RAUM XVII.
NACHBILDUNG DES FÜRSTENZIMMERS IM FÜRSTLICH LIECHTENSTEINSCHEN SCHLOSSE VELTHURNS IN TIROL, ausgeführt von der k. k. Fachschule für Holzbearbeitung in Bozen, unter Mitwirkung der k. k. Fachschule für Tonindustrie in Bechyn (Ofen), der k. k. Fachschule für Kunstschlosserei in Königgrätz (Beschläge) und der k. k. Fachschule für Steinbearbeitung in Trient (Steinarbeiten).
Die Täfelung des hier kopierten Fürstenzimmers, des schönsten Raumes in Velthurns, der sich namentlich durch die meisterhaft behandelte Intarsia auszeichnet, wurde seinerzeit von dem Meraner Tischlermeister Spineider unter Mitwirkung der Meister Rumpfer aus Klausen und Dopf aus Brixen (1583) verfertigt; der Ofen ist eine Kopie des vom Bozener Hafnermeister Pietschdorfer verfertigten Originals aus dem Ende des XVI. Jahrhunderts.
Die Möbel des Interieurs sind Nachbildungen von Renaissanceobjekten aus Steiermark und Tirol.