Der goldene Spiegel
Von Franziskas goldenem Spiegel wird berichtet: »Seine Scheibe, wie tief, und seltsam! gibt kein Gegenbild des Auges, das hineinschaut. Sie ist matt. Und doch ist eine Welt in ihr. Frauen und Männer, Tiere, Schiffe und Häuser, Seefahrer und Landflüchtige, Ritter und Knechte, Bürger und Bauern, Eroberer und Künstler, Liebende und Verbrecher, Sonderlinge und Besessene, Verzweifelte und Narren, Prahler und Dulder, der Zufall, der Traum und das Wunder, alles das ist in ihr.« Wirklich, so groß ist die Fülle auch dieses Buches. Es entstand aus der Lust am Erfinden, am Phantasieren, am Gestalten.
(Die Zeit, Wien)