Fussnoten
[1] Die Entzifferung der Hieroglyphen gelang zuerst dem französischen Gelehrten Champollion 1822 mit Hilfe des 1799 von Napoleons I. Soldaten bei Rosette aufgefundenen Steines, der eine Inschrift aus der Ptolemäerzeit in ägyptischer und griechischer Sprache enthält.
[2] Einunddreißig Dynastien ägyptischer Könige, mit Menes beginnend, bis auf Alexander d. Gr. verzeichnete um 280 v. Chr. der Priester Manĕtho zu Heliopolis (On) in einem griechisch geschriebenen Werke über Ägyptens alte Geschichte.
[3] Herodot, welcher um 450 v. Chr. Ägypten bereiste, nennt die Könige Cheops, Chephren, Mykerinos. Seine Angaben über die ältere Geschichte Ägyptens sind sagenhaft; wertvoll ist seine Schilderung des Landes und der Volkssitten.
[4] Die Entzifferung der Keilschrift begann G. F. Grotefend 1802, indem er in den Inschriften von Persepolis die persischen Königsnamen erkannte. Weitere Fortschritte namentlich durch Rawlinson, welcher 1846 die persische Inschrift von Bagistana (Behistun) (s. S. 20) herausgab.
[5] Die fünfte Dynastie bei Berōssos, der um 280 v. Chr. die Sagen der babylonischen Urzeit (große Flut) und die Königsreihen in einem griechisch geschriebenen Geschichtswerk verzeichnete.
[6] Die Ruinen von Ninive bei Môssul (am Tigris) zuerst 1842 von dem Franzosen Botta, 1845 von dem Engländer Layard erforscht, die Ruinen von Babylon 1853 von Oppert und Rawlinson. Deutsche Ausgrabungen 1886, dann seit 1901.
[7] Mit Nabunâssirs Regierungsantritt 747 v. Chr. beginnt der in dem astronomischen Werke des Alexandriners Ptolemaios (um 150 nach Chr.) erhaltene astronomische Kanon, ein Verzeichnis der Herrscher, die über Babylon regiert haben, bis Antonius Pius, mit genauer Angabe der Regierungszeiten.
[8] Stammtafel der Achämeniden:
Tschischpisch.
_____| |__________
| |
Kurusch I. Anjarâmna.
| |
Kambudschija I. Arschâma.
| |
Kurusch II. Vischtâspa.
_____| |_____ |
| | |
Kambudschija II. Bardija. Darijavahusch.
[9] Diese Bezeichnung wahrscheinlich herzuleiten von dem Volk der Graer in Böotien, das bei der Gründung der Kolonie Kyme (Cumä) in Campanien durch Auswanderer aus Chalkis auf Euböa beteiligt gewesen zu sein scheint.
[10] Die 12 Arbeiten: Nemeischer Löwe, lernäische Hydra, erymanthischer Eber, kerynitische Hirschkuh, stymphalische Vögel, Gürtel der Amazonenkönigin Hippoly̆ta, Stall des Augīas, kretischer Stier, Rosse des Diomēdes, Rinder des Geryŏnes, Äpfel der Hesperiden, Kerbĕros.
[11] Nach der Berechnung des alexandrinischen Gelehrten Eratosthĕnes ist die Zerstörung Trojas 1184 v. Chr. zu setzen.
[12] Die nähere Kenntnis dieses griechischen Nationalheiligtums verdanken wir den Ausgrabungen, welche auf Veranstaltung des Deutschen Reiches 1875–81 unter Leitung von E. Curtius daselbst angestellt worden sind.
[13] Attisches Münzwesen: Kleinste Silbermünze der Obŏlos (13 Pf.); 6 Obolen = l Drachme; größere Silbermünze das Tetradrachmon. Gepräge: Pallaskopf, auf der Rückseite Eule und Ölzweig. Goldmünze der Stater, entsprechend dem persischen Dareikos = 20 Drachmen. Größere Summen werden nach Minen zu 100 Drachmen und Talenten berechnet; ein Talent = 6000 Drachmen = 4715 Mark unseres Geldes.
[14] Von dem nach Delphi geweihten goldnen Dreifuß ist das eherne Untergestell erhalten (1856 in Konstantinopel ausgegraben), drei sich umeinander windende Schlangen, darauf die Inschrift, welche die Namen der gegen die Perser verbündeten griechischen Staaten enthält (Thukyd. I, 132).
[15] Die erhaltenen Reste derselben seit 1816 (Lord Elgin) im Britischen Museum zu London.
[16] Die Gemeinde von Epidamnos (späterer Name Dyrrhachium), bedrängt von den aus der Stadt vertriebenen, mit den illyrischen Barbaren verbündeten Adligen, bittet die Mutterstadt Kerkyra vergebens um Hilfe, erhält aber Beistand von Korinth, der Mutterstadt Kerkyras. Deswegen nehmen die Kerkyräer für die aus Epidamnos Vertriebenen Partei, besiegen die Korinther bei Aktion (Actium, 434) und nehmen Epidamnos ein. Korinth und Kerkyra bewerben sich beide um athenische Hilfe.
[17] Seit dieser Zeit wurde es üblich, nach persischer Sitte das Bildnis des Königs auf die Münzen zu prägen. Auf den Münzen Alexanders d. Gr. erscheinen noch nach dem älteren Brauch Götterbilder (Zeus, Athene, Herakles).
[18] Die Bedeutung der Stadt Pergamon bis in die römische Kaiserzeit hinein ist durch die von K. Humann 1870–1886 unternommenen Ausgrabungen in helles Licht getreten. Der von Eumenes II. nach einem abermaligen Siege über die Galater errichtete Zeusaltar war mit Skulpturen geschmückt, welche den Kampf der hellenischen Götter gegen die Giganten darstellen (jetzt im Museum zu Berlin).
[19] Der Name herzuleiten von vitulus = Rinderland, vgl. Böotien.
[20] Römisches Münzwesen: Anfänglich schweres Kupfergeld, 1 As = 1 Pfund Kupfer; seit 268 v. Chr. Silbergeld: Sestertius = 2½ As, Denarius = 10 As; seit 217 v. Chr. Goldmünzen zu 20–100 Sestertien. Nach öfterem Sinken des Münzfußes war seit 217 v. Chr. der Wert des Sestertius 17½ Pf., des Denarius 70 Pf. unseres Geldes, also 100000 As = 7000 Mark. Gepräge der ältesten Kupfermünzen: Vorderteil eines Schiffes und Januskopf; Gepräge der späteren Münzen: Kopf der Göttin Roma, Victoria auf dem Zweigespann. Mit Cäsar beginnt die Sitte, den Kopf des Herrschers auf die Münzen zu prägen, nach griechischem Vorbilde, s. S. 64.
[21] Cic. de rep. 2, 31, 54: ne quis magistratus civem Romanum adversus provocationem necaret neve verberaret.
[22] Polybios setzt diesen Vertrag schon in das erste Jahr der Republik (509), doch hat die auf Livius beruhende Angabe mehr Wahrscheinlichkeit.
[23] Die Inschrift seines noch erhaltenen Sarkophags lautet (in saturnischem Versmaß): Cornéliús Lucius Scipiȯ Barbátus || Gnaivód patre prognátus fórtis vir sapiénsque || quoiús fórma virtutei parisuma (parissima) fúit || consól censȯr aidilis quei fuit apúd vos || Taurásiá Cisaúna Sámnió cépit || subigit omné Loucánam ópsidésque abdoúcit.
[24] Stammtafel:
P. Cornelius Scipio, †211.
|
__________________|_______________
| |
P. Cornelius Scipio Africanus L. Cornelius Scipio
(maior), †183. Asiaticus.
|
__|_______________________________
| |
P. Cornelius Scipio, Cornelia
Augur 180. Gem. Tib. Sempronius Gracchus,
Adoptivsohn: Consul 177 und 163.
P. Cornelius Scipio |
Aemilianus Africanus (minor) __________________
Numantinus †129. | |
Gem. Sempronia. Tib. Sempronius C. Sempronius
Gracchus †133. Gracchus †121.
[25] Civitates foederatae waren Messana, Tauromenium, Tarrăco, Gades, Athen, Sparta, in Italien Neapolis, Rhegium, Heraclea u. a., civitates liberae et immunes waren Panormus, Segesta, Dyrrhachium, Thessalonike, Amphipolis, Utica, Hadrumetum. Das Gebiet der zerstörten Städte, wie Karthago und Korinth, war ager publicus.
[26] C. Julius Cäsar, geb. 102 v. Chr., 82 als Schwiegersohn Cinnas von Sulla geächtet, dann begnadigt, tut Kriegsdienste bei der Belagerung der aufständischen Stadt Mytilene und in Cilicien unter P. Servilius, tritt nach Sullas Tode in Rom als Redner vor Gericht auf, reist 76 nach Rhodus, um den Rhetor Molo zu hören (unterwegs von Seeräubern gefangen, die er später hinrichten läßt), 68 Quästor in Spanien, 65 Ädil, 63 Pontifex maximus, nachdem das Recht der Komitien, die Priesterkollegien zu wählen (S. 106), wiederhergestellt war.
[27] M. Tullius Cicero, geb. 106 auf einem Gut bei Arpinum, tut 89 Kriegsdienste im marsischen Kriege, hört dann in Rom griechische Philosophen, tritt 80 als Anwalt des S. Roscius zuerst in einer causa publica vor Gericht auf, reist 79–77 nach Athen und Rhodus, 75 Quästor in Sicilien, 70 Ankläger des C. Verres, 69 Ädil, 66 Praetor urbanus.
[28] Als Erbe Cäsars nannte sich der erste Alleinherrscher Imperator Caesar Augustus divi Iuli filius.
[29] Der Abt Dionysius in Rom (532), dessen Berechnung durch das Ansehen der Päpste maßgebend wurde, hat die Regierung des Königs Herodes (40–4 v. Chr.) unrichtig angesetzt. Herodes starb im Jahre 750 Roms: Christi Geburt ist früher.
[30] Stammtafel:
Karl der Grosse †814Karl †811 Pippin †810 Ludwig der Fromme †840______________________________________|____________________
Lothar I. †855 Ludwig der Deutsche †876 Karl d. |
| | Kahle †877 |
_____|______________ ______|__________________ _______|___
Ludwig II. Lothar II. Karl Karlmann Ludwig Karl Französische
†875. v. Lothr. v.d. †880. †882 d. Dicke Karolinger,
†869. Provence _|_ †888. erloschen
Arnulf 987.
†899.
_|_
Ludwig das Kind †911.
[31] Friedrichs Nachfolger in der Kaiserwürde führen seitdem den Titel: König von Jerusalem (seit 1806 die Kaiser von Österreich).
[32] Ein deutsches Hospital hatte in Jerusalem seit etwa 1110 bestanden, war aber 1187 mit zu Grunde gegangen.
[33] So genannt von der Beteuerung, die er stets im Mund führte.
[34] Lübeck, zunächst kaiserliche Stadt, erhielt das Privilegium als freie Reichsstadt 1226; Hamburg und Bremen, seit 1473 bisweilen zu Reichstagen berufen, erhielten die ausdrückliche Anerkennung als freie Reichsstädte erst 1510 bezw. 1646.
[35] Vgl. die Lieder Walthers v. d. Vogelweide.
[36] So genannt von dem Ginsterzweig (planta genista), welchen Gottfried von Anjou, Vater Heinrichs II., als Helmzier zu tragen pflegte.
[37] so genannt nach den goldenen Siegelkapseln.
[38] Streitig war das Kurrecht zwischen den beiden sächsischen und den beiden nach dem Tode Ludwigs des Strengen 1294 entstandenen wittelsbachischen Linien. Dasselbe ward nun Sachsen-Wittenberg und Pfalz zuerkannt, Sachsen-Lauenburg und Bayern aber abgesprochen (S. 189).
[39] De terra vero salica in mulierem nulla portio transit, sed hoc virilis sexus acquirit (bezieht sich eigentlich auf Allodialbesitz und weder auf Lehen noch auf die Thronfolge).
[40] Titel des Thronfolgers seit 1349, da der letzte Graf von Vienne sein Gebiet (le Dauphiné) dem französischen Königshause übertrug.
[41] Das Festland von Nord-Amerika hatten schon um 1000 die Normannen (S. 170), dann wieder 1497 John und Sebastian Cabot, gebürtig aus der Nähe von Genua, bez. aus Venedig, seit etwa 1490 in Bristol ansässig, entdeckt.
[42] De Papa male informato ad Papam melius informandum.
Friedrich der Sanftmütige. (S. 205, 204.)
_______________|____________________________
Ernst. Albert.
_____|________________________________ __|__________________
Friedrich der Weise Johann †1532. Georg Heinrich †1541
†1525. _________|_________ †1539. __|__
Johann Friedrich †1554. Moritz †1553.
Jean d’Albret, K. von Navarra † 1516.
|
Henri d’Albret, K. von Navarra,
Gem. Margarete, Schwester Franz’ I. von Frankreich.
|
Jeanne d’Albret, Erbin von Navarra,
Gem. Anton von Bourbon.
|
Heinrich IV., K. v. Frankreich † 1610.
Gem. Margarete von Valois.
[45] Hugenotten (Huguenots) soll ein Spottname sein, abgeleitet von König Hugo, einem Gespenst, das nach dem Volksglauben nächtlich die Straßen von Tours durchzog; danach die Protestanten von ihren nächtlichen Zusammenkünften Huguenots genannt. Nach andern ist der Name verdorben aus Eidgenossen.
[46] Geb. 1533 zu Dillenburg in Nassau, besaß durch Erbschaft das souveräne Fürstentum Orange an der Rhone.
[47] Doch bleiben die drei Seestädte Lübeck, Hamburg, Bremen durch ein 1630 geschlossenes Bündnis als Hansestädte vereinigt.
[48] Geschlossen auf einer Insel in dem Grenzfluß Bidassoa, der in den westlichen Pyrenäen entspringt.
[49] Er ließ eine Denkmünze prägen mit der Umschrift: Exoriare aliquis nostris ex ossibus ultor.
[50] Geb. 24. Januar 1712. Strenge Erziehung; Vorliebe des Prinzen für französische Literatur und Musik, Abneigung gegen militärische Übungen, Jagden, Tabakskollegium; der Vater hält ihn daher für untüchtig. Nachdem der Plan einer Vermählung Friedrichs mit einer Tochter Georgs II. von England (S. 299) gescheitert ist, Fluchtversuch 1730 unweit Mannheim, während einer Reise mit dem König. Verhör in Wesel, Kriegsgericht; der Kronprinz kommt als Gefangener nach Küstrin (Katte hingerichtet), arbeitet dort in der Kriegs- und Domänenkammer. 1732 Aussöhnung; der Prinz erhält die Führung eines in Neu-Ruppin stehenden Regiments, heiratet 1733 Elisabeth Christine von Braunschweig-Bevern, lebt dann mit seinen Freunden im Schloß Rheinsberg unweit Ruppin. Briefwechsel mit Voltaire.
[51] Riquetti, Graf von Mirabeau, geb. 1749, † 1791, von seltenem Talent, aber sittenlos, verschuldet, mit seiner Familie zerfallen, gewählt in der Provence als Abgeordneter des dritten Standes.
[52] Napoléon Bonaparte geb. 15. Aug. 1769 in Ajaccio auf Korsika (S. 303f.), 1779 auf der Kriegsschule zu Brienne, dann in Paris, 1785 Leutnant in Valence, 1789–92 meist auf Korsika, wo damals Aufstand gegen die französische Herrschaft war, 1793 Hauptmann, dann in Paris mit den Jakobinern in Beziehung, vor Toulon zum Oberst, nach der Einnahme zum Brigadegeneral der Artillerie befördert, 1794 in Robespierres Sturz verwickelt und verhaftet, aber wieder freigelassen, 1795 wegen Insubordination aus den Listen der Armee gestrichen. »Seine militärische Begabung erhob ihn zum Beherrscher Europas«.
[53] Gebhard Leberecht v. Blücher, geb. 1742 zu Rostock, tritt 1758 bei den schwedischen Husaren in Vorpommern ein, 1760 bei den preußischen Husaren, kämpft mit bei Freiberg 1762, nimmt 1773 als Rittmeister seinen Abschied, tritt 1787 als Major wieder ein, führt 1794 als General sein Regiment bei Kaiserslautern; 1802–1806 kommandierender General in Münster, Okt. 1813 Feldmarschall, † 1819.
[54] Karl Freiherr vom Stein, geb. 1757 zu Nassau, seit 1780 im preußischen Staatsdienst, 1796 Oberpräsident der westfälischen Kammer in Minden, 1804 Finanzminister, Januar 1807 vom König in Ungnaden entlassen, nach dem Tilsiter Frieden zurückberufen. Minister bis 1808, 1812 von Kaiser Alexander nach Petersburg berufen, 1813–14 einflußreich im Hauptquartier der Verbündeten und auf dem Wiener Kongreß, † 1831 zu Kappenberg in Westfalen.
[55] Karl August v. Hardenberg, geb. 1750 zu Essenroda im Hannoverschen, seit 1792 im preußischen Staatsdienst, 1804–06 Minister des Auswärtigen, 1810 Staatskanzler, 1814 in den Fürstenstand erhoben, † 1822.
[56] Gerhard David Scharnhorst, geb. 1755 zu Bordenau im Hannoverschen, seit 1802 preußischer Offizier, 1806 Generalquartiermeister beim Herzog von Braunschweig, in Lübeck gefangen, doch bald ausgewechselt, † 28. Juni 1813 in Prag.
[57] Geb. 1808 zu Paris, Sohn des Königs von Holland Louis Napoleon und der Hortense Beauharnais, folgte 1815 seiner Mutter in die Verbannung und besuchte 8 Jahre das Gymnasium zu Augsburg (S. 365).
[58] Wilhelm, Prinz von Preußen, geb. 22 März 1797 in Berlin, 1806–9 mit den Eltern in Königsberg und Memel, dann wieder in Berlin, 1813 in Breslau, erwirbt 1814 das Eiserne Kreuz in der Schlacht bei Bar-sur-Aube; nach dem Friedensschluß unablässig um die Ausbildung der preußischen Truppen bemüht, 1825 kommandierender General des 3. Armeekorps, 1829 vermählt mit Augusta von Sachsen-Weimar, übernimmt 1838 das Gardekorps, reist im März 1848 nach England, leitet 1849 den Feldzug in Baden, lebt dann in Koblenz als Gouverneur von Rheinland und Westfalen, 1858 Prinz-Regent.
[59] Otto v. Bismarck, geb. 1. April 1815 in Schönhausen bei Stendal, 1847 und 1848 Mitglied des Vereinigten Landtags, 1849 und 1850 der zweiten Kammer, 1851 Gesandter beim deutschen Bundestag in Frankfurt, 1859 Gesandter in St. Petersburg, Mai 1862 in Paris.
[60] Helmut v. Moltke, geb. 1800 zu Parchim, anfangs in dänischen Diensten, dann Hauptmann im preußischen Generalstab, 1835–39 in der Türkei mit geographischen Forschungen und Besserung des türkischen Heerwesens beschäftigt, 1845–46 in Rom als Adjutant des Prinzen Heinrich von Preußen, 1857 an die Spitze des Generalstabs gestellt.
[61] Die Kapkolonie wurde 1601 angelegt und 1795 von den Engländern besetzt (S. 314), dann nach dem Frieden von Amiens zurückgegeben (S. 320) und 1806 von neuem erobert (S. 331).