkundigen nennt man „Astronomen“.
[6] Guten Tag, meine teuren Brüder!
[7] Diese sowie andere hier erzählte Sturmwirkungen sind in der Tat so geschehen.
Im Verlage Ullstein & Co, Berlin,
erschienen ferner von
Bruno H. Bürgel
Aus fernen Welten
Eine volkstümliche Himmelskunde
Vom Arbeiter zum
Astronomen
Ergötzliches Experimentierbuch
von Dr. Albert Neuburger
Mit etwa 500 Textabbildungen
In Form von Spiel und Unterhaltung gibt dieses Buch einen Einblick in die Ergebnisse der Technik und ihre naturwissenschaftlichen Grundlagen. Mit erstaunlichem Sammeltalent hat Dr. Neuburger eine fast unübersehbare Vielzahl von Versuchen und Experimenten in leichtfaßlicher Anleitung zusammengetragen, und zwar neben ernstem und lustigem Schnick-Schnack auch ganz neue, durch die jüngsten physikalischen Forschungen erst möglich gewordene Experimente. Aus wertlosen Konservenbüchsen entstehen so Laterna magicas, aus Zigarrenkisten photographische Apparate und aus elektrischen Klingelleitungen eine vollständige Einrichtung zur drahtlosen Telegraphie. Wir finden in der einfachsten, leicht ausführbaren Form Anleitung zur Herstellung leuchtender Zifferblätter und zur Veranstaltung von Geistererscheinungen sowohl wie zur Anfertigung von Mikroskopen und Fernrohren, von Stereoskopen, Kompassen, sowie von Miniatur-Flugapparaten und Lenkballons. Fast jedes Experiment ist durch eine Illustration erläutert, und so wirken Bild und Wort zusammen, um dem Leser nützliche und ergötzliche Kenntnis „spielend“ zu übermitteln.
Verlag Ullstein & Co, Berlin
Die Gewalten der Erde
von R. H. Francé
Mit etwa 700 Abbildungen auf Tafeln
Das Werk Francés ist von einem Forscher geschrieben, der die Phantasie und die Sprachkraft eines Dichters hat. Nicht ein prähistorisches Ereignis ist in diesem großen Gemäldezyklus die Schöpfung, sondern ein Hergang, der sich immer erneuert. Immer noch bebt in den glühenden Tiefen die Erde und baut an Gebirgen kommender Äonen. Immer wogt die salzige Flut um die Länder, hier abreißend, dort hinzutragend. Immer wandern und sterben, durch Sonne und Luft verwitternd, die eisigen Alpengipfel. Üppig und schön blüht die Vegetation; doch nicht in fernen Erdzeiten, sondern in einer, die nur wenig zurückliegt, vielleicht erst in der Gegenwart hat sie diese Üppigkeit und Schönheit erreicht. Immer wirft das Leben alte Formen zu den Toten und bringt in geheimnisvoller Anpassung neue hervor. Nur ein Tag ist die Geschichte der Erde und dennoch uferlose Ewigkeit. Mit einer Versinnlichung, die die Rätsel der Geologie hell überleuchtet, wie ein Erzähler von einem Bild zum andern führend, gibt Francé Zusammenfassungen letzter Resultate. Jedem Leser verständlich, gehört dieses Buch zu den Meisterwerken einer volkstümlichen Darstellungskunst.
Verlag Ullstein & Co, Berlin
Ullstein & Co
Berlin
Anmerkungen zur Transkription
Fußnoten wurden am Ende des Buches gesammelt.
Eigentlich war das [Jahr des Kometen] 1680 und nicht 1690, wie hier geschrieben ([S. 152]).
Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert.