Donnerstag 17. Jänner.

Während Biegeleben und Sapieha ans Land gehen, um das zur jetzigen Jahreszeit gänzlich verlassene Städtchen zu durchforschen (im Sommer gebrauchen viele Bangkoker hier die Seebäder), rudert unser Capitän zu einem in der Nähe verankerten Engländer, der, soeben aus Hongkong angekommen, ihm seinen ganzen Weinkeller, nämlich 17 Flaschen verschiedensten Rebensaftes, überlässt, – dadurch sind wir gerettet, – denn das Wasser, welches der Capitän, ein junger Deutscher, selbst trinkt, ist, wie bekannt, schon drei Monate alt, – Soda ist keines vorhanden, die Bedienung ist elend, die chinesischen Boys, ordinäre Arbeiterjungen, die niemals Europäer bedient haben, sprechen kein Wort englisch und kümmern sich gar nicht um uns. – Das Essen bei alledem ungeniessbar! Für 30 Tikals, den Preis der Ueberfahrt, hätte man schon etwas mehr liefern können. – Mittags kommen die beiden Touristen ganz ermattet und erschöpft zurück; sie sind vier Stunden bei dieser Bratsonne im Jungle umhergelaufen, ohne ein menschliches Wesen anzutreffen. – Der Reis ist eingeladen, um 3 Uhr geht's über die Barre und in See, – Mosquitos auf Nimmerwiedersehen!