XIII
Gottes gute Sonne ist erloschen
Und die böse Nacht drückt schwer.
Meines Blutes Verlangen
Weiß von keinem Frieden mehr.
In der Ferne ruht ein Glühen
Über dem entschlafenen Land.
Was mich bitter traf, wird blühen
Einst. Darum lächle ich so unverwandt.
Darum hat ein großes Hoffen
Meinem Herzen sich auf ewig eingeprägt.
Alles Irdische, das mich so schwer betroffen,
Ist von jenem Schmerz, der einst das Wunder wirkt.
Es entgleitet meinen müden Armen
Jetzt der Leib, den nicht mehr Wärme hält.
Sieh, mein Tod ist ein entzückt ekstatisch und erbarmend
Niedersinken, wie die Abendsonne niederfällt.
Übertu du heimatliches Leuchten
Der Natur mit mild versöhnendem Glanz
Alle Qualen meines Herzens,
Daß, gleich sprühenden Sternenreigen,
Himmlische Wonnen mich umfahen, blühend ganz.