Fußnoten

[1] Siehe Dannemann, Aus der Werkstatt großer Forscher, Abschn. 14.

[2] Der Engländer Wall in den Philosoph. Transact. v. 1698. Wall rieb ein großes Stück Bernstein mit Wolle und erhielt einen Funken von fast einem Zoll Länge. Dabei trat ein Knall auf, als ob Steinkohle im Ofen zerspränge.

[3] Eine Zusammenfassung seiner Untersuchungen ist die Schrift Physico-mechanical experiments. London 1709.

[4] Vier Abhandlungen über die Elektrizität und den Magnetismus von Coulomb (1785-1786). (Ostwalds Klassiker Nr. 13.) Leipzig, Wilhelm Engelmann. 1890.

[5] Galilei, Unterredungen und mathematische Demonstrationen (Ostwalds Klassiker Nr. 24, S. 80.)

[6] Six Mémoires sur l'électricité, erschienen in den Memoiren der Pariser Akademie von 1733 und 1734.

[7] Siehe auch die Ausführungen von Aepinus in Dannemann, Aus der Werkstatt großer Forscher, S. 177.

[8] Musschenbroek und Cunaeus.

[9] Kleist teilte seine Entdeckung am 4. November 1745 dem Anatomen Lieberkühn mit. Die Leydener Versuche fanden erst im Januar 1746 statt. Es ist anzunehmen, daß den Leydener Physikern die Kleistsche Entdeckung nicht bekannt war (Mitteilungen zur Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften. IV. Bd. Nr. 1, S. 95).

[10] Versuche und Abhandlungen der naturforschenden Gesellschaft zu Danzig, I. S. 442.

[11] Durch Wilson um 1750.

[12] 1755.

[13] Journal de Phys. 1788.

[14] v. Marum, Description d'une très-grande machine électrique et des expériences faites par le moyen de cette machine. 1785.

[15] Gralath schrieb auch eine Geschichte der Elektrizität.

[16] Watson in Philos. Transact. 1748. Vol. 45, N. 485, S. 92.

[17] Van Marum, Über das Elektrisieren. 1777.

[18] J. C. Fischer, Geschichte der Physik. 1801-1808. V. 483.

[19] Eulers Briefe an eine deutsche Prinzessin. Leipzig 1773. Bd. II. S. 245 ff.

[20] In dem ersten der an Collinson gerichteten Briefe vom 28. III. 1747.

[21] Eulers Briefe an eine deutsche Prinzessin. 1773. Bd. II. S. 287.

[22] Die Stärke der elektrischen Kraft des Wassers in gläsernen Gefäßen. Leipzig 1746. S. 137 u. f.

[23] Das Bestreben, die Ursache dieses »elektrischen« Geruches zu ermitteln, führte später zur Entdeckung des Ozons. Siehe Dannemann, Aus der Werkstatt großer Forscher. 1908. S. 375.

[24] Franklin in seinem 5. Briefe an Collinson.

[25] Franklins Brief an Kinnersley vom 20. II. 1762.

[26] So etwa lauten die Worte, mit denen Franklin seine Ansicht in seinen Briefen entwickelt.

[27] Den ersten Blitzableiter errichtete Franklin im Jahre 1752. In England begann man (Watson) 1762, in Deutschland 1769 Blitzableiter zu errichten. In Deutschland war es ein Arzt (Reimarus), der in Hamburg für die praktische Verwendung der neuen Erfindung eintrat. Durch Reimarus wurde der Physiker Lichtenberg veranlaßt, in Göttingen Blitzableiter anzulegen. Lichtenberg versah gemeinsam mit Kästner die Universitätsbibliothek mit einem Blitzableiter. (Siehe die Mitteilungen zur Geschichte der Medizin und der Naturw. Bd. IV. Nr. 1. S. 104.)

[28] Er entriß dem Himmel den Blitz und das Zepter den Tyrannen.

[29] Beccaria, Lettere dell' elettricismo, pg. 282. Siehe J. C. Fischer, Geschichte der Physik (1801-1808). Bd. V. 753.

[30] Siehe an späterer Stelle dieses Bandes.

[31] Fischer, Geschichte der Physik, VIII. S. 541.

[32] Siehe Priestleys Geschichte der Elektrizität, S. 261 u. f. und Fischers Geschichte der Physik, Bd. V. S. 837.

[33] Dissertatio inauguralis de electricitatibus contrariis. Rostock 1757.

[34] Th. Young, Lectures on natural philosophy. London 1807. Bd. II.

[35] War doch die Ähnlichkeit der Schläge, welche die Leydener Flasche und jener Fisch erteilen, eine zu auffallende.

[36] Im Jahre 1671.

[37] Fischer, Geschichte der Physik. Bd. V. S. 867.

[38] Eine Bestätigung fanden diese Untersuchungen durch den Anatomen John Hunter, welcher das eigentümliche Organ der elektrischen Fische in den Phil. Transactions v. 1773 genauer beschrieb.

Der genauere Titel der Abhandlung von Walsh lautet: On the electric Property of the Torpedo. In a letter from John Walsh to Benjamin Franklin (Juli 12. 1772). Walsh berichtet darin über Untersuchungen, die er in La Rochelle an dort gefangenen Zitterrochen anstellte. Diese Untersuchungen ergaben, daß »die Wirkung des Torpedos eine durchaus elektrische« sei. Die Schläge wurden durch eine Kette von Personen, sowie durch einen Draht geleitet.

[39] Der Turmalin wurde daher auch als Aschenzieher bezeichnet.

[40] Franz Ulrich Theodor Aepinus, der Entdecker der Influenz und der Thermoelektrizität, wurde im Jahre 1724 in Rostock geboren. Er studierte dort, wurde später Professor der Astronomie an der Akademie zu Berlin, folgte aber von dort einem Rufe nach Petersburg, wo er Physik lehrte und die Aufsicht über die russischen Normalschulen ausübte. Er starb 1802 in Dorpat.

[41] Aepinus, Akademische Rede von der Ähnlichkeit der elektrischen und magnetischen Kraft. Leipzig 1760. Siehe auch Dannemann, Aus der Werkstatt großer Forscher. Leipzig 1908. Abschnitt 37.

[42] Diese durch Erwärmung erregte Elektrizität, die an gewissen Kristallen auftritt, hat man als Pyroelektrizität bezeichnet. Bei der Abkühlung kehren sich die beiden Pole um; ist dagegen die Temperatur bleibend geworden, so ist der Kristall wieder unelektrisch. Später hat man diese Erscheinung auch an anderen Mineralien wahrgenommen, so am Kalkspat, Gips, Feldspat, Flußspat, Diamant usw.

[43] Erst Faraday gelang es, eine so weitgehende Verknüpfung der elektrischen und der magnetischen Erscheinungen nachzuweisen, dass beide als Äußerungen ein- und derselben Naturkraft gelten. Elektrizität, Magnetismus, strahlende Wärme und Licht wurden auf Grund von Maxwells elektromagnetischer Theorie des Lichtes, sowie der Versuche von Hertz auf Zustände des Äthers zurückgeführt. Ausführlicheres darüber enthalten spätere Abschnitte dieses Werkes.

[44] Nebenbei sei erwähnt, daß Coulomb durch mechanische Untersuchungen bewies, daß die Kraft des Menschen völlig unzulänglich sei, um ihn mittelst Flügel in die Lüfte zu erheben.

[45] Vier Abhandlungen über die Elektrizität und den Magnetismus von Coulomb, übersetzt und herausgegeben von Walter König. (Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften Nr. 13. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1890). Fig. 1-5.

[46] Mémoires de l'Académie royale, 1784. pg. 229 u. f.

[47] Ostwalds Klassiker Nr. 13, S. 7.

[48] Siehe Ostwalds Klassiker Nr. 115.

[49] Mém. de l'Académie royale 1788. pg. 620 u. f.

[50] Diese Fundamentalversuche über die Verteilung der Elektrizität hat Cavendish, wie aus seinen neuerdings veröffentlichten Untersuchungen über die Elektrizität hervorgeht, schon vor Coulomb angestellt.

[51] Siehe G. Green, Ein Versuch, die mathematische Analysis auf die Theorien der Elektrizität und des Magnetismus anzuwenden. Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften Nr. 64. Herausgegeben von von Oettingen und Wangerin. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1895.

[52] Acta eruditorum. 1690. Denis Papin wurde 1647 in Blois geboren und starb 1712 in London. Er hielt sich viele Jahre in Hessen (Marburg und Kassel) auf und stand mit Huygens und Leibniz in regem wissenschaftlichen Verkehr.

[53] Ernst Jäger, Denis Papin und seine Nachfolger in der Erfindung der Dampfmaschine. Stuttgart 1902. Siehe auch das Werk von C. Matschoß, Geschichte der Dampfmaschine, mit 118 Abbildungen, Berlin, Springer, sowie auch Ernouf, Denis Papin, sa vie et son œuvre. 4. Aufl., Paris, Hachette 1888.

[54] Eine ausführliche Geschichte der Dampfmaschine hat C. Matschoß im Anschluß an sein auf S. 54 zitiertes Werk im Auftrage des Vereins deutscher Ingenieure geschrieben. Sie erschien 1908 bei J. Springer in Berlin, umfaßt 2 Bände und führt den Titel: C. Matschoß, Die Entwicklung der Dampfmaschine. Eine Geschichte der ortsfesten Dampfmaschine und der Lokomobile, der Schiffsmaschine und Lokomotive.

[55] Geboren am 19. Januar 1736 in Greenock. Näheres über das Leben und die Bedeutung von James Watt enthält das Werk von A. Ernst: James Watt und die Grundlagen des modernen Dampfmaschinenbaus. Mit einem Bildnis von James Watt und 27 Textfiguren. Berlin, J. Springer, 1897.

[56] Das Patent datiert vom 5. Januar 1769.

[57] Im Jahre 1807.

[58] Engineering 1894, I, S. 644.

[59] Berndt, Die Entwicklung der Lokomotive. Darmstadt 1896.

[60] Siehe Bd. II, S. 73.

[61] Renaldini.

[62] Halley, An account of several experiments, made to examine the nature of the expansion and contraction of fluids, by heat and cold, in order to ascertain the divisions of the thermometer (Philos. Transact. 1693).

[63] Fischer, Gesch. d. Phys. III. 221.

[64] Und zwar hat Borelli, den wir als Mitbegründer der neueren Physiologie kennen lernten, darauf hingewiesen.

[65] E. Mach, Die Prinzipien der Wärmelehre. 1896.

[66] Daniel Gabriel Fahrenheit, Versuche über den Siedepunkt einiger Flüssigkeiten. 1724. Im 57. Bande von Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften, neu herausgegeben von A. J. v. Oettingen. Leipzig, Verlag von W. Engelmann. 1894.

[67] Ostwalds Klassiker. Bd. 57. S. 17.

[68] Siehe Fahrenheits Abhandlungen über Thermometrie (Ostwalds Klassiker, Nr. 57).

[69] Fahrenheit, Experimente und Beobachtungen über das Gefrieren des Wassers im Vakuum. Ostwalds Klassiker, Bd. 57, S. 6 u. f.

[70] Réaumur, Regeln zur Konstruktion von Thermometern mit vergleichbaren Skalen, 1730, 1731, im 57. Bande von Ostwalds Klassiker, herausgegeben von A. J. v. Oettingen. Leipzig, W. Engelmann, 1894. Réaumur (1683-1757) hat zahlreiche Abhandlungen aus den Gebieten der Physik, der Zoologie und der Botanik veröffentlicht.

[71] Ostwalds Klassiker, Bd. 57, S. 49.

[72] Ostwalds Klassiker, Bd. 57, S. 100 u. f. bringt eine Übersetzung der betreffenden Abhandlung Réaumurs vom Jahre 1733. Ihr Titel lautet: Über das Volumen der Flüssigkeitsgemische.

[73] Abhandlungen der schwedischen Akademie. Bd. IV. 1742.

[74] R. Börnstein, Zur Geschichte der hundertteiligen Thermometerskala. Physikal. Zeitschrift, Bd. 8, Nr. 23.

Siehe auch die Notiz von Rompel im 53. Bande (1907) von Natur und Offenbarung. S. 749. Danach ist sichergestellt, daß Linné in Upsala im Jahre 1745 ein Thermometer benutzte, das den Gefrierpunkt mit 0° und den Siedepunkt mit 100° bezeichnet, besaß.

[75] Celsius selbst hat den Siedepunkt mit 0 und den Gefrierpunkt mit 100 bezeichnet. Anders Celsius (1701-1744) war Professor der Astronomie in Upsala. Seine Abhandlung über das Thermometer erschien 1742. Sie wurde im 57. Bande von Ostwalds Klassikern von neuem veröffentlicht. Leipzig, W. Engelmann. 1894.

[76] Mémoires de l'Académie. Paris, 1703. S. 50 u. f. Siehe auch die Studie Gerlands in den Beiträgen aus der Geschichte der Chemie, herausgegeben von P. Diergart, 1909. S. 350-360: Ernst Gerland, Die Entdeckung der Gasgesetze und des absoluten Nullpunktes der Temperatur durch Boyle und Amontons.

[77] Nach Lambert ist der absolute Nullpunkt dadurch definiert, daß bei diesem Punkt die Luft, da sie sich mit der Temperaturabnahme gleichmäßig zusammenzieht, fast keinen Raum mehr einnimmt. Nach den Angaben Lamberts tritt dieser Zustand bei der Abkühlung auf -270,3° Celsius ein. Die Abweichung von dem heute geltenden Wert (-273°) ist also nur gering. Aus des Daten Amontons' ergibt sich für den absoluten Nullpunkt der Wert von -293,5° Celsius.

[78] Siehe das in Gerland und Traumüller, Gesch. d. phys. Experimentierkunst in Fig. 312 abgebildete und dort beschriebene Instrument.

[79] Philos. Transact. Vol. LXXII.

[80] Siehe Band I. S. 302.

[81] Philos. Transact. 1683/84. Nr. 156. S. 304.

[82] De Saussure, Versuch über die Hygrometrie, herausgegeben von A. J. v. Öttingen. Bd. 115 und 119 von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1900.

[83] Joseph Black war schottischer Abkunft. Er wirkte als Professor der Chemie in Glasgow und später in Edinburg, wo er am 26. November 1799 starb (Geburtsjahr 1728). Blacks chemische Arbeiten haben mehrere für die Begründung der neueren Chemie sehr wichtige Tatsachen zu Tage gefördert. (Siehe darüber an anderer Stelle.)

[84] Johann Karl Wilke (Wilcke) wurde 1732 in Wismar (damals schwedisch) geboren und starb im Jahre 1796 in Stockholm, wo er die Stelle eines Mitgliedes und Sekretärs der Akademie der Wissenschaften bekleidete. Von ihm rührt die erste Inklinationskarte her (Försök till en magnetisk inclinationskarta. Stockholm 1768). Über Wilkes Verdienste um den Ausbau der Elektrizitätslehre wurde schon an anderer Stelle berichtet. (Siehe S. [22].)

[85] Meditationes de caloris et frigoris causa (Abhandlungen der Petersburger Akademie von 1747 und 1748).

[86] Ostwalds Klassiker, Nr. 178. S. 19 u. f.

[87] Deluc (1754).

[88] Sind die Mengen m und m1 und die Temperaturen t und t1, so ist die Temperatur der Mischung, wenn nur ein Ausgleich stattfindet, T = (mt + m1t1)/(m + m1).

[89] Mach, Prinzipien der Wärmelehre. 1896. S. 162.

[90] Siehe S. [41].

[91] Durch W. Cullen (1710-1790) Professor der Chemie in Glasgow. Cullen veröffentlichte seine grundlegenden Versuche über die Verdunstungskälte (1755) in den Berichten der Edinburger Gesellschaft (Bd. II) unter dem Titel: On the cold produced by evaporating fluids and of some other means of producing cold. Siehe auch E. Mach, Die Prinzipien der Wärmelehre, historisch-kritisch dargestellt, 1896. S. 177.

[92] J. C. Fischer, Geschichte der Physik (1801-1808) V, 4.

[93] Mariotte, Essai du chaud et du froid, 1679.

[94] M. A. Pictet (1752-1825) war Professor und Präsident der Akademie der Wissenschaften in Genf.

[95] Pictet, Essai sur le feu. Génève 1790. S. 83.

[96] Hierauf wurde von Black hingewiesen. Siehe auch E. Mach, »Einfache Versuche über strahlende Wärme« (Zeitschr. für den phys. und chem. Unterricht VII, 3).

[97] Die Abhandlungen von Lavoisier und Laplace über die Wärme wurden in den Mémoires de l'Académie veröffentlicht und im 2. Bande der gesammelten Werke Lavoisiers wieder abgedruckt. Die wichtigsten Ergebnisse sind im 40. Bande der Ostwaldschen Sammlung enthalten. Zwei Abhandlungen über die Wärme von A. L. Lavoisier und P. S. de Laplace herausgegeben von J. Rosenthal. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1892.

[98] Zur Erläuterung diene folgendes Beispiel: Um 1 kg Eis von 0° in 1 kg Wasser von 0° zu verwandeln, sind 80 Wärmeeinheiten erforderlich. Die Substanz, deren spezifische Wärme bestimmt werden soll, wiege 2 kg und sei auf 10° erhitzt, die Menge des Schmelzwassers betrage 1/10 kg. Daraus folgt, daß die 2 kg, als sie von 10° auf 0° abgekühlt wurden, um sie von 0° auf 10° zu erhitzen. Um demnach 1 kg von 0° auf 10° zu erwärmen, würden 4 Wärmeeinheiten, ((1/10)·80)/2, um es von 0° auf 1° zu erwärmen, würden dagegen nur 0,4 Wärmeeinheiten, ((1/10)·80)/(2·10), erforderlich sein.

[99] Diese Untersuchung wurde später von verschiedenen Physikern wieder aufgenommen (Ann. de chimie et de physique, Bd. 85, S. 72, 1813), indessen erst durch Regnault (1840) unter Beobachtung aller in Betracht kommenden Umstände zu einem gewissen Abschluß gebracht.

[100] Sir Charles Blagden (1748-1820) war Arzt in der englischen Armee und Mitglied der Royal Society. Seine Abhandlungen wurden neuerdings in deutscher Übersetzung von A. J. v. Oettingen herausgegeben (Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften Nr. 56). Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1894.

[101] Die letzte Beobachtung hatte schon Fahrenheit gemacht. S. S. 41.

[102] Ostwalds Klassiker, Nr. 56. S. 19 u. f.

[103] Ostwalds Klassiker, Nr. 56. S. 49.

[104] Ostwalds Klassiker, Nr. 56. S. 32.

[105] Systema naturae. 1. Ausgabe von 1735 sehr selten und nur 14 Seiten umfassend. 12. Ausgabe von Müller. 8 Bde. 13. Ausgabe von Gmelin. 10 Bände. Leipzig 1788-1793. Die 13. Ausgabe ist das letzte Werk, das alle zur Zeit seiner Herausgabe bekannten Tier- und Pflanzenarten beschreibt. Ein Neudruck der 10. Ausgabe wurde von der Deutschen zoologischen Gesellschaft veranstaltet (W. Engelmann, Leipzig 1894).

[106] Fundamenta botanica 1736. Critica botanica 1737.

[107] Philosophia botanica.

[108] Eine ausführliche Biographie Linnés veröffentlichte Th. M. Fries (Stockholm 1903). Auf dieses Werk gründet sich eine kürzere Darstellung, die R. E. Fries zur Erinnerung an die 200. Wiederkehr des Geburtstages Linnés herausgab. Sie erschien in Englers botanischen Jahrbüchern (1907 Heft 1, S. 1-54) und wurde auch gesondert herausgegeben. (Im Verlage von W. Engelmann in Leipzig.)

Am ausführlichsten wurde Carl von Linnés Bedeutung als Naturforscher und Arzt in einem Sammelwerk der Schwedischen Akademie der Wissenschaften geschildert. Auch für diese Veröffentlichung (Jena, Gustav Fischer) bot die 200. Wiederkehr des Geburtstages Linnés die Veranlassung. Der Band enthält sechs von verschiedenen Bearbeitern herrührende Abschnitte, in denen Linné als Arzt, als Entomologe, als Geologe, als Mineraloge, als botanischer Forscher und Linnés Verdienste um die Zoologie der Wirbeltiere geschildert werden.

[109] Siehe Bd. II, S. 348-352.

[110] Verdeutscht lauten die Namen der ersten 10 Klassen Ein-, Zwei-, Drei- usw. Zehnmännige, der 11. Klasse Zwölfmännige, der 12. Klasse Zwanzigmännige, der 13. Vielmännige.

Manche Klassen des Linnéschen Systems, das sich wegen seiner Brauchbarkeit zum Bestimmen der Pflanzen neben dem in der Wissenschaft allein geltenden natürlichen System erhalten hat, fallen mit den Familien des letzteren ganz oder teilweise zusammen. So die 12. Klasse mit den Mandel-, Apfelbaum- und Rosengewächsen und die 13. Klasse mit den Mohn- und Hahnenfußgewächsen.

[111] Die 14. Klasse (Zweimächtige) umfaßt die Mehrzahl der Lippenblüter, die 15. Klasse (Viermächtige) fällt mit der Familie der Kreuzblüter zusammen.

[112] 16., 17., 18. Klasse = Ein-, Zwei-, Vielbrüdrige. Für die 16. Klasse bieten die Malven, für die 18. das Johanniskraut ein Beispiel.

[113] Zusammengewachsene, so genannt, weil die Staubbeutel der unter diesem Namen vereinigten Pflanzen zu einer Röhre verwachsen sind. Die 19. Klasse fällt mit der Familie der Korbblüter oder Kompositen zusammen.

[114] Weibermännige; hierzu gehören die Orchideen.

[115] 21. und 22. Klasse = Einhäusige und Zweihäusige; für die ersteren bieten die Kiefern, für die zweiten die Weiden bekannte Beispiele.

[116] Vielehige; hierher gehören die Ahornarten.

[117] Blütenlose. Linné teilte sie in Algen, Schwämme, Moose und Farnkräuter ein. Für die weitere Einteilung der Klassen 1-23 in Unterabteilungen, die Linné Ordnungen nannte, waren vor allem die Zahl der Griffel, die Beschaffenheit der Früchte und die Anordnung der Blüten maßgebend.

[118] Ein Petersburger Botaniker, den Linné selbst in einem zuerst in den Mitteilungen zur Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften (1907, S. 25) gedruckten lateinischen Brief abfertigte, schrieb folgendes. Gott würde niemals innerhalb des Pflanzenreiches eine so abscheuliche Unzucht zulassen, daß mehrere Männer (Staubgefäße) eine gemeinsame Frau (Frucht, Knoten) besäßen. Ein solch unkeusches System dürfte der studierenden Jugend nicht mitgeteilt werden.

Diese Auffassung, der sich andere Botaniker anschlossen, ist gewiß für manche Sittlichkeitswächter bezeichnend. »Ich hatte gehofft, dem Reinen sei alles rein«, schrieb Linné in dem erwähnten Briefe, »ich werde mich nicht verteidigen, denn die Jahrhunderte werden urteilen.«

[119] Veröffentlicht 1753.

[120] So Fontenelle: Histoire de l'Académie 1711, S. 43. Eine Ausnahme machte der deutsche Philosoph und Physiker Christian Wolf, der sich mit einer anatomischen und physikalischen Untersuchung des Pflanzeninneren, sowie mit Fragen der Ernährungsphysiologie beschäftigte. Wolfs Ergebnisse blieben aber weit hinter denen von Stephan Hales zurück.

[121] Philosophia botanica, 1751. S. 27.

[122] Classes plantarum, p. 487.

[123] Linnés Oratio de telluris habitabilis incremento.

[124] Meyer, Geschichte der Botanik. Bd. I. S. 120.

[125] Siehe Bd. II. S. 178.

[126] Siehe den Abschnitt: Sur le sujet des plantes in Oeuvres de Mariotte.

[127] Siehe an anderer Stelle dieses Bandes.

[128] Wolf, Vernünftige Gedanken von den Wirkungen der Natur. Halle 1723.

[129] Hales, Statik der Gewächse. Halle 1748. Die englische Ausgabe war 1727 in London erschienen.

[130] 1 Pfund = 16 Unzen.

[131] Hales, Statik der Gewächse. S. 6. I. Hauptstück, 1. Erfahrung.

[132] Hales, Statik. S. 49. II. Hauptstück, 21. Erfahrung.

[133] Hales, Statik, I. Hauptstück, 5. Erfahrung.

[134] Das Bluten der Rebe wurde in neuerer Zeit von Ernst Brücke in meisterhafter Weise wieder untersucht. Siehe Brückes Abhandlung in Ostwalds »Klassiker der exakten Wissenschaften« Nr. 95. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1898.

[135] Hales, Statik, S. 102 u. 103. VI. Hauptstück, 55. u. 57. Erfahrung.

[136] Hales, Statik der Gewächse. VI. Hauptstück, 113. Erfahrung.

[137] Hales berichtet darüber 1741 in der Royal Society.

[138] Siehe Bd. II, S. 175.

[139] New improvements in gardening. 1717. I. S. 20.

[140] Die Beobachtung machte Müller im Jahre 1751.

[141] Erschienen in den Abhandlungen der Berliner Akademie vom Jahre 1751.

[142] Siehe Bd. I. S. 112 und Bd. II. S. 348-352.

[143] Siehe Bd. II. S. 338.

[144] Durch Dillenius, der darüber ein epochemachendes Werk mit 85 Kupfertafeln veröffentlichte: Historia muscorum 1741.

Dillenius wurde 1687 in Darmstadt geboren, war Professor der Botanik in Oxford und starb im Jahre 1747.

[145] J. G. Kölreuter wurde 1733 zu Sulz am Neckar geboren. Er starb 1806 in Karlsruhe, wo er Professor der Naturgeschichte war. Fast zwanzig Jahre bekleidete er außerdem die Stelle eines Oberaufsehers des botanischen Hofgartens. Seine Ergebnisse hat er in einigen 1761-1766 erschienenen Abhandlungen niedergelegt. Kölreuters Schrift wurde durch W. Pfeffer als 41. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften (Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1893) wieder herausgegeben. Ihr Titel lautet: Vorläufige Nachricht von einigen das Geschlecht der Pflanzen betreffenden Versuchen und Beobachtungen.

[146] Ostwalds Klassiker Nr. 41. S. 30.

[147] Ostwalds Klassiker Nr. 41. S. 31.

[148] Der Zusatz ♂ bezeichnet die männliche, der Zusatz ♀ die weibliche Pflanze.

[149] Besonders die von Focke.

[150] Siehe S. [101] u. [105] dieses Bandes.

[151] Sachs, Gesch. d. Bot. S. 440.

[152] Ostwalds Klassiker, Nr. 41, S. 20.

[153] Ostwalds Klassiker, Nr. 41, S. 83.

[154] Sachs, Gesch. d. Botanik. S. 448.

[155] Christian Konrad Sprengel, Das entdeckte Geheimnis der Natur im Bau und in der Befruchtung der Blumen. Berlin 1793. Als Nr. 48-51 von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben von Paul Knuth. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1894.

[156] Ostwalds Klassiker, Nr. 48, S. 31.

[157] Daß aus dem Staubkorn ein Pollenschlauch hervorwächst, der den Griffel durchdringt und sich mit der Samenknospe vereinigt, wurde erst seit dem Jahre 1823 durch Amici und andere festgestellt.

[158] Geboren 1719 in Nürnberg, starb daselbst 1769, war von Beruf Jurist.

[159] Mikroskopische Gemüts- und Augenergötzungen. 1761. S. 46.

[160] Z. B. bei Butomus und Viola.

[161] Spätere Forschungen haben dies im wesentlichen bestätigt, doch hat sich herausgestellt, daß bei Euphorbia spontane Selbstbestäubung vorkommt, wenn der Insektenbesuch ausbleibt.

[162] Sachs Lehrbuch der Botanik. 4. Aufl. Leipzig 1874. Fig. 489.

[163] Ostwalds Klassiker Nr. 48. S. 56.

[164] Ostwalds Klassiker Nr. 48. S. 73 u. f.

[165] John Ray (1628-1705). Hervorragender Systematiker des 17. Jahrhunderts; lehnte sich aber noch sehr an Aristoteles an.

[166] N. Kleinenberg, Hydra. Eine anatomisch-entwicklungsgeschichtliche Untersuchung. Leipzig, Wilhelm Engelmann, 1872.

[167] Siehe Bd. II. S. 335.

[168] Ledermüller, Mikroskopische Gemüts- und Augenergötzungen. Nürnberg 1763.

[169] Ledermüller, Mikroskopische Gemüts- und Augenergötzungen 1761. II. Bd. Tafel LXXXVIII.

[170] Siehe Rösels Insektenbelustigung. III. Teil. S. 433 u. f.

[171] Insektenbelustigungen III. S. 622.

[172] Spallanzani, Entstehung der Infusionstiere aus Keimen, durch Experimente bewiesen. 1765.

[173] Dannemann, Aus der Werkstatt großer Forscher, 1908. Abschn. 75.

[174] Siehe S. 198 des II. Bandes.

[175] Jungius wurde 1587 in Lübeck geboren und starb im Jahre 1657.

[176] Übersetzt und herausgegeben von Dr. Paul Samassa als 84. und 85. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann. 1896.

[177] Ostwalds Klassiker, Nr. 84, S. 18.

[178] Ostwalds Klassiker, Nr. 85, S. 12.

[179] Siehe Bd. II dieses Werkes, S. 334.

[180] Hirsch, Geschichte der med. Wissenschaften, S. 212.

[181] Siehe Bd. II dieses Werkes, S. 279.

[182] Buch II-IV handelt vom Gefäßsystem, Buch IX von der Mechanik des Stimmorgans. Von Hallers Elementen der Physiologie sagt Hirsch, daß alle Zeitgenossen und Nachfolger daraus geschöpft haben. Auch nach Cruveilhier sind viele neuere Entdeckungen im Keime in diesem Werke enthalten.

[183] Haller, Elementa physiologiae, IV. § 42.

[184] Siehe S. [106] dieses Bandes.

[185] Lieberkühns betreffende Abhandlung vom Jahre 1745 führt den Titel: De fabrica et actione villorum intestinarum tenuinum (Bau und Tätigkeit der feinen Zotten des Darmes).

[186] Christian von Wolf (1679-1754) war Philosoph, Mathematiker und Physiker. Er wirkte in Halle, wurde wegen Irreligiosität ausgewiesen, von Friedrich dem Großen 1740 aber zurückberufen.

[187] Michael Wassiljewitsch Lomonossow wurde 1711 in der Nähe von Archangelsk geboren. Er studierte zunächst in Rußland und dann mehrere Jahre in Deutschland. Seit 1746 wirkte er als Professor der Chemie in Petersburg, wo er 1765 starb.

Lomonossows wichtigste Abhandlungen erschienen vor kurzem in deutscher Übersetzung (Ostwalds Klassiker, Nr. 178. Leipzig. W. Engelmann. 1910).

[188] Siehe S. [48] dieses Bandes.

[189] Siehe an anderer Stelle dieses Bandes.

[190] G. Monge, Darstellende Geometrie. Als 117. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften übersetzt und herausgegeben von R. Haussner. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1900.

[191] Im einzelnen weicht die Organisation des deutschen technischen Unterrichtswesens von der des französischen darin ab, daß die École polytechnique eine technische Hochschule im deutschen Sinne nur durch ihr Zusammenwirken mit der Schule für Bergbau, der Schule für Brücken- und Wegebau und anderen Fachschulen ist, denen sie insofern als Vorbereitungsanstalt dient, als sie die technische Allgemeinbildung vermittelt.

[192] Desargues wurde in Lyon geboren und wirkte als Baumeister (1593-1662).

[193] Er besagt, daß die Seiten jedes einem Kegelschnitte einbeschriebenen Vierecks eine beliebige, durch den Kegelschnitt gehende Linie so schneiden, daß die erhaltenen 6 Schnittpunkte eine Involution bilden, die abgeteilten Strecken also gewisse Beziehungen aufweisen.

[194] Das Buch erschien erst 1822.

[195] Siehe Bd. II. S. 148.

[196] Siehe S. [121] dieses Bandes.

[197] Reuleaux, Theoretische Kinematik, S. 13. Poncelets wichtigstes Werk über die theoretische Maschinenlehre ist seine Mécanique appliquée aux machines.

[198] Jakob Steiner, Systematische Entwicklung der Abhängigkeit geometrischer Gestalten von einander mit Berücksichtigung der Arbeiten alter und neuer Geometer etc. Berlin 1832. Neu herausgegeben von A. J. v. Oettingen als 82. und 83. Band von Ostwalds Klassikern. Leipzig, W. Engelmann, 1896.

[199] Er starb im Jahre 1863.

[200] Vor kurzem als 123. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften, neu herausgegeben von R. Sturm. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1901.

[201] Ostwalds Klassiker, Nr. 123, S. 3.

[202] Die geometrischen Konstruktionen ausgeführt mittelst der geraden Linie und eines festen Kreises von Jakob Steiner. Als 60. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften, herausgegeben von A. J. v. Oettingen. Leipzig, Engelmann, 1895.

[203] Ostwalds Klassiker, Bd. 82 und 83. Das erste Erscheinen des Steinerschen Werkes fällt in das Jahr 1832.

[204] Arneth, Geschichte der Mathematik. S. 286.

[205] Gemeint sind die Sätze von Pascal und Brianchon über die den Kegelschnitten ein- und umschriebenen Sechsecke. Pascal nannte sein Sechseck Hexagrammum mysticum.

[206] Steiner, Systematische Entwicklung. § 38, III, IV.

[207] Ostwalds Klassiker, Nr. 83, S. 43 u. f.

[208] Hankel, Die Elemente der projektivischen Geometrie. S. 27.

[209] Berlin 1835; Plücker lebte 1801-1868. Er wirkte als Professor der Mathematik und der Physik in Halle und in Bonn.

[210] Arneth, Die Geschichte der reinen Mathematik. S. 288.

[211] Lobatschefskij (1793-1856) Professor der Mathematik in Kasan. Er war ein Schüler des in Rußland wirkenden deutschen Mathematikers Bartels, und letzterer stand wieder in engster Verbindung mit Gauß. Die dem Russen gelungene Schöpfung fußt also auf dem Boden der deutschen Mathematik.

[212] J. N. Lobatschefskij, Pangeometrie 1856. Übersetzt und als 130. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften, herausgegeben von H. Liebmann. Leipzig, W. Engelmann 1902.

[213] Siehe S. [125] dieses Bandes.

[214] Untersuchungen über die Reihe: 1 + mx + m(m-1)/(1·2) · x2 +... von N. H. Abel (Crelles Journal, Bd. I. 1826). Diese Abhandlung wurde neuerdings von A. Wangerin als 71. Bändchen von Ostwalds Klassikern von neuem herausgegeben. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1895.

[215] Sie erschien im 1. Bande des Crelleschen Journals und führt den Titel: Démonstration de l'impossibilité de la résolution algébraique des équations générales qui passent le quatrième degré.

[216] N. H. Abel, Abhandlung über eine besondere Klasse algebraisch auflösbarer Gleichungen. Crelles Journal, Bd. IV. 1829. Als 111. Band von Ostwalds Klassikern von neuem und mit Anmerkungen herausgegeben von A. Loewy. Leipzig, W. Engelmann, 1900.

[217] Als 127. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften, übersetzt und herausgegeben von Alfred Loewy. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1902.

[218] C. Sturms Abhandlung wurde aus dem Französischen übersetzt und als 143. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften von Alfred Loewy herausgegeben. Leipzig, W. Engelmann, 1904.

[219] Johann Friedrich Pfaff wurde 1765 geboren. Er bekleidete die Professur für Mathematik in Halle und starb dort 1825.

[220] J. F. Pfaff, Allgemeine Methode partielle Differentialgleichungen zu integrieren. Aus dem Lateinischen übersetzt und als 129. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben von Gerhard Kowalewski. Leipzig, W. Engelmann, 1902.

[221] Cauchy, Über die Integration der partiellen Differentialgleichungen erster Ordnung in einer beliebigen Zahl von Veränderlichen (1819). Im 113. Bande von Ostwalds Klassikern herausgegeben von G. Kowalewski. Leipzig, W. Engelmann, 1900.

[222] Diese bisher schwer zugängliche, für die weitere Entwicklung der Funktionentheorie aber entscheidende Arbeit wurde neuerdings durch P. Stäckel als 112. Band von Ostwalds Klassikern wieder herausgegeben: Cauchy, Über bestimmte Integrale zwischen imaginären Grenzen. Leipzig, W. Engelmann, 1900.

[223] Fundamenta nova theoriae functionum ellipticarum. Königsberg 1829.

[224] Die andere Hälfte erhielten die Angehörigen des schon 1829 verstorbenen Abel.

[225] Legendre, Traité des fonctions elliptiques.

[226] C. G. J. Jacobi, Über die vierfach periodischen Funktionen zweier Variabeln (Crelles Journal f. r. u. angew. Math. 1834). Als Band 64 von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften aus dem Lateinischen übersetzt von A. Witting und herausgegeben von H. Weber. Leipzig, W. Engelmann, 1895.

[227] A. Göpel, Entwurf einer Theorie der Abelschen Transzendenten erster Ordnung (Crelles Journal, Bd. 35, 1847). Aus dem Lateinischen übersetzt von A. Witting und als 67. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben von H. Weber. Leipzig, W. Engelmann, 1895.

G. Rosenhain, Abhandlung über die Funktionen zweier Variabeln mit vier Perioden (Mém. des savants, 1851). Aus dem Französischen übersetzt von A. Witting und als 65. Band von Ostwalds Klassikern herausgegeben von H. Weber. Leipzig, W. Engelmann, 1895.

[228] Er starb 1859 in Göttingen.

[229] G. Lejeune Dirichlet, Untersuchungen über verschiedene Anwendungen der Infinitesimalanalysis auf die Zahlentheorie (Crelles Journal, Bd. 19 u. 21). Als 91. Band von Ostwalds Klassikern herausgegeben von R. Haussner. Leipzig, W. Engelmann, 1897.

[230] Lejeune Dirichlet, Die Darstellung ganz willkürlicher Funktionen durch Sinus- und Kosinusreihen, 1837. Im 116. Bande von Ostwalds Klassikern, herausgegeben von H. Liebmann. Leipzig, W. Engelmann, 1900.

[231] Die letzte Abhandlung des 19. von der Anziehung homogener Ellipsoide handelnden Bandes von Ostwalds Klassikern. Diese Abhandlung Dirichlets führt den Titel »Über eine neue Methode zur Bestimmung vielfacher Integrale«.

[232] Lejeune Dirichlet, Vorlesungen über die im umgekehrten Verhältnis des Quadrates der Entfernung wirkenden Kräfte, herausgegeben von G. Grube, Leipzig 1876.

[233] Schwere, Elektrizität und Magnetismus. Nach Vorträgen von B. Riemann, bearbeitet von K. Hattendorff, Hannover 1876.

[234] Priestley, Experiments and observations on different kinds of air. 3 vol. 1774-1777, übersetzt von Ludewig, 1778.

[235] Philosophical Transactions. LXII. 1772.

[236] Priestley, Versuche und Beobachtungen über verschiedene Teile der Naturlehre. Deutsche Übersetzung vom Jahre 1780. Bd. III. Vorrede.

[237] Joseph Black, 1728-1799, Professor der Chemie zu Glasgow und Edinburg.

[238] Abhandlungen der schwedischen Akademie d. Wissensch. XXXV.

[239] Daß Priestley und Scheele unabhängig voneinander schon so früh den Sauerstoff dargestellt und seine wichtigsten Eigenschaften erkannt haben, wurde von G. W. A. Kahlbaum dargetan (Basel, Verhandlungen 1897 Bd. 12, S. 9.)

[240] History and present state of electricity with original experiments. London 1767. Übersetzt von Krünitz. Stralsund 1772.

[241] Cavendish wiederholte diesen Versuch und lieferte den Nachweis, daß hierbei durch die Vereinigung von Sauerstoff und Stickstoff Salpetersäure entsteht. Als absorbierende Flüssigkeit wandte er Alkali an, mit dem die entstandene Säure Salpeter bildet. Cavendish machte schon die Beobachtung, daß bei diesem Versuch trotz genügender Zufuhr von Sauerstoff ein nicht absorbierbarer Rest zurückbleibt. Diese eigentümliche Erscheinung hat erst im Jahre 1894 dadurch ihre Erklärung gefunden, daß Rayleigh und Ramsay als dritten wesentlichen Bestandteil der Atmosphäre das Argon nachwiesen, ein Element, das mit dem Sauerstoff unter der Einwirkung des elektrischen Funkens keine Verbindung eingeht.

[242] Es ist dies die noch jetzt bei Vorlesungen beliebte Analyse des Ammoniaks, welches dabei unter Verdoppelung seines Volumens in Stickstoff und »zündbaren« Wasserstoff zerfällt.

[243] Beim Hindurchleiten durch ein glühendes Rohr zerfällt der Alkohol in ein Gasgemisch, das vorzugsweise aus Kohlenwasserstoffverbindungen, wie Methan, Äthylen, Benzol usw., besteht und bei seiner Verpuffung mit Sauerstoff infolgedessen Kohlendioxyd (CO2) liefert.

[244] Stockholm, 1892.

[245] In Köping.

[246] Herausgegeben von v. Nordenskjöld. Siehe Naturwissenschaftliche Rundschau, VIII, S. 519.

[247] Ein durch Zusammenschmelzen von Schwefel und Pottasche (K2CO3) erhaltenes Präparat, das im wesentlichen aus Schwefelkalium besteht und begierig Sauerstoff aufnimmt. Scheele benutzte auch eine Fällung von Eisenvitriol durch Kalilauge. Er erhielt so Ferrohydroxyd: FeSO4 + 2 KOH = Fe(OH)2 + K2SO4. Ferrohydroxyd geht unter Aufnahme von Wasser und Sauerstoff leicht in Ferrihydroxyd über: 2 Fe(OH)2 + 2 H2O + O = 2 Fe(OH)3.

[248] Sauerstoff, der sich aus Braunstein durch Einwirkung der Schwefelsäure nach folgender Gleichung entwickelt:

MnO2 + H2SO4 = MnSO4 + H2O + O.

[249] Siehe S. [140] dieses Bandes.

[250] Ostwalds Klassiker Nr. 58. S. 27.

[251] Ostwalds Klassiker Nr. 58. S. 92.

[252] Ostwalds Klassiker Nr. 58. S. 43 u. f.

[253] Experimentum curiosum de effectu radiorum solarium (Act. Acad. Nat. Cur. I. 1727).

[254] Siehe S. [142] dieses Bandes.

[255] Attractio electiva duplex lautet sein Ausdruck.

[256] z. B. von Glauber (siehe Bd. II, S. 187).

[257] Dissertatio metallurgica de minerarum docimasia humida, 1780.

[258] De analysi aquarum. 1778.

[259] Gmelin, Geschichte der Chemie III. 1001.

[260] Auch hierüber berichtet Gmelin a. a. O.

[261] Siehe Bd. II, S. 183.

[262] Ostwalds Klassiker Nr. 58, S. 5.

[263] Lavoisier, Sur la nature de l'eau. Mémoir. de Paris, 1770.

[264] Sie wurde neuerdings deutsch und mit Anmerkungen versehen als 172. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften wieder herausgegeben (Leipzig, W. Engelmann 1909).

[265] Ostwalds Klassiker Nr. 172. S. 28.

[266] Das Medizinalpfund betrug 12 Unzen; jede Unze war gleich 480 Gran (1 Gran etwa = 0,06 g).

[267] Sur l'existence de l'air dans l'acide nitreux. Mém. de Paris, 1776.

[268] Hg(NO3)2 = HgO + 2 NO2 + O.

[269] Cavendish, welcher die entstandene Salpetersäure durch Kalilauge absorbieren ließ, bemerkte, daß ein nicht absorbierbarer Rest zurückbleibt, eine Tatsache, die erst 1894 durch die Entdeckung des Argons ihre Erklärung fand.

[270] G. W. A. Kahlbaum und A. Hoffmann: Die Einführung der Lavoisierschen Theorie im besonderen in Deutschland (Monographien aus der Geschichte der Chemie. I. Heft. Leipzig 1897). Danach ist die Annahme, daß Deutschland sich länger als die übrigen Länder gegen die Annahme der Lehren Lavoisiers verschlossen habe, nicht gerechtfertigt.

[271] Einen klaren Ausdruck dieses Prinzips von der Unzerstörbarkeit des Stoffes finden wir schon bei Galilei in seinem Dialog über die beiden Weltsysteme. (Ausg. v. Strauß, S. 47). Siehe auch Bd. II dieses Werkes, S. 25.

[272] Mémoires de la Société d'Arcueil.

[273] Dannemann, Aus der Werkstatt großer Forscher, 1908, S. 265.

[274] Berthollet, Untersuchungen über die Gesetze der Verwandtschaft (1801). Als 74. Band von Ostwalds Klassikern erschienen bei W. Engelmann in Leipzig.

[275] Siehe S. [150] dieses Bandes.

[276] Siehe S. [150] dieses Bandes.

[277] Ostwalds Klassiker Nr. 74, S. 51.

[278] Näheres über die Phlogistontheorie. Siehe S. [142] dieses Bandes.

[279] Gemeinsam mit Thenard. Mémoires de la Société d'Arcueil. Paris 1809, S. 295 u. f.

[280] Aus der Geschichte des Chlors sei noch erwähnt, daß Fourcroy die ersten Verbrennungen in Chlor anstellte. (Annales de Chimie. Bd. IV. 1788. S. 249.) Fourcroy fand, daß ein Licht in Chlor weiter brennt und daß Phosphor in Chlor lebhafter brennt als in der Luft.

Diese Versuche wurden von Westrumb auf fast alle Metalle und einige Metallsulfide ausgedehnt (Ann. de chimie. Bd. VI. S. 240). Westrumb entdeckte, daß die Metalle und die Metallsulfide in feiner Verteilung sich im Chlor sofort entzünden. Er wies dies z. B. an Antimon, Arsen, Wismut, Zinn, Blei, Antimonsulfid und Arsensulfid nach.

[281] Joseph Louis Proust wurde 1755 in Angers geboren, wo er (1826) starb. Er war Apotheker in Paris; später bekleidete er eine Professur für Chemie, auch war er Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Paris.

[282] Siehe den vorigen Abschnitt, S. [170] u. f.

[283] Karl Friedrich Wenzel wurde 1740 in Dresden geboren. Er war wie Richter zunächst im Hüttenwesen und später in einer Porzellanfabrik (Meißen) tätig. Wenzel starb im Jahre 1793 in Freiberg.

[284] Siehe S. [170] dieses Bandes.

[285] Er starb 1807.

[286] De usu matheseos in chymia. 1789.

[287] Der Ausdruck Stöchiometrie (στοιχεῖον heißt Grundstoff) rührt von Richter her.

[288] Zu Eaglesfield in Cumberland am 5. September 1766.

[289] Siehe S. [176] dieses Bandes.

[290] Das Äthylen oder ölbildende Gas (so genannt, weil es sich mit Chlor zu einer ölartigen Flüssigkeit C2H4Cl2 vereinigt) wurde 1795 von holländischen Chemikern entdeckt.

[291] Die Ausdrücke binär, ternär, quaternär werden in der heutigen Chemie für Verbindungen aus je zwei, je drei oder je vier Elementen gebraucht, ohne Rücksicht auf die Anzahl der Atome, die eine solche Verbindung zusammensetzen.

[292] Na2O und K2O nach heutiger Bezeichnungsweise.

[293] Wollaston, Über übersaure und untersaure Salze. Philos. Transact. 1808.

Diese Abhandlung wurde im 3. Bande von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften wieder herausgegeben.

[294] Zum Verständnis dieser Salzbildung sei hinzugefügt, daß die Oxal- oder Kleesäure die stärkste organische Säure ist. Sie bildet z. B. mit Kalium ein neutrales Salz, in welchem K2O mit C2O3 (d. i. Oxalsäure nach Abzug des Konstitutionswassers) verbunden ist. Seine Formel lautet
COOK
|
COOK

Die Zusammensetzung des saures Salzes wird durch die Formel
COOK
|
COOH
ausgedrückt.

Auf ein Äquivalent Kali (K2O) kommen in diesem Falle 2 Äquivalente C2O3 (2 KHC2O4 = H2O. K2O. 2 C2O3). Ähnlich drückt die Formel für das übersaure Salz COOK . COOH | COOH COOH

aus, daß auf K2O vier Äquivalente C2O3 kommen.

( 2 COOK . COOH | COOH COOH = 3 H2O . K2O . 4 C2O3 ) .

Die drei Salze sind auch durch ihr kristallographisches Verhalten gut charakterisiert.

[295] Am besten wird man sich über den Lebensgang von Berzelius durch seine selbstbiographischen Aufzeichnungen unterrichten lassen. Sie wurden im Auftrage der Schwedischen Akademie der Wissenschaften von H. G. Söderbaum herausgegeben. Eine deutsche Bearbeitung verdankt man G. W. A. Kahlbaum (Monographien aus der Geschichte der Chemie, Heft 7). Seine wissenschaftlichen Arbeiten hat Berzelius in der Selbstbiographie allerdings nur gelegentlich erwähnt. Etwas eingehender kommt er auf die Untersuchungen über die bestimmten Proportionen zu sprechen. Dies geschieht unter besonderer Anerkennung der Verdienste Richters (siehe S. 176 u. f. dieses Bandes).

[296] Einen wichtigen Einblick in die Geschichte der neueren Chemie gewährt auch der Briefwechsel von F. Wöhler und J. Berzelius. Herausgegeben von O. Wallach, Leipzig. Verlag von Wilhelm Engelmann, 1901. 2 Bände. Dieser Briefwechsel umfaßt den für die Entwicklung der Chemie hochwichtigen Zeitraum von 1824 bis 1848. Die Briefe enthalten zwar viel Persönliches, sie bieten aber auch zahlreiche Aufschlüsse über die Vorgeschichte wichtiger Entdeckungen, sowie über die Gedankengänge und die Arbeitsweise der beiden großen Forscher. Näheres darüber siehe im 4. Bande dieses Werkes bei Wöhler.

[297] Dieser für die genauere Kenntnis der Entwicklung, welche die neuere Chemie genommen, sehr wertvolle »Briefwechsel« wurde im Auftrage der Königl. Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen von O. Wallach in zwei umfangreichen Bänden herausgegeben.

[298] Berzelius, Lehrbuch der Chemie, Bd. III, 1161. 5. Aufl.

[299] Die heute geltenden Zahlen sind in Klammern beigefügt.

[300] Es bildet sich salpetersaures Blei, dessen Zusammensetzung durch die Formel Pb(NO3)2 wiedergegeben wird.

[301] Das salpetersaure Blei zerfällt beim Erhitzen in Bleioxyd, Sauerstoff und Stickstofftetroxyd: Pb(NO3)2 = PbO + N2O4 + O.

[302] Das braune Oxyd oder Bleisuperoxyd ist nach der Formel PbO2 zusammengesetzt; es bildet sich durch Behandeln von Mennige mit Salpetersäure: Pb3O4 + 4 HNO3 = 2 Pb(NO3)2 + PbO2 + 2 H2O. Die Mennige läßt sich als eine Verbindung von Bleioxyd und Bleisuperoxyd auffassen: Pb3O4 = 2 PbO.Pb_O2.

[303] Daher lauten die entsprechenden Formeln für das gelbe und das braune Oxyd PbO und PbO2. Mennige besitzt eine etwas schwankende Zusammensetzung. Die Formel Pb3O4, die man der Mennige beilegt, würde auf 100 Teile Blei nur 10,3 Teile Sauerstoff ergeben.

[304] Siehe S. [176] u. f. dieses Bandes.

[305] So verhalten sich in den salpetersauren Salzen diese Mengen wie 1 : 5. Die ältere Schreibweise ihrer Formeln macht dies Verhältnis sofort ersichtlich: K2O.N2O5; Na2O.N2O5; CuO.N2O5; CaO.N2O5.

[306] Siehe Abschnitt [2] dieses Bandes.

[307] Johann Georg Sulzer (1720-1779), Professor der Mathematik am Joachimsthalschen Gymnasium in Berlin.

[308] Sulzer, Theorie der angenehmen und unangenehmen Geschmacksempfindungen. Berlin 1762. (Zuerst in den Mém. de Berlin 1751/52.)

[309] Ostwalds Klassiker Nr. 52, S. 4.

[310] In einem von Alibert, dem Biographen Galvanis (Alibert, Éloge de Galvani, Paris, 1806) mitgeteilten Sonett lautet die zweite Strophe in der von Emil du Bois Reymond herrührenden Übersetzung:

War sie es nicht, die neue Lebenstriebe

In hautentblößter Frösche Gliedern fand,

Wenn hier der Nerven wunderbar Getriebe,

Dort funkensprüh'nden Leiter traf die Hand?

[311] Galvanis Schrift führt den Titel: De viribus electricitatis in motu musculari commentatio. 1791. Sie erschien neuerdings unter dem Titel: Abhandlung über die Kräfte der Elektrizität bei der Muskelbewegung, herausgegeben von A. J. v. Oettingen, als 52. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1894.

[312] E. du Bois-Reymond, Untersuchungen über tierische Elektrizität. Berlin 1848. Bd. I. S. 50.

[313] Volta, Del modo di rendere sensibilissima la più debole elettricità sia artificiale, sia naturale. 1784.

Voltas sämtliche Werke erschienen unter dem Titel: Collezioni dell' Opere del Cavalieri Conte Allessandro Volta, Patrizio Comasco. Firenze 1816, in drei Bänden und fünf Teilen herausgegeben von V. Antinori.

[314] Siehe S. [189] dieses Bandes.

[315] Alessandro Volta, Briefe über tierische Elektrizität. 1792-1795. Als 114. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften in deutscher Übersetzung herausgegeben von A. J. von Öttingen. S. 101.

[316] Ostwalds Klassiker Nr. 114, S. 99.

[317] Ostwalds Klassiker Nr. 114, S. 104.

[318] Ostwalds Klassiker Nr. 114, S. 107.

[319] Abhandlungen der schwed. Akademie der Wissenschaften. 29, 1777.

[320] Siehe S. [10] dieses Bandes.

[321] Phil. Transact. 1782, S. 242.

[322] In Voltas dritten Brief an Gren vom Jahre 1797.

[323] Ostwalds Klassiker Nr. 118, S. 54 u. f.

[324] Volta, Gilberts Annalen, Bd. X, S. 443.

[325] Ostwalds Klassiker Nr. 118, S. 4.

[326] In einem an Banks, den Präsidenten der Royal Society, gerichteten Brief vom 20. März jenes Jahres. Dieser Brief wurde in den Philosophical Transactions, 1800, S. 403 veröffentlicht.

[327] Brief an Banks, Philosophical Transactions, 1800, S. 403.

Der berühmte Brief an Banks wurde mit einigen anderen bis zum Jahre 1796 zurückreichenden Schriften Voltas als 118. Band von Ostwalds Klassikern in deutscher Übersetzung durch A. J. v. Oettingen herausgegeben. Leipzig, W. Engelmann. 1900.

[328] Bericht an die mathematisch-physikalische Klasse des französischen Nationalinstituts über Voltas galvanische Versuche. Siehe Gilberts Annalen X, 1802, S. 389 ff. Ein Auszug des von Volta in Paris gehaltenen Vortrags in deutscher Übersetzung findet sich gleichfalls in Gilberts Annalen. Bd. X, S. 421.

[329] Gilberts Annalen VIII, S. 390.

[330] Gilberts Annalen XI, S. 132.

[331] Gilberts Annalen IX, S. 385.

[332] Gilberts Annalen XIX, S. 45.

[333] Johann Wilhelm Ritter (1776-1810) lebte als Privatgelehrter in Gotha und Weimar. Im Jahre 1804 wurde Ritter an die bayerische Akademie nach München berufen. Ritter war einer der ersten Forscher auf dem Gebiete der galvanischen Elektrizität.

[334] Gilberts Annalen XIX, 1805, S. 22.

[335] Gilberts Annalen XXIII. S. 25.

[336] Rieß, Die Lehre von der Reibungselektrizität. Bd. I, S. 18. Berlin 1853.

[337] Zamboni, Della pila elettrica a secco. Verona 1812. Siehe auch Schweiggers Journal für Chemie und Physik. X. S. 129.

[338] Paul Erman (1764-1851) war Professor der Physik in Berlin und veröffentlichte zahlreiche Arbeiten aus dem Gebiet der Elektrizitätslehre.

[339] Voigts Magazin f. d. Neueste. Bd. 4. 1802. S. 832.

[340] Gilberts Annalen, XIX, S. 490.

[341] Fischer, Gesch. VIII, 649.

[342] Fischer, VIII, 654.

[343] Anthony Carlisle (1768-1840), Professor der Anatomie in London.

[344] William Nicholson (1753-1815), als Ingenieur und Schriftsteller in London tätig, auch bekannt als Erfinder des Gewichtsaräometers.

[345] Gilberts Annalen, 1800, VI, 340.

[346] Hoppe, Gesch. d. Elektr. S. 137.

[347] Johann Wilhelm Ritter (1776-1810) war Mitglied der bayerischen Akademie der Wissenschaften.

[348] Gilbert, Annalen der Physik, VI, 1800, S. 470.

[349] Die wissenschaftlichen Abhandlungen Davys wurden von seinem Bruder gesammelt und in 10 Bänden herausgegeben: The collected works of Sir Humphry Davy edited by his brother John Davy. London 1839-1841.

[350] Die Pneumatic Institution des Dr. Beddoes.

[351] Siehe E. Cohen, Das Lachgas. Eine chemisch-kulturhistorische Skizze. Leipzig, W. Engelmann. 1907.

[352] Die Abhandlung wurde 1893 unter dem Titel »Über einige chemische Wirkungen der Elektrizität« im 45. Bande von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben. Leipzig, Verlag von W. Engelmann.

[353] Ostwalds Klassiker Nr. 45. S. 12.

[354] Ann. de Chimie 58, 54. 1806.

[355] Davy, On some new Phenomena of chemical changes produced by electricity, particularly the decomposition of the fixed alkalies. Die Abhandlung wurde 1893 unter dem Titel »Elektrochemische Untersuchungen von Humphry Davy« als 45. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann.

[356] Aus diesem Grunde fand das Natrium Verwendung, um absoluten Alkohol zu bereiten, d. h. dem Alkohol die letzten Spuren Wasser zu entziehen.

[357] Unter dem Namen alkalische Erden werden die Oxyde der Metalle Calcium, Strontium und Barium (CaO, SrO, BaO) zusammengefaßt. Diese Oxyde wurden früher als Kalk, Strontian und Baryt bezeichnet.

[358] Magnesia, Tonerde, Kieselerde sind die Oxyde von Magnesium, Aluminium und Silicium (MgO, Al2O3, SiO2).

[359] Barium, Strontium, Calcium und Magnesium wurden bald darauf von Davy selbst isoliert. Silicium wurde zuerst von Berzelius 1823 hergestellt. Die Abscheidung des Aluminiums aus der Tonerde gelang Wöhler im Jahre 1827.

[360] Ostwalds Klassiker Nr. 45, S. 44.

[361] Ostwalds Klassiker Nr. 45, S. 37.

[362] Ostwalds Klassiker Nr. 45, S. 91, sowie auch Ostwalds Geschichte der Elektrochemie. S. 992 u. f.

[363] Phil. Transact. v. 1821.

[364] Eine mit Kalium gefüllte Büchse wurde mit dem Rettungsgürtel verbunden. Das Kalium entzündete sich, sobald es mit dem Wasser in Berührung kam.

[365] Intimeres aus dem Leben Davys enthält die Skizze über Berzelius und Davy, welche Kahlbaum im III. Bande der Mitteilungen zur Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften veröffentlichte. 1904. S. 277 u. f.

[366] Gilberts Annalen 1822, LXXI, S. 244.

[367] Dannemann, Aus der Werkstatt großer Forscher, 1908, S. 280.

[368] Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften Nr. 63. Herausgegeben von J. A. v. Oettingen. Leipzig. Verlag von Wilh. Engelmann 1895.

Die Abhandlung H. C. Oersteds erschien im Jahre 1820 unter dem Titel »Experimenta circa effectum conflictus electrici in acum magneticam«. Sie wurde von Gilbert übersetzt und in seinen Annalen (Bd. LXVI) veröffentlicht. Diese Übersetzung wurde mit geringen stilistischen Änderungen und wesentlich gekürzt der Neuausgabe zugrunde gelegt.

[369] Ostwalds Klassiker Nr. 63, S. 9 u. f.

[370] Man muß sich die Stahlbänder senkrecht zur Ebene der Zeichnung verlaufend vorstellen.

[371] J. J. Rousseaus Briefe über die Anfangsgründe der Botanik. Sie fesselten auch Goethe in hohem Grade und erschienen in deutscher Übersetzung (M. Möbius) in Leipzig bei J. A. Barth. 1903.

[372] Annales de Chimie et de Physique XV, 1820, S. 59 u. 170.

[373] Annales XV, S. 67: Si l'on se place par la pensée dans la direction du courant, de manière qu'il soit dirigé des pieds à la tête de l'observateur, et que celuici ait la face tournée vers l'aiguille; c'est constamment à sa gauche que l'action du courant écartera de sa position ordinaire celle des ses extrémités qui se dirige vers le nord.

[374] Übersetzt herausgegeben im Jahre 1822 bei Leopold Voß in Leipzig.

[375] Ampère und Babinet. Tafel I, Fig. 3.

[376] Ampère und Babinet. Tafel I, Fig. 2.

[377] Ampère und Babinet. Tafel I. Fig. 12.

[378] Ampère, Annales de chimie et phys. XV. S. 188 ff.

[379] Siehe Heller, Gesch. d. Phys. II, S. 609.

[380] Heller, Geschichte der Physik II, S. 609.

[381] Ampère, Mémoire sur la théorie mathématique des phénomènes électrodynamiques uniquement déduite de l'expérience. Ann. de Chimie et de Phys. Bd. 20, S. 60.

[382] Wüllner, Lehrb. d. Experim. Physik. IV, S. 673 u. f.

[383] Ampère und Babinet. Tafel II, Fig. 29.

[384] Ampère und Babinet. Tafel II, Fig. 14.

[385] Ann. de Chimie et de Phys. Bd. 18, 1821, S. 320-322.

[386] Ampère und Babinet. 1822. S. 115.

[387] Siehe S. [1] dieses Bandes.

[388] Annales de Chimie et de Physique XV. S. 93 u 110.

[389] Annales de Chimie et de Physique. Bd. 27, 1824, S. 363.

[390] Siehe an späterer Stelle.

[391] Thomas Johann Seebeck wurde 1770 in Reval geboren. Er wurde 1818 Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Berlin und starb dort 1831.

[392] Th. J. Seebeck, Magnetische Polarisation der Metalle und Erze durch Temperaturdifferenz. Siehe Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften Nr. 70, S. 8 u. f. Die Abhandlung erschien zuerst in den Berichten der Berliner Akademie der Wissenschaften von 1822/23. Die Entdeckung der Thermoelektrizität erfolgte 1822.

[393] Nobili, Sur un nouveau galvanomètre (Bibl. univ. XXV. 1824.) Leopoldo Nobili wurde 1781 in der Nähe von Reggio geboren. Er war Professor der Physik am großherzoglichen Museum in Florenz und starb dort 1835.

[394] Melloni, La Thermochrôse ou la coloration calorifique. Neapel 1850. Macedonio Melloni wurde 1798 in Parma geboren. Er war dort Professor der Physik. Später lebte er in Paris; zuletzt leitete er das Observatorium auf dem Vesuv. Melloni starb im Jahre 1854.

[395] Humboldt, Kosmos. Bd. I. Abschn. 3.

[396] Zu Beaumont en Auge.

[397] Siehe S. 361 des II. Bandes dieses Werkes.

[398] Laut Gesetz vom Jahre 1842. Laplace, Oeuvres complètes. 7 Bde. 1843-1848.

[399] Wolf, Geschichte der Astronomie. S. 510.

[400] Eine ausführliche Darstellung der Entwicklung der Gravitationsmechanik von Newton bis Laplace enthält das Werk von Todhunter, A history of the mathematical theories of attraction and the figure of the earth from the time of Newton to that of Laplace. London, Macmillan and Co.

[401] Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels oder Versuch von der Verfassung und dem mechanischen Ursprunge des ganzen Weltgebäudes, nach Newtonschen Grundsätzen abgehandelt von Immanuel Kant. Als 12. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben von A. J. von Oettingen. 2. Aufl. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1898.

[402] Thomas Wright, Theory of the Universe. London 1750. Wrights Bedeutung wurde neuerdings durch Jacobi gewürdigt. (Max Jacobi, Ein Vorläufer der Kant-Laplaceschen Theorie von der Weltentstehung. Preußische Jahrbücher, Bd. 117, 2. Heft).

Der genauere Titel der Schrift von Wright lautet: An Original Theory or New Hypothesis of the Universe founded upon the laws of Nature. Kant hatte von dem Buche Wrights durch eine Besprechung in einer deutschen Zeitschrift Kenntnis erhalten.

Wright wurde 1711 geboren. Er nahm an der Expedition teil, welche die Royal Society im Jahre 1769 zur Beobachtung des Venusdurchganges nach Kanada sandte. Wright starb im Jahre 1786.

[403] Siehe Bd. II, S. 394.

[404] Ostwalds Klassiker Nr. 12, S. 41 u. f.

[405] Ostwalds Klassiker Nr. 12, S. 53 u. f.

[406] Ostwalds Klassiker Nr. 12, S. 38.

[407] G. H. Darwin, On the tidal friction of a planet attended by several satellites. Phil. Trans. London, 1881. II. p. 491 f.

[408] H. v. Helmholtz (Vorträge II, S. 84).

[409] Piazzi wurde 1746 geboren. Er erbaute und leitete die Sternwarte in Palermo und starb 1826 in Neapel.

[410] Karoline Herschels Memoiren und Briefwechsel. Deutsch von Scheibe. Berlin 1877.

[411] Im Jahre 1757.

[412] Smith, Harmonics.

[413] In einem Brief vom 15. Februar 1783, abgedruckt im Göttinger Magazin der Wissenschaften und Literatur. III, 584.

[414] Herschel, On the remarkable appearances at the polar regions of the Planet Mars. 1784.

[415] Nach seiner Angabe beträgt die Rotationszeit des Saturn 10 Stunden 29 Minuten.

[416] Philosoph. Transactions 1795, II. Tab. XXIV.

[417] Herschel, On the proper motion of the Sun and the Solar System. 1783.

[418] Siehe S. [246] dieses Bandes.

[419] Herschel, On the construction of the heavens. Phil. Trans. 1784. Eine Übersetzung mit einem nach Kants Durchsicht hergestellten Auszug aus Kants Naturgeschichte des Himmels erschien 1791.

[420] Messier in den Abhandlungen der Pariser Akademie der Wissenschaften vom Jahre 1771. S. 435. Catalogue des nébuleuses et des amas d'étoiles, observées à Paris par M. Messier.

[421] W. Herschel, Über den Bau des Himmels; übersetzt von J. W. Pfaff. Leipzig 1850. Taf. I, Fig. 2. (Nr. 53 des Verzeichnisses von Messier.)

[422] 1834-1838.

[423] W. Herschel, Über den Bau des Himmels. Taf. II, Fig. 16.

[424] Kosmos, Bd. I, Abschn. 3.

[425] Holden, Wilhelm Herschel, Sein Leben und seine Werke. Übersetzt von Valentiner. Berlin 1882.

[426] A. a. O. S. 214.

[427] Über den Ursprung der von Pallas gefundenen und anderer ihr ähnlichen Eisenmassen und über einige damit in Verbindung stehende Naturerscheinungen von Chladni. Riga 1794.

[428] Dannemann, Aus der Werkstatt großer Forscher, 1908. S. 169.

[429] Ein großes Stück des Pallaseisens befindet sich in den Königlichen Sammlungen zu Berlin.

[430] Von dieser gibt Halley Nachricht; Philosophical Transactions, n. 360. S. 978.

[431] Von der in der Histoire de l'académie des sciences, 1761, S. 28 Nachricht gegeben wurde.

[432] Wie in den Mémoires de l'académie de Dijon, Bd. I. S. 42 erzählt wird.

[433] Silberschlag (1721-1791), Oberbaurat und Mitglied der Akademie in Berlin, nahm an, daß diese Feuerkugel aus den Dünsten der zahlreichen Leichen entstanden sei, die im Sommer des Jahres 1762 die Schlachtfelder bedeckten. (!!)

[434] Diese Vermutung Chladnis ist später durch die spektralanalytische Untersuchung der Gestirne bestätigt worden.

[435] Neuere Untersuchungen haben zu dem Ergebnis geführt, daß sich zahlreiche Elemente, die sämtlich auch an der Zusammensetzung der Erde beteiligt sind, als Bestandteile der Meteoriten nachweisen lassen. Die Annahme Chladnis, daß das Universum im wesentlichen überall die gleiche chemische Zusammensetzung hat, steht auch mit der Kant-Laplaceschen Hypothese im Einklang und hat durch die moderne Astrophysik ihre Bestätigung gefunden.

[436] Gilberts Annalen 15,74 und 16,44, 70.

[437] Bieberstein, 1802.

[438] Howard, 1802.

[439] G. Rose, Abhandlungen der Berliner Akademie der Wissenschaften 1863. S. 33.

[440] Johann Friedrich Benzenberg, 1777-1846.

[441] Heinrich Wilhelm Brandes, 1777-1834.

[442] Benzenberg und Brandes, Versuch, die Entfernung, die Geschwindigkeit und die Bahnen der Sternschnuppen zu bestimmen, 1800.

[443] Siehe Band II S. 80.

[444] J. Bapt. Guglielmini de diurno terrae motu experimentis physico-mathematicis confirmato. Bologna 1792.

[445] Versuche über das Gesetz des Falles. Dortmund 1804.

[446] Von Reich in einem Schacht bei Freiberg.

[447] Zu den ersten Physikern, welche die Wärme ohne die Annahme eines besonderen Stoffes zu erklären suchten, gehörte Daniel Bernoulli I. (Siehe Bernoullis im Jahre 1716 erschienene Schrift: Phoronomia sive de Viribus et Motibus corporum solidorum et fluidorum). Man hat Bernoulli auf Grund der von ihm entwickelten Ansichten als einen der Begründer der kinetischen Gastheorie hingestellt (Rühlmann, Handbuch der mechanischen Wärmetheorie. Bd. I. 1876. S. 72).

Dieselbe Ansicht von der Natur der Wärme entwickelte ein Jahrzehnt später der große Euler in einer in den Abhandlungen der Petersburger Akademie vom Jahre 1727 erschienenen Arbeit »Tentamen explicationis phaenomenorum aeris«.

Soweit es sich um bloße Andeutungen handelt, läßt sich die mechanische Wärmetheorie bis auf Bacon und auf Hooke (Micrography, London 1667. S. 12) zurückverfolgen.

[448] Sein eigentlicher Name ist Benjamin Thompson.

[449] Philosophical Transactions. 1799.

[450] Philosophical Transactions. 25. I. 1798.

[451] Rumford, Untersuchung der durch Friktion hervorgebrachten Wärme, vorgelesen in der Königl. Sozietät der Wissenschaften, den 25. Januar 1798.

[452] In den »Contributions to phys. and medic. knowledge« collect. by Beddoes. 1799.

[453] Der Versuch wurde von Davy in der Weise angestellt, daß zwei Eisstücke unter einer luftleeren Glasglocke bei einer unter dem Gefrierpunkte liegenden Temperatur vermittelst eines Uhrwerkes aneinander gerieben wurden.

[454] Erasmus Darwin (der Großvater von Charles Darwin), Frigoric experiments on the mechanical expansion of air. Phil. Trans. 1788.

[455] J. Dalton, Experiments and Observations on the Heat and Cold produced by the mechanical condensation and rarefaction of air. Manch. Soc. V, p. II (1802).

[456] Ein Arbeiter einer Gewehrfabrik soll diese Entdeckung bei Versuchen mit der Windbüchse gemacht haben. Rosenberger, Geschichte der Physik Bd. III. S. 224.

[457] Siehe S. [266] dieses Bandes.

[458] Mém. de la Société d'Arcueil I, 180 (1807).

[459] Mach, Prinzipien der Wärmelehre, S. 210.

[460] Scheele, Chemische Abhandlung von der Luft und dem Feuer. (Ostwalds Klassiker, Nr. 58, S. 54).

[461] Durch Ritter. Siehe Gilberts Annalen VII, 1801. S. 525.

[462] Philosoph. Transact. 1802.

[463] William Hyde Wollaston wurde 1766 geboren. Er war Mitglied der Royal Society und starb 1828 in London. Wollaston entdeckte das Rhodium und das Palladium. Seine Erfindung, Platin zu schmieden, brachte ihm so reiche Mittel ein, daß er davon als Privatmann leben konnte.

[464] Thomas Young wurde 1773 geboren. Er wirkte als Professor der Physik an der Royal Institution in London und war Mitglied der Royal Society. Young starb 1829 in London. Er gehörte zu den vielseitigsten Menschen, die je gelebt haben. Young war Arzt, Philosoph, Mathematiker, Physiker, Archäologe und gleichzeitig ein Weltmann, der in den vornehmsten Kreisen Londons einen Ruf als Reiter, Musiker und Maler genoß. Derselbe Young, der auf den Gebieten der Physik und der Physiologie so Hervorragendes leistete, gehörte zu den ersten Archäologen, denen die Enträtselung der Hieroglyphen gelang.

[465] Philos. Transact. 1804. S. 1.

[466] Young, On the theory of light and colours. Phil. Transact. 1802. Seite 12.

[467] Helmholtz, Handbuch der physiologischen Optik. Leipzig 1876. S. 291 u. f.

[468] Newton, Optice. Lib. III. Quaestio XXVI: Annon radiorum luminis diversa sunt latera, diversis proprietatibus congenitis praedita?

[469] Étienne Louis Malus wurde 1775 in Paris geboren. Er besuchte dort die Schule für Militäringenieure und später die École polytechnique, wo Monge auf ihn aufmerksam wurde. (Über Monge s. S. 120 u. f.). Schon damals wandte sich Malus optischen Untersuchungen zu. Seine wissenschaftliche Tätigkeit wurde durch den Feldzug nach Ägypten und andere napoleonische Kriege unterbrochen. Später wirkte Malus an der École polytechnique in Paris, wo er schon im Jahre 1812 starb.

[470] Sur une propriété de la lumière réfléchie par les corps diaphanes. Gelesen 1808. Veröffentlicht in den Mémoires d'Arcueil II. 143 (1809).

[471] Aragos Werke. Bd. III. S. 117.

[472] Augustin Jean Fresnel wurde 1788 in der Normandie geboren. Er besuchte die École polytechnique zu Paris und starb dort 1827. Fresnel wirkte an der École polytechnique und als Mitglied einer Leuchtturmkommission. In dieser Stellung hat er sich um die Verbesserung der Leuchtvorrichtungen sehr verdient gemacht (Fresnelscher Prismenapparat).

[473] Fresnel, Mémoire sur la diffraction de la lumière (Annales chim.-phys. I. 1816 et XI, 1819).

[474] Mémoire sur la loi des modifications, que la reflexion imprime à la lumière polarisée.

[475] Z. B. die von Hamilton abgeleitete und von Lloyd am Aragonit nachgewiesene konische Refraktion. Hamilton in Poggendorffs Annalen Bd. XXVIII. Lloyd ebenda.

[476] Foucault, Sur les vitesses relatives de la lumière dans l'air et dans l'eau (Annales chim. phys. XLI. 1854).

[477] Siehe an späterer Stelle.

[478] Betrachtungen über die bewegende Kraft des Feuers und die zur Entwicklung dieser Kraft geeigneten Maschinen von S. Carnot. Übersetzt und herausgegeben von W. Ostwald. Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften Nr. 37. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1892. Der Titel des Originals lautet: Réflexions sur la puissance motrice du feu et sur les machines propres à développer cette puissance par S. Carnot. Paris 1824.

[479] Dieser wurde samt der Abhandlung im Jahre 1878 von Carnots Bruder herausgegeben (Paris, Gauthier Villars).

[480] Mach, Prinzipien der Wärmelehre. S. 215.

[481] Mach, S. 218.

[482] Siehe S. [52] dieses Bandes.

[483] Gilberts Annalen VII. 1801. S. 137.

[484] Philos. Transact. 27. III. 1800, S. 255. Investigation of the Powers of the prismatic Colours to heat and illuminate Objects.

[485] Philos. Trans. 24. IV. 1800, S. 284. Experiments on the Refrangibility of the invisible Rays of the Sun.

[486] St. Léonard in Limousin.

[487] Aragos Werke, Bd. III. S. 14.

[488] Siehe S. [140] dieses Bandes.

[489] Annales de chimie IX. 1791. S. 239.

[490] Journal de Physique, 60. S. 129-158. Neuerdings veröffentlicht im 42. Bande von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1893.

[491] Recherche sur la dilatation des gases et des vapeurs (Ann. chim. et phys. XLIII, 1802). Die Abhandlung wurde neuerdings im 44. Bande von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften in deutscher Übersetzung herausgegeben.

[492] Ostwalds Klassiker, Nr. 44, S. 24.

[493] Siehe Bd. IV dieses Werkes.

[494] Daß Sauerstoff löslicher ist als Stickstoff, wußte schon Scheele. Siehe S. [147].

[495] NH3 + HCl = NH4Cl (Salmiak).

[496] SO2 + O = SO3.

[497] Mémoire sur la combinaison des substances gazeuses, les unes avec les autres (Mém. de la société d'Arcueil, 1809). In der Übersetzung herausgegeben in Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften, Bd. 42. Leipzig, Engelmann, 1893.

[498] CO + O = CO2.

[499] Sie besagt, daß die Volumeinheit aller Gase bei gleichem Druck und gleicher Temperatur dieselbe Anzahl von Molekülen enthält. Siehe Avogadros Abhandlung vom Jahre 1811 in Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften. Bd. 8. Wilhelm Engelmann, Leipzig, 1889.

[500] Kopp, Gesch. d. Chemie IV. S. 13.

[501] Näheres hierüber siehe Kopp, Gesch. d. Chemie IV. S. 13.

[502] HCl, HJ, H2S.

[503] HClO3 und HJO3, deren Säureanhydride Cl2O5 und J2O5 sind.

[504] Näheres siehe im IV. Bande dieses Werkes.

[505] Siehe S. [173] dieses Bandes.

[506] Ostwalds Klassiker Nr. 4. S. 9.

[507] Gay-Lussac, Recherches sur l'acide prussique. Annales de chim. 1815. S. 136-231.

[508] Liebig, Handbuch der organischen Chemie. S. 1.

[509] Siehe S. [164] dieses Bandes.

[510] Aragos Werke. Bd. III. S. 57.

[511] William Henry, geboren 1775 zu Manchester; gestorben 1836.

[512] Philos. Transact. 1803 und Gilberts Annalen XX. S. 147.

[513] Im 3. Bande von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben von W. Ostwald. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1889.

[514] Siehe S. [180] dieses Bandes.

[515] Siehe hierüber S. [173] dieses Bandes.

[516] Die betreffende Abhandlung von Gauß wurde im 14. Bande von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften von E. Netto in deutscher Übersetzung herausgegeben. Siehe dort S. 3-36. Gauß kam auf denselben Gegenstand noch dreimal zurück. Sämtliche 4 Arbeiten finden sich im 14. Bd. der Klassiker vereinigt. Leipzig, W. Engelmann, 1900.

[517] Erster und zweiter Beweis der Fundamentaltheorien über quadratische Reste. Im 122. Bande von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben von Eugen Netto. Leipzig, W. Engelmann, 1901.

[518] Zachs astronomische Korrespondenz.

[519] Gauß Werke, Bd. VI. S. 65.

[520] Sie rührt von Hasse her und ist in Hannover erschienen. In der Übersetzung lautet der Titel des Gaußschen Werkes: Theorie der Bewegung derjenigen Himmelskörper, die sich um die Sonne in Kegelschnitten bewegen.

[521] Légendre, Nouvelles méthodes pour la détermination des orbites des comètes.

[522] Theoria combinationis observationum erroribus minimis obnoxiae. 1821.

[523] Nr. 159 und 270.

[524] C. G. J. Jacobi, Über die Bildung und die Eigenschaften der Determinanten und über die Funktionaldeterminanten. Beide Abhandlungen erschienen 1841 im Crelleschen Journal. Sie wurden 1896 als 77. und 78. Bd. von Ostwalds Klassikern durch P. Stäckel mit Anmerkungen herausgegeben.

[525] Laplace, Théorie capillaire im Anhang zum 10. Buche der Mécanique céleste. Siehe auch Gilberts Annalen XXXIII.

[526] C. F. Gauß, Allgemeine Grundlagen einer Theorie der Gestalt von Flüssigkeiten im Zustande des Gleichgewichts, 1830. In deutscher Übersetzung herausgegeben von H. Weber als 135. Band von Ostwalds Klassikern. Leipzig, W. Engelmann, 1903.

[527] Eine vortreffliche Geschichte der Attraktionstheorie rührt von J. Todhunter her. Siehe Anm. 1 auf S. [244] dieses Bandes.

[528] Mém. de Berlin. 1777. S. 155.

[529] Mémoires de l'académie roy. de Paris 1782. S. 113-196. Die Abhandlung wurde teilweise in der Mécanique céleste aufgenommen. Dieser Abschnitt der Mécanique céleste erschien in deutscher Übersetzung im 19. Bande von Ostwalds Klassikern. Leipzig, W. Engelmann, 1890.

[530] G. Green, Ein Versuch, die mathematische Analysis auf die Theorien der Elektrizität und des Magnetismus anzuwenden. In deutscher Übersetzung und mit Erläuterungen herausgegeben von Wangerin und v. Oettingen. Ostwalds Klassiker Nr. 61. Leipzig, W. Engelmann, 1895.

[531] Für Kräfte, die nicht nach dem Newtonschen Gesetze wirken, hat man später den Ausdruck Kräftefunktion eingeführt.

[532] Der wichtigste dieser Sätze, der noch heute bei der Anwendung der Potentialtheorie eine große Rolle spielt, wird der »Satz von Green« genannt. Er findet sich im dritten Abschnitt seiner Abhandlung entwickelt (Ostwalds Klassiker, Bd. 61, S. 24-28) und betrifft den Fall, daß U und V zwei Funktionen von x, y, z bedeuten, deren Werte für jeden Punkt im Innern eines Raumes als gegeben angesehen werden können.

Der von Green für diesen Fall entdeckte Satz lautet unter der Annahme, daß die Funktionen von U und V, sowie die ersten Derivierten von U und V im Innern des betreffenden Raumes endlich und stetig variabel sind:

∭ dx · dy · dz · U · δV + ∫dσ · U ( dVdw ) = ∭ dx · dy · dz · VδU + ∫dσ · V ( dUdw )

dV und dU sind die bekannten Abkürzungen für den Ausdruck in der Laplaceschen Gleichung, dσ ein Oberflächenelement und dw ein Linienelement senkrecht zu dσ und nach dem Innern des Körpers gemessen. Näheres siehe auch Riemann-Hattendorff, Schwere, Elektrizität und Magnetismus § 20.

[533] Ostwalds Klassiker, Nr. 61, S. 45.

[534] Ostwalds Klassiker, Nr. 61, S. 48.

[535] Ostwalds Klassiker, Nr. 61, S. 62.

[536] Grelles Journal für Mathematik 1850.

[537] Siehe Anmerkung auf S. [302] dieses Bandes.

[538] C. F. Gauß, Allgemeine Lehrsätze in Beziehung auf die im verkehrten Verhältnisse des Quadrates der Entfernung wirkenden Anziehungs- und Abstoßungskräfte. Als 2. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften, herausgegeben von A. Wangerin. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1902.

[539] Gauß' Werke Bd. V. S. 119.

[540] C. F. Gauß, Die Intensität der erdmagnetischen Kraft auf absolutes Maß zurückgeführt. 1832. Als 53. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften, herausgegeben von E. Dorn. Leipzig, Verlag von W. Engelmann. 1894.

[541] An Stelle dieser Einheiten traten später nach dem Beschlusse der Pariser Konferenz vom Jahre 1881 das Zentimeter, das Gramm und die Sekunde.

[542] Siehe S. [306] dieses Bandes.

[543] Ostwalds Klassiker, Nr. 53, S. 27.

[544] Gauß Werke. Bd. IV. S. 259. Göttingen 1873.

[545] Siehe Band II, S. 395.

[546] Die betreffendes Abhandlungen von Lagrange (1779) und Gauß (1822) wurden durch A. Wangerin als 55. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften von neuem herausgegeben. Leipzig, Verlag von W. Engelmann. 1894.

[547] C. F. Gauß, Allgemeine Flächentheorie (1827). Deutsch herausgegeben von A. Wangerin als 5. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften. Leipzig, W. Engelmann, 1889.

[548] Ostwalds Klassiker, Nr. 5, S. 29.

[549] Ostwalds Klassiker, Nr. 5, S. 30.

[550] Ostwalds Klassiker, Nr. 5, S. 36.

[551] Dieses größte Dreieck, das gemessen wurde, besaß die Winkelpunkte Brocken, Inselsberg, Hohenhagen. Die Entfernungen dieser Punkte betragen 106702 m, 84957 m und 69195 m. Die Winkelsumme belief sich auf 180° 0' 14,85''. Der sphärische Exzeß betrug also 14,85''.

Näheres über die trigonometrische Vermessung des Königreichs Hannover enthält die Schrift »C. F. Gauß, Untersuchungen über Gegenstände der höheren Geodäsie.« Sie wurde als 177. Band von Ostwalds Klassikern neu herausgegeben von S. Frischauf (Leipzig, W. Engelmann, 1910). Nicht die Resultate jener Messung, sondern der Allgemeinwert des von Gauß dabei befolgten Weges rechtfertigt die Neuausgabe jener Abhandlung.

[552] Es ist nämlich α + γ = 90° = β + δ. Folglich ist α + β + γ + δ = 2 R.

[553] Sartorius von Waltershausen, Gauß zum Gedächtnis. Leipzig 1856. S. 78.

[554] Die wichtigsten Abhandlungen von Gauß sind in folgenden Nummern von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften bei W. Engelmann in Leipzig erschienen: 2, 5, 14, 19, 53, 55, 122, 135, 177.

[555] Kummer.

[556] Das graphische Verfahren zur übersichtlichen Darstellung tellurischer Erscheinungen hat zuerst Halley angewandt, als er die Orte gleicher Deklination verband.

[557] Die betreffende Arbeit Humboldts erschien in den Mémoires de la Société d'Arcueil unter dem Titel: Des lignes isothermes et de la distribution de la chaleur sur le globe 1817. III. 462 u. f. Siehe auch die Abhandlung vom Juli 1827 in den Berichten der Berliner Akademie der Wissenschaften.

[558] 1683-1811.

[559] Peschel, Geschichte der Erdkunde 1865. S. 654.

[560] Buys-Ballot 1851.

[561] Siehe S. [307] dieses Bandes.

[562] Bruhns, Alexander von Humboldt. I. S. 67.

[563] Bruhns, I. S. 95.

[564] Bruhns, I. S. 103.

[565] Humboldt, Essai géognostique. Übersetzt von Leonhardt. 1823.

[566] Böttiger, Literarische Zustände und Zeitgenossen. I. 22.

[567] A. v. Humboldt, Versuche über die gereizte Nerven- und Muskelfaser nebst Vermutungen über den chemischen Prozeß des Lebens in der Tier- und Pflanzenwelt. 2 Bde. 1797-1799.

Eine poesievolle Darstellung seiner Auffassung von der Lebenskraft gab von Humboldt in Schillers Horen (1795) unter der Überschrift: Die Lebenskraft oder der rhodische Genius.

[568] In sehr bezeichnender Weise äußert sich diese Stimmung Goethes in folgenden Versen:

Basalt, der schwarze Teufelsmoor,

Aus tiefster Hölle bricht hervor,

Zerspaltet Fels, Gestein und Erden,

Omega muß zum Alpha werden:

Und so wär denn die liebe Welt

Geognostisch auf den Kopf gestellt.

[569] Festrede bei der Humboldtfeier am 5. Aug. 1844.

[570] Reise in die Äquinoktialgegenden des neuen Kontinents in den Jahren 1799-1804. Eine deutsche Übersetzung des von Bonpland und von Humboldt verfaßten Berichtes erschien 1818-1829 bei J. G. Cotta.

[571] Nach der barometrischen Formel 18096 Pariser Fuß.

[572] Von 1808-1826.

[573] Von 1805-1834. Der Preis des ganzen Werkes betrug 9500 Franken. Die Kosten der Reise, die von Humboldt aus eigenen Mitteln bestritten hatte, beliefen sich auf etwa 100000 Mark.

[574] Siehe S. [284], sowie Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften Nr. 42.

[575] Eine genaue Inhaltsangabe des gesamten Werkes, dessen Herausgabe den Rest des Humboldtschen Vermögens verschlang, enthält die große von Bruhns im Verein mit Dove, Peschel, Griesebach, Carus und anderen Gelehrten herausgegebene wissenschaftliche Biographie über Alexander von Humboldt. 3 Bände, Brockhaus 1872. Manche Abschnitte sind auch in deutscher Übersetzung erschienen, so die Reisebeschreibung unter Mitwirkung Humboldts in 4 Bänden. (Stuttgart 1859-1860.)

[576] Ein von dem russischen Finanzminister im Jahre 1827 gefordertes Gutachten über die Verwendung des im Ural entdeckten Platins ist die Veranlassung zu Humboldts asiatischer Reise gewesen.

[577] Der Kosmos ist in elf fremde Sprachen übersetzt worden.

[578] Bruhns. Bd. II. S. 357.

[579] Karl Ludwig Willdenow, Berlin, 1765-1812.

[580] Siehe S. [81] dieses Bandes.

[581] Ideen, S. 2.

[582] Ideen, S. 10.

[583] Ideen, S. 21.

[584] Ideen, S. 15.

[585] Ideen, S. 17.

[586] Bruhns (Grisebach) III. 248.

[587] Rélation historique I. 600.

[588] Naturgemälde der Tropenländer, S. 58-76.

[589] Naturgemälde, S. 76.

[590] Bruhns, III. 236.

[591] Mineralogische Beobachtungen über einige Basalte am Rhein. 1790.

[592] Cordier, 1815, Journ. Min. XXXVIII.

[593] Annales de Chimie. 1823.

[594] Kosmos, Bd. IV, S. 270.

[595] Bruhns, III. S. 184.

[596] Description of a reflective Goniometer. Philos. Transactions 1809.

[597] Hauy, Essai d'une théorie sur la structure des cristaux. Paris 1784.

[598] Siehe auch Hauy, Exposition de la structure des cristaux in den Annales de Chimie 1793 (17. Bd.) S. 225 u. f.

Einige Jahre früher hatte Hauy die schwierigen Kristallisationsverhältnisse, welche der Staurolith darbietet, genauer beschrieben. Siehe Annales de Chimie. Bd. IV (1790).

[599] Bernhardi, Über die Kristallisation des Arsenkieses. Gehlens Journal für die Chemie und Physik. 1807. III.

[600] Martin Heinrich Klaproth wurde 1743 in Wernigerode geboren. Er erlernte die Pharmazie. Seit der Begründung der Berliner Universität (1810) wirkte er dort als Professor der Chemie. Klaproth starb 1817 in Berlin.

[601] Fuchs in Schweiggers Journal vom Jahre 1815.

[602] Die Metalle, die er in beide Säuren eintreten ließ, waren Kalium, Natrium, Barium, Blei.

[603] Mitscherlich, Über die Kristallisation der Salze. Abhandlungen der Berliner Akademie 1818/19. Mitscherlichs im Jahre 1821 veröffentlichte Untersuchung über das Verhältnis zwischen der chemischen Zusammensetzung und der Kristallform arseniksaurer und phosphorsaurer Salze erschien als 94. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften. Leipzig 1898.

[604] Ostwalds Klassiker Nr. 94. S. 54.

[605] Abhandlungen der Berliner Akademie 1822/23. S. 43 ff.

[606] G. Rose, 1837. Poggendorffs Annalen XLII.

[607] Abhandlungen der Berliner Akademie von 1822/23.

[608] A. W. Hofmann, Ein Jahrhundert chemischer Forschung unter dem Schirme der Hohenzollern.

[609] Péligot, Annales chim. phys. V, 1842 und XII, 1844.

[610] Arago, Mémoires de l'Institut de France. 1811.

[611] Michael Adanson wurde 1727 in Aix geboren. Er war Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Paris und starb dort 1806.

[612] Er stellte deren nicht weniger als 65 auf.

[613] Geboren 1732 in Württemberg. Gärtner bekleidete ein Lehramt in Tübingen und später in Petersburg. Seit 1770 lebte er wieder in Württemberg, ganz mit der Abfassung seines wissenschaftlichen Hauptwerkes beschäftigt. Letzteres erschien 1788-1791 unter dem Titel: De fructibus et seminibus plantarum. Gärtner starb im Jahre 1791.

[614] Nur hin und wieder griff Gärtner auf die früheren Formverhältnisse zurück.

[615] Unter diesem Titel wurde das epochemachende Buch ins Deutsche übersetzt (durch Dr. Römer, Zürich 1815). Der vollständige Titel des Originales lautet: Théorie élémentaire de la botanique ou exposition des principes de la classification naturelle et de l'art d'écrire et d'étudier les végétaux, Paris 1813.

[616] Organographie végétale, Paris 1827. 2 Bände. Eine deutsche Bearbeitung gab C. F. Meisner 1828 heraus. Ihr Titel lautet: Organographie der Gewächse oder kritische Beschreibung der Pflanzenorgane. Eine Fortsetzung und Entwicklung der Anfangsgründe der Botanik und Einleitung zur Pflanzenphysiologie und der Beschreibung der Familien.

[617] Sachs, in seiner Geschichte der Botanik.

[618] So Gleditsch: Mém. de l'Académie de Berlin, 1748. S. 60.

[619] Sprengel, Geschichte der Botanik II. 249.

[620] A. Kirchhoff, Die Idee der Pflanzenmetamorphose bei Wolff und Goethe. 1867.

[621] Siehe Dannemann, Aus der Werkstatt großer Forscher 1908. S. 227.

[622] Daß Goethes umfangreiche, im ganzen als verfehlt zu betrachtende Farbenlehre (sie umfaßt allein fünf Bände der großen Weimarer Goetheausgabe) manchen trefflichen Gedanken aufweist, hat vor einigen Jahren E. v. Lippmann gezeigt (Zeitschrift für Naturwissenschaften, Bd. 74, 1901). Die Hauptschwäche der Goetheschen physikalischen Untersuchungen besteht darin, daß er das experimentelle und mathematische Rüstzeug des Physikers nicht nur nicht genügend kannte, sondern es auch allzu gering einschätzte. Von seinem Mißerfolg ließ sich Goethe nicht überzeugen; er betrachtete vielmehr seine Farbenlehre als sein verdienstvollstes Werk, dem gegenüber er sich »auf alles, was er als Poet geleistet, nichts einbildete.«

[623] Goethes Metamorphosenlehre hat vor kurzem A. Hansen in ihrer Bedeutung und in ihrem Zusammenhange mit den Arbeiten Wolffs gewürdigt. Siehe A. Hansen, Goethes Metamorphose der Pflanzen. Goethe, Jahrbuch XXVII. Band 1906. S. 207-225 und das unter dem gleichen Titel erschienene ausführlichere Werk Hansens.

[624] Sechs pflanzenphysiologische Abhandlungen von Thomas Andrew Knight (1803-1812); übersetzt und herausgegeben von H. Ambronn. Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften. Band 62. Leipzig, W. Engelmann, 1895.

[625] Durch Johnson im Jahre 1823.

[626] Abhandlung vom Jahre 1811.

[627] Siehe Abschnitt [5] dieses Bandes.

[628] Abhandlung vom Jahre 1812.

[629] Siehe Seite 140 dieses Bandes.

[630] Ingenhouß, Versuche mit Pflanzen; übersetzt von Scherer, 1786.

[631] Durch Senebier.

[632] Eine Würdigung der Verdienste des Arztes und Naturforschers Ingenhouß erfolgte neuerdings durch J. Wiesner: Jan. Ingenhouß. Sein Leben und sein Wirken. Wien, 1905.

Nach seiner Promotion zum Doktor der Medizin studierte Ingenhouß Physik und Chemie in Leyden. Er ging also wohl vorbereitet an die große Aufgabe heran, einen Einblick in den Gasaustausch und die chemischen Vorgänge der Pflanze zu erlangen.

An Einzelheiten teilt Wiesner mit, daß Ingenhouß das Deckgläschen in die mikroskopische Technik eingeführt und zuerst eine Uhrfeder in Sauerstoff verbrannt habe. Auch der Ersatz der Glaskugel oder Walze der älteren Elektrisiermaschinen durch eine Glasscheibe wird auf Ingenhouß zurückgeführt.

[633] Théodore de Saussure, Recherches chimiques sur la végétation. Paris 1804. Übersetzt herausgegeben von Dr. A. Wieler als 15. und 16. Band von Ostwalds Klassikern.

[634] 1822.

[635] Siehe Ostwalds Klassiker Nr. 15 und 16.

[636] Siehe S. [353] dieses Bandes.

[637] Die Übersetzung rührt von Röper her (Cottasche Buchhandlung, 1833). Der Titel des Originals lautet: Physiologie végétale, ou exposition des forces et des fonctions vitales des végétaux par A. P. De Candolle. Paris 1832.

[638] Decandolle, Bd. I. S. 421.

[639] Hier kommt besonders Treviranus in Betracht, der 1835 eine Physiologie der Gewächse herausgab.

[640] Meyen, Neues System der Pflanzenphysiologie. 1838.

[641] Buffon, Histoire naturelle, générale et particulière, 1749-1788.

[642] Histoire naturelle, II, 4.

[643] Geoffroy Saint-Hilaire wurde 1772 in der Nähe von Paris geboren. Er wirkte als Professor der Zoologie am Jardin des Plantes in Paris und starb dort 1844.

[644] Cuvier, Discours sur les révolutions de la surface du globe. I, 1.

[645] Cuvier, Discours sur les révolutions. I, 87.

[646] Leçons d'anatomie comparée. 1805. Übersetzt von Froriep und Meckel. 4 Bde. Leipzig 1809.

[647] 1802.

[648] Règne animal. 2. Afl. I, 10.

[649] In der Vorrede zur 1. Auflage d. Règne animal.

[650] »Sur un nouveau rapprochement à établir entre les classes, qui composent le règne animal«. Annales du Muséum d'histoire naturelle. Tome XIX. 1812. pag. 73 ff.

[651] Cuvier, Règne animal.

[652] Oken in der Zeitschrift »Isis«. Jahrgang 1832, Seite 1303.

[653] De generis humani varietate nativa. Göttingen, 1775.

[654] Näheres siehe in Dannemann, Aus der Werkstatt großer Forscher. 1908. Seite 251.

[655] Recherches sur les ossements fossiles 1811. Der erste, die Grundzüge der Katastrophenlehre enthaltende Abschnitt führt darin die Überschrift Discours préliminaire. In der zweiten Auflage der Recherches (1821-1824) wird dieser Abschnitt als Discours sur les révolutions de la surface du globe bezeichnet. Dieser Abschnitt wurde mehrfach in deutscher Bearbeitung herausgegeben, so z. B. von C. G. Giebel unter dem Titel »Die Erdumwälzungen« von Georg Cuvier.

[656] Siehe S. [378] dieses Bandes.

[657] Er starb im Jahre 1852 in Berlin.

[658] Siehe Band II, S. 411 u. f.

[659] Das Werk erschien 1826, während die Erforschung dieser Inselgruppe durch Buch etwa ein Jahrzehnt früher stattfand.

[660] Siehe S. [106] u. f. dieses Bandes.

[661] Christian Heinrich Pander (1794-1865) ließ seine Arbeit, die er auf Anregung seines Lehrers Döllinger unternahm, 1817 als Dissertation erscheinen. Später gab er eine deutsche Bearbeitung heraus, der 16 musterhaft gestochene Kupfertafeln beigefügt sind. Pander war gleich so vielen hervorragenden Deutschen des 18. und 19. Jahrhunderts Mitglied der Akademie in Petersburg.

[662] Eine Auswahl aus den Schriften von Baers enthält das Buch: Remigius Stölzle, Karl Ernst von Baers Schriften. Stuttgart, Greiner und Pfeiffer. VI. 230 S. Das Buch schildert das Wirken von Baers als Lehrer, Forscher und Philosoph. Die Auswahl ist besonders seinen »Reden« entnommen. In ihnen behandelt von Baer Stoffe aus der Naturphilosophie, der Anthropologie und der Entwicklungslehre.

Eine Biographie von Baers veröffentlichte Wilhelm Haacke als dritten Band der »Klassiker der Naturwissenschaften« (Leipzig, Th. Thomas, 1905. 175 S.). Haacke macht die umfassende naturwissenschaftliche Weltanschauung von Baers zum Hauptgegenstande seiner Darstellung.

[663] Von Baer, De ovi et animalium genesi epistola.

[664] J. C. Purkinje (1787-1869), Professor in Breslau. Symbolae ad ovi avium historiam ante incubationem. 1825.

[665] Erwähnt sei, daß die ersten Beobachtungen über die Furchung von Prevost und Dumas 1824 am Froschei gemacht wurden (Ann. des sciences nat. Bd. 2. S. 110).

[666] S. Bd. IV dieses Werkes.

[667] Von Baer, Untersuchungen über die Gefäßverbindungen zwischen Mutter und Frucht in den Säugetieren. 1828.

[668] Martin Heinrich Rathke, Professor der Zoologie in Königsberg (1793-1860).