Die Prinzessin mit dem seltsamen Namen.

An dem vergnügten Bratäpfelfest, das so schön war, wie nur ein Kinderfest sein kann, erzählte Muhme Lenelis ihren kleinen Gästen die Geschichte von der Prinzessin mit dem seltsamen Namen. „Es war einmal,“ so begann sie, „eine Prinzessin, die einen recht häßlichen Namen hatte. Den hatte sie von ihrer Tante erhalten, die zwar eine Fee war, aber beileibe keine gute, sondern eine recht böse. Um die Eltern der armen Prinzessin zu ärgern, hatte sie dem Kinde den häßlichen Namen gegeben und gleich dabei die Verwünschung ausgesprochen, wenn die Prinzessin mit einem andern Namen gerufen würde, so müßte sie sterben. Nur wenn ein Königssohn sie heiraten wollte, dürfte er ihr am Hochzeitsmorgen einen andern Namen geben; dieser Name müßte aber das erste Wort sein, das er an diesem Morgen der Königstochter zuriefe. Die Eltern waren schrecklich traurig über den häßlichen Namen.“

„Wie war er denn?“ rief Annchen Amsee ungeduldig.

„Abwarten und Tee trinken,“ sagte Muhme Lenelis und fuhr ruhig fort. „Noch trauriger aber war die schöne Prinzessin selbst, als sie größer wurde und merkte, wie häßlich ihr Name eigentlich war. Sie hieß nämlich –“

„Friederike!“ rief Heine Peterle kläglich.

„Na so was!“ schrie die Muhme entrüstet. „Das ist doch kein häßlicher Name, dummer Bub' du!“

„Nein,“ sagte Heine Peterle und rückte ängstlich auf dem umgestülpten Holzeimer, auf dem er saß, hin und her, „ich meine nur, Friederike stößt mich immer von hinten.“

„Ach so,“ sagte die Muhme, jagte Friederike weg und erzählte dann weiter. „Also der Name, über den die Prinzessin so traurig war, lautete –“

„Mimi!“ schrie Annchen Amsee aufgeregt.

„Nä, so'n dummes Volk!“ rief die Muhme. „Mimi ist doch 'n schöner Name!“

„Das meine ich ja nicht,“ schrie Annchen Amsee und sprang auf, „Mimi ist eben in die Milch gefallen!“

Oberheudorfer Buben- und Mädelgeschichten. Seite [144.]

Mimi war wirklich in die Milch gefallen. Sie wurde herausgeholt und an den Ofen gesetzt. Da blieb sie niedergeschlagen sitzen, bis ihr nasses Federkleid wieder trocken war.

„Die Prinzessin hieß also,“ erzählte Muhme Lenelis weiter, „Schlampampe.“

„Pfui!“ riefen Waldbauers Mariandel und Tischlers Liese wie aus einem Munde, und die Buben lachten, und Schnipfelbauers Fritz rief keck: „Der Name gefällt mir! So müßten alle Mädel heißen.“

„Das ist frech!“ schrien die Mädel alle miteinander empört, und Muhme Lenelis mußte erst ihre aufgeregten Zuhörer beruhigen, ehe sie weitererzählen konnte. Schlampampes Geschwister hatten alle schöne Namen. Oft, wenn Besuch kam und die kleinen Prinzen und Prinzessinnen guten Tag sagen mußten, lachten die Gäste über Schlampampes Namen. Später, als sie größer wurde und schön und lieblich wie ein Maientag aussah, da lachten die jungen Prinzen, die in das Schloß ihres Vaters kamen, auch über den Namen. – Einmal hörte die arme Schlampampe, wie ein junger König aus einem Nachbarland zu seinem Diener sagte: „Die Prinzessin gefällt mir gut, ich mag aber keine Frau heiraten, die Schlampampe heißt.“

„Nä,“ sagte da Heine Peterle und schüttelte ernsthaft den Kopf, „ich möcht's auch nicht!“

„Halt den Schnabel, du Dreikäsehoch,“ rief die Muhme und fuhr fort: „Die arme Prinzessin weinte sich bald die Augen aus vor Herzeleid. Viele, viele Wochen saß sie in ihrer Kammer und sprach kein Wort, und den Eltern brach schier das Herz, als sie den Kummer ihres lieben Kindes sahen. Die Geschwister wollten sie trösten und nannten sie Herzensschlampampchen, süße Schlampampe oder Schlampampelein, aber alles half nichts, die Prinzessin blieb traurig.

Eines Tages ging sie zu ihrem Vater und sagte: „Lieber Papa König, bitte, bitte, laß mich allein in die Welt ziehen! Vielleicht finde ich einen Königssohn, der mich heiratet trotz meines Namens.“

Gern ließ der König sein Kind freilich nicht ziehen, weil die Prinzessin aber gar so innig bat, willigte er ein. Er übergab ihr ein winziges Köfferchen, in dem waren die schönsten Kleider, die man sich denken kann, alle spinnewebfein, aber so wundervoll, wie sie noch keine Prinzessin je getragen hatte. Er gab seinem Kinde auch noch ein Beutelchen, in dem das Geld nie alle wurde, und dann nahm Schlampampe unter heißen Tränen Abschied von Eltern und Geschwistern. Sie zog ein graues Bettlerkleid an, setzte sich auf ein schneeweißes Rößlein und zog in die weite Welt hinaus.

Als die Nacht kam, kehrte sie in einem Bauernhaus ein, wo sie freundlich aufgenommen wurde. „Wie heißt du denn?“ fragte die Bäuerin.

Schlampampe wurde rot wie ein Adonisröslein und sagte schüchtern ihren Namen.

„Mein Himmel!“ schrie die Frau entsetzt und schlug die Hände über dem Kopf zusammen. „Was ist das für ein Name! Nein, so etwas! Mach' nur, daß du fort kommst, für eine Schlampampe ist kein Platz in meinem Hause!“

Da ging die arme Prinzessin traurig weiter und beschloß, die Nacht im Walde zu bleiben. Als sie sich auf das Moos niederlegte, begannen die Vöglein süße Weisen zu singen, und die Bäume rauschten sanft und lind. „Armes, schönes Königskind,“ flüsterte eine stolze Tanne, „sei nicht traurig über deinen Namen, das Herz ist die Hauptsache.“

„Ja, das ist wahr,“ rief ein Mistkäfer, der am Boden kroch. „Ich bin nur ein Mistkäfer, aber ich habe ein gutes Herz!“

„Prahlhans!“ rief ein dicker Specht. „Aber es ist wahr, das Herz ist die Hauptsache.“

Die Nachtigall setzte sich auf einen Busch neben die schlafende Prinzessin und sang, bis der Morgen heraufdämmerte. Schlampampe schlief so süß wie daheim in ihrem seidenen Himmelbette, und als sie am Morgen erwachte, war sie heiterer als seit vielen Wochen, und froh setzte sie ihre Reise fort.

Am Abend kam sie wieder in ein Bauernhaus, und die Bäuerin hieß sie herzlich willkommen. „Wie heißt du denn, du wunderholdes Mägdelein?“ rief die Frau.

Schlampampe senkte den Kopf und sagte traurig: „Ach, gute Frau, ich habe einen schrecklichen Namen, den ich gar nicht nennen kann!“

„Ei, so nenne ich dich Namenlos,“ rief die Bäuerin und führte die Prinzessin in ein kleines, sauberes Zimmer.

Schlampampe gefiel es gut in dem Bauernhaus, und sie blieb etliche Tage. Es tat ihr so wohl, daß niemand ihren Namen wußte und darüber lachte. Eines Morgens aber, als sie aus ihrer Kammer trat, hörte sie die Bäuerin rufen: „Ei du alte Schlampampe, wie unordentlich hast du wieder gefegt!“

Da erschrak die Prinzessin sehr. Wohl merkte sie bald, daß die Bäuerin die Magd gemeint hatte, aber es litt sie nicht länger in dem Hause, und sie zog weiter. Wohin sie auch kam auf ihrer Reise, überall wurde sie „Namenlos“ genannt, weil sie ihren Namen nicht nennen wollte.

Nach etlichen Wochen kam sie zu einem Könige, der ein großes, schönes Schloß bewohnte, und der drei Söhne hatte. Die Prinzessin nahm aus ihrem Koffer ein Kleid, das blau wie ein Strauß Vergißmeinnicht war und silberne Borten hatte, zog es an und ritt in den Schloßhof hinein.

„Das ist eine Prinzessin,“ riefen alle Diener und Mägde und purzelten gleich vor lauter Eifer übereinander. Auch der König kam herbei, begrüßte seinen schönen Gast und wollte ihren Namen wissen, aber Schlampampe seufzte tief und sagte, sie könne ihren Namen nicht sagen.

„Also sind Sie Prinzessin Namenlos, mein schönes Kind?“ sagte der König und führte sie ins Schloß und stellte ihr dort seine drei Söhne vor. Die drei Prinzen hatten nur einen Fehler, sie waren schrecklich dumm. Der älteste sagte immer: „Aha!“, der zweite: „Oho!“ und der dritte: „Hmhm!“ Das war ein bißchen langweilig. Sagte die Prinzessin: „Heute ist aber schönes Frühlingswetter!“ dann lachten die drei Prinzen und riefen: „Aha!“ – „Oho!“ – „Hmhm!“

Lobte bei Tisch die Prinzessin die Pastete, so klopften sich die drei Prinzen auf den Magen und riefen vergnügt: „Aha!“ – „Oho!“ – „Hmhm!“

„Das ist mir aber doch zu dumm,“ dachte Schlampampe. „Lieber behalte ich meinen Namen, als daß ich einen heirate, der immer nur aha, oho oder hmhm sagt.“ Sie nahm daher Abschied und dankte dem alten König herzlich für seine Aufnahme. Die drei Prinzen wurden sehr traurig und riefen klagend: „Aha!“ – „Oho!“ – aber der dritte konnte nicht mehr „Hmhm“ sagen, weil ihm ein großes Stück Pastete in die Kehle gekommen war. Er mußte schrecklich husten, und als er aufhörte, war die Prinzessin schon längst fortgeritten, da rief er noch hinterher: „Hmhm!“

Schlampampe ritt weiter durch fruchtbare Täler und stille Wälder und kam endlich an einem schönen Sommerabend an ein großes, weißes Schloß, das goldene Türme und ein goldenes Dach hatte. Es funkelte im Sonnenschein so, daß Schlampampe fast geblendet wurde. Da zog die Prinzessin ein Kleid an, das rosenrot war wie ein Strauß Centifolien und goldene Borten hatte, und so geschmückt ritt sie in den Schloßhof ein.

„Das ist sicher eine Prinzessin!“ schrie der Torwächter, und Diener und Mägde liefen wieder eilfertig herbei und hoben Schlampampe vom Pferde herunter.

Da der König gerade regierte, kam die Königin herbei und begrüßte die Prinzessin und rief: „Ei, wie heißt du denn, schönes Kind?“

Schlampampe seufzte und sagte: „Ach, ich kann meinen Namen nicht sagen!“ und die Königin erwiderte freundlich: „Nun, so nenne ich dich Prinzessin Namenlos.“ Sie führte die Prinzessin in einen hohen Saal und stellte ihr dort Söhne und Töchter vor. Es waren drei Prinzen und vier Prinzessinnen, als sie sich aber alle an die Tafel setzten, sah Schlampampe, daß zwischen den Prinzen ein Stuhl leer blieb.

Sie fragte die Prinzessin Hildegund, die an ihrer linken Seite saß: „Hast du noch einen Bruder? Drüben ist noch ein Stuhl leer.“

Da fing das Prinzeßchen an bitterlich zu weinen und rief: „Ach, frage nicht, schöne Namenlos, mein armer Bruder hat ein großes Unglück zu tragen!“

Schlampampe schwieg, aber sie mußte immer an den Prinzen denken, von dem niemand sprach, und dessen Stuhl leer stand. Die Prinzessin bekam ein großes, schönes Zimmer mit einem Himmelbett aus rosenroter Seide darin. Trotzdem sie sehr gut in dem prächtigen Bett lag, wachte sie doch am nächsten Morgen sehr zeitig auf. Sie zog ihr Vergißmeinnichtkleid an und ging durch das Schloß, in dem noch alle Bewohner schliefen, und gelangte in einen schönen Garten, in dem die wunderbarsten Blumen blühten.

Die Sonne war gerade am Aufgehen, und eine Nachtigall sang noch in den Büschen. Wie Schlampampe so durch den Garten schritt, vernahm sie auf einmal einen köstlichen Gesang. Es war ein Mensch, der sang, und so schön war die Stimme, daß die Prinzessin tief ergriffen wurde. Die hellen Tränen rollten ihr aus den Augen, und unwillkürlich ging sie den Tönen nach. Sie gelangte in eine Geißblattlaube, darin saß ein schöner Jüngling, der die Laute spielte und sang. Als die holde Prinzessin, die aussah, als hätte sie ein Stück Himmelsblau angezogen, plötzlich vor ihm stand, ließ er die Laute sinken und sah Schlampampe unverwandt an.

Endlich rief er: „Wie schön bist du!“ und Schlampampe erwiderte: „Du bist noch schöner!“

Sie gaben einander die Hand und gingen miteinander durch den Garten. „Wer bist du?“ fragte der Jüngling, und Schlampampe seufzte tief und erzählte ihm, daß sie eine Prinzessin sei und einen schrecklichen Namen habe.

„Oh,“ rief der Jüngling, „das ist auch mein Unglück. Ich bin der Sohn des Königs, dem dieses Schloß gehört. Auch ich habe einen entsetzlichen Namen und werde immer ausgelacht.“

Die beiden sahen sich an, und plötzlich riefen sie wie aus einem Munde: „Wie heißt du?“

Aber keiner wollte den Namen zuerst nennen. Da sagte endlich der Prinz: „Hörst du die Schloßuhr schlagen? Drei Schläge wollen wir zählen, beim dritten nennen wir unsere Namen. Da zählten sie eins – zwei –“

„Friederike,“ schrie Heine Peterle erschrocken und purzelte samt seinem Holzeimer um, denn Friederike hatte ihm unvermutet einen sehr derben Stoß versetzt.

„Das ist frech!“ riefen die Kinder empört, die so unsanft aus ihren Märchenträumen gerissen waren. Auch Muhme Lenelis war ärgerlich, und die sonst so kluge Friederike wurde angebunden, weil sie diesmal so gar nicht wußte, wie sie sich in Gegenwart von Prinzen und Prinzessinnen zu benehmen hatte.

„Die Uhr muß nochmal schlagen,“ bat Annchen Amsee, und Muhme Lenelis nickte und erzählte weiter. „Die beiden zählten also eins – zwei – drei – und riefen dann mit lauter Stimme: „Schlampampe!“ – „Schlampamperich!“

„Schlampamperich heißt du?“ rief die Prinzessin erstaunt.

„Und du Schlampampe?“ rief der Prinz nicht minder verwundert.

Plötzlich lachten sie beide hell auf und riefen einmal über das andere: „Schlampampe! – Schlampamperich!“ Dann fielen sie sich in die Arme und küßten sich und sagten, sie wollten sich heiraten. Sie liefen schnell in das Schloß, und die Diener, die gerade aufgestanden waren, mußten rasch den König, die Königin, die Prinzen und die Prinzessinnen wecken. Die freuten sich ungeheuer, als sie die Sache erfuhren, und die Königin sagte: „Gut, daß ich gestern einen Kuchen habe backen lassen, da können wir jetzt gleich Verlobung feiern!“

So geschah es auch, und Hochzeit wurde auch bald gemacht. Dazu wurden Schlampampes Eltern und Geschwister eingeladen; es sollte eine große Hochzeit werden. Die alte Königin sagte zu Schlampampe, sie möge am Hochzeitsmorgen ihren Bräutigam nur mit einem andern Namen rufen, den dürfe er dann für immer behalten.

Das Gleiche sagte Schlampampes Mutter zu dem Prinzen, und Braut und Bräutigam dachten sich wunderschöne Namen aus, mit denen sie einander rufen wollten. Schlampampe wollte ihren Prinzen „Friedhold“ nennen, und dieser wollte seiner Braut den Namen „Morgenrot“ geben, weil er sie beim Morgenrot zuerst gesehen hatte.

Schlampampe stickte auf ein großes rotseidenes Schlummerkissen den Namen Friedhold, und der Prinz machte ein schrecklich langes Gedicht, in dem er seine holde Frau Morgenrot besang.

So kam denn der Hochzeitstag heran. Wie sich das für einen richtigen Hochzeitstag schickt, schien die Sonne blitzblank, und alle Menschen im Königsschloß und im ganzen Lande machten vergnügte Gesichter. Die kleinen Mädchen hatten alle weiße Kleider an und die Buben neue Hosen. In jedem Hause war Kuchen gebacken worden, und zu Mittag gab es Kalbsbraten und hinterher noch eine süße Speise.

Es war wirklich wunderschön, und am allervergnügtesten waren der Prinz und die Prinzessin. Letztere konnte es kaum erwarten, ihr weißes, ganz und gar mit Edelsteinen besticktes Brautkleid anzuziehen. Das Kleid hatte eine so lange Schleppe, daß, wenn man am Ende der Schleppe stand, man kaum erkennen konnte, wer das Kleid eigentlich anhatte. Als die Prinzessin in ihrem schönen Kleide die Treppe hinunterstieg, an deren Fuße ihr Bräutigam stand und auf sie wartete, wollte sie in der Freude ihres Herzens ein bißchen rasch laufen. Dabei verwickelte sie sich in die lange Schleppe, verlor das Gleichgewicht und fiel die Treppe hinab.

Der Prinz sah es unten und erschrak sehr. „Schlampampe,“ schrie er entsetzt und fing seine Braut in seinen Armen auf.

„Schlampamperich,“ schrie die Prinzessin verwirrt, „wie bin ich denn die Treppe herunter gekommen?“

Plötzlich aber sahen sich beide an und schrien kläglich: „Oh weh, nun haben wir unsere Namen genannt!“

„Das ist schrecklich!“ jammerte Schlampampe, der Prinz aber lachte und rief: „Wenn du auch Schlampampe heißt, lieb habe ich dich doch!“

„Und ich dich,“ rief die Prinzessin, „und wenn du einen noch viel schrecklicheren Namen hättest. Nein, weißt du, eigentlich ist Schlampamperich ein ganz schöner Name, er klingt so besonders. Überhaupt hat die Tanne gesagt, das Herz sei die Hauptsache. Ich glaube, du hast ein sehr gutes Herz.“

„Und du auch,“ sagte der Prinz, „also wollen wir zufrieden sein.“

Da lachten sie beide und gingen vergnügt in den Saal, wo die Hochzeitsgäste versammelt waren. Sie blieben nun für immer Schlampampe und Schlampamperich. Der Prinz verbrannte sein Gedicht und die Prinzessin trennte die Stickerei auf dem rotseidenen Kissen wieder auf. Weil aber Schlampampe und Schlampamperich so herzensgut waren und allen Menschen nur Liebes erwiesen, lachte bald niemand mehr über die Namen. Ja in dem Königreiche, in dem sie wohnten, wurde eine Straße Schlampamperichstraße genannt, und einen Schlampampeplatz gab es auch bald.