Achtundzwanzigster Brief.
Zweiter Aufenthalt in New-Orleans.
Im März 1840.
Die Anzahl Arbeit Suchender hatte sich in Orleans während unserer Abwesenheit eher vermehrt als gemindert, da neue Zufuhr aus Europa angekommen, und die schlechten Zeiten in den nördlichen Staaten von Amerika dieses Jahr die dasigen Bewohner weit mehr als sonst gewöhnlich, veranlaßt hatten, den Winter über hier im Süden zu arbeiten, und eine Summe zu verdienen, groß genug, um die kostspieligen Reisekosten davon zu bestreiten, und, wie es früher der Fall war, einen nicht unbedeutenden Ueberschuß mit nach Hause zu bringen. Doch dieses war jetzt anders. Alle Kosthäuser waren mit Individuen angefüllt, welche um jeden Lohn ihre Dienste anboten; selbst bei unserm alten Wirthe, Herrn Brack, hatte die Zahl der Gäste sich vermehrt, worunter zwei Deutsche waren, die in Boston wohnhaft, jetzt hier als Schuhmacher und Tischler Beschäftigung suchten, und, obgleich im Besitz der Sprache, doch kein Unterkommen finden konnten.
Bei mangelnder Kasse wußte der Erstere schlau genug, den sonst vorsichtigen Wirth zu kirren, der ihn ohne irgend ein Unterpfand, als das gegebene Wort, schon drei Wochen lang ernährt hatte, bis der leere Platz am Tische zu erkennen gab, daß der Vogel den Käfig verlassen. Einige Tage darauf traf Freund Aacke ihn in einer Barbierstube, wo er versteckt bei seinem Landsmann, die erste Gelegenheit erwartete, um zur See wieder zurück zu fahren. Daß Aacke ihn nicht verrieth, war zu erwarten.
Die mir versprochene Stelle war ebenfalls, während des längern Weilens in Texas, besetzt, bis durch Fürsprache Aackens und dessen Empfehlung ein Allerwelts-Vormund mir die Aussicht stellte, im deutschen Theater-Magazine, nahe der Délord-Straße, wo ein gewisser Herr Stawinsky Thalien’s Tempel errichtet hatte, den Posten als Hell- und Dunkelmacher zu übernehmen, welcher bis jetzt von einem, dem Trunke ergebenen Subjekte versehen worden war. Schon des Originellen wegen sagte ich zu, und wurde beim Leeren einiger Flaschen Wein zum Generaldirektor der wenigen Lichter, welche während der Vorstellungen brannten, ernannt.
Doch auch dieses Glück war nur kurz; denn schon im Laufe der ersten Woche ging der Direktor durch, ohne die Rente für die Scheune und die rückständige Gage dem Personale gezahlt zu haben. Es erfolgte daher von diesem in der deutschen Zeitung eine Desertions-Anzeige, mit der Bitte, da fortgespielt werden solle, um zahlreichen Besuch der Vorstellungen, um den Verlust, vorzüglich den Aktricen, weniger fühlbar zu machen. Doch die Theilnahme blieb aus, und die Bühne wurde geschlossen.
Abermals ohne Verdienst, wünschte ich Orleans möglichst schnell zu verlassen, da bei der Theuerung hier die Kasse schmolz, wie Schnee an der Sonne. Es wollte sich aber durchaus keine Gelegenheit bieten, da alle nach den nördlichen Staaten abgehenden Schiffe mit Waaren voll beladen, keinen Raum für die Deckpassagiere hatten, und in der Kajüte zu reisen, die Mittel nicht ausreichen wollten.
Voll Unmuth und Verdruß, geplagt von Langweile, gab ich endlich den Vorstellungen des Sohnes eines Advokaten aus H. Gehör, und verstand mich, gleich ihm, zu einer Beschäftigung, welche man bei uns aus dummen Vorurtheil als entehrend ansieht, worüber man aber in Amerika, wo nur Faulheit schändet, anders denkt. — Versehen mit zwei Bürsten, Messer, einer kleinen Bank und Wichse, postirte ich mich nicht weit von meinem Rathgeber an einen der gangbarsten Plätze, um Fußbekleidung, die hier ungewichst angezogen wird, zu reinigen. Die gewöhnlich nur bis Mittag dauernde Arbeit brachte 1–1½ Dollar ein; und war die Arbeitsjacke mit dem Rock vertauscht, so konnten wir den Nachmittag an Orten zubringen, wo Kaufleute und Plantagenbesitzer verkehrten, ohne daß es Jemandem auffallen würde, den Stiefelputzer neben einem Gentleman zu erblicken, da in Amerika nur der Mensch gilt und nicht der Posten, den er bekleidet, oder das Geschäft was er treibt, wenn nur Geld damit zu verdienen ist.
Ein gelernter Kaufmann aus M., welcher auf sein Geschäft kein Unterkommen in Baltimore gefunden, setzte die Reise nach Cincinnati fort, und bei gleichem Schicksal in dieser Stadt, sah sich derselbe genöthigt, in der Apotheke, wo Aacke konditionirte, die vakante Stelle als Stößer anzunehmen. Doch der Wunsch, sich zu verbessern, und die gefaßten fixen Ideen zu realisiren, folgte er unserer Bahn, und kam in New-Orleans aus dem Regen in die Traufe. Mehr aus Desperation, als aus Leidenschaft, da er auf keine Weise Beschäftigung und Verdienst finden konnte, ergab er sich dem Trunke, und nachdem von seinen Sachen ein Stück nach dem andern verkauft worden war, ergriff er das Letzte dieser Unglücklichen und wurde Soldat.
Dieser zum Nichtsthun gezwungene Stand wird von dem immer rührigen Amerikaner verachtet, und selten giebt sich ein solcher dazu her, die durch den Tod und den Indianerkrieg in Florida gelichteten Reihen wieder auszufüllen; nur neue Einwanderer aus allen Ständen, welche nothgedrungen diese Branche ergreifen müssen, ergänzen das Militär.
Dem Anschein nach ist die Löhnung des amerikanischen Soldaten eine der besten; doch ist auch hierin die Sache so gestellt, daß der Staat Nichts dabei verliert, und der Unwissende um so leichter den lockenden Aussichten sich hingiebt, und den Worten der Werber glaubt, die sich in allen bedeutenden Orten befinden, und deren Aufenthalt die ausgesteckte Fahne angiebt. — Außer Kost, welche auch nicht die beste seyn soll, und Montirung, werden monatlich noch 7 Dollars zugesichert, wovon jedoch nur ein Dollar baar ausgezahlt wird, um davon das nöthige Putzzeug und sonstige militärische Ausgaben zu bestreiten. Die übrigen sechs Dollars hebt die Kriegskasse bis nach abgelaufener Dienstzeit, welche fünf Jahre dauert, auf, in welcher Zeit jedoch der Krieger einige Mal gegen die Indianer verwendet wird, wo Pfeile, Klima, Strapazen und Reue dafür sorgen, daß nur Wenige das fünfte Jahr erleben, und die Sparkasse dann als Erbe eintritt.
Die bewaffnete Landmacht ist in den 27 Vereinigten Staaten nur gering, und soll nicht über 9000 Mann stark seyn. — Das Ehrgefühl wird bei dem gemeinen Soldaten nicht gehoben, da gezeigte Bravour nicht durch Ordensverleihung belohnt wird, auch findet kein Avancement Statt, weil die Offizierstellen nur von Kadetten besetzt werden, welche die nöthige Vorbildung erhalten haben. — Dagegen ist die gesammte Miliz, wozu jeder amerikanische Bürger gezählt wird, um so stärker, und soll 1,150,000 Mann betragen, welche sich theils freiwillig uniformiren, wie ich schon erwähnt, oder gleich unserm Landsturm, nur mit Seitengewehr und Flinte bewaffnet, sich zu den alljährigen Uebungen stellen müssen. — Hier ist nun den Amerikanern ein größeres Feld gelassen, um sich den Besitz einer militärischen Charge zu verschaffen, wo es nicht auf Kriegskenntnisse abgesehen ist.
Besteht nun auch hier die grelle Scheidewand der Stände weniger wie bei uns, so hört es doch der Amerikaner gern, wenn man ihm im allgemeinen Verkehr den militärischen Ehrentitel beilegt, und z. B. einen Schuhmacher mit: „Herr Major“ einen Schneider mit: „Herr Obrist“ anredet.
Das gestörte Aeußere eines mir als höchst solid bekannten jungen Mannes, der mit bei uns wohnte, fiel mir eines Tages auf, und der Seelenkampf malte sich auf allen seinen Zügen so deutlich, daß ein geheimes Vorhaben nicht zu verkennen war. Mitleid bestimmte mich, ihn nach der Ursache seines Kummers zu fragen, und ihm meine Kräfte, so weit sie ausreichend waren, anzubieten. — Er sey, vertraute er mir jetzt, der zweite Sohn eines nicht unbemittelten Müllers, und habe mit seinem Bruder das Geschäft des Vaters erlernt. Doch mit Ersterem einst im Zwist, und dem Briefe eines Schulfreundes mit lockenden Nachrichten aus Amerika vertrauend, habe er gegen den Willen seiner Eltern das Vaterland verlassen, und sey in Baltimore gelandet. Hier habe er leider Alles anders gefunden, als man im Briefe geschrieben, und wegen Unkenntniß der Sprache habe sich keine Gelegenheit dargeboten, als Müller anzukommen, weshalb er das Anerbieten eines Bäckers benutzt, und dessen Metier bei ihm erlernt habe. — Im dritten Jahre seines Hierseyns sey ihm die Kunde geworden, daß die Mutter, deren Liebling er gewesen, wegen seines, aus falscher Schaam beobachteten Schweigens, da er noch nicht geschrieben habe, in Schwermuth verfallen sey, welches ihn so beunruhige, daß er abermals, um seine Lage zu verbessern, und dann Bericht von sich zu geben, den Nachrichten aus Texas gefolgt, und dorthin ausgewandert wäre. Zum zweiten Male betrogen, habe er dort das gehoffte Glück nicht gefunden. Sein Kamerad, welcher mit ihm, und er hauptsächlich auf dessen Vorspiegelung, die Reise von Baltimore aus unternommen, sey in Texas in Kriegsdienste gegangen, er aber, da die Mittel noch hinreichend, hierher nach New-Orleans gereist. Seit drei Wochen warte er jetzt auf Arbeit, doch vergebens, die Kasse sey bis auf Nichts geschmolzen und um das Maas des Unglücks voll zu machen, habe heute der Wirth die Wohnung gekündigt, und an die Bezahlung des Kostgeldes für die letzte Woche gemahnt. Dieses nun möglich zu machen, bleibe ihm nichts übrig, als die Sachen zu verkaufen und Militärdienste zu nehmen, welches Letztere der Vater schon beim Abschied prophezeiht habe; um nun dieses nicht zu verwirklichen, wolle er lieber ins Wasser gehen, um sich so mit einem Male seiner Qual zu entledigen.
Mit baarem Gelde konnte ich nicht helfen, doch den Armen aus der Gewalt des Wirths und aus der Stadt zu bringen, bot ich die Hand. Seine Sachen wurden, mit dem Vorgeben, daß es schmutzige Wäsche von mir sey, aus dem Hause gebracht, und ein Dampfschiff bestimmt, ihn mit nach Pensacola zu nehmen, wohin es eben abgehen wolle, wie die ausgehängte Tafel anzeigte. — Beim Mangel des Fahrgeldes, welches immer erst auf der Reise abverlangt wird, stand freilich eine tüchtige Tracht Schläge zu befürchten, doch hier half kein Besinnen! Fort mußte er, und über Nacht ändert sich oftmals Vieles. — Leider kam ich mit dem zweiten Transport Sachen etwas zu spät, so daß das Fahrzeug schon vom Lande abgestoßen und nicht mehr zu besteigen war. Während dem wir beriethen, was nun zu thun sey, um nicht dem überall herum spionirenden Wirthe in die Hände zu fallen, verkündete der Schall einer Glocke den Abgang eines zweiten Dampfschiffes, wohin, war nicht mehr zu sehen, da die Tafel, woran es bemerkt, schon eingezogen war; doch hier blieb, da der Flüchtling nicht zurück durfte, keine Wahl, und so sprang er von einem nebenstehenden Fahrzeuge auf das Boot, und ihm die Sachen nachwerfend, wünschte ich eine glückliche Reise. — Neugierde plagte mich jetzt, zu erfahren wohin des Armen Bestimmung sey, und, o Schicksal! Texas war das Ziel der Reise. — Was mag der Unglückliche bei Nennung dieses Namens empfunden haben, und welche Zukunft ward ihm aufgespart? Gewiß geht die Prophezeihung des Vaters in Erfüllung, und er wird Soldat.
Unser Wirth im Wilhelm Tell, Herr Brack, den das Reichwerden, wie so vielen Andern auf geradem Wege auch nicht schnell genug gehen mochte, schaffte nach und nach die mehresten Sachen aus dem Hause und verschwand dann nebst seiner Ehehälfte. — Seine Entfernung wurde so geheim als möglich gehalten und auf dessen Kredit nach wie vor täglich Fleisch, Brod, Bier und was sonst in der Küche nöthig war, aufgebracht. — Der Keller war noch gut besetzt und einige zwanzig Kostgänger lebten jetzt herrlich und in Freuden auf Allerwelts-Rechnung noch sechs Tage, wobei man nicht vergaß, unsern Wohlthäter bei jeder Bouteille, welche geleert wurde, leben zu lassen.
In dieser Periode lernte ich den frühern Studiosus D. kennen, der von einem Hausirhandel mit Stiefeln lebte und in unserm Store einen auf die Lippen zu nehmen beabsichtigte. Diesen als meinen Landsmann den Tischgästen vorstellend, wurde er unter die Freigäste aufgenommen, stellte den Handkorb bei Seite, und that sich mit gütlich.
Jeder der hier wohnenden Gäste sah sich während der Freudenzeit nach einem andern Quartier um, und brachte die Sachen in Sicherheit, wobei manches, jetzt den Kreditoren gehörige Stück, mit eingepackt wurde.
Ich für meine Person hatte mit der Köchin und deren Mann Moitié gemacht, ein kleines Quartier in der Vorstadt gemiethet und daselbst, auf die Zukunft bedacht, von den auf Brod- und Fleischbuch gefaßten Rationen für Brack’s Küche, manche Wurst und Stück Speck in Sicherheit gebracht.
Der sich steigernde Tumult, das auf die Straße Werfen leerer Bouteillen und der nicht mehr zum Vorschein kommende Wirth, machte die Nachbarschaft aufmerksam und durch Letztere wurde der weit entfernt wohnende Hauseigenthümer von des Miethsmannes Verschwinden in Kenntniß gesetzt. Gegen Abend (es war der 6. Tag dieses Wonnelebens) erschien Ersterer, und verlangte die sofortige Entfernung der Gäste und Schließung des Ladens, wurde aber, statt ihm Folge zu leisten, aus seinem Eigenthum ohne alle Umstände hinausgeworfen und zwar mit dem Bemerken: „daß Jeder kommen und sich Eigenthumsrechte anmaßen könne.“ — Daß der Gemißhandelte am andern Morgen mit den nöthigen Konstablern wieder erscheinen würde, war gewiß, weshalb am selbigen Abend die Küche ausgeräumt und in der letzten Freinacht noch mancher Bouteille der Hals gebrochen wurde. Beim Frühstück war das Kränzchen aufgehoben, das Haus geschlossen, und Jeder von uns bezog seine neue Wohnung, ohne daß einer der Gäste zur Verantwortung gezogen worden wäre. — Herrliche Freiheit!
Immer noch keine Reisegelegenheit für mich, obgleich täglich alle darauf Bezug habenden Anzeigen von mir gelesen wurden. — Die Zeit langweilte bei Meidung aller Spiele sehr, und um so mehr, da kostspielige Vergnügungen, wie Theater, Bälle und Redouten nicht besucht werden konnten und Leuten unsers Standes vornehme Einladungen abgehen. Nur Balgereien zwischen Matrosen und Arbeitern, wie sie häufig vorkommen, unterbrachen den Verkehr. Nicht selten enden solche Kämpfe erst mit dem Tod des Einen, da die Matrosen immer ihre Messer bei der Hand haben und das Aeußerste wagen. —
Ein ähnlicher Fall fand dieser Tage zwischen zwei Fuhrleuten statt, wo keiner dem andern sattsam ausweichen wollte, so, daß die Wagenachsen zusammenrannten. Ein Peitschenschlag gab die Ausforderung zum Faustkampf (Boxen), Jacke und Weste wurden abgelegt, das Hemd unterm Oberleib zusammengebunden und so entblößt, begann der Angriff. Eine Menge Neugieriger bildeten sofort einen Kreis, sich an diesem blutigen Schauspiel ergötzend, und wehe dem Zuschauer, welcher die Kämpfenden trennen wollte, gemeinschaftlich würden sie über ihn herfallen. — Nach einigen Gängen lag Einer der Raufbolde blutig zu Boden. Doch nicht zufrieden, sprang er auf, und griff von Neuem den Gegner an. Lange schlugen sie sich jetzt mit geballten Fäusten die Gesichtstheile entzwei und blutend, bis der Erste durch einen Tritt vor den Unterleib zum zweitenmal zusammen sank. — Schrecklich hatten sie sich zugedeckt, doch als an der nächsten Pfütze die blutenden Theile möglichst gereinigt, der Kopf verbunden und die Kleider wieder angelegt waren, wurde im Eck-Store die Versöhnung durch einige Gläser Branntwein bekräftigt und die alte Freundschaft war wieder hergestellt.
Auf den Wunsch meines Freundes Aacke, ihm seinen zweiten Koffer, welchen ich beim Räumen des Gasthauses an mich genommen, zu überschicken, wollte ich das Fuhrlohn ersparen, und trug denselben am Abend mit einem von der Arbeit zurückgekehrten Stubengenossen nach der weit abgelegenen Apotheke; doch der kothige schlechte Weg auf ungepflasterten Stellen und die nasse Witterung verlängerten die Strecke, und kaum hatten wir dieselbe erst halb passirt, als der Signalschuß fiel[49]. Jetzt, um mehr den Watchmen (Nachtwächtern) aus dem Wege zu gehen, schlugen wir die Richtung nach der Flußseite ein. — Zu unserm Unglück kamen uns aber hier betrunkene Matrosen und Gesellen der untern Volksklasse entgegen, und wohl möglich, daß sie selbst nicht auf dem besten Wege waren, vermutheten sie in uns Diebe zu erblicken und machten Miene, den Koffer gewaltsam wegzunehmen. Auf unsere Wehr wurde der Spectakel ärger, und ehe noch die nächste Wache kam, war mein Begleiter mit einem Messer verwundet, als er einen der Matrosen zu Boden geworfen hatte. Noch Schlimmeres befürchtend, suchte er jetzt die Flucht, und ließ mich unter der Rotte allein zurück. Ihren Faustschlägen vermochte ich nicht länger zu widerstehen und lag auf dem schmutzigen Boden, als die Wache kam, uns sämmtlich arretirte, und in Verwahrung brachte. Erst am andern Tage, als der Eigenthümer des Koffers die Wahrheit meiner Aussage bestätigte, erhielten wir sämmtlich die Freiheit wieder.