30. December.
Die »Celestials« am Vorderdeck spielen und essen den ganzen Tag; ein landsmännischer Unternehmer theilt fortwährend riesige Mengen Reis aus, welche ein Chinese nach dem anderen in einer hölzernen Schale abholt. Dabei ist die schon gestern etablirte Bank in vollem Gange, silberne Mexicanos, auch grössere Banknoten fliegen umher, – der Croupier scheint gute Geschäfte zu machen. – Letzter Tag an Bord des alten Meeresgottes, den wir sehr lieb gewonnen; besonders der alte Mersa ist ein Prachtmensch, wenn er noch so sehr über die »maledetti Cinesi« schimpft. – Die lange Ruhe ist nun bald vorbei, – in Singapore, wo wir einige Zeit bleiben sollen, werden Jagen, Segeln, Besuchemachen uns wohl ganz in Anspruch nehmen. – Wir fahren die Küste des »goldenen Chersonnes« entlang, leider ohne viel davon zu sehen, – nur die Gebirgsketten und gegen Abend auch schwache Spuren von Sumatra erinnern daran, dass wir in einer schmalen Meerenge sind.