Andersen, Hanns Christian.
Geboren den 2. April 1805 zu Odense auf Fünen. Ein anerkannter, nicht blos in seinem Vaterlande vielgelesener Autor. Seine Selbstanklage, daß er „nicht Deutsch schreiben könne“ widerlegen die im späteren Fortschritte schriftstellerischer Wirksamkeit von ihm gelieferten deutschen Ausgaben, worin er, was Klarheit des Ausdrucks betrifft, hinter Oehlenschläger nicht zurücksteht. Er ist sehr fruchtbar gewesen vom Jahre 1830 bis auf die neueste Zeit. Die Gesammtausgabe seiner Werke (Leipzig 1847–48) enthält in fünfunddreißig Bänden viele in unsere National-Literatur gleichsam übergegangene Schriften, als z. B. Phantasieen und Skizzen — Der Improvisator — Nur ein Geiger — Bilderbuch ohne Bilder — Eines Dichters Bazar — Märchen u. a. m.