Das Stativ
Für den kinematographischen Apparat ist vor allem erforderlich ein kräftiges Stativ, in dessen Ermangelung man einen stabilen Tisch nehmen muß. Es ist nämlich zu bedenken, daß infolge der sehr starken Vergrößerung auch ein geringes Zittern der Unterlage sich auf dem Schirm störend bemerkbar machen muß. Die Theaterapparate werden in der Regel mit einem Eisenstativ ausgerüstet, welches eine neigbare Rahmenplatte besitzt. Fig. [47] zeigt eine solche Einrichtung; die verschiebbare Laterne ist mit Rücksicht auf die mit hoher Stromstärke brennende Bogenlampe recht geräumig gehalten. Der Antrieb erfolgt bei Apparaten dieser Art mit Hilfe eines Elektromotors, der mit einem kleinen Regulierwiderstand verbunden ist, damit man die Geschwindigkeit nach Bedarf ändern kann. Wo es sich um die Demonstration einzelner Films handelt und nicht um fortlaufende, stundenlange Vorstellungen wie im Theater, kann der Antrieb des Werkes mit der Hand bewirkt werden.
Fig. 47. Kinematograph mit Eisenstativ.