Wichtige Daten zur Geschichte der deutschen Marine.
Die mit Stern (*) bezeichneten Ereignisse sind in dem vorliegenden Buch in besonderen Abschnitten behandelt.
1676.
Seegefecht bei Bornholm.
1683.
Gründung von Groß-Friedrichsburg.
8. Juni 1848.
Beschluß der National-Versammlung in Frankfurt am Main wegen Gründung einer deutschen Flotte.
5. September 1848.
Errichtung eines vorläufigen Marinier-Bataillons und Einsetzung einer Marinekommission.
9. November 1848.
Erste Flottenübung im Jasmunder Bodden.
5. April 1849.*
Gefecht bei Eckernförde. Wegnahme der ‚Gefion‘.
4. Juni 1849.*
Seegefecht bei Helgoland.
2. April 1852.
Beschluß der Bundesversammlung, die Flotte aufzulösen.
11. November 1852.
Ausgehen des ersten Geschwaders nach Afrika und Südamerika.
20. Juli 1853.
Vertrag wegen Abtretung des Jadegebietes (Wilhelmshaven).
25. September 1853.
S. M. S. ‚Danzig‘ im Goldenen Horn.
7. August 1856.*
Gefecht von Tres Forcas.
1859 bis 1862.
Ostasiatische Expedition.
17. März 1864.*
Seegefecht bei Jasmund.
1. Oktober 1867.
Die Schiffe hissen die Flagge des Norddeutschen Bundes.
17. Juni 1869.
Einweihung von Wilhelmshaven.
9. November 1870.*
Gefecht zwischen ‚Meteor‘ und ‚Bouvet‘.
21. Dezember 1884.
Gefecht im Kamerungebiet.
13. November 1886.
Eröffnung der zweiten Hafeneinfahrt in Wilhelmshaven.
3. Juni 1887.
Flottenparade bei der Grundsteinlegung des Nord-Ostsee-Kanals.
18. Dezember 1888.*
Gefecht von Vailele.
Buschiri-Aufstand.
16. März 1889.*
Strandung von ‚Adler‘, ‚Eber‘ und ‚Olga‘ im Hafen von Apia.
10. August 1890.
Übernahme von Helgoland.
28. August 1891.
Eingreifen des Kreuzergeschwaders zum Schutz der deutschen Interessen in Valparaiso.
20. Juni 1895.
Eröffnung des Kaiser-Wilhelm-Kanals.
15. Juni 1897.
Tirpitz wird Staatssekretär des Reichs-Marineamts.
15. November 1897.
Besetzung des Kiautschou-Gebietes.
17. Juni 1900.*
Eroberung der Taku-Forts.
22. Juni 1900.
Kämpfe beim Hsiku-Arsenal.
Dezember 1902
bis Februar 1903
Blockade der venezolanischen Küste.
Januar 1904.
Eingreifen des ‚Habicht‘ im Herero-Aufstand.
Fußnoten:
[1] Verlag von Enßlin & Laiblin, Reutlingen.
[2] In freier Übertragung bedeuten diese Verszeilen: „Gute Gesellen, haltet es nicht für zu wenig, zu beichten, ehe ihr aufs Schiff geht. Es war nur kurze Zeit, da verloren wir unser Leben. Ein Vaterunser für alle Christenseelen.“
[3] Das Nachfolgende hat die Hanse-Brüderschaft beschlossen: wer dieses Hauses Gerechtsame nicht will tun ohne Widerrede, den soll man auf diese Tafel schreiben, und soll darauf so lange stehen, bis er dieses Hauses Gerechtsame getan hat. Bier soll man ihm hier nicht zapfen, so lange, bis er seine Sache geschlichtet hat.
[4] Es ist gut zugegangen.
[5] Pfennig.
Ehre sei Gott, Ehre sei Gott!
Das sag ich wahrlich ohne Spott.
Ei, nun kriech in das heilige Paradies,
Da sollst du schmecken das Birkenreis,
Ja, Birkenreis haufenweis,
Soviel, daß 24 Bauern dein Hinterteil können stäupen.
[7] Kaperbriefe.
[8] Nach unserer heutigen Rechnung würde es fast einen Betrag von 300 000 Mark ausmachen.
Die bunte Kuh aus Flandern kam,
Das Raubschiff auf die Hörner nahm
Und stieß es schnell in Stücke.
[10] Knöchel.
[11] Bombarden sind Geschütze des 14. und 15. Jahrhunderts; sie bestanden aus einem kurzen Rohr, dessen Seele sich nach der Mündung trichterförmig erweiterte.
[12] Meeresstraße westlich von Rügen.
[13] Deutsche Hanse.
[14] Laßt uns das Schock voll machen, dort kriechen noch viel zu viel Lausekerle auf dem Wasser herum.
[15] ‚Fredekogge‘ wurde ein Schiff benannt, weil es bestimmt war, den Frieden auf dem Meere herzustellen oder zu bewahren. Die Koggen hatten drei Masten und nahezu dreihundert Mann Besatzung. Sie bestand aus ‚Schiffskindern‘, d. s. Seeleute, die die Segel bedienten und anknüpften, und ‚Ruters‘, d. s. Söldner, die nur für den Kampf bestimmt waren.
[16] Die ‚Barsen‘ waren schlanke, schnellgehende Schiffe mit zwei Masten, halb so groß wie Koggen, ihre Besatzung bestand nur aus Seeleuten.
[17] Siehe [Fußnote auf Seite 91].
[18] Kleine einmastige Fahrzeuge.
[19] Enden.
[20] Ohnegleichen.
[21] Spanische Küstenprovinz.
Aus Deutschlands Sagenwelt.
Wode Brausebart.
Nach den alten Volkssagen erzählt
von Wilhelm Kotzde.
Herausgegeben unter Mitwirkung der Freien Lehrervereinigung für Kunstpflege in Berlin.
Buchschmuck (12 mehrfarbige Vollbilder, 24 Doppeltonbilder und 28 Vignetten), Vorsatzpapier und Einbandzeichnung von Professor Ernst Liebermann.
Preis in elegantem Ganzleinenband Mk. 3.—.
Der getreue Eckart: „Eines der besten Jugend- und Volksbücher, die in neuerer Zeit erschienen sind. Von Liebermann ist das Buch mit prächtigem Bildschmuck versehen und vom Verlag geradezu musterhaft ausgestattet worden. In dieser Hinsicht gehört es wohl zu den schönsten Erscheinungen auf dem Büchermarkte der letzten Jahre!“
Herzog Wittekind.
Nach den alten Volkssagen erzählt
von Wilhelm Kotzde.
Buchschmuck (55 Vollbilder und Zeichnungen, teils ein-, teils mehrfarbig) von Professor Ernst Liebermann.
Preis in elegantem Ganzleinenband Mk. 3.—.
Mitteilungen über Jugendschriften: „Ein Buch, nach Inhalt, Stil und Schmuck gleich vortrefflich. Es liegt viel Volksgemüt und Volksglaube in diesen Geschichten, deren angemessen schlichte und herzerfrischende Darstellung tiefe Kenntnis des Volkslebens verrät.“
Die deutschen Volksbücher.
Gesammelt von Gustav Schwab.
Mit zahlreichen Text- u. farbigen Vollbildern von F. Müller-Münster.
Preis in elegantem Ganzleinenband Mk. 4.—.
Die Bücher sind durch alle Buchhandlungen erhältlich.
Verlag von Enßlin & Laiblin, Reutlingen.
Vornehme Geschenkwerke für Jungfrauen und Jünglinge.
Lichtenstein.
Romantische Sage aus der württembergischen Geschichte.
Von Wilhelm Hauff.
Mit zahlreichen Text- und Vollbildern von R. Trache.
Buchschmuck von Friedrich Hummel.
In elegantem Ganzleinenband Mk. 3.—.
Volkslesehalle: „An verschiedenen Ausgaben dieses Werkes ist kein Mangel. Die vorliegende zählt wegen des angenehmen Drucks und der gelungenen Bilder zu den schönsten.“
Weggefährten.
Ältere und neuere Gedichte,
gesammelt von Wilhelm F. Burr.
Mit Bildschmuck von Hans Schroedter.
In elegantem Ganzleinenband Mk. 2.50.
Schulwart: „Diese Anthologie ist mit feinem Verständnis zusammengetragen und eignet sich besonders als ein sinniges Geschenk für die heranwachsende reifere Jugend. Der künstlerische Bildschmuck und die vornehme übrige Ausstattung erheben das Buch zu einem Geschenk ersten Ranges.“
Der Frühlingsgarten.
Ältere und neuere Gedichte,
gesammelt von Albert Sergel.
Mit 26 Tondruck-Vollbildern von Professor Ernst Liebermann.
In elegantem Ganzleinenband Mk. 3.—.
Kunst und Jugend: „Diese prächtige Gedichtsammlung zeugt von feinem literarischen und pädagogischen Verständnis des Herausgebers. Die Zeichnungen Liebermanns sind wieder Meisterwerke der Schwarzweißkunst.“
Die Bücher sind durch alle Buchhandlungen zu beziehen.
Verlag von Enßlin & Laiblin, Reutlingen.