Inhaltsverzeichnis.
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| I. | Die Hydrachniden (Wassermilben). Von Prof. Dr. P. Kramer in Halle. | |
| Geschichtliches. — Stellung der Süsswassermilben zu den übrigen Milben. — Beschreibung der äussern Gestalt von Piona flavescens. — Die hauptsächlichsten inneren Organe der Hydrachnidae. — Die typischen Gruppen der Wassermilben, durch Beispiele erläutert. — Geographische Verbreitung und Lebensweise. — Entwickelung, erläutert an Nesaea fuscata, Diplodontus filipes und Hydrachna globosa. — Anhang: Tabelle zur Bestimmung der bis jetzt unterschiedenen Gattungen | ||
| II. | Kerfe und Kerflarven des süssen Wassers, besonders der stehenden Gewässer. Von Dr. E. Schmidt-Schwedt in Berlin. | |
| Einleitende Bemerkungen. — Vergleich mit den Wassersäugetieren. — Besondere Wichtigkeit von Atmung und Bewegung. — 1. Käfer: a) Taumelkäfer. — b) Schwimmkäfer. — c) Kolbenwasserkäfer. — d) Parnus, Cyphon, Donacia. — 2. Zweiflügler: Larven und Puppen. — Kennzeichnung derselben: a) Mücken: Culex, Anopheles, Dixa, Corethra, Mochlonyx, Chironomus, Tanypus, Simulia. — b) Phalacrocera. — c) Stratiomyden. — d) Eristalis. — 3. Schmetterlingslarven: Paraponyx, Hydrocampa, Cataclysta. — 4. Netzflüglerlarven: a) Frühlingsfliegen: Limnophilus, Polycentropus, Hydropsyche. — b) Sialis, Sisyra. — 5. Geradflüglerlarven: a) Libellen: Agrion-, Libellula-, Aeschna-Gruppe, Calopteryx, Gomphus. — b) Eintagsfliegen: Chloëon, Caenis. — c) Afterfrühlingsfliegen: Nemura. — Gegensatz der Netzflügler und Geradflügler hinsichtlich des Wasserlebens zu den übrigen Ordnungen. — 6. Schnabelkerfe: a) Hydrometriden. — b) Notonecta, Plea. — c) Corisa. — d) Nepa, Ranatra, Naucoris. — Schlussbemerkungen: Hinweis auf die Kerfe des Meeres. — Anhang: Tabelle zu annähernder Bestimmung der Kerflarven des Süsswassers | ||
| III. | Die Mollusken des Süsswassers. Von S. Clessin in Ochsenfurt. | |
| Einteilung der Mollusken. — Wohnorte und Gewohnheiten. — Entwickelung und Alter der Mollusken. — Anpassungsfähigkeit der Mollusken. — Die Mollusken der Tiefenfauna. — Höhlen-Mollusken. — Die Perlenmuschel | ||
| IV. | Die deutschen Süsswasserfische und ihre Lebensverhältnisse. Von Dr. A. Seligo in Heiligenbrunn bei Danzig. | |
| Das Wasser als Lebenselement der Fische. — Das Süsswasser. — Ausbreitung der Süsswasserfische. — Umgrenzung des zu besprechenden Gewässergebietes. — Der Ursprung der Cypriniden und Salmoniden. — Aufzählung der im Gebiete vorkommenden Arten der Knochenfische, Ganoidfische und Neunaugen und die Verbreitung derselben. — Die Organe der Fische und ihre Verrichtungen: Haut, Schuppen, Glanz, Farbe. — Wirbelsäule. — Körperform. — Ortsbewegung, Flossen, Muskeln. — Leibeshöhle, Zwerchfell, Brusthöhle, Herz, Leber, Nieren, Milz. — Mundhöhle und Bezahnung. — Kiemen. — Atmung und Sauerstoffbedürfnis, Fischregionen der Gewässer. — Darm und Magen. — Verdauung. — Körpertemperatur, Einflüsse der Temperatur des Mediums. — Nahrung, Fütterung, Wachstum. — Schwimmblase. — Fortpflanzungsorgane und das Laichen. — Samenfäden und Eier. — Fortpflanzung des Aals, des Lachses und der Forellen. — Künstliche Fischzucht. — Teichwirtschaft. — Einführung ausländischer und Ausbreitung einheimischer Fischarten auf künstlichem Wege. — Brutpflege. — Gehirn und Sinnesorgane: Auge, Hörorgan, Seitenorgan, Geschmack und Geruch, Tastorgane. — Fischfang | ||
| V. | Die Parasiten unserer Süsswasserfische. Von Prof. Dr. Fr. Zschokke in Basel. | |
| Allgemeines über den Parasitismus. — Verbreitung der parasitischen Würmer der Wanderfische. — Zahl der Arten in den verschiedenen Organen des Fischkörpers. — Aufzählung von 29 Fischarten und ihrer Parasiten. — Nematoden (Fadenwürmer): Cucullanus elegans, Ascaris acus, Agamonema capsularia. — Echinorhynchen (Kratzer): Echin. proteus, Echin. angustatus, Echin. clavaeceps. — Trematoden (Saugwürmer): Distoma laureatum, Dist. globiporum, Dist. nodulosum. — Diplozoon paradoxum, Gyrodactylus elegans. — Cestoden (Bandwürmer): Caryophyllaeus mutabilis, Cyathocephalus truncatus, Triaenophorus nodulosus, Ligula simplicissima, Schistocephalus dimorphus, Bothriocephalus latus | ||
| VI. | Die quantitative Bestimmung des Plankton im Süsswasser. Von Dr. C. Apstein in Kiel. | |
| Einleitung. — Vertikalnetz. — Filtrator. — Konservierung. — Anwendung der Apparate. — Volumenbestimmung. — Vorbereitung zur Zählung. — Stempelpipetten. — Das Hensensche Zählmikroskop. — Zählung und Protokoll derselben. — Ein Beispiel zur Methodik | ||
| VII. | Die Fauna des Süsswassers in ihren Beziehungen zu der des Meeres. Von Dr. Otto Zacharias in Plön (Holstein). | |
| Das Vorkommen von marinen Gattungen im Süsswasser. — Reliktenseen. — Eine Meduse als Bewohnerin von Strandseen auf Trinidad. — Einwanderung von Meerestieren in den Ortoire-Fluss. — Freischwimmende Muschellarven (Dreyssena polymorpha) im Süsswasser. — Die Verbreitung der kleinen Wasserfauna durch „passive Wanderung“. — Der Süsswasser-Monotus. — Die „Fauna relegata“ des Professors Pavesi. — Der Transport kleiner Wasserorganismen durch Schwimmvögel, Wasserkäfer und strömende Luft. — Hakenborsten und Klebzellen der Würmer als Anheftungswerkzeuge. — Das Wandern der Wasserschnecken und Muscheln. — Spezialisierte Haftorgane bei Protozoen (Difflugia) | ||
| VIII. | Über die wissenschaftlichen Aufgaben biologischer Süsswasser-Stationen. Von Dr. Otto Zacharias in Plön (Holstein). | |
| Die Begründung der „Biologischen Station“ zu Plön. — Vorteile eines solchen Forschungsinstituts. — Die pelagischen Organismen des Grossen Plöner Sees. — Die besonderen Aufgaben von Süsswasserstationen. — Die Winterfauna unserer Binnenseen. — Beobachtung der Wasserinsekten und der im Wasser lebenden Larven von Landkerbtieren. — Erforschung der eigentümlichen Fortpflanzungsverhältnisse mancher Turbellarien und Oligochäten. — Faunistische Exkursionen und vergleichende Untersuchungen. — Praktische Gesichtspunkte. — Beschreibung der Plöner Station. — Die Erforschung der böhmischen Gewässer durch Prof. Anton Fritsch | ||
| IX. | Das Tierleben auf Flussinseln und am Ufer der Flüsse und Seen. Von Fr. Borcherding in Vegesack. | |
| Einleitende Bemerkungen. — Die Säugetiere an und in dem Süsswasser. — Die Brutvögel. — Die Gäste auf dem Frühjahrs- und Herbstzuge. — Die Sumpfschildkröte, Emys europaea Gray. — Die Anuren und Urodelen des süssen Wassers. — Die Fischfauna eines Flusses, eines Geest- und eines Moorsees. — Die Mollusken an und in den Gewässern. — Die niedere Tierwelt | ||