DRITTER AUFTRITT
THEOBALD MASKE tritt auf:
Da bin ich selbst. Mutter wartet unten.
CHRISTIAN:
Vater!
THEOBALD:
Das Malheur geschah gegen meinen Willen. Mir sind Knalleffekte zuwider. Aber bei Frauenzimmern stets das gleiche Unmaß. Jetzt soll man der Sache ins Auge sehen.
CHRISTIAN:
Seit deiner Pensionierung gibst du jedes Jahr eine Überraschung.
THEOBALD:
Ich hätte aus meinem Geleise nicht heraus sollen. Du hast mich zu früh zum Nichtstun gebracht. Die Kräfte sind nicht lahm und gehen nach allen Seiten in die Mannigfaltigkeit auseinander. Ich muß mit ihr erst einen Modus finden.
CHRISTIAN:
Ich rufe vor allem Mutter herauf.
THEOBALD:
Wir haben erst unsere Angelegenheit.
CHRISTIAN:
Die ordnen wir mit allem andern, ohne daß sonst jemand versteht.
THEOBALD:
Wie?
CHRISTIAN:
In unseren Gesprächen wird eine Summe genannt werden.
THEOBALD:
Inwiefern? Was gibt's?
CHRISTIAN:
Eine Summe sage ich, ein vielfacher Tausender. Du darfst, werden wir beide während der Auseinandersetzung sonst einig, stillschweigend tausend Mark für deine Verlegenheit hinzurechnen.
THEOBALD:
Du hast Bedingungen?
CHRISTIAN:
Ich stelle Bedingungen.
THEOBALD:
Da bin ich neugierig.
CHRISTIAN am Fenster:
Dort steht sie.
Er winkt:
Sie hat gesehen, kommt. — Aber das unmögliche Kostüm! Du sagtest vorhin zu Anfang ein Wort, das mir auffiel.
THEOBALD:
In welchem Zusammenhang?
CHRISTIAN:
Es hatte einen anderen Rhythmus; aber es schallte doch. Erinnere mich später, gleich ...
THEOBALD:
Tausend Mark?
CHRISTIAN:
Wenn wir sonst ins reine kommen.
Exit.
THEOBALD:
Da bleibe ich gespannt.