Rimbaud

Aus öligem Hafen schwenken jetzt die Schiffe.

Im Straßenschachte ein Betrunkener schlappt.

Im Schein des vollen Monds, des blankgeschliffenen,

Er strolcht durch seine große Stadt verkappt.

Der Engel hütet Kranke. In den Stieren

Entschleudert er gewaltigen Aufruhrsang.

Die Berge schauernd graus in Nächten frieren,

Doch Wiesen psaltern lieblich bunt am Hang.

Es werden Arm und Beine amputiert.

Im dunklen Bauch des Krebses Blüte schwiert.

Da wehet Lenzluft milde durch Spitäler.

Er hocket stumm im Flackerschein der Mähler.

Ein finsteres Los ist allen uns gefallen.

Nichts ward uns ganz und ungetrübt zuteil.

Auf Dächergletschern wir verzweifelt wallen.

Du zerre uns empor am Führerseil!