An Otto.
| Es schäumen und es rauschen |
| Die grünen Wellen des Rheins, |
| Wir horchen, und wir lauschen |
| Dem Steigen des Mondenscheins. |
| Der Mondschein wiegt im Rheine |
| Glühend, wie feurig Gold, |
| Ueber die schwarzen Steine |
| Das duftige Silber rollt. |
| Wir blicken ernstlich nieder, |
| Es dünkt uns so bekannt, |
| Als wären wir schon wieder |
| Im theuren Vaterland. |
| Am Rheinfall, den 28. September 1849. |