Sabbat-Ausgang.

(Lied.)

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Du, Hocherhabener! wählst

Die Wolken Dir zum Sitze

Und schau'st auf uns herab

Und bist uns Fels und Stütze.

Du warst der Väter Hort

Und bleibst es auch den Kindern,

Und Deine Liebe kann

Sich nie und nie vermindern.

Es dunkelt nun die Nacht,

Und sie umhüllt die Erde,

Auf daß nach kurzer Rast

Es wieder Morgen werde;

Der heil'ge Sabbat weicht,

Der Labetag der Frommen,

Auf daß zu neuem Werk

Der Woche Tage kommen.

O laß uns neu gestärkt

Zurück zur Arbeit kehren,

Und Weisheit und Verstand

Durch Tätigkeit vermehren,

Und wie Dir wohlgefällt

Der Tag, den wir Dir weihen,

So gibst Du auch dem Fleiß

Gelingen und Gedeihen.

O, stärke uns're Kraft,

Daß Gutes wir vollbringen;

Von Dir kommt alles Heil,

Gedeihen und Gelingen.

So wie bisher die Kraft

Wir Dir zu danken hatten,

Laß' ferner uns're Hand

In Schwäche nicht ermatten.

So sinke nun hinab,

Du letzte Sabbatstunde,

Begleitet von dem Lob

Des Herrn aus uns'rem Munde

Er bringt der Woche Lauf

Uns wiederum zum Segen

Und führt aufs neue uns

Der Sabbatruh' entgegen.

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