Das »jüngste Gericht« ohne Jesus.
Als der Komponist Ludwig Spohr am 21. Januar 1813 in Wien sein Oratorium »Das jüngste Gericht« aufführte, wurden die Namen Jesus und Maria im Personenverzeichnis beanstandet. Nach langen Verhandlungen wurde der Druck des Textes nur mit Auslassung jener Namen erlaubt. Spohr gab sich damit zufrieden, weil sich jeder Leser aus dem Inhalt leicht die fehlenden Namen ergänzen konnte.