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TAL. Sachsen-Gotha LA Waltershausen.
Kirche des ehem. Wilhelmitenklst. A. 14. Jh., rest. E. 15. Jh., entstellt. — Ruine Scharfenberg, fast nur der runde Bergfried erhalten.
TALBÜRGEL. Sachsen-Weimar VB Apolda.
Benedikt.-Klst.-K. Unter den rom. Denkmälern Thüringens an Wert in vorderster Reihe. Der Stil eine Weiterführung desjenigen von Paulinzelle. OBau 1142-1150, WBau bis A. 13. Jh. (die frühere Inschr. am Portal 1201 nicht mehr sichtbar). Lhs. nach 1200 fortgesetzt. — Der Chor zeigt das Hirsauer Schema in einer in Deutschland sonst nicht, aber an Cluniacenser- und frühesten Cistercienserkirchen Burgunds öfters vorkommenden Modifikation: neben dem Chorquadrat mit Apsis je zwei Nebenchöre von gleicher Anlage, aber sukzessive kleiner werdenden Maßen, so daß die ganze Gruppe der 5 Chöre im Gr. staffelförmig zurückspringt. Um dieser Anordnung Raum zu geben, sind die Flügel des Qsch. über das gewöhnliche Maß verlängert. Die Chöre werden gewölbt gewesen sein; alles übrige flachgedeckt. Eine Krypta war nicht vorhanden. (Diejenige, die im 15. Jh. nebst einem got. Chor angebaut wurde, verschwunden.) Die Sschiffe des Lhs. enden mit Türmen, wie in Paulinzelle beabsichtigt war, doch [pg 388] nicht, wie dort, das Erdgeschoß in das Schiff einbezogen, sondern als massive Mauer ausgeführt, nur gegen das Qsch. mit einer kleineren Doppelarkade geöffnet. Der zwischen diesen OTürmen liegende Abschnitt des Msch. war gegen die Gemeinde-K. durch eine Bogenstellung abgeschlossen (Vorform des Lettners). — Das Lhs. hat jederseits 6 Pfll. in auffallend dichter Stellung. Ihr Gr. ist oblong mit 6 Dreiviertelsäulen besetzt, davon 4 an den Ecken und je 1 unter dem Scheidbogen, wodurch die Gesamtform einen gestreckten Gr. erhält. Das Profil der Scheidbgg. im Anschluß an die Pfeilergliederung aus 3 Wulsten und Rücksprüngen zusammengesetzt. Reich gegliederte Sockel, die eingebundenen Sll. jede mit eigener Basis und eigenem Würfelkapitellchen, einzelne jedoch mit vegetabilischem Schmuck, welcher ebenso wie die Palmettendekoration des Gurtgesimses der Nordwand erst nach 1200 ausgeführt sein kann. Der baugeschichtliche Vorgang ist hier unklar. — Im W ist dem Msch. eine 4 m starke Mauermasse vorgelegt, in welche die Portalnische eingreift; das Gewände abgetreppt und jederseits mit 4 Sll. besetzt. Die 3sch. Vorhalle mit grätigen Kreuzgewölben. Ungemein charaktervolle Gestalt der stämmigen Sll., die Schäfte stark geschwellt; mächtige Würfelkapitelle und attische Basen in Eckhülsen. Im W waren Türme nicht vorhanden. — Gesamtlänge 72 m. — Jetzt ist nur das Lhs. (mit zerstörtem Lichtgaden) als Kirche im Gebrauch, 1860 sehr nüchtern whgest.; OBau und Vorhalle Ruine, südl. Ssch. abgetragen, die Klostergebäude bis auf wenige Keller verschwunden. — Pietas, Holz, um 1500. — Grabsteine des 16. und 17. Jh.
TALHEIM. Pr. Sachsen Kr. Bitterfeld.
Dorf-K. gut erhaltene typisch rom. Anlage. Bruchstein, die Backsteinteile jünger. Kurzes flachged. Schiff, eingezogener quadr. Chor und 1/2kr. Apsis, im W rck. Sattelturm. Dies ergibt eine 4fache von O nach W steigende Höhenabstufung.
TALLEBEN. Schwarzburg-Rudolstadt LA Frankenhausen.
Dorf-K. mit sprom. Chorturm. — Wohnhäuser 1541, 1548.
TANN. RB Cassel Kr. Gersfeld.
Gottesacker-K. mit großem v. Tannschem Epitaph.
Stadttor 1557 rundbogig mit Flankentürmen, geschweifte Hauben.
Schloß. Das Portal mit Tannschem Wappen, bez. 1680. Brunnen mit bronzenen Delphinen.
TANNEBERG. K. Sachsen AH Meißen.
Dorf-K. E. 15. Jh., im 18. Jh. umgebaut. — Schönes Wandgrabmal von Andreas Walther 1575.
TANNENBERG. K. Sachsen AH Annaberg.
Dorf-K. Bmkw. Altarwerk, bez. 1521. Die Gemälde in der Dekoration schon mit Renss.Motiven, von derselben Hand wie die Altäre in Einsiedel und Ehrenfriedersdorf.
TANNENBERG. RB Cassel Kr. Rotenburg
Burg, teils Ruine, teils noch unter Dach, der letztere Teil aus 16. und 17. Jh. Dabei 7stöckiger Wohnbau mit ausgekragter Kapellenapside.
TAUBENHEIM. K. Sachsen AH Meißen.
Dorf-K. Chor mit Zellengwb. in der Art Arnolds v. Westfalen. Rom. Triumphbg. Im Lhs. bemalte Holzdecke ca. 1650. — Altaraufsatz aus Sandstein mit 4 Reliefs 1606. Reliefierter Taufstein wenig älter.
TAUBENHEIM. K. Sachsen AH Löbau.
Dorf-K. 17. und 18. Jh. — Reich an Grabdenkmälern.
TAUCHA. K. Sachsen AH Leipzig.
Dorf-K. stattlich nüchterner Predigtsaal von 1772. — Beweinung Christi, lebensgroßes ausdrucksvolles Holzschnitzwerk des 16. Jh.
TAUTENBURG. Sachsen-Weimar VB Apolda.
Dorf-K. Schnitzaltar mit gemalten Flügeln.
Schloßruine. Erhalten ein trapezförmiger rom. Turm mit Zinnenkranz.
TEICHA. Pr. Sachsen Saalkreis.
Dorf-K. einfach rom., breiter Turm mit Satteldach. Got. Sakramentsnische. Spgot. Schnitzaltar, einer von den besseren. Auf dem Friedhof Grabsteine des 18. Jh., bmkw. durch Ornamente und Trachten.
TEICHWEIDEN. Schwarzb.-Rudolst. LA Rudolstadt.
Dorf-K., rom. Anlage, spgot. umgebaut. — Guter spgot. Schnitzaltar.
TEILHEIM. UFranken BA Würzburg.
Dorf-K. 18. Jh. mit Chorturm aus M. 13. Jh. Charakteristisches Beispiel für den Formenkampf der Übergangszeit. — Altäre um 1700, auf einem (nördl.) gute lebensgroße Holzfig., Madonna, um 1480, das Kind 18. Jh. — Priestergrabstein 1496. — Kanzel um 1525, früheste Renss.
TEISTUNGENBURG. Pr. Sachsen Kr. Worbis.
Ehem. Cisterc.-Nonnen-Klst. Die bestehende Kirche 1724, Tonnengwb. mit aufgeputzten Rippen, Nonnenempore, WPortal mit figurengeschmücktem Nischenaufbau. Reste des Kreuzgangs.
TENNEBERG. Sachsen-Gotha LA Waltershausen.
Schloß. Im 13. Jh. genannt; wesentl. 16.-18. Jh. Mehrere bar. Deckengemälde.
TENNSTEDT. Pr. Sachsen Kr. Langensalza.
Pfarr-K. Kreuzgewölbter aus 8Eck geschloss. Chor 1418 (Inschr.). Das 3sch. Lhs. nach Brand 1659 mit flachen Holzdecken hergestellt.
TETTENBORN. RB Erfurt Kr. Hohenstein.
Dorf-K. Turm frgot. E. 13. Jh. Sch. und Chor bezeugen die Fortdauer des got. Stils noch 1608.
TEUTLEBEN. Sachsen-Weimar VB Apolda.
Dorf-K. Verhältnismäßig gut erhaltene rom. Anlage; 1sch.; Chorquadrat mit Turm und 1/2kr. Apsis mit der alten Halbkuppel; im W eine Empore auf 2 rippenlosen Kreuzgewölben, der Fußbodenbelag aus Platten mit Tier- und Pflanzen-Ornamenten in vertiefter Zeichnung. Auch sonstiges rom. Detail. — Taufstein 1586, vielleicht nach rom. Muster; prächtige Kanzel hinter dem Altar A. 18. Jh.
THALLWITZ. K. Sachsen AH Grimma.
Dorf-K. Chor um 1440, Schiff 1626. — Zahlreiche Denkmäler, meist der Familie v. Holtzendorff.
Schloß des 16. Jh., modern ausgebaut. Bedeutender Park in französischer Art 1764.
THAMSBRÜCK. Pr. Sachsen Kr. Langensalza.
Stadt-K. Sch. 1669. Der got. Turm im O und über dem Altarhaus; wohl in Nachwirkung einer rom. Anlage. — Großes Renss.Epitaph der Familien v. Berlepsch und v. Haugwitz.
THANGELSTEDT. Sachsen-Weimar VB Weimar.
Dorf-K. Rom. OTurm, in dessen Erdgeschoß der Chor. — Altarwerk 1498.
THARANDT. K. Sachsen AH Dresden-A.
Kirche charakterlos. In der Sakristei Kreuzigungsgruppe um 1500, temperamentvolle Arbeit eines sonst nicht bekannten Künstlers von selbständiger Physiognomie. Die darunter angebrachte Predella 17. Jh. Ungewisser Herkunft das eingemauerte rom. Portal, von nicht gewöhnlicher Feinheit, um 1220-30. — Tüchtige ikon. Grabsteine 1634, 1667.
Schloß 1446 unter Oberleitung Arnolds v. Westfalen (vgl. Meißen) umgebaut, jetzt Ruine.
THEKLA. K. Sachsen AH Leipzig.
Dorf-K. aus Granitfindlingen, rom. 12. Jh., Chor rck. Bemalte Bretterdecke 1670, gleichzeitig die Empore mit bemalter Brüstung. — Glocke aus 13. Jh. — Am Abendmahlskelch der Knauf hervorragende Arbeit des 13. Jh., Fuß 15. Jh., Kuppa neu.
THEMAR. Sachsen-Meiningen Kr. Hildburghausen.
Stadt-K. beg. 1488; mehrere spätere Umbauten laufen ineinander. 1sch. mit eingezogenem, länglichem, gewölbtem Achteckchor; daneben Turm. Die 2geschossige Emporenanlage von 1541 mit hübsch durchgebildeten Einzelheiten. — Im Chor 4 spgot. Schnitzaltäre mit gemalten Flügeln, der älteste der an der SOSeite.
Amtshaus bez. 1665, ansehnlicher Fachwerkbau. — Wohnhäuser bez. 1601 (Hintere Stadt 170), 1672 (Römhilder Str. 65). — Stadtbefestigung 1457.
THEUMA. K. Sachsen AH Plauen.
Kirche, ehem. des Deutschordens. 1sch. Gewölbebau um 1400. — Vierflügeliges Altarwerk A. 16. Jh.
THIERBACH. K. Sachsen AH Plauen.
Dorf-K. in großem befestigtem Kirchhof. — Altar und Deckenstuck mit biblischen Darstellungen um 1680.
THIERSTEIN. OFranken BA Wunsiedel.
Burg. Umfangreiche Ruine mit hohem Bergfried; zerst. 1553, rest. 1640, verbrannt 1725.
THOSSEN. K. Sachsen AH Plauen.
Dorf-K. Vierflügeliges Altarwerk um 1500; über der Predella die liegende Stifterfigur.
THRENA. K. Sachsen AH Grimma.
Dorf-K. rom. Anlage. Stattlicher spgot. Schnitzaltar, wohl aus dem Klst. Eiche.
THULBA. UFranken BA Hammelburg.
Ehem. Benedikt.-Nonnen-Klst. Gegr. 1127. Das Klst. im Bauernkrieg zerstört. Die rom. Kirche erhalten, stattliche kreuzf. Pfeiler-Basilika. Im Lhs. ein Teil der Stützen ausgebrochen, vielleicht urspr. Stützenwechsel. Rest eines Kreuzganges mit Würfelknaufsäulen. — Rok. Epitaphe.
Ehem. Propsteihaus (jetzt Pfarrhaus) 1701; rest. 1736.
THÜNGEN. UFranken BA Karlstadt.
Protest. K. Charakterlos verbaut. Thüngensche Grabsteine 18. Jh. Kath. K. neu. Auf den neuen Altären bmkw. Reste älterer Plastik, bez. CB 1627.
Friedhofs-Kap. neu an Stelle eines sprom. Baues. Zahlreiche v. Thüngensche Grabsteine aus dem. 16. Jh.
Schloß, Mischbau, wesentlich 2. H. 16. Jh.
THüNGERSHEIM. UFranken BA Würzburg.
Dorf-K. Gotisierend 1602, sprom. Turmunterbau. — Taufstein [pg 392] 1590. Kanzel 1605. Orgel und Chorstühle rok. Bürgerliche Epitaphe des 17. Jh. Kirchhofsmauer mit Gaden. — 3 einfache Tore 1588, 1609, 1751. Altertümliche Straßenbilder. Haus no 260 gefälliger spgot. Bau mit ansehnlicher Zimmerausstattung. An no 188 Madonna um 1520, an no 189 Johannes um 1780. — Zahlreiche (9) Bildstöcke 15.-18. Jh.
Brunnenhaus mit schöner Madonna von Riemenschneider.
THURM. K. Sachsen AH Glauchau.
Dorf-K. 1729. — Schnitzaltar um 1500. Kelch 1571. Grabmal des Wolf v. Weißenbach, † 1584, von Samuel und Uriel Lorentz aus Freiberg; reicher Aufbau in bedeutenden Maßen, die lebensgroßen Gestalten des Verstorbenen und seiner zwei Frauen gut charakterisiert. Farbiger Marmor mit Vergoldung.
THURNAU. OFranken BA Kulmbach.
Kirche. Schlicht rck. Bau um 1700; die ausgezeichnete Deckenstuckatur von derselben Hand wie in der Ordenskirche in Bayreuth. — Großer Kanzelbau, 6 Sll. in perspektivischer Verkürzung. Kanzel auf 2 lebensgroßen Stuckfiguren, Moses und Johannes.
Marktbrunnen mit Neptun um 1700.
Schloß der Grafen Giech. Ältester Teil, A. 13. Jh., die sog. Kemenate; Treppen-Turm 1591; schöner Erker 1570. Weiter westl. einfacher Renss.-Bau 2. H. 16. Jh. Am Haupthof der Karl-Maximiliansbau und der Hans-Georgenbau 1729-31. Festungswerke z. T. 2. H. 15. Jh. Die Bildhauerarbeiten an Erkern, Wappentafeln usw. stehen nahe den Arbeiten an der Plassenburg.
TIEFENORT. Sachsen-Weimar VB Dermbach.
Dorf-K. Wesentl. spgot. Das Innere unterscheidet 7 Bauzeiten. Eingemauert ein rom. Türsturz in flacher Giebelform. Steinkanzel 1550, gotisierend. Grabst. des Grafen Adam v. Bruhlingen, † 1538, in guter fr. Renss. Andere Grabst. 17. Jh.
TIEFENSEE. Pr. Sachsen Kr. Delitzsch.
Schloß. Gut erhaltenes Beispiel eines einfacheren adligen Landsitzes E. 16. oder A. 17. Jh.
TIEFURT. Sachsen-Weimar VB Weimar.
Dorf-K. aus 15. und 18. Jh.
Schloß ganz bescheidene Anlage von ca. 1760.
TINZ. Reuß j. L. LA Gera.
Dorf-K. Mischbau aus 14.-17. Jh. Bmkw. spgot. Schnitzaltar.
Fürstl. Lustschloß 1748 ff.
TONNDORF. Sachsen-Weimar VB Weimar.
Dorf-K. WTurm rom., Lhs. 1494.
Burgruine mit Resten aus 12. Jh.
TORGAU. Pr. Sachsen Kreisstadt.
Stadt-K. S. Marien 1484. 3sch. Hallenkirche. Im O Schluß mit 3 polyg. Apsiden, die mittlere durch einen 2achsigen Langchor hinausgeschoben. Kreuzgwbb. auf 8eck. Pfll., im Chor Zellengwb. Doppeltürmige rom. WFront (der STurm bar. erneuert); im Zwischenbau gekuppelte Schallöffnungen, deren Sll. sprom. Knospenkaptt. haben. Got. WEingang und Fensterrosen. Renss. Sakristei. — Hölzerne Kanzel mit Evangelisten 1582. Taufstein 1693. Marmorner Altaraufsatz 18. Jh. — Bronzeplatte der Sophie v. Mecklenburg † 1503 aus der Vischerschen Hütte, bez. 1504. Grabst. der Katharina v. Bora, Dr. M. Luthers Ehefrau † 1552, halbrundes bemaltes Relief. Zahlreiche Epitaphe an der Außenwand, darunter das des Baumeisters Konrad Krebs † 1540. — Triptychon bez. 1509. — Lutherporträt in Papiermasse 16. Jh. — Bmkw. Altargeräte. [Ein lange verschollen gewesenes Hauptbild L. Cranachs jetzt im Mus. Frankfurt a. M.]
Alltags-K. (Militärmagazin.) Spgot. Hallenkirche von 4 Achsen, verlängerter Chor von 3 Achsen, 3/8 Schluß. Die Fenster des Lhs. 3teilig mit Vorhangbg. und überschnittenem Stabwerk, die Chorfenster 2teilig mit rundbg. Maßwerk und Fischblasen. Im Lhs. Netz-, im Chor Zellengwb. — Grabst. 1463.
Nikolai-K. (profaniert) frgot. (?) 3sch. Basilika mit interessanten Skulpturresten an den Kapitellen. Im W 2 Türme mit renss. Giebeln und Bischofsmützen.
Rathaus große 3flügelige Anlage, ehemals rein renss., wovon jetzt noch der SOGiebel und ein prächtiger Erker.
Stadtmauer Bruchstein mit Backsteinzinnen und halbrunden Wichhäusern.
Privathäuser: Leipzigerstr. 68 Halle mit Sterngwb.; Breitestr. 354 mit Deckenmalerei am oberen Treppenflur 1556; Renss.Portale häufig, hervorzuheben Schloßstr. 453.
Schloß Hartenfels. Spgot. und renss. auf Grundlagen des 13. und 14. Jh. Für die Erscheinung am wichtigsten die Bauzeiten 1533-44 und 1616-23. Mit seinen vielen teils runden, teils viereckigen Türmen und hochragenden Mauermassen gibt das Schloß besonders vom jenseitigen Elbufer eine großartige Wirkung. Das Innere, das ehemals u. a. Cranachsche Wandmalereien aufwies, ist durch die Verwendung als Kaserne verdorben. Architektonisch am bedeutendsten, eine Hauptleistung [pg 394] der FrRenss. in Deutschland, ist die Hoffront des 1533-35 von Konrad Krebs erbauten OFlügels. Langgestreckter 4geschossiger Aufbau mit mäßig großen spgot. Vorhangfenstern und einem auf mittlerer Höhe balkonartig vorgekragten Laufgang; von durchschlagender Wirkung als Vertikalkontrast das aus der Mitte vorspringende Treppenhaus; schlichter rck. Unterbau in Höhe des Erdgeschosses mit Altan und doppelter Freitreppe; darauf die eigentliche Wendelstiege im Gr. eines 3/8 geschlossenen Kirchenchors; der Aufbau in Pfll. aufgelöst, zwischen denen die Spirallinien der Stiege auch nach außen sichtbar gemacht sind; Pilaster und Brüstungen mit reichstem FrRenss.-Ornament (aus Elbsandstein von Dresdener Steinmetzen angefertigt); der krönende Giebel folgt der Krümmung des Gr. Das Ganze die renaissancemäßige Umsetzung des analogen Motivs am Schloß zu Meißen; Kenntnis des Schlosses von Blois möglich, doch nicht notwendig. Ein an die NSeite geschobener Erker von höchster Pracht und Feinheit der Dekoration und ein aus der SOEcke aufsteigender schlanker Turm mit offenen Umgängen vervollständigt durch Brechung der Symmetrie den malerischen Gesamteindruck. Das Innere enthielt einen das ganze Hauptschloß einnehmenden Saal von 14 : 70 m. — Schloßkirche 1543-44 von Nickel Grohmann. Von Luther persönlich eingeweiht und tatsächlich »die erste protestantische Kirche«. Die Anlage erklärt sich aber nicht sowohl aus neuen Forderungen des protestantischen Gottesdienstes, als aus der Eigenschaft als Schloßkirche, deren mehrere in dieser Gegend schon E. 15. Jh. ähnlich ausgestattet waren (Ziesar, Wolmirstädt). Die Kirche ist lediglich ein in den NFlügel des Schlosses eingebauter Saal, gleich den übrigen Teilen 3geschossig, was im Innern zur Anlage von Doppelemporen führt; dieselben ruhen auf Flachbögen, die zwischen die einwärts gezogenen Strebepfll. gespannt sind; die Decke ist eine abgeflachte Tonne mit Rippennetz. Kein abgesonderter Altarraum. Die Kanzel am Mittelpfeiler der SSeite. — Der prachtvolle Altaraufsatz stammt aus der Schloß-K. zu Dresden; keine Künstlerbezeichnung; Art der Walther. Eine dekorativ vorzügliche Arbeit die Dedikationstafel mit dem Porträt Luthers zwischen denen der Prinzen Joh. Wilhelm und Joh. Friedrich, gegossen 1545 durch Wolf und Oswald Hilger.
TRAGNITZ. K. Sachsen AH Döbeln.
Dorf-K. Spgot. flachged. Schiff mit verhältnismäßig großem Chor. Das Innere im 17. Jh. umgestaltet, mit seiner gemalten Felderdecke, seinen Emporen, Stübchen und Stühlen »wohl das malerischste in Sachsen«. Der Altar 1659 von [pg 395] dem Bildhauer V. Otte und dem Maler J. Richter (vgl. Leisnig).
TRAPPSTADT. UFranken BA Königshofen.
Schloß (früher v. Bibra) um 1700. Ein älterer Bau von 1616. Guter, großfiguriger Ofen.
Dorf-K. Gleichzeitig mit dem Schloß, mit nicht übler Fassade.
TRAUN. Sachsen-Weimar VB Neustadt a. d. O.
Dorf-K. Der rom. Turm östl. über quadr. Altarhaus.
TRAUSTADT. UFranken BA Gerolzhofen.
Dorf-K. Zwei gute spgot. Holzfiguren um 1500 im Stil Riemenschneiders. Stattlicher Hochaltar um 1680.
Ehem. Schloß (jetzt Brauerei). Um 1680 unter dem Freih. Voit-Rieneck. Das Innere verwüstet. Im einstigen Festsaal bmkw. Reste einer ernst-pompösen Dekoration in Stuck und Malerei, besonders interessant durch die Zeitstellung, Epoche der ersten Wiederbelebung der Kunst nach dem 30 jährigen Kriege.
TRAUTZSCHEN. K. Sachsen AH Borna.
Dorf-K. 1475. WTurm mit 8eck. Obergeschoß und originellem Dach (wohl 17. Jh.). — Bmkw. Sandsteinwandgrab des Burgold Puster † 1567. — Glocke mit Reliefbildern bez. 1462.
TREBEN. Sachsen-Altenburg LA Altenburg.
Dorf-K. um 1450, WTurm A. 13. Jh. — Große Gedenktafel für H. v. Bünau 1600.
TREBEN. Pr. Sachsen Kr. Merseburg.
Dorf-K., spgot. und modern, rom. Apsis des 11.-12. Jh.
TREBGAST. OFranken BA Kulmbach.
Pfarr-K. 1740. Für eine ganze Reihe von Dorfkirchen aus der Zeit des Markgrafen Friedrich typisch und besonders stattlich. Am breiten, flachgedeckten Sch. eingezogener quadr. Altarraum, darüber Turm. Da am Chorbg. noch got. Profile vorhanden sind, wird die Disposition ins hohe Ma. zurückgehen. Sonst ist die Kirche in schönen Quadern völlig erneuert. An den Seiten 2 ansehnliche Portale, bmkw. die Profilierung der Fenstergewände; der Turm 3geschossig, sehr hübsch die Überführung zuerst in ein ungleichseitiges, dann in ein regelmäßiges 8Eck. Das Innere ganz einheitlich erhalten (nur die moderne Färbung etwas störend); ringsum tiefe Emporen, schönes Orgelgehäuse, hervorragend gut stuckierter Plafond, Kronleuchter mit venezianischem Glas, die Kanzel am Aufbau über dem Altar zwischen den Standbildern Petri und Pauli. Das Ganze zwischen Reichtum und Armut in anständiger Mitte, von gebildetem Geschmack, heiter, reinlich; nicht leicht kann für den protestantischen Geist im Zeitalter des Rationalismus ein angemessenerer Ausdruck gedacht werden. — Reste einer [pg 396] prächtig skulptierten renss. Steinkanzel in der Holzlege des Pfarrhauses.
Pfarrhaus aus der Zeit der K., gediegener Quaderbau.
Rochus-Kap. anscheinend sehr alter Kern, jetzt formlos.
TREBSEN. K. Sachsen AH Grimma.
Schloß, 1522 für Hans v. Minckwitz. In bedeutenden Abmessungen. Der mittlere Flügel lehnt sich an einen kolossalen wohl älteren Rundturm; spgot. Giebel; Veränderungen 1783.
TREFFURT. Pr. Sachsen Kr. Mühlhausen.
S. Bonifazius-K. Sprom. ca. 1230-50, unter Einfluß von S. Blasien in Mühlhausen und indirekt von Walkenried. 1sch. kreuzförmige Anlage in schmuckreicher Ausführung; einfacher und etwas jünger, schon stark mit got. Elementen durchsetzt das Chorquadrat und die 3 Apsiden. Chor und Qsch. mit spitzbg. Rippengwbb., Rippenprofile in geschärfter Rundstab begleitet von 2 kleinen Kehlen, schlanke Wanddienste mit Teilungsringen, an den Kapitellen romanisierendes Blatt- und Knospenwerk; Kleeblattpiscinen in der Art derer von Walkenried. Das Lhs. jetzt mit Bretterdecke, Qsch. und Lhs. mit Rundbogenfries, Chor und Apsiden ohne dasselbe. Die Portalnische am nördl. Kreuzarm zur Gewinnung größerer Tiefe halb vorgebaut, 3 Rücksprünge mit Säulen, die eckigen Teile des Gewändes wie der Archivolte mit doppeltem Zickzackstab besetzt; ein nordwestfranzösisches Motiv; soll man an einen von dort kommenden Arbeiter denken? Das Tympanon wird ein Gemälde getragen haben. Der schlichte WBau hat 1866 einen frei erfundenen Aufsatz erhalten; vorher ein Fachwerkgeschoß.
Rathaus. Einfacher Renss.Bau mit vortretendem Turm und Freitreppe.
Burg Normannstein. Stattliche Ruine; der Rundturm und das zunächst anstoßende, einst durch eine hölzerne Brücke verbundene Gebäude 13. Jh.
TREISBACH. RB Cassel Kr. Marburg.
Dorf-K. frgot. 1sch., am 6eck. Chor die Ecken mit 1/2säulenförm. Strebepfll. Kleine Schlitzfenster.
TRENDELBURG. RB Cassel Kr. Hofgeismar.
Stadt-K. 2. H. 15. Jh. Unbedeutende Hallenkirche. Kanzel 1633. Wandmalerei, h. Christophorus u. a. Vier Grabsteine 1577-1604.
Burg. Wohngebäude und 1 Hauptturm von 1456 umgeben von Gräben und Mauern mit 4 Ecktürmen.
TRENNFELD. UFranken BA Marktheidenfeld.
Pfarr-K. um 1614 umgebaut. Epitaphien; an der Außenseite H. von Reinstein † 1349, R. v. Gebstetter † 1540 von P. Dell d. J.; vom selben Enders v. Bibra † 1553.
TREPPENDORF. Sachsen-Meiningen Kr. Saalfeld.
Dorf-K. (ehem. Wallfahrt), rck. Chor mit frgot. Kreuzgwb., Lhs. spgot. und 1756. — Altarwerk um 1480.
TREYSA. RB Cassel Kr. Ziegenhain.
Ehem. Pfarr-K. (»Totenkirche«). Um 1230-40 sprom. begonnen; beabsichtigt als Basilika mit flachem Msch. und gewölbten Sschiffen. Von diesem bis zu halber Höhe ausgeführten Bau die ungegliederten rundbg. Arkaden (5 Paare) auf quadrat. Pfll. Etwa 1250 der Stil unter dem Eindruck der Marburger Elisabeth-K. geändert, doch mit Beibehaltung des basilikalen Querschnittes. Die rck. Vorlagen der Pfll. als Bündeldienste umgearbeitet, den Außenwänden Strebepfll. vorgelegt. Die Fenster der Ssch. blieben rom. rundbg., die Hochfenster spitzbg. mit ziemlich ungeschicktem Maßwerk. Einheitlicher der Chor, etwa 1270-80, Quadrat mit 5/8 Schluß. — Aus der SSeite der ganz einfachen WFassade steigt der ebenfalls einfache Turm auf; von Interesse nur die Krönung mit 4 großen Giebeln, ebensoviel diagonal gestellten kleinen und gemauerten 8eck. Helmen. Im Innern das polychrome System noch erkennbar. — Nach dem 1834 begonnenen, dann eingestellten Abbruch Ruine ohne Gwb. und Dach.
Dominikaner-K. (jetzt Pfarr-K.). Um 1350. Unsymmetrisch 2sch. Hallenkirche. Der Chor schließt sich dem nördl. Sch. an. Das Sch. mit 8, der Chor mit 3 Jochen und Schluß aus 8Eck. Die Formen tunlichst vereinfacht, nur die Portale reicher. Die abwechselnd 8eck. und runden Schafte ohne Kaptt., die Scheidbgg. im Profil 1/2 8Eck. Über dem Ssch. standen Giebel und quergestellte Dächer. Im Winkel zwischen Ssch. und Chor ein runder Treppen-Turm, der alte Dachreiter zerstört. — Ikon. Grabstein des Hermannus de Wildungen, episcopus [titular.] Scopiensis † 1396, kleinere Nebenfigg. zweier Geistlichen. — Reliefs von gebranntem Ton, Stationsbilder, an den Strebepfl. (15. Jh.). — Bmkw. die Totenleuchte am Treppen-Turm, 2. H. 14. Jh. — Orgelbühne von Holz bez. 1466.
Spital-K. zum H. Geist. E. 14. Jh. Rck. mit 3 Kreuzgwbb. und 3/8 Schluß. Das Äußere, ohne Strebepfll., hat in dem an der SWEcke angebrachten zierlichen 7seitigen Baldachin und dem über dem steilen WGiebel aufsteigenden steinernen Glockentürmchen einen eigentümlichen und anziehenden Schmuck. — Blende mit dem in Stein gehauenen Leichnam Christi, schlichte Handwerksarbeit um 1400. — Bei der Rest. 1910 wurden an allen Wänden Spuren von figürlicher Malerei entdeckt.
Rathaus. Steinernes Erdgeschoß mit got. spitzbg. Fries. Die [pg 398] folgenden Geschosse Fachwerk 1649. Ungeschickt rest. — Brunnen mit kleiner Rolandfig.
Stadtmauer an verschiedenen Stellen in voller Höhe erhalten.
TRIEFENSTEIN. UFranken BA Marktheidenfeld.
Ehem. Klst.-K. (Augustiner Chorherren), gegr. 1102. Jetzige Kirche erb. 1685 ff., wohl nach dem Risse von Valentin Pezani, von welchem nachweisbar 1696 die Klostergebäude aufgeführt wurden. Was den stattlichen, aber architektonisch nicht gehaltvollen Bau wertvoll macht, ist die in den Jahren um 1780 (die Deckengemälde voll. 1786) hinzugekommene Ausstattung. Die Stuckaturen von Augustin Bossi, ebenso von ihm die prächtigen Altäre und die Kanzel aus Stuckmarmor. Die Altargemälde von Osw. Onghers 1694 f. von der früheren Ausstattung herübergenommen. Die großen Figg. des Hochaltars, das Tabernakel, ferner das Chorgestühl, die Orgel und die Beichtstühle in der Richtung P. A. Wagners, die Deckengemälde von Januarius Zick. Die Tendenzen des frühen Klassizismus haben in dieser vortrefflich erhaltenen Kirche ein Hauptbeispiel. Reduktion der Stuckaturen auf ein Minimum, Ornamentik und Motive der klassischen Architektur und architektonische Funktionen vortäuschend; völliger Parallelismus in der Anordnung, so daß sogar bei der an das Klst. angebauten Nordseite die nicht vorhandenen Fenster durch eingesetzte Spiegelscheiben ersetzt sind; sparsame, aber fein berechnete Anwendung der Farbe im zarten, kühlen Dreiklang von meergrün, weiß und mattgold.
Klostergebäude, erbaut 1696 ff., durch Valentin Pezani, mit Verwendung weniger älterer Teile; schmucklos. Jetzt Schloß des Fürsten von Löwenstein-Wertheim-Freudenberg.
TRIESTEWITZ. Pr. Sachsen Kr. Torgau.
Dorf-K. 1582. Einheitliche gut erhaltene Barockausstattung, Gestühl, Empore, Decke reich bemalt. Epitaph 1689, 1704.
TRIMBERG. UFranken BA Hammelburg.
Burg-Ruine. Erstmals erwähnt 1018. Stammburg eines altberühmten Geschlechtes. Baugeschichtlich sind zwei Perioden deutlich erkennbar. Die Innenburg in der Anlage rom.; jedoch reichen nur mehr der Bergfried und die ihn einschließende Schildmauer in das 12. Jh. zurück. Die beiden Palas 17. Jh. Bering mit Bastionstürmen 15.—16. Jh. Ähnlichkeit in der Gesamtanlage mit der Prozeltener Burg.
TROSSENFURT. UFranken BA Haßfurt.
Dorf-K. sprom. 2. H. 13. Jh. Das Schiff im 18. Jh. verunstaltet, gut erhalten der Chorturm mit 1/2rund. Apsis, über dem Quadrium Rippengwb. auf Eckpfll. mit Würfelkaptt. [pg 399] schwerer, gediegener Quaderbau. — Üppige Ausstattung in ländlichem Geschmack, um 1730-50. Anmutige, sorgfältig durchgebildete Madonna, um 1500.
TROSTADT. Sachsen-Meiningen Kr. Hildburghausen.
Ehem. Prämonstratenser-Nonnen-Klst. Die Kirche einfaches Rck., in den unteren Teilen rom., in den oberen spgot., jetzt zu landwirtschaftlichen Bedürfnissen eingerichtet.
TRUSEN. RB Cassel Kr. Schmalkalden.
Dorf-K. 1744. Emporen mit bibl. Bildern in blau-weiß. — Kindergrabstein 1570. Zinnerne Weinkanne, feine Renss. um 1550.
TÜCHERSFELD. OFranken BA Pegnitz.
2 Burgen, geringe Reste.
TÜCKELHAUSEN. BFranken BA Ochsenfurt.
Ehem. Klst.-K. Gegr. 1138 von Otto v. Bamberg als Prämonstratenserdoppelklst. 1350 mit Karthäusern besetzt. Beschädigung im Bauernkrieg. Eingreifender Umbau beg. 1613. Im jetzigen Zustand Kreuzanlage mit 1sch. Lhs. Die rom. Anlage nicht mehr sicher festzustellen. Rom. Formen, und zwar schon A. 13. Jh., hauptsächlich an der Außenwand des platt geschlossenen Chores; das große rom. Fenster wird an der Rundung von Zacken, gleichsam einem gebogenen Rundbg.-fries, umsäumt. Das Qsch. hatte an seiner OWand große Apsiden (durch Ausgrabung nachgewiesen); seine Flügel im 14. Jh. durch eingezogene Zwischenwände abgesondert und zweigeschossig geteilt. Die WFassade aus der Juliuszeit, verwandten Charakters mit Dittelbach. Vor der großen ungegliederten verputzten Fläche hebt sich das reiche und kraftvolle Portal in fr. Barockform (bez. 1615) mit großer Wirkung ab; an den Kanten Diamantquadern. Außerdem geben die schweren bar. Giebeldekorationen der Außenansicht das Gepräge. — Großer figurenreicher Hochaltar von Wolfgang Auwera nach 1750. Kanzel um 1720 aus S. Barbara in Würzburg. Bedeutendes Chorgestühl in reicher Rocailledekoration 1746. Schöne Monstranz um 1720.
Klostergebäude. Der typische Charakter der Karthause gut erhalten. Der weitläufige Kreuzgang mit 14 abgesonderten Zellen ist so angelegt, daß die Kirche den WFlügel in der Mitte durchschneidet. Vor der Kirche das Verwaltungsgebäude. Der große Hof mit 2 Brunnen von 1715 (polygonale Becken mit Mittelstatuen) gibt ein charaktervolles Architekturbild.
Pfarr-K. S. Lambert (profaniert) 1sch. rom. Anlage mit eingezogenem 4eck. Chor. Interessantes rom. Detail.