Das Dreigestirn
Wenn wir im Dunkel schlagen uns zum Flusse,
Der Hagel Schauer übers Haupt uns brechen:
Erwählte Führer ihr der irdischen Fahrt,
Als Flammen Türme in der Wetter Schwall!
Da Leuchten in der Wolken Höhle kriechen,
Gerüste zucken nieder im Verfall.
Wir rufen euch, wir dünne Schar der Siechen,
Die heulet mit der Donner gellem Hall.
Wie Balsamschalen, die einst Engel streuten,
Schafft Ruhe ihr dem aufgereizten Land,
Daß wild die Pferde vor den Droschken scheuen,
Und euer Denkmal loht als Feuers Brand.
Rimbaud, Kleist und Baudelaire —
(. . . um deren Haupt des Ruhmes Binde weht . . .)
Euch grüßt der Dichter, der zerrauft und leer,
Ein Bettler orgelnd auf dem Platze steht,
Verwahrlost und vertrottelt zu der Helle,
Dem Lichte zu wie ein Insekte irrt,
Bis sich sein Lumpenflaus entzündet, grelle
Er Bundesstern in euerem Bilde schwirrt.