Epilog

Oft denke ich an den Tod, den herben,
Und wie am End' ich's ausmach'?!
Ganz sanft im Schlafe möcht' ich sterben –
Und tot sein, wenn ich aufwach'!


Abb. 1

Clara Lechner

Abb. 2

Der Bibliothekar

Abb. 3

Wo brennt's?

Abb. 4

Der Wachposten

Abb. 5

Keine Rosen ohne Dornen

Abb. 6

Der Witwer

Abb. 7

Der Sterndeuter

Abb. 8

Der Porträtmaler

Abb. 9

Heimkehrender Mönch

Abb. 10

Der Maler

Abb. 11

Heimkehr

Abb. 12

Der Bärenführer

Abb. 13

Die Scharwache

Abb. 14

Der Kaktusfreund

Abb. 15

Ständchen

Abb. 16

Das Gespenst

Abb. 17

Wäscherinnen am Brunnen

Abb. 18

Die Geierjagd

Abb. 19

Der Bettelmusikant

Abb. 20

Drachensteigen

Abb. 21

Der Storch

Abb. 22

»Liebe macht blind«

Abb. 23

Schauspielergesellschaft

Abb. 24

Der Nachtwächter


Im gleichen Verlag ist erschienen

Spitzweg
Der Altmeister Münchener Kunst

von Professor Hermann Uhde-Bernays

Billige Ausgabe mit 155 Bildern
Ein stattlicher Quartband von 168 Seiten

In biegsamem Pappband M. 4.–
In hübschem Geschenkband M. 5.50

Der stattliche Band in Quartformat enthält nicht weniger als 120 meist ganzseitige Abbildungen nach Gemälden des Meisters in vorzüglicher Reproduktionstechnik, – weil zum Teil jetzt erst gefunden oder entdeckt, – die selbst in der großen Ausgabe noch nicht veröffentlicht sind; ferner eine farbige Tafel und etwa 35 Zeichnungen und Witz-Illustrationen, die Spitzweg für die »Fliegenden Blätter« seinerzeit gezeichnet hat.

Der Text von Professor Uhde-Bernays gibt ein äußerst lebendiges Bild vom Menschen und Künstler Spitzweg, von seiner Laufbahn und dem reichen künstlerischen und bürgerlichen Leben der damaligen Zeit.

Die Vossische Zeitung schreibt über die Ausgabe:

»Es war ein guter Einfall, das große Spitzwegwerk in einer wohlfeilen Ausgabe breiteren Massen zugänglich zu machen. Es gibt kein reizvolleres Bilderbuch für erwachsene Deutsche als diese Sammlung Spitzwegscher Idyllen. In über hundert Abbildungen erhält der Leser hier eine Vorstellung des Poeten Spitzweg, der mit Pinsel und Blei dichtete. Auch der Zeichner Spitzweg ist repräsentativ vertreten. Dies alles gibt, mit Uhde-Bernays' bescheiden zurücktretendem Text, das liebenswürdigste Buch dieses Jahres. Es ist ein Buch voll tiefem, ungestörtem Frieden – eben deshalb ist es uns jetzt besonders wert.«

Gothaisches Tagblatt:

»Jetzt können breitere und weitere Kreise erproben, ob sie den alten Lustigmacher verstehen, denn der Delphin-Verlag hat den Zeitverhältnissen Rechnung getragen und eine billige Ausgabe herausgebracht, die trotzdem in Text und Bild sehr reichen Stoff bietet. Gerade in den jetzigen schweren Zeiten kann der urwüchsige und durchaus gesunde Humor Spitzwegs für viele ein Labsal werden. Hier kann man die lauten Aufregungen der Gegenwart für einige Zeit vergessen.«

Delphin-Verlag München


Im gleichen Verlag erscheint als »große« Ausgabe

Carl Spitzweg
Des Meisters Leben und Werk

Seine Bedeutung in der Geschichte der Münchner
Kunst von Hermann Uhde-Bernays

Zweite vermehrte Auflage
Mit 200 meist ganzseitigen Abbildungen

In Biedermaierpappband 14 Mark, in Halblederband (nach Entwurf von Prof. Tiemann) 18 Mark, in biegsamem Ganzlederband 18 Mark, Geschenkausgabe (in echte bayerische Buntseide gebunden) 25 Mark.

Die große Ausgabe des Spitzwegbuches bietet gegenüber der kleinen Ausgabe nicht nur eine wesentliche Erweiterung des biographischen Teils, sondern sie enthält außerdem die köstlichen Briefe Spitzwegs, die in ihrer humoristischen Diktion wie Wiederholungen seiner Gemälde anmuten, ferner seine Gedichte und endlich ein von Spitzweg selbst angefertigtes Verzeichnis seiner Werke. Statt 155, wie die kleine, enthält die große Ausgabe ca. 200 meist ganzseitige Abbildungen. Darunter 8 Gravüren, 4 farbige Tafeln und zahlreiche Zeichnungen aus Studienmappen und Skizzenbüchern und die besten seiner Beiträge für die Fliegenden Blätter. Dem Freunde und Verehrer Carl Spitzwegs sei die große Ausgabe warm empfohlen.

»Das Buch ist in mancher, und zwar der wesentlichsten Hinsicht musterhaft, weil es die Proportionen, die der Biograph, zumal der Künstler-Biograph, gern zu vergessen pflegt, mit seltenem Takt innehält. Spitzweg bleibt Spitzweg, der romantische Apotheker, obwohl sein Malertum gezeigt wird. Er behält sein köstliches Kleinstädterwesen, obwohl große Dinge in seiner Kunst, eine hochentwickelte Farbigkeit und vieles andere, mit Sachlichkeit nachgewiesen werden. Diese Eigenschaft des Biographen war hier um so notwendiger, als Spitzwegs größte und beste Eigentümlichkeit auf eben dieser Sauberkeit der Verhältnisse beruht. … Uhde-Bernays hat einen Schriftstil für diesen gemalten Stil erfunden. Der modernen Kunstschreiberei fehlt im allgemeinen nichts so sehr wie diese wohlgeformte Distanz zu den beschriebenen Dingen.«

Jul. Maier-Gräfe im »Bücherwurm«

Delphin-Verlag München


Weitere Anmerkungen zur Transkription

Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Die Darstellung der Ellipsen wurde vereinheitlicht. Die Abbildungen wurden an das Ende des Buches verschoben.