8. Okt. 14.
L...., mein Erholungsurlaub bleibt Schlettstadt, was mir auch ganz recht ist. Ich bummle den ganzen Tag in diesem unglaublichen Städtchen; ich fühle mich unendlich wohl und sinne über vieles nach, was jetzt allmählich aus mir herauskommt. Ich glaube, meine Gedanken werden, auch wenn ich wieder draußen bin, nicht mehr abreißen; ich werde „hinter der Front“ arbeiten; das bißchen Schreiben und die Ruhe haben mir gut gethan; was ich jetzt schreibe, wird sehr ernsthaft und von größerem Stil; vielleicht komme ich statt mit dem eisernen Kreuz mit einem Manuskript nach Hause. Im Kopfe werde ich es jedenfalls haben. Das Wetter ist himmlisch schön.