Footnotes
[1.] Auch Plinius, Ptolomæus und Stephanus Byzant. bezeichnen Britannien mit diesem namen.
[2.] Beide namen mögen von den phönizischen und karthagischen kaufleuten herrühren, indem sie offenbar semitischen ursprungs sind und dieselbe bedeutung haben, wie Bochart (Canaan, lib. 1. c. 39) zuerst vermuthet hat, indem er Kassiteron, worunter Plinius zinn versteht, mit dem chaldäischen kastira und kistara und dem arabischen kasdar, welche worte zinn bedeuten, in verbindung bringt und das wort Brettanike, wie es griechisch geschrieben wird, von dem semitischen barat anuk, zinnland, ableitet, wonach die phönizischen kaufleute den fundort des zinnes in ähnlicher weise benannt hätten, als die neue zeit von den gewürzinseln, der gold- oder sklavenküste spricht. Höchst unwahrscheinlich ist es dagegen, dass Britannien nach dem keltischen wort bryt, bemalt, wegen des tätowirens der eingeborenen seinen namen empfangen hätte. Die dichter und chronisten von Wales nennen die keltischen bewohner von Wales Kymry (Cimbern). Den grössten theil von England nennen sie Lloegr und dessen bewohner Lloegrwys (Sharon Turner’s hist. of the Angl. Sax. vol. I. Book I. chap. II. III.). Die ähnlichkeit des namens Brutus und Britannia mag Nennius, aus dem Geoffrey von Monmouth in späterer zeit geschöpft hat, zu der fabelhaften annahme veranlasst haben, Britannien sei von „Brutus,“ dem enkel des Askanius und urenkel des Aeneas, benannt und bevölkert worden. Nennius’ fabel, welche angeblich aus römischen quellen geschöpft ist, dürfte eine ausmalung der angäbe des Ammianus Marcellinus XV, 9 sein. (Am angeführten orte chap. IV.)
[3.] Sharon Turner in seiner History of the Anglo-Saxons (Vol. I. Book I. chapt. 2) hat über die ältesten bewohner Britanniens alles zusammen getragen, was geschichte, sage und fabel uns überliefert haben.
[4.] Cæsar de bell. Gall. V, 12: „qui omnes fere iis nominibus civitatum adpellantur, quibus orti ex civitatibus eo pervenerunt et bello illato ibi remanserunt atque agros colere coeperunt.“
[5.] Die in Gallien wohnenden Belgen, so wie die Aquitanier waren nach Cæs. de bell. Gall. I, 1 von den eigentlichen Galliern, oder Kelten lingua, institutis, legibus verschieden. Wenn Cæsar de bell. Gall. II, 4 von den zunächst den Galliern wohnenden Belgen (Remi, um das heutige Rheims) erfuhr, dass plerosque Belgas ortos a Germanis, und dass sie Rhenum transductos propter loci fertilitatem ibi consedisse, Gallosqne qui ea loca incolerent, expulisse, so scheint dieses darauf hinzudeuten, dass die ursprünglichen Belgen (Gallier, Kelten.—Bel im keltischen ein morast) sich nach dem gegenüberliegenden Britannien geflüchtet und dort neue niederlassungen gegründet hatten. Will man dieses nicht zugeben, so würde man zu der annahme gedrängt werden, dass die bevölkerung der brittischen südküste, besonders aber von Kent, schon lange vor Cäsar’s zeit eine deutsche gewesen sei.
[6.] Cæsar de bell. Gall. V, 14: „Ex his omnibus longe sunt humanissimi, qui Cantium incolunt, quæ regio est maritima omnis, neque multum a Gallica differunt consuetudine.“
[7.] Dio Cassius im IX. buche, Sueton und Plutarch in ihren lebensbeschreibungen, Tacitus in den annalen und besonders in seiner lebensbeschreibung des Agricola sind die hauptquellen für diesen theil der geschichte Britanniens.
[8.] Vergleiche Sharon Turner’s Hist. of the A.-S. vol. I. Book I, chapt. 5, wo 42 keltische stämme nach ihren wohnsitzen zur zeit der Römer aufgeführt werden.
[9.] Leibnitius, G. G., Collectanea etymologica, illustr. linguar. veteris Celticæ, Germ., Galicæ aliarumque inservientia. 2. part. 8. Hannov. 1717.
Bullet, J. B., Mémoires de la langue Celtique (l’hist. de la langue; descript. étymol. des villes, rivières etc. des Gaules; dictionaire Celtique). 3 tom. fol. Besançon 1754-60.
Denina, C. J. M., Sur la langue Celtique et celles qu’on prétend en être sorties. 4. Berol. 1787.
De Bast, M. J., Recherches hist. et littér. sur la langue Celtique. Gauloise et Tudesque. 2 voll. 4. Gand 1815. 16.
Diefenbach, L., Celtica. I. Sprachl. documente zur geschichte der Kelten. II. Versuch einer geneal. geschichte der Kelten. 8. Stuttg. 1839. 40.
Maclean, L., History of the Celtic languages. 12. Lond. 1840.
Galli, C., Essai sur le nom et la langue des anciens Celtes. 8. Paris 1844.
Edwards, W. F., Recherches sur les langues Celtiques. 8. Paris 1844.
[10.] Walter, An English and Welsh dictionary. 2 vols. 8. London 1829.
Gambold, W., A Welsh grammar. 12. Carmarthen 1842. (4. ausgabe.)
[11.] Macpherson, J., Critical dissertation on the origin, antiquities, language of the ancient Caledonians. 4. London 1768.
Dictionarium Scoto-Celticum; a dict. of the Gælic lang. publ. under the direction of the Highland Society of Scotland. 2 vols. 4. Edinb. 1828.
M’Alpine, N., Pronouncing Gælic Dictionary, to which is præfix. a concise grammar. 8. Edinb. 1845.
[12.] Neilson, W., An introduction on the Irish language. 3 vols. 8. Dublin 1808.
O’Reilly, E., Sauas Gasidhilge-Sags-Bhéarla. An Irish-English dictionary. To which is annexed a compendious Irish grammar. 4. Dublin 1817. 1822.
[13.] Cregeen, A., A dictionary of the Manks language. 8. Douglas 1835.
Kelly, J., A practical grammar of the ancient Galic or lang, of the isle of Man, usually called Manks. 4. London 1803. Essex 1806.
[14.] De Courson, A., Essai sur l’histoire, la langue et les institutions de la Bretagne Armoricaine. 8. Paris 1840.
De Rostrenen, Gr., Dictionnaire Français-Celtique ou Français-Breton. 4. Rennes 1738. Rev. et corr. par B. Jollivet. 2 vols. 8. Guingamps 1834.
De Rostrenen, Gr., Grammaire Française—Celtique ou Française—Bretonne. 8. Rennes 1738. Guingamps 1833.
[15.] Das Baskische mit seinen mundarten mag ein rest des alten Aquitanischen sein, von dem schon Cäsar (de bell. Gall. I, 1) sagt, dass es von dem Gallischen und Keltischen verschieden sei. Diefenbach, L., Celtica. Zweite abtheilung. S. 5 u. ff.
[16.] Eine vorzügliche culturgeschichtliche schilderung Britanniens unter den Römern findet sich in The Celt, the Roman and the Saxon: a history of the early Inhabitants of Britain, down to the conversion of the Anglo-Saxons to Christianity. By Thomas Wright. 8. London 1852. Aus älterer zeit enthalten Horsley’s Britannia Romana und Camden’s Britannia interessante mittheilungen. Die römischen alterthümer Schottlands sind in der Caledonia Romana (Edinburgh 1845, in einem bande) von Robert Stuart gesammelt worden. Ausserdem sind eine grosse anzahl monographien über die römischen alterthümer einzelner städte und örter, so wie ganzer districte England’s in neuerer und älterer zeit erschienen, welche zum theil in dem oben genannten werke von Thomas Wright aufgeführt werden.
[17.] Cal — Gal — Gæl: keltisch, und don — down: berg, so dass Caledonia so viel heisst als keltisches gebirgsland.
[18.] Kein theil England’s enthält so viele und merkwürdige römische alterthümer, als derjenige strich, durch welchen die mauer Hadrian’s führte; sie ist daher gegenstand einer besonderen schrift geworden: The Roman Wall: a historical, topographical, and descriptive Account of the Barrier of the Lower Isthmus, extending from the Tyne to the Solway, deduced from numerous personal Surveys. By the Rev. J. Collingwood Bruce, of Newcastle-upon-Tyne.
[19.] Da nach Beda’s kirchengeschichte (Denique [Osvaldus rex] omnes nationes et provincias Britanniæ, quæ in quatuor linguas, i. e. Britonum, Pictorum, Scotorum, Anglorum divisæ sunt, in ditione accepit. III, 7.) die Picten eine von den Scoten verschiedene sprache redeten, so hat man wohl zu voreilig angenommen, dass sie ein scandinavischer stamm gewesen seien, und darauf die eigenthümlichkeiten des schottisch-englischen dialektes gegründet. Vergl. Dissertation on the Origin of the Scotish Language von J. Jamieson, vor dessen Dictionary of the Scotish language. 2 vols. 4. Edinburgh 1808. Neue ausgabe von J. Johnstone. 2 parts. 4. London 1840.
[20.] Apud Britannias Gratianus, municeps eiusdem insulæ tyrannus creatur et occiditur. Orosius histor. VII, 40.
[21.] Sharon Turner’s History of the Anglo-Saxons vol. I., Book II., chapt. VIII. handelt von der eintheilung Britannien’s als provinz und ihren kaiserlichen regierungsbeamten.
[22.] Dieser merkwürdige moment der brittischen geschichte ist aufbewahrt und überliefert von Zosimus VI, 6. 10.
[23.] Abgedruckt mit bezug auf Britannien aus der ausgabe von Wesseling in Thomas Wright’s The Celt, the Roman etc. (S. 455.)
[24.] Diese compilation Richard’s von Cirencester wurde zuerst im jahre 1757 nach einer handschrift des vierzehnten Jahrhunderts zu Copenhagen in 8. von Bertram herausgegeben. Sie enthält achtzehn itinera, welche, wie Richard sagt, aus den zusammenstellungen geschöpft sind, die ein römischer heerführer habe veranstalten lassen. Thomas Wright’s buch enthält (S. 459) diese achtzehn itinera Richard’s von Cirencester, so wie den auf Britannien bezüglichen theil (S. 463) des im siebenten jahrhunderte zu Ravenna entstandenen geographischen werkes, welches in zwei handschriften (im Vatican und in der pariser bibliothek) auf uns gekommen ist.
[25.] Gildas spricht von Britanniens romanisirung „ita, ut non Britannia. sed Romana insula censeretur.“
[26.] Tungrier standen als besatzung an mehreren orten in Britannien. Sie waren Deutsche, welche zu Cäsar’s zeit unter dem namen Aduatuci bekannt und mit anderen Deutschen, den stammen der Condrusi, Eburones, Cæræsi, Pæmani und Segni, noch vor Cäsar unter die keltische bevölkerung Belgien’s eingedrungen waren. Cæs. de bell. Gall. II, 4. und Mannert geogr. der Griechen und Römer II, 1. p. 199.
[27.] Sharon Turner’s vorzügliches werk The History of the Anglo-Saxons ist trotz aller neueren forschungen immer noch unübertroffen und für denjenigen, welchem die handschriften nicht zu gebote stehen, die hauptquelle für die kulturgeschichte der in Britannien eingedrungenen Angelsachsen.
[28.] Daher wandte sich auch Honorius im jahre 410 an die „städte“ Britannien’s, als die einzigen staatlichen organisationen, welche nach dem aufgeben der römischen herrschaft in Britannien noch vorhanden und lebenskräftig waren. Ausser vielen andern örtern gab es nach Richard solcher städte (civitates) mit ihren districten drei und dreissig in Britannien, darunter zwei municipia, Verolamium und Eburacum, neun coloniae, darunter Londinium und Camulodunum, zehn städte mit lateinischem rechte und zwölf tributäre städte (stipendiariae). Vergl. The History of the A. S. Vol. I. Book II. ch. 8.
[29.] Eine zurückführung dieser fabelhaften geschichte, worin Gurthrigern wahrscheinlich mit dem Römer Gerontius verwechselt wird, auf historische thatsachen findet sich in Sharon Turner’s Hist. of the Anglo-Saxons. Vol. I. Book II. chap. 7.
[30.] Die jütische niederlassung in Kent und Wight, welche die früheste der germanischen stämme gewesen sein soll, ist indessen sehr angezweifelt worden, obwohl Beda und nach ihm die sachsenchronik ausdrücklich von den Jüten in Kent sprechen: „Of Iotum comon Cantware and Wihtware, thæt is seo mæiadh, the nu eardath on Wiht, and thæt cynn on West-Seaxum dhe man gyt hæt Jutnacynn,“ (von den Jüten kamen die Kentmänner und Wightmänner, das ist der stamm, welcher jetzt auf Wight wohnt, und das volk unter den Westsachsen, welches man noch Jütenvolk heisst.) Alfred giebt diese stelle also: „comon hi of thrym folcum tham strangestan Germanie, thæt of Seaxum, and of Angle, and of Geatum. Of Geatum fruman sindon Cantware and Wihtsætan, thæt is seo theod so Wiht thæt ealond oneardadh“ (sie kamen von drei Völkern, den stärksten Deutschland’s, dem der Sachsen, und der Angeln, und der Geaten [Gothen — Jüten]. Von den Geaten stammen die Kentmänner und Wightsassen, d. h. das volk, welches die insel Wight bewohnt). Nach der gegenseitigen stellung der drei stämme in ihren ursprünglichen sitzen zu schliessen, welchen ihre späteren in England zu entsprechen scheinen, müssten die ansiedler der südöstlichsten spitze von England eher von der gegenüberliegenden küste Friesland’s als aus Jütland gekommen sein. Und die chronik Maerlant’s spricht in der that von Hengist:
| Een hiet Engistus een Vriese, een sas, Die uten lande verdreven was. | Einer hiess Hengist ein Friese, ein Sachs, der aus dem lande vertrieben ward. |
[31.] Eine „authentische“ geschichte des gefeierten Arthur enthält Sharon Turner’s History of the Anglo-Saxons. Vol. I. Book III. chapt. 3.
[32.] Die Jüten, Sachsen und Angeln hatten zu ende des sechsten jahrhunderts in England sich in folgender weise fest gesetzt: die Jüten in Kent, der insel Wight und einem theile von Hampshire; die Sachsen als Südsachsen in Sussex, als Ostsachsen in Essex, Middlesex und im süden von Hertfordshire, als Westsachsen in Surrey, Hampshire, Berks, Wilts, Dorset, Somerset, Devon und einem theile von Cornwall; die Angeln als Ostangeln in Norfolk, Suffolk, Cambridge, der insel Ely und einem theile von Bedfordshire; als Mittelangeln in Leicestershire, welches zu Mercia gehörte; als Mercier, getheilt durch den Trent in Südmercier in den grafschaften Lincoln, Northampton, Rutland, Huntingdon, dem nördlichen theile von Bedfordshire und Hertfordshire, Bucks, Oxfordshire, Gloucestershire, Warwickshire, Worcestershire, Herefordshire, Staffordshire, Shropshire, — und in Nordmercier in Chester, Derby und Nottingham; als Northumbrier in Deira, d. h. in Lancaster, York, Westmoreland, Cumberland, Durham, und in Bernicia, d. h. Northumberland und dem südlichen Schottland zwischen dem Tweed und dem Firth of Forth.
[33.] Wanley hat nach den nachrichten des Thomas de Elmham, eines mönches aus Augustin’s kloster zur zeit Heinrich’s V., die von Gregor nach England geschickten bücher verzeichnet; sie bestanden aus einer verzierten bibel in zwei bänden, den psalmen Augustin’s mit dem credo, pater noster und mehreren lateinischen hymnen, zwei evangelienbüchern, einem andern psalmbuch mit hymnen, einem legendenbuch von den leiden der apostel, einem ändern reich mit edelsteinen gezierten martyrergeschichtenbuch und einer erklärung der episteln und evangelien. Auch brachte Augustin das pastorale Gregor’s nach England, welches Alfred später in das Angelsächsische übersetzte.
[34.] Mehreres hierüber ist in der einleitung zu R. Schmid’s gesetzen der Angelsachsen, thl. I. 8. Leipzig 1832 zu finden. Schmid schöpfte hauptsächlich aus Sharon Turner’s abhandlung A Vindication of the Genuineness of the Ancient British Poems of Aneurin, Taliesin, Llywarch Hen, and Merdhin with specimens of the Poems, welche dem dritten bande der geschichte der Angelsachsen (seite 313 bis 418 der pariser ausgabe von Baudry. 1840) beigefügt ist.
[35.] Eine ausführliche kritische abhandlung über die persönlichkeit dieses autors, die ihm beigelegten schriften und die mss., woraus dieselben genommen sind, befindet sich in Thomas Wright’s Biographia Britannica Literaria. A. S. Period. London. 8. 1842. Seite 115 bis 135. Mit übergehung der älteren ausgaben dieses autors, so wie von zwei alten englischen übersetzungen möge hier nur die letzte ausgabe des Gildas erwähnt werden: Gildas de Excidio Britanniæ. Ad fidem Codicum Manuscriptorum recensuit Josephus Stevenson. 8. Lond. 1838, welche von der Historical Society herausgegeben worden ist.
[36.] Siehe Wright’s Biogr. Brit. Liter. A. S. Period. Seite 135 bis 142. Neueste ausgaben des Nennius: The „Historia Brittonum,“ commonly attributed to Nennius; from a manuscript lately discovered in the Library of the Vatican Palace, at Rome; edited in the tenth Century, by Mark the Hermit; with an English version. By the Rev. W. Gunn. 8. Lond. 1819. Nennii Historia Britonum. Ad fidem Codicum Manuscriptorum recensuit Josephus Stevenson. 8. Lond. 1838. (By the Historical Society.)
[37.] Siehe Wright’s Biogr. Brit. Liter. A. S. Period. Seite 142 bis 163. Eine lebensbeschreibung Columban’s von Jonas, einem mönche zu Bobbio, einige jahre nach Columban’s tode geschrieben, findet sich in Mabillon’s Acta Sanctorum Ord. Bened. sæc. II. Ueber Columban’s gedichte handelt Bæhr, die christlichen dichter und geschichtsschreiber Rom’s. 8. Carlsruhe 1836. Seite 79. Columban’s übrig gebliebene werke sind abgedruckt in der Maxima Bibliotheca Veterum Patrum. Vol. XII. Fol. Lugd. 1677. Seite 1 bis 37, so wie in der kölner und pariser ausgäbe der Bibliotheca Patrum.
[38.] Vergleiche Seite LI. der vorrede zu Andreas und Elene von J. Grimm. 8. Cassel. 1840.
[39.] Genauere nachrichten über Aldhelm’s leben und schriften enthält Wright’s Biogr. Brit. Liter. A. S. Period. Seite 209 bis 222. Ausgaben: Canisii Antiquae Lectiones, tom. V. 4. 1608. Edit. Basnage fol. Antw. 1725. tom. I. Seite 709 bis 762. Maxima Bibliotheca Veterum Patrum, tom. XIII., fol. 1677. Seite 1.
[40.] Ueber Ceolfrid’s leben und wirken siehe Wright’s Biogr. Brit. Lit. A. S. Period. Seite 234 bis 237.
[41.] Ueber Tatwine vergleiche Wright’s Biogr. Brit. Lit. A. S. Period. Seite 244 bis 246.
[42.] Th. Wright’s Biogr. Brit. Liter. A. S. Period. seite 246 bis 249. Ausgaben: Mabillon, Acta Sanctorum Ord. S. Benedicti, Sæc. III. Part. I. Par. 1672. Seite 263 bis 284 nach einem manuscript des klosters Lira in der Normandie. The History and Antiquities of Croyland-Abbey in the county of Lincoln. By R. Gough. 4. London, 1783. Seite 131 bis 153, aus einem manuscript Harl. 3097.
[43.] Beda’s gesammelte werke wurden zuerst zu Paris 1544, 1545 und 1554 in sechs foliobänden gedruckt, später zu Basel 1563, zu Cöln 1612 und 1688 in acht folianten. Die wichtigste ältere ausgabe der historischen werke Beda’s ist von John Smith im jahre 1722 zu Cambridge in folio unter folgendem titel erschienen: Historiæ Ecclesiasticæ Gentis Anglorum Libri Quinque, auctore Sancto et Venerabili Bæda Presbytero Anglo-Saxone, una cum reliquis eius Operibus Historicis in unum volumen collectis. Die beste neuere ausgabe ist von der Historical Society unter dem titel herausgegeben worden: Verabilis Bedæ Historia Ecclesiastica Gentis Anglorum. Ad fidem Codicum Manuscriptorum recensuit Josephus Stevenson. 8. London. 1838. Die Popular Treatises on Science, written during the Middle Ages. Edited by Th. Wright. 8. London. 1841, von der Historical Society of Science veröffentlicht, enthalten seite 1 bis 19 einen auszug aus der angelsächsischen übersetzung von Beda’s abhandlung De Natura Rerum. Im übrigen ist auf Wright’s Biogr. Brit. Liter. A. S. Period. zu verweisen, wo nebst einer lebensbeschreibung Beda’s ein ausführlicher wissenschaftlicher apparat zu dessen werken von seite 263 bis 288 gegeben wird.
[44.] Der beste abdruck von Egbert’s schriften findet sich in: Ancient Laws and Institutes of England; comprising Laws enacted under the Anglo-Saxon kings etc.—also Monumenta Ecclesiastica Anglicana. fol. London. 1840. Edited by Benjamin Thorpe, and published by the Record Commission. Im übrigen siehe Wright’s Biogr. Brit. Liter. A. S. Period. Seite 297 bis 305.
[45.] Mone in seinen forschungen zur geschichte der teutschen literatur und sprache. 8. Achen und Leipzig, 1830. Bd. I. Seite 509 giebt Varianten aus einer brüsseler handschrift (Nr. 300 in 4.), welche jedoch den sinn nicht ändern. Wichtig ist, was Mone über das poenitentiale Egbert’s im allgemeinen und insbesondere über das vierte buch desselben spricht, welches er (seite 457) für jünger hält. Man vergleiche hierüber, was Hildenbrand in seinen untersuchungen über die germanischen pönitentialbücher. 8. Würzburg, 1851. Seite 65 ff. und Wasserschleben in den bussordnungen der abendländischen kirche. 8. Halle, 1851. Seite 37 ff., auf quellenstudium und vergleichung vieler handschriften gestützt, über das Egbert’sche beicht- und bussbuch sagen, woraus mit ziemlicher gewissheit hervorgeht, dass das ganze nicht auf Egbert zurückzuführen, mindestens als eine sehr überarbeitete zusammenstellung mehrerer älterer beicht- und bussordnungen, worunter sich auch eine Egbert’sche arbeit befinden mag, zu betrachten sei.
[46.] Ueber die drei götter Thunar, Vuoden und Saxnot, besonders über den letzteren handelt J. Grimm in der Deutschen Mythologie. 8. Göttingen, 1844. Seite 149. 184. 196. 839. Saxnot = Seaxna-Eowðen?
[47.] Martene und Durand, Veterum Scriptorum et Monumentorum Historicorum, Dogmaticorum, Moralium, Amplissima Collectio. Tomus IX. fol. Paris, 1733. enthält Bonifacii Sermones. Die beste ausgabe der briefe ist: Epistolae S. Bonifacii Archiepiscopi Magontini ordine chronologico dispositæ, notis et variantibus illustratæ a Stephano Alex. Würdtwein. fol. Magont. 1789. Vergleiche Wright’s Biog. Brit. Liter. A. S. Period. Seite 308 bis 334.
[48.] Beati Flacci Albini seu Alcvini Abbatis, Caroli Magni Regis ac Imperatoris Magistri, Opera. Post primam editionem, a viro clarissimo D. Andrea Quercetano curatam, de novo collecta, multis locis emendata, et opusculis primum repertis plurimum aucta, variisque modis illustrata. Cura ac Studio Frobenii. Tomi duo in quatuor voluminibus, fol. Ratisbonæ, 1777. Siehe die reiche Alcuinliteratur in Wright’s Biog. Brit. Liter. A. S. Period. Seite 366-368.
[49.] Vergleiche Wright’s Biog. Brit. Liter. A. S. Period. Seite 405 bis 413.
[50.] Vergleiche Wright’s Biog. Brit. Liter. A. S. Period. Seite 512 bis 521.
[51.] Im allgemeinen handeln hiervon S. Turner’s history of the A. S. Vol. III. Book IX. Wright’s Introductory Essay on the State of Literature and Learning under the Anglo-Saxons, 1842 zu London erschienen und auch als einleitung der Biog. Brit. Liter. beigefügt. L. Ettmüller’s handbuch der deutschen literaturgeschichte. 8. Leipzig 1847. Seite 120 bis 153. Michel, Bibliotheca Anglo-Saxonica, containing an accurate Catalogue of all works published in Anglo-Saxon, with an introductory letter, by J. P. Kemble. 8. Paris. 1837.
[52.] Deutsche grammatik v. J. Grimm. 4 theile. 8. Göttingen 1819-37. 1840.
[53.] Literatur der grammatiken, lexica und wörtersammlungen von J. S. Vater. 2. Aufl. von B. Jülg. 8. Berlin 1847 enthält von Seite 79 bis 98 einen vollständigen philologischen apparat übersichtlich geordnet.
[54.] Altnordisches lesebuch, von Fr. Ed. Chr. Dietrich. 8. Leipzig. 1843 enthält von seite IX bis LIV eine übersicht der literatur, von seite 1 bis 196 sprachproben, auf welche von seite 197 bis 288 grammatik und glossar folgen. Runensprachschatz; oder wörterbuch über die ältesten sprachdenkmale Skandinavien’s, von U. W. Dieterich. 8. Stockholm. 1844.
[55.] Geschichte der niedersächsischen oder plattdeutschen sprache von J. Fr. A. Kinderling. 8. Magdeburg. 1800.
[56.] Vergl. Wright’s Introductory Essay zu Biogr. Brit. Liter. A. S. Period. Seite 15. Ferner desselben Essays on subjects connected with the Literature, Popular superstitions and History of England in the Middle Ages. 8. London, 1846. vol. I. Seite 25, und Essay XIV. Adventures of Hereward the Saxon. vol. II. Seite 91.
[57.] Im Exeter manuscripte (Thorpe’s Codex Exoniensis, seite 352) kommt ein vollständig gereimtes, aber bis jetzt noch nicht verstandenes gedicht vor, in welchem auch die Alliteration nicht fehlt. In anderen gedichten werden gereimte verse stellenweise bemerkt. Allein dieses sind nur ausnahmen von der regel. Man vergleiche, was J. Grimm in der vorrede (seite XLIII) zu Andrêas und Elêne über reim und alliteration der angelsächsischen poesie sagt.
[58.] Vergleiche dagegen Grimm’s ansicht, dass die angelsächsischen gedichte in langzeilen von zwei hemistichen zu fassen seien, in der vorrede (seite LV.) zu Andreas und Elene.
[59.] The Anglo-Saxon Poems of Beowulf, the Traveller’s Song and the battle of Finnesburgh, edited by John M. Kemble. 8. London. 1833. Second edition, 1835. A Translation of the Anglo-Saxon Poem of Beowulf, with a copious glossary, preface and philological notes, by John M. Kemble, 8. London, 1837. Beowulf, das älteste deutsche, in angelsächsischer mundart erhaltene heldengedicht nach seinem inhalte und nach seinen historischen und mythologischen beziehungen betrachtet. Ein beitrag zur geschichte alter deutscher geisteszustände, von H. Leo. 8. Halle, 1839. Beowulf, ein heldengedicht des achten jahrhunderts, stabreimend übersetzt, mit einleitung etc. von L. Ettmüller. 8. Zürich, 1840. Ueber das geschlecht Beowulf’s vergleiche: Ueber die stammtafel der Westsachsen, von Kemble. 8. München, 1836, und Grimm’s recension darüber in den götting. gelehrt. anzeig. d. J.
[60.] In Leo’s alt- und angelsächsischen sprachproben, seite 88-92, und nochmals in dessen Beowulf mit deutscher übersetzung seite 79-88 besonders abgedruckt.
[61.] Dieselbe ist im druck erschienen unter dem titel: Codex Exoniensis. A Collection of Anglo-Saxon Poetry, from a manuscript in the library of the Dean and Chapter of Exeter, with an English Translation, Notes, and Indexes, by B. Thorpe. 8. London 1842 (published for the Society of Antiquaries of London). Dieses manuscript wurde der bibliothek des domes zu Exeter von Leofric, welcher im jahre 1046 als erster bischof nach Exeter kam, geschenkt. Dasselbe ist auf pergament in folio in einer schönen hand des zehnten jahrhunderts geschrieben, jedoch fehlen zu anfang, in der mitte und am ende einige blätter, und die schrift ist gegen das ende an vielen stellen unleserlich. (Siehe vorrede des herausgebers.)
[62.] Recensionen der Leo’schen sprachproben von L. Ettmüller in der allg. hall. literaturzeitung 1838, von Lappenberg in den berlin. jahrbüchern für wissensch. kritik. August 1838. Vergleiche hiermit fehlerverbesserungen zu den alt- und angelsächs. sprachproben in der vorrede zu Beowulf etc. von Leo. 8. Halle 1839. Eine besondere ausgabe des Traveller’s Song’s unter dem titel: Scopes vidsið, sängers weitfahrt, mit umfassender erklärung hat L. Ettmüller, Zürich 1839, veranstaltet.
[63.] Das Angelsächsische aus dem Codex Exoniensis, seite 326. 327.
[64.] Das geschichtliche in Beda’s werke dürfte in folgenden worten zu finden sein: „In huius monasterio Abbatissae (Hilda zu Whitby) fuit frater quidam divina gratia specialiter insignis, quia carmina religioni et pietati apta facere solebat, ita ut quicquid ex divinis literis per interpretes disceret, hoc ipse post pusillum verbis poeticis maxima suavitate et compunctione compositis in sua, i. e. Anglorum lingua proferret.... Canebat autem de creatione mundi et origine humani generis et tota Genesis historia: de egressu Israel ex Aegypto et ingressu in terram repromissionis, de aliis plurimis sacræ scripturæ historiis, de incarnatione dominica, passione, resurrectione et ascensione in coelum, de spiritus sancti adventu et apostolorum doctrina, item de terrore futuri judicii et horrore poenæ gehennalis ac dulcedine regni coelestis multa carmina faciebat.“
[65.] Caedmonis Monachi Paraphrasis Poetica Geneseos ac præcipuarum sacræ paginæ historiarum, abhinc annos MLXX Anglo-Saxonice conscripta, et nunc primum edita a Francisco Junio, Amst. 1655.
[66.] Eine ausführliche inhaltsangabe der handschrift mit proben im „jahresbericht über das gymnasium zu Elberfeld“ 1845, von K. W. Bouterwek.
[67.] Caedmon’s Metrical Paraphrase of Parts of the Holy scriptures, in Anglo-Saxon, with an English translation, notes and a verbal index, by B. Thorpe. 8. London 1832. Caedmon’s des Angelsachsen biblische dichtungen. Herausgegeben von K. W. Bouterwek (Abth. I. Text. 1849. Abth. II. Glossar. 1851). 8. Elberfeld. Dem ersten bande ist ein facsimile der beiderlei handschriften des oxforder codex beigegeben. (Vergl. seite 164.)
[68.] Auch Ettmüller ist dieser meinung. Siehe sein handbuch der deutschen literaturgeschichte. Leipzig 1847. Seite 135 u. f. Dagegen giebt Th. Wright in seinem Introductory Essay seite 22-24 die autorschaft Caedmon’s nicht auf, obwohl er eine gänzliche umänderung der gedichte in sprache und form annimmt, was einer verneinung der autorschaft Caedmon’s fast gleichsteht.
[69.] Zu vergleichen hierüber Sharon Turner’s History of the A. S. Vol. III, Book IX, chap. 3. seite 186 der pariser ausgabe von Baudry.
[70.] Das Angelsächsische nach Bouterwek’s redaktion, jedoch mit trennung der ganzzeilen in hemistiche nach anleitung der handschrift. Die alliteration der consonanten ist durch fettere lettern hervorgehoben.
[71.] Hohes haupt aller geschöpfe? In der handschrift ist diese zeile in punkten eingeschlossen, also nicht in zwei hemistiche zerlegt.
[72.] Die handschrift liest dælon; Junius, der erste Herausgeber, setzte dæl on. Die stelle ist jedenfalls unklar, vielleicht lückenhaft, daher ich nicht erst eine gekünstelte Übersetzung versucht habe.
[73.] Das Angelsächsische aus Leo’s sprachproben (seite 69. 70) mit auflösung in hemistiche und weglassung der accente.
[74.] Der text hat behðe; Sh. Turner muss to hehðe gelesen haben, denn er übersetzt on high.
[75.] Rheinisches museum 1832. 4, 232. Bibl. Mss. italica p. 6.
[76.] Im Appendix B. zu Purton Cooper’s Report on Rhymer’s foedera. (Enthält Edgar’s Canones, das vierte buch von Egbert’s Poenitentiale, ein angelsächsisches glossarium aus brüsseler handschriften, die gedichte des Vercelli Ms. und angelsächsische glossen aus handschriften zu Boulogne und Epinal.) Das buch ist nur in wenigen exemplaren vorhanden; von einem solchen, als geschenk verschickten hat J. Grimm Andrêas und Elêne herausgegeben. Siehe J. Grimm’s vorrede.
[77.] Codex Exoniensis. S. 107-184.
[78.] In Leo’s Sprachproben seite 23 und in Ettmüller’s Scôpas and Bôceras. S. 77 abgedruckt.
[79.] Der angelsächsiche text ist sehr fehlerhaft in Ellis’ Specimens of the Early English Poets. 3. vols. 8. London, 1801. Bd. 1. Seite 14 bis 31 zu finden; er ist ferner in Ettmüller’s Scopas and Boceras, seite 204 nach der angelsächsischen chronik abgedruckt, aus welcher (edit. Gibson seite 212 ff.) derselbe auch hier unter benutzung der angegebenen Varianten entlehnt ist.
[80.] Thorpe’s Codex Exoniensis, seite 377. Ettmüller’s Scôpas and bôceras seite 211. Auch in Conybeare’s Illustrations of A. S. poetry.
[81.] Thorpe’s Codex Exoniensis, seite 441. 306. Ettmüller’s Scôpas and bôceras, seite 214. 216. 218. Das erste gedicht auch in Conybeare’s Illustrations of A. S. poetry.
[82.] Thorpe’s Codex Exoniensis, seite 367-377.
[83.] Libri Psalmorum versio antiqua Latina; cum paraphrasi Anglo-Saxonica, partim soluta oratione, partim metrice composita, nunc primum e cod. Ms., in Bibl. Regia Parisiensi adservato, descripsit et edidit B. Thorpe. 8. Oxonii, 1835.
[84.] Thorpe’s Codex Exoniensis, seite 360. 355. 224.
[85.] Aus dem Codex Exoniensis, seite 293.
[86.] Dieses wort kommt ausser an dieser stelle nur noch einmal im Cod. Exon. vor: Seite 497 zeile 18 sworfen feole, welche stelle Thorpe mit „gerieben mit einer Feile“ übersetzt. Th. Wright in dem Introductory Essay seite 79 übersetzt dieses wort gar nicht. Hängt das wort sworfen mit dem englischen to swerve zusammen?
[87.] Von Wright mit „poured out,“ von Thorpe mit „equip’d“ übersetzt. Möchte es nicht von æt-eowian, ywan herzuleiten sein? Offenbar hat der gesuchte binnenreim dem räthseldichter schwierigkeiten gemacht.
[88.] Das englische to cling, anhangen? Thorpe übersetzt es mit „adorns“ und Wright mit „knocks.“ Auch hier ist der binnenreim zu beachten.
[89.] Diese stelle ist sehr dunkel. Wright übersetzt die vorhergehenden vier hemistichen: „It knocks and slights those, of whom before while alive a long while it obeys the will,“ Thorpe dagegen: „adorns and lengthens the tedious time of those who ere living their desires enjoy.“ Meine übersetzung ist wörtlich, obwohl þara þe ær lifgende auch eine andere fassung zulässt.
[90.] Die älteste Sammlung angelsächsischer gesetze von William Lambard unter dem titel Archaionomia, sive de priscis Anglorum legibus libri etc. 4. Londini 1568. Eine neue auflage von Wheloc, Cambridge 1644. Neuere ausgaben sind: Leges Anglo-Saxonicæ ecclesiast. et civil. ed. D. Wilkins. fol. Lond. 1721. Gesetze der Angelsachsen (mit einer historisch-kritischen einleitung und sorgfältigen kritik des textes) von R. Schmid, 8. Leipzig 1832. Die neuesten ausgaben sind für die Record Commission zu London veranstaltet worden: Codex Diplomaticus Aevi Saxonici, opera J. M. Kemble. II vols. 8. London. 1839. 1840. Ancient Laws and Institutes of England; comprising Laws enacted under the Anglo-Saxon kings, from Aethelbert to Canute, with an English Translation of the Saxon. With a compendious Glossary, etc. Edited by B. Thorpe, and published by the Record Commission. II vols. fol. London. 1840.
[91.] Rituale Ecclesiæ Dunelmensis. Nunc primum typis mandatum. Published by the Surtees Society, and edited by J. Stevenson. 8. London. 1840.
[92.] Bosworth’s A. S. Dictionary. Preface p. XXII. ff.
[93.] Die gründe sind von Wright in seiner Biog. Brit. Liter. A. S. Period., seite 400-403 zusammengestellt.
[94.] Diese sprüchwörter sind in doppelter redaction aus Ms. Trin. Coll. Cambr. B. 14, 39 und aus Ms. Coll. Jes. Oxon. I, 29, fol. 262 im ersten bande, seite 170 bis 188 der Reliquiæ Antiquæ, scraps from ancient Mss. Edit. by Th. Wright and J. O. Halliwell. 2 vols. 8. London, 1841. 1843 abgedruckt.
[95.] S. Turner hat dem könig Alfred das ganze fünfte buch (vol. II.) seiner geschichte der Angelsachsen gewidmet. Ausgaben: Alfred’s angelsächsische übersetzung des Beda in Smith’s Historiæ Ecclesiasticæ Gentis Anglorum etc. Auctore Bædæ. fol. Cantabrigiæ, 1722. Seite 471-649. The Anglo-Saxon Version, from the Historian Orosius. By Aelfred the Great. Together with an English Translation from the A. S. by D. Barrington. 8. London, 1773. The Will of King Alfred, reprinted from the Oxford Edition of 1788; with a preface, and additional notes. By J. S. Cardale. 8. London, 1828. King Alfred’s A. S. version of Boethius de Consolatione Philosophiæ, with an English translation, and notes. By J. S. Cardale. 8. London, 1829. King Alfred’s A. S. version of the Metres of Boethius, with an English translation, and notes; by S. Fox. 8. Lond. 1835. The Proverbs of King Alfred in Reliquiæ Antiquæ, herausgegeben von Th. Wright und J. O. Halliwell. 8. London, 1841. vol. I. Seite 170-188.
[96.] Aus Cardale’s ausgabe entlehnt.
[97.] Inhalt und sprache dieser stelle zeigt die spätere interpolation der vorrede.
[98.] Der angelsächsische text aus Darrington’s ausgabe. 8. London. 1773. Seite 21. 22.
[99.] Ausgaben ausser mehreren älteren: Dictionarium Saxonico-Latino-Anglicum. Opera et Studio G. Somneri. Accesserunt Aelfrici Abbatis Grammatica Latino-Saxonica, cum Glossario suo eiusdem generis. Fol. Oxon. 1659. Heptateuchus, Liber Job, et Evangelium Nicodemi; Anglo-Saxonice. Historiae Judith Fragmentum; Dano-Saxonice. Edidit nunc primum ex Mss. codicibus Edw. Thwaites. 8. Oxon. 1699. An English-Saxon Homily on the birth-day of St. Gregory. Translated into modern English, with notes, by Eliz. Elstob. 8. London, 1709. Thorpe’s Analecta Saxonica. 8. London. 1834 enthalten seite 25 bis 28 Alfric’s Preface to Genesis, seite 59-84 Homilies, seite 101-118 Alfric’s colloquium. Mit ausnahme der homilien auch in Leo’s alt- und angelsächsischen sprachproben. 8. Halle. 1838. Ancient Laws and Institutes of England; edited by B. Thorpe. Fol. London. 1840. Enthaltend die Canones Alfrici, Alfric’s hirtenbrief an Wulfstan und noch einen anderen brief desselben: „quando dividis Chrisma.“
[100.] Das Angelsächsische aus Biog. Brit. Liter. A. S. Period, seite 488. 489.
[101.] Wright’s Biog. Brit. Liter. A. S. Period. Seite 496-501, woraus auch die mitgetheilten sprachproben entlehnt sind.
[102.] Das Angelsächsische aus Biog. Brit. Liter. A. S. Period. Seite 497. 498.
[103.] Am letzt angeführten orte seite 505 ff., woher auch die sprachprobe genommen ist.
[104.] The Anglo-Saxon Version of the Story of Apollonius of Tyre, upon which is founded the Play of Pericles, attributed to Shakespeare; from a Ms. in the library of C. C. C. Cambridge. With a literal translation etc.; by B. Thorpe. 8. London. 1834.
[105.] Da diese abhandlung sich auch in einer handschrift der werke Alfric’s (Wanley, p. 160) in der öffentlichen bibliothek zu Cambridge befindet, so ist sie von ihrem herausgeber Wright (Popular Treatises on Science written during the Middle-Ages in Anglo-Saxon, Anglo-Norman, and English. 8. London, 1841. Seite 1-19) dem Alfric Grammaticus zugeschrieben worden.
[106.] Oder vielleicht ellen, ellarn, holder, hollunder?
[107.] Die älteste ausgäbe erschien unter dem titel Chronologia Saxonica als anhang zur Alfred’schen übersetzung von Beda’s kirchengeschichte von A. Wheloc, fol. Cambridge, 1644. Eine genauere ausgabe: Chronicon Saxonicum ex Mss. Codicibus nunc primum integrum edidit ac latinum fecit Edm. Gibson. 4. Oxonii, 1692. Besser ist: The Saxon Chronicle, with an English translation and notes critical and explanatory, by J. Ingram. 4. London, 1823. Zuletzt in den werken der Record Commission von Richard Price. Eine kritik der Ingram’schen ausgabe von R. Schmid in Hermes, band XXX, heft 2. Leipzig, 1828. Seite 286 ff.
[108.] Ein kenner angelsächsischer handschriften, John M. Kemble, klagt in seiner vorrede zum Beowulf (seite XXIII) nicht minder über die verderbtheit der Mss. durch schuld der abschreiber. „All persons,“ sagt er, „who have had much experience of Anglo-Saxon Mss. know how hopelessly incorrect they in general are; when every allowance has been made for date and dialect, and even for the etymological ignorance of early times, we are yet met at every turn with faults of grammar, with omissions or redundancies, of letters and words.“
[109.] Codex Ms. omnium vetustissimus non ita pridem erat penes egregium illum literarum fautorem Joannem Morum, episcopum nuper Eliensem, hodieque in Bibliotheca Regia Cantabrigiae asservatur. Smith’s Bede; Cantabrigiae, folio. 1722. Vorrede seite 3. Dr. John Moore war bischof von Norwich, als Wanley seinen catalog anlegte und dieses manuscript unter den Codd. Mss. Episc. Norwicensis seite 287 aufführte; später wurde er bischof von Ely. Nach seinem tode kaufte könig Georg I. diese handschrift mit des bischofs bibliothek, welche er der universität Cambridge schenkte, wo dieses Ms. gegenwärtig in der öffentlichen bibliothek aufbewahrt wird.
[110.] Sie sind ausserdem, das erstere in Wanley’s Antiq. literat. septent. Vol. II. p. 287., das letztere in Hikkes’ Gramm. Anglo-Saxon. p. 187. abgedruckt.
[111.] Fragment of Aelfric’s Grammar, Aelfric’s Glossary, and a Poem on the Soul and Body, in the Orthography of the 12. century: discovered among the Archives of Worcester Cathedral, by Sir T. Phillipps. fol. London, 1838.
[112.] Der lange titel der ersten ausgabe vom jahre 1566 mit dem namen dieser fünfzehn kirchenfürsten ist angegeben in Wright’s Biog. Brit. Liter. A. S. Period, seite 491.
[113.] Dafür, dass man darauf auch in späterer zeit wenig gewicht legte, lassen sich viele beispiele anführen. Auf den alten tapeten zu Bayeux, welche den sieg Wilhelm’s des eroberers feiern, findet sich dessen namen sehr verschieden geschrieben: Wilielmi, Willelmi, Wilgelmvm, Willielmvs, Willem, Wilel. In den acten zu Stratford kommt der namen von Shakespeare’s vater, welcher mitglied des gemeinderathes war, hundert sechs und sechszig mal in vierzehn ver schiedenen gestalten vor, nämlich: Shackesper, Shackespere, Shacksper, Shakspere, Shakespere, Shaksper, Shakspare, Shakspeyr, Shakyspere, Shakspire, Shaxpeare, Shaxsper, Shakxpere, Shaxpear, worunter sich die gegenwärtig angenommene schreibart des dichternamens nicht einmal befindet.
[114.] Bosworth in der vorrede zu seinem A. S. Dictionary besonders seite XVIII-XXII, wo sich eine nach inhalt und zeit des erscheinens geordnete übersicht der hauptwerke angelsächsischer literatur befindet, ferner Th. Wright am ende seines Introductory Essay und in seinen Essays on the Literature of England during the middle ages. Essay I. A. S. Poetry, seite 1-30, theilen schätzenswerthes material zur geschichte des studiums angelsächsischer sprachdenkmale mit.
[115.] Es sind hier nur die hauptformen aufgeführt, auf welche die orthographischen und mundartlichen nebenformen gegründet sind.
[116.] „Rex autem Edwardus natus in Anglia, sed nutritus in Normannia et diutissime immoratus, pene in Gallicum transierat, adducens ac attrahens de Normannia plurimos, quos variis dignitatibus promotos in immensum exaltabat.“ Ingulph. Hist. Croyl. p. 62 ed. Gale. Ingulph, ein geborner Angelsachse, lebte einige zeit am hofe Wilhelm’s des eroberers als dessen schreiber und wurde im jahre 1075 abt von Croyland, wo er 1109 gestorben ist. Die unter seinem namen citirte und wahrscheinlich im kloster von Croyland entstandene geschichte rührt indessen nicht von ihm her, oder müsste wenigstens sehr interpolirt sein.
[117.] Wilhelm von Malmsbury, welcher in der ersten hälfte des zwölften jahrhunderts als geschichtsschreiber blühte, beschreibt indessen den zustand der Angelsachsen kurz vor der eroberung Wilhelm’s in einer solchen weise, dass man die pfropfung des normännischen reises auf den angelsächsischen stamm jedenfalls als eine verbesserung ansehen muss. In seiner betrachtung über die folgen der schlacht von Hastings klagt dieser autor in seiner Historia Regum Anglorum unter anderem: „Clerici literatura tumultuaria contenti, vix sacramentorum verba balbutiebant; stupori et miraculo erant cæteris, qui grammaticam nossent. Monachi subtilibus indumentis et indifferenti genere ciborum regulam ludificabant. Optimates gulæ et veneri dediti, ecclesiam more Christiano mane non adibant, sed in cubiculo et inter uxorios amplexus matutinarum solemnia et missarum a festinante presbytero auribus tantum libabant. Vulgus in medio expositum præda erat potentioribus, ut vel eorum substantiis exhaustis, vel etiam corporibus in longinquas terras distractis, acervos thesaurorum congererent, quanquam magis ingenitum sit illi genti commessationibus quam operibus inhiare. Illud erat a natura abhorrens, quod multi ancillas suas ex se gravidas, ubi libidini satisfecissent, aut ad publicum prostibulum aut ad æternum obsequium vendicabant. Potabatur in commune ab omnibus, in hoc studio noctes perinde ut dies perpetuantibus, parvis et abjectis domibus totos sumptus absumebant; Francis et Normannis absimiles, qui amplis et superbis ædificiis modicas expensas agunt. Sequebantur vitia ebrietatis socia, quæ virorum animos effoeminant.“
[118.] „Modus etiam scribendi anglicus omitteretur, et modus gallicus in chartis et in libris omnibus admitteretur.“ Ingulph, seite 71.
[119.] „Coepit ergo tota terra sub Rege (Edwardo) et sub aliis Normannis introductis Anglicos ritus dimittere, et Francorum mores in multis imitari, Gallicum scilicet idioma omnes Magnates in suis curiis tanquam magnum gentilitium loqui, chartas et chirographa sua more Francorum conficere, et propriam consuetudinem in his et in aliis multis erubescere.“ Ingulph, seite 62.
[120.] „Anglicam locutionem plerumque sategit ediscere, ut sine interprete querelam subjectæ legis possit intelligere. Ast a perceptione huiusmodi durior ætas illum compescebat, et tumultus multimodarum occupationum ad alia necessario adtrahebat.“ Ordericus Vitalis l. IV, 520. Dieser autor war der sohn eines verheiratheten normännischen priesters, und im jahre 1075 am ufer des Severn in England geboren. Seine dreizehn bücher geschichte, welche er bis zum jahre 1143 in der Normandie abfasste, sind eine hauptquelle für die geschichte der Normannen seiner zeit.
[121.] Die unkenntniss der volkssprache war den Normannen zuweilen auch verderblich. Als die Northumbrier im jahre 1080 den bischof Vaulcher mit mehreren bitten angingen, wollte er ihnen die erfüllung derselben nur um vierhundert pfund silber zugestehen. Da rief der redner der Northumbrier seinen landsleuten in deren sprache zu: short red, god red, slea ye the byshoppe, wie Matth. Paris I, 1. seite 10 in späterem Englisch anführt, worauf der bischof und mit ihm hundert Franzosen und Flamländer (frencisce and flemisce nach der sachsenchronik) umgebracht wurden. Als im jahre 1191 Wilhelm Longchamps, der allmächtige minister Richard’s I., welcher selbst die volkssprache nicht verstand, nachdem er wegen seiner erpressungen in ungnade gefallen war, als weib verkleidet, sich über das meer flüchten wollte, wurde er am strande von dem volke festgehalten, weil er auf keine frage antworten konnte („quia linguam anglicam prorsus ignorabat“), und in das gefängniss geworfen.
[122.] „Comitatus et Baronias, Episcopatus et Prælatias totius terræ suis Normannis rex distribuit, et vix aliquem Anglicum ad honoris statum vel alicuius dominii principatum ascendere permisit.“ Ingulph, p. 70.
[123.] „Custodes in castellis strenuos viros ex Gallis collocavit, et opulenta beneficia, pro quibus labores et pericula libenter tolerarent, distribuit.“ Order. Vital. l. IV, p. 506.
[124.] „Monacho, minimæ facundiæ viro, sed Normanicæ linguæ sciolo.“ Will. Malmesb. l. III, p. 118.
[125.] „Quasi homo idiota, qui linguam Gallicanam non noverat, nec regiis consiliis interesse poterat.“ Matth. Paris ad an. 1095.
[126.] Dass das Französische sprache des gesetzes und der schule wurde, bezeugt Ingulph p. 71: „Ipsum etiam idioma (Anglicum) tantum abhorrebant (Normanni), quod leges terræ statutaque Anglicorum regum lingua Gallica tractarentur, et pueris etiam in scholis principia literarum grammatica gallice ac non anglice traderentur.“
[127.] Schmid in „die gesetze der Angelsachsen“ seite XCI. bemerkt, dass die abdrücke der französischen gesetze Wilhelm’s, von denen die originalhandschrift nicht mehr bekannt ist, „im höchsten grade fehlerhaft“ seien. Die überschrift mit den namen William und Edward ist jedenfalls etwas späteren ursprungs, und die sprache der gesetze selbst mannigfach geändert. Dessen ungeachtet gewährt sie doch ein bild von der sprache, welche die Normannen aus Frankreich nach England brachten. Ein besonderer abdruck der gesetze Wilhelm’s ist: The laws of William the conqueror by R. Kelham of Lincoln’s Inn, 1779.
[128.] Im abschnitt 80 der „Leges Henrici primi“ (bei Schmid seite 263) wird unter § 14 eine erklärung des rechtlichen begriffes von hemfare gegeben: „Hamsocna est vel Hamfare, si quis præmeditate ad domum eat, ubi suum hostem esse scit et ibi eum invadat. Si die vel nocte hoc faciat et qui aliquem in molendinum vel ovile fugientem prosequitur Hamsocna judicatur. Si in curia vel domo seditione orta bellum etiam subsequatur et quivis alium fugientem in aliam domum infuget, si ibi duo tecta sunt, Hamsocna reputetur.“
[129.] Siehe mehreres über diesen gegenstand in Thommerel, Recherches sur la fusion du Franco-Normand et de l’Anglo-Saxon. 8. Paris, 1841. Duclos, sur l’origine et les révolutions de la langue fr. in Acad. des Inscr. Tom XV., XVII. et XXVI. Ampère Histoire de la formation de la langue franç. 8. Paris, 1841. Gley, Langue et Littérature des anciens Francs. 8. Paris, 1814. De Roquefort, Glossaire de la langue Romane, 2 vols. 8. Paris, 1808. Supplément, 1820. Grammaire de la Langue d’oïl, ou gramm. des Dialectes Français aux XII. et XIII. siècles par G. F. Burguy. 8. Berlin, 1853.
[130.] In Wright’s und Halliwell’s Reliquiae Antiquae. Bd. I. 1841. mitgetheilt aus Ms. Trin. Coll. Camb. B. 14, 39 und einem Ms. Coll. Jesu. Oxon. I. 29, fol. 262.
[131.] In Reliquiae Antiquae Bd. I. seite 208, und in altdeutsche blätter. Bd. 2. 8. Leipzig, 1837 abgedruckt.
[132.] Th. Wright giebt im band I. der Reliquiae Antiquae seite 65 ff. ein bruchstück aus Ms. Cotton. Nero, A. XIV. fol. 50, überschrieben The seven beasts of sin, and their whelps. Im band II, seite 1 bis 6 befinden sich zwei andere bruchstücke aus Ms. Cotton. Cleopatra, C. VI. und Ms. Cotton. Titus, D. XVIII. Sämmtliche Mss. sind aus dem anfange des dreizehnten jahrhunderts.
[133.] In Reliquiae Antiquae. Bd. I. sind seite 128 ff. zwei predigten aus dem anfange des dreizehnten jahrhunderts von Ms. Trin. Coll. Cambridge B. 14, 52 abgedruckt.
[134.] Die in den Rel. Ant. enthaltene abschrift des oxforder manuscripts, welche von Sir F. Madden herrührt, zeigt anstatt des þ überall th.
[135.] Von Wright in seiner Biogr. Brit. Liter. Anglo-Norman Period. 8. London. 1846. Seite XV aus Ms. Cotton. Vespas. B. X. mitgetheilt.
[136.] Von Wright am angeführten orte seite XVII. aus Ms. Cotton. Nero C. VI. mitgetheilt.
[137.] Nach der französischen bibelübersetzung des David Martin. Bruxelles. 1851.
[138.] Popular Treatises on Science written during the Middle Ages, in Anglo-Saxon, Anglo-Norman, and English. Edited by Th. Wright. 8. London 1841. pp. 20-73, Li Livre des Creatures; pp. 74-131, The Bestiary, beide von Philippe de Thaun, mit wörtlicher englischer übersetzung. Im übrigen siehe Wright’s Biog. Brit. Lit. A. N. Period. Seite 86 ff.
[139.] La chanson de Roland, ou de Roncevaux, du XII. siècle, publiée pour la première fois, d’après le manuscrit de la Bibliothèque Bodléienne à Oxford, par Francisque Michel. 8. Paris. 1837.
[140.] Noch ungedruckt. Proben aus dem Ms. Harl. No. 4388, welches dem zwölften jahrhundert angehört, siehe in Wright’s Biogr. Brit. Liter. A. N. Period. Seite 130. 131.
[141.] Collection of Historians edited by order of the Record Commission, vol. I, p. 764-829: L’Estorie des Engles solum la Translation de maistre Geffrei Gaimar. Enthält die geschichte von der normännischen eroberung nebst den schlusszeilen des gedichtes, in welcher der verfasser von sich und seinem unternehmen spricht. Chroniques Anglo-Normandes. Recueil d’Extraits et d’Ecrits relatifs à l’Histoire de Normandie et de l’Angleterre pendant les XI. et XII. siècles; publié par Francisque Michel. Tome premier. 8. Rouen, 1835. Enthält den letzteren theil der geschichte Gaimar’s nach der normännischen eroberung.
[142.] Le Roman de Brut, par Wace, poète du XII. siècle; publié pour la première fois d’après les manuscrits des Bibliothèques de Paris, avec un commentaire et des notes, par Le Roux de Lency. 8. Tom. I. II. Rouen. 1836. 1838.
[143.] Rerum Britannicarum, i. e. Angliæ, Scotiæ, vicinarumque iusularum ac regionum, scriptores vetustiores ac præcipui. Fol. Heidelberg, (Commelin.) 1587. pp. 1-92. Galfredi Monumetensis Historiæ Regum Britanniæ. Galfridi Monumetensis Historia Britonum, nunc primum in Anglia ex novem codicibus Msstis. edita, ab J. A. Giles, e C. C. C. Oxon. 8. (Angezeigt, ob schon erschienen?)
[144.] Le Roman de Rou et des Ducs de Normandie, par Robert Wace, poète Normand du XII. siècle; publié pour la première fois, d’apres les manuscrits de France et d’Angleterre; avec des notes pour servir à l’intelligence du texte, par Frédéric Pluquet. 2 vols. 8. Rouen. 1827. Observations Philosophiques et Grammaticales sur le Roman de Rou, par M. Raynouard. 8. Rouen. 1829. Master Wace’s chronicle of the Norman Conqnest, from the Roman de Rou. Translated with Notes and Illustrations by Edgar Taylor. With numerous woodcuts from the Bayeux Tapestry, and various Mss., and an illustrative map of Ancient Normandy. 8. London, 1837.
[145.] Collection de Documents inédits sur l’Histoire de France, publiés par ordre du roi. Chronique des ducs de Normandie, par Benoit, trouvère Anglo-Normand du XII. siècle, publiée pour la première fois d’après un mannscrit du Musée Britannique, par Francisque Michel. 3 tomes. 4. Paris. 1836. 1838. 1844.
[146.] Das beste und älteste Ms. davon ist im brittischen museum Harl. No. 270; ein anderes unvollständiges aus dem vierzehnten jahrhundert ebendaselbst Cotton. Domit. A. XI. Von einem dritten, dessen anfang fehlt, in der bibliothek zu Wolfenbüttel ist eine ausgabe unter dem titel: das leben des h. Thomas von Canterbury, Altfranzösisch. 8. Berlin, 1838. von Immanuel Bekker veranstaltet worden.
[147.] Ein mehreres hierüber in Essais Historiques sur les Bardes, les Jongleurs, et les Trouvères, Normands et Anglo-Normands. Par M. l’Abbé de la Rue. 3 vols. 8. Caen. 1834. Sketches of the History of Literature and Learning in England from the Norman conquest to the Accension of Elisabeth. By Geo. L. Craik. 2 vols. 12. London 1844. Seite 107-155 des vol. I. Biogr. Brit. Lit. Anglo-Norman Period. By Th. Wright. 8. London 1846.
[148.] Layamon’s Translation of Wace’s Chronicle of the Brut, with an English Translation, Preface, and Notes, by Fr. Madden. (Angezeigt, ob erscheinen?). In Thorpe’s Analecta Anglo-Saxonica befindet sich seite 143-170 die geschichte des königs Lear und seiner töchter aus den beiden manuscripten Layamon’s. Auch in Specimens of the early English Poets by G. Ellis. 3 vols. 8. London 1801 ist seite 61 ff. des Bd. I. ein längeres stück aus dem erstgenannten Ms. Layamon’s abgedruckt. In Wright’s Biog. Brit. Liter. A. N. Period. seite 439 ff. sind ebenfalls einzelne proben enthalten.
[149.] Bis hierher sind die reste der alliteration im druck angedeutet.
[150.] Aus Wright’s Biog. Brit. Liter. A. N. Period. seite 437.
[151.] Auszüge aus dem Ormulum in Thorpe’s Analecta Anglo-Saxonica seite 171-178, Wright’s Biogr. Brit. Liter, seite 436. 437, Bosworth’s A. S. Dictionary seite XXIV und folgende.
[152.] The Owl and the Nightingale. Edited by Joseph Stevenson. 4. London, 1838. (Printed for the Roxburghe Club.) The Owl and the Nightingale: an early English poem attributed to Nicholas de Guildford, with some shorter poems from the same manuscript. Edited by Thomas Wright. 8. London, 1843. (Printed for the Percy Society.) Eine kurze sprachprobe auch in Wright’s mehrgenanntem werke. seite 438.
[153.] Eine ausgezeichnete zusammenstellung und besprechung der lateinischen und französischen Schriftsteller England’s im elften und zwölften jahrhundert (Lanfranc, Ingulf, Anselm, Turgot, Eadmer, Philip von Thaun, Athelard, Ailmer, Ordericus Vitalis, Turold, William von Malmsbury, Geoffrey von Monmouth, Gaimar, Ailred von Rievaux, Thomas Becket, Wace, Benoit von St. Maure, Walter Mapes, Peter von Blois, Giraldus Cambrensis, Joseph von Exeter, Joscelin von Brakelonde u. s. w.) findet sich in Th. Wright’s werke Biog. Brit. Liter. A. N. Period. 8. Lond. 1846. Ueber die hauptsächlichsten derselben handelt auch G. Craik in seinen Sketches of the History of Literature and Learning in England from the Norman Conquest to the Ascension of Elizabeth. 2 vols. 12. London, 1844. Bd. 1. seite 1-157. Dasselbe werk enthält seite 158-198 eine betrachtung der wichtigeren lateinischen und französischen schriftsteller England’s im dreizehnten und vierzehnten jahrhundert (Matthew Paris, Rishanger, Higden, Walter von Exeter, Peter von Langtoft u. s. w.). In der vorliegenden schrift konnten nur diejenigen dieser schriftsteller besonders erwähnt werden, deren werke in direkter beziehung zur englischen volkssprache und literatur stehen.
[154.] In den handschriften des dreizehnten und vierzehnten jahrhunderts findet sich ein eigenthümliches g, welches in englischen drucken bald durch ein eigenes, dem deutschen geschriebenen z ähnliches zeichen, bald (freilich sehr fehlerhaft) durch z wiedergegeben wird. Offenbar soll das g dasjenige angelsächsische g bedeuten, welches in seinem übergange zu dem späteren y oder i begriffen war. Z. B. Angelsäch. gif, später ȝef, if; ge. später ȝew, ȝow, you; geong, später ȝong, young. Man unterschied in der aussprache wahrscheinlich ein hartes g und ein weiches g, welches in der aussprache dem deutschen j glich. [Transcriber’s Notes]
[155.] Th. Wright in Anecdota Literaria, seite 90, theilt aus dem Oxforder Ms. Digby Nr. 86, fol. 163 noch ein schönes gedicht über die nichtigkeit der weltlichen dinge mit.
[156.] „Or voi-ge bien tout en apert que clergie bien sa saison pert.“ Aus Renard le Contrefait in Th. Wright’s Anecdota Litereria, seite 29.
[157.] Mehr hierüber in Th. Wright’s Anecdota literaria, a selection of short poems illustrative of the Literature and History of England in the XIII. century. 8. London, 1844, seite 1-13, wo auch das ganze fabliau der dame Siriz abgedruckt ist.
[158.] Herausgegeben von Hearne, 2 vols. 8. Oxford, 1724, unter dem titel: Robert of Gloucester’s chronicle, transcribed and now first published from a Ms. in the Harleyan liberary. (Nachgedruckt zu London 1810.)
[159.] Peter Langtoft’s Chronicle (as illustrated and improved by Robert de Brunne) from the death of Cadwalader to the end of K. Edward the First’s Reign transcribed and now first published from a Ms. in the Inner-Temple library. 2 vols. 8. Oxford.
[160.] Diese verse sind vielleicht nach dem carmeliter R. Baston, einem lateinischen reimdichter zu anfang des dreizehnten jahrhunderts, so genannt. Siehe Tyrwhitt’s Essay on the language and versification of Chaucer in Bell’s edition of the poets of Great Britain. Vol. I. Seite CXLIII.
[161.] Einige wörter sind bei Hearne mit th, anstatt des sonst üblichen þ gedruckt; es scheint dieses keine willkür des herausgebers, sondern die schreibart des codex zu sein.
[162.] Poems written anno MCCCLII, by Lawrence Minot; with Introductory Dissertations on the Scottish wars of Edward III., on his claim to the throne of France, and Notes and Glossary. 8. London, 1825.
[163.] Aus Craik’s Sketches, Bd. I, seite 235, modernisirt.
[164.] In Craik’s Sketches, Bd. 1. seite 245, leider mit veränderter orthographie abgedruckt. Die ersten vier zeilen sind in Percy’s Reliques, wie folgt, geschrieben:
In a somer season, when soft was the sunne,
I shope me into shrouds as I a shepe were;
In habits as an harmet unholy of werkes,
Went wyde in thys world wonders to heare.
[165.] Alliterative Poem on the Deposition of king Richard II., edited by Th. Wright. 4. London, 1838 (for the Camden Society).
[166.] Th. Percy’s Reliques of Ancient English poetry (ausgabe von Bohn, London 1845, Seite 156 ff.) enthalten eine abhandlung „on the alliterative metre, without rhyme, in Pierce Plowman’s Visions,“ worin die alliteration bis in das sechszehnte jahrhundert verfolgt wird, und proben alliterirender gedichte, welche nach den Visions geschrieben sind, mitgetheilt werden.
[167.] It is certain that, when John became king, the distinction between Saxons and Normans was strongly marked, and that before the end of the reign of his grandson it had almost disappeared. In the time of Richard I., the ordinary imprecation of a Norman gentleman was „May I become an Englishman!“ His ordinary form of indignant denial was „Do you take me for an Englishman?“ The descendant of such a gentleman a hundred years later was proud of the English name. Mac Aulay’s History of England. (Tauchnitz edition. 12. Leipzig, 1849.) Vol. I. chp. 1. S. 16.
[168.] Vgl. Wright’s Anec. Lit. s. 38. 39 unter der überschrift Goliardic Poetry.
[169.] Für diese zeit des schwankens und gegenseitigen durchdringens der angelsächsischen und französischen elemente, ehe die neue mischsprache, das Englische, zu einiger festigkeit gelangte, besitzen wir ein werthvolles, wenn auch noch unvollständiges, vielleicht auch hin und her fehlerhaftes wörterbuch, welches auf dem festlande wenig bekannt zu sein scheint: A dictionary of archaic and provincial words, obsolete phrases, proverbs and ancient customs, from the XIV. Century, by J. O. Halliwell. 2 vols. 8. London, 1847.
[170.] This maner was myche yused to fore the first moreyn, and is siththe some del ychaungide; for John Cornwaile, a maistre of grammer, chaungide the lore in grammer scole and construction of Frensch into Englisch, and Richard Pencriche lerned that maner teching of him, and other men of Pencriche; so that now the ȝere of oure Lord a thousand thre hundred foure score and fyve, of the secunde King Rychard ofter the conquest nyne, in alle the gramer scoles of Englond children leveth Frensch, and construeth and lerneth an Englisch, and haveth thereby avauntage in oon side and desavauntage in another. Her avauntage is, that thei lerneth her gramer in lasse tyme than children were wont to do; desavauntage is, that now children of gramer scole kunneth no more Frensch that can her lifte heele; and that is harm for hem, and thei schul passe the see and travaile in strange londes, and in many other places also: also gentilmen haveth now mych ylefte for to teche her children Frensch. Vergleiche Tyrwhitt’s Essay etc. Note 21.
[171.] Pour ce qe monstre est soventfoiz au Roi, par Prelatz, Ducs Counts Barons et tout la communalte, les grantz meschiefs qe sont advenuz as plusours du realme de ce qe les leyes custumes et estatutz du dit realme ne sont pas conuz communement en mesme le realme, par cause qils sont pledez monstrez et juggez en la lange Franceis, qest trope desconue en dit realme; issint qe les gentz que pledent ou sont empledez en les Courtz le Roi et les Courtz dautres, nont entendement ne conissance de ce qest dit por eulx ne contre eulx par lour Sergeantz et autres pledours; et qe resonablement les dites leyes et custumes seront le plus tost apris et conuz et mieultz entenduz en la lange usee en dit realme, et par tant chescun du dit realme se purroit mieultz governer sanz faire offense a la leye, et le mieultz garder sauver et defendre ses heritages et possessions; et en diverses regions et paiis, ou le Roi les nobles et autres du dit realme ont este, est bon governement et plein droit fait a chescun par cause qe lour leyes et custumes sont apris et usez en la lange du paiis; le Roi desirant le bon governement et tranqillite de son poeple, et de ouster et eschure les maulx et meschiefs qe sont advenuz, et purront avener en ceste partie, ad pour les causes susdites ordeigne et establi des assent avantdit qe toutes plees qe seront a pleder en ses Courtz queconqes, devant ses Justices queconqes ou en ses autres places ou devant ses autres Ministres qeconqes on en les Courtz et places des autres seignors qeconqes deinz le realme, soient pledez, monstretz, defenduz, responduz, debatuz et juggez en la lange engleise; et qils soient [entreez] et enroullez en latin; et qe les leyes et custumes du dit Realme, termes et processes, soient tenuz et gardez come ils sont et ont este avant ces heures; et qe par les aunciens termes et formes et counter nul home soit prodant, issint qe la matire del accion soit pleinement monstre en la demonstrance et en le brief; et est acorde del assent avantdit q cestes ordeignances et estatutz de pleder comenceent et tieguent lieu al quinzeine Seint Hillere prochein avenir. (The Statutes of the Realm. Printed by command of his Majesty King George III. in pursuance of an address of the House of Commons. Fol. 1810. Vol. I. S. 375.)
[172.] Tyrwhitt’s Essay etc. Note 20.
[173.] Tyrwhitt’s Essay etc. Note 22. 23.
[174.] Man vergleiche die aufzeichnung der thaten Hereward’s, seite 50.
[175.] Incipit prologus super hystoriam Waldei quondam Norffolchie Suffolchieque regis eximii de Gallicis et Anglicis verbis in Latinum translatus. Primitus subsequens regis Waldei filiorumque bystoria suorum in lingua Anglica metrice composita est. Deinde ad instantiam cuiusdam femine, que ipsam penitus linguam nesciret, quam non alio quam amice nomine voluit indagare, a quodam in linguam Gallicam est translata. At vero novissime eandem historiam non solum seniorum preceptis et ut verecundans dico rogatibus, scilicet ipsis ecclesie a quoque intuitu difficilia queque et ardua celeri lenitate mutescunt muneribus, compulsus sum hac de causa in Latinum transferre sermonem. Eiusdem historie pars quedam usque ad quartam huius operis partem continuata in ipsa lingua qua primo faerat conscripta reperta est. (Ms. Bibl. Cambr. C. C. C. Nr. 329.) Vergl. Th. Wright’s Essay’s etc. Vol. I. S. 98.
[176.] Vergl. den nufsatz On the ancient metrical romances in Percy’s Reliques of ancient english poetry. 8. London, 1845, seite 186-196, wo diese alten romanzenstoffe und die Ms., in welchen sie sich befinden, besprochen werden.
[177.] The ancient English Romance of Havelok the Dane; accompanied by the French text: with an introduction, notes, and a glossary, by Fr. Madden. (Printed for the Roxburghe Club.) 4. London, 1828.
[178.] In Ritson’s ancient English metrical Romances. 3 vols. 8. London, 1802, wo sich auch die weiter unten erwähnte romanze Hornchilde (ritter Horn) befindet.
[179.] Siehe die abhandlung über Havelok, könig Horn und Hornchilde in Th. Wright’s Essays etc., vol. I. seite 99-123, woraus auch die angeführten sprachproben entlehnt sind.
[180.] „Hoc in tempore (i. e. Hen. III.) de exhaeredatis surrexit et caput erexit ille famosissimus sicarius Robertus Hode et Litell Johanne, cum eorum complicibus, de quibus stolidum vulgus hianter in comoediis et tragoediis prurientes festum faciunt, et super caeteras romancias, mimos, et bardanos cantitare dilectantur.“ J. Fordun’s Scotichronicon (vom jahre 1153-1385, überarbeitet und bis 1437 fortgesetzt von Walter Bowyer, abt von Inchcolm) herausgegeben von Hearne. 5 vols. 8. Oxford, 1722. (Seite 774.)
[181.] Ausführliches über diesen schluss, sowie über den ganzen Robin-Hood-cyclus in dem Essay XVII. (on the popular cycle of the Robin Hood Ballads) in Th. Wrights Essays etc. vol. II. Seite 164-211. Vergl. auch Barry’s Thèse de littérature sur les vicissitudes et les transformations du cycle populaire de Robin Hood. Paris, 1832. Ferner Robin Hood and Guy of Gisborne in Percy’s Reliques seite 20-24.
[182.] In Percy’s Reliques seite 92-95. In besonderer ausgabe von Thomas Wright. 16. London, 1836.
[183.] In besonderer ausgabe von Th. Wright. 16. London, 1836.
[184.] In Percy’s Reliques S. 96-99. In besonderer ausgabe von Th. Wright. 16. London. 1836.
[185.] Ferneres über die reiche altenglische balladenliteratur in Percy’s Reliques of Ancient English Poetry (1765), in Warton’s History of English Poetry (1774), in Ritson’s Ancient English Metrical Romances (3 vols. 8. 1802), in Ellis’s Specimens of Early English Metrical Romances (3 vols. 8. 1805), in H. Weber’s Metrical Romances of the XIII., XIV. und XV. Centuries (3 vols. 8. Edinburgh, 1810), in E. Vernon Utterson’s Select pieces of Early Popular Poetry (2 vols. 8. Lond. 1817), in Ch. H. Hartshorne’s Ancient Metrical Tales (8. London, 1829). Eine sorgfältige angabe von ausgaben einzelner alter romanzen und balladen ist zu finden in G. L. Craik’s Sketches of the History of Literature and Learning in England, vol. I. Seite 216-224.
[186.] Chaucer’s sämmtliche werke sind gedruckt worden, mit ihnen mehrere andere gedichte, welche man Chaucer unbegründet zugeschrieben hat; aber nur die Canterbury Tales sind sorgfältiger von Tyrwhitt in 4 bänden 8. im jahre 1775 herausgegeben worden, welchen derselbe im jahre 1778 sein glossarium zu den ächten werken Chaucer’s folgen liess. Werthvoll ist Tyrwhitt’s ausgabe wegen ihres einleitenden Essay on the Language and versification of Chaucer. Th. Wright in Anecdota Literaria s. 23 giebt indessen über diese vorläufig immer noch beste ausgabe Chaucer’s, aus welcher auch die mitgetheilten sprachproben entlehnt sind, folgende, wohl zu harte kritik: „It is truly to be lamented that a text of Chaucer so utterly corrupt as that of Tyrwhitt should continue to be reprinted. Tyrwhitt fell into the error of attempting to make up a text of an author, when he was totally ignorant of the grammatical construction of his language, and equally incompetent to appreciate the comparative value of the manuscripts. The consequence is that there is not perhaps a single line in Tyrwhitt’s edition of the Canterbury Tales which Chaucer could possibly have written (!) The very worst Ms. in existence contains a better text, because it is at least grammatically correct for the time in which it was written, whereas in Tyrwhitt all grammar is set at defiance.“ (Ueber wie viele ausgaben von resten alter englischer literatur könnte in ähnlicher weise der philologische stab gebrochen werden!) In Bell’s Edition of the Poets of Great Britain complete from Chaucer to Churchill, welche mit Chaucer beginnen, sind die Canterbury Tales aus Tyrwhitt’s und die Miscellaneous Pieces aus Urry’s ausgabe (The Works of Jeffrey Chaucer. London, 1721 fol.) entlehnt. Ausserdem finden sich sämmtliche werke Chaucer’s nebst einem glossarium im ersten bande der sammlung englischer dichter von Anderson (The Works of the British Poets with prefaces biographical and critical by Robert Anderson, 13 vols. 8. London, 1795).
[187.] A Selection from the Minor Poems of Dan John Lydgate, edited by James Orchard Halliwell, 8. London, 1840 (für die Percy Society).
[188.] Skelton’s Poetical Works, by Alexander Dyce. 2 vols. 8. Lond. 1843.
[189.] A collection of English Miracle-Plays, or Mysteries, by W. Marriott. 8. Basel, 1838. The Chester Plays. A collection of Mysteries founded upon Scriptural Subjects, and formerly represented by the Trades of Chester at Whitsuntide, by Th. Wright. Ludus Coventriae. A collection of Mysteries formerly represented at Coventry, on the Feast of Corpus Christi, with notes, glossary, by J. O. Halliwell. (Letztere beide bücher für die Shakespeare Society.)
[190.] The Harrowing of Hell, a Miracle Play, written in the Reign of Edward II., now first published from the Original in the British Museum with a modern reading, introduction and notes. By J. O. Halliwell. 8. (Vergleiche Reliquiæ Antiquæ vol. 1. Seite 253, wonach sich auch im manuscript Digby 86 eine copie dieses ältesten englischen wunderspieles findet, dessen prolog mitgetheilt wird.)
[191.] Die erste kritische ausgabe wurde von Pinkerton in 3 bänden 8. London, 1790, die neueste und beste von John Jamieson im jahre 1820 aus der handschrift in der advocaten-bibliothek vom jahre 1489 veranstaltet. Diese ausgabe bildet den ersten theil des werkes „The Bruce, and Wallace“ 2 vols. 4. Edinburgh, 1820.
[192.] Aus Ellis. Mehrere proben, aber mit modernisirter orthographie in Craik’s Sketches Bd. II. s. 113-120., und in Chamber’s Cyclopaedia of English Literature Vol. I. s. 26.
[193.] Die letzten vier bücher nebst solchen auszügen aus den früheren, welche sich mit brittischer geschichte beschäftigen, sind 1795 zu London in 2 bänden 8. von Daniel Macpherson herausgegeben worden.
[194.] Die neueste ausgabe des gedichtes in verbindung mit „Bruce“ ist von Jamieson zu Edinburgh im jahre 1820 nach einem 1489 geschriebenen manuscript veranstaltet worden.
[195.] In Chamber’s Encyclopaedia s. 29-32, und in Craik’s Sketches vol. II. s. 196-199 proben aus „Wallace“ in modernisirter orthographie.
[196.] Das King’s Quhair ward zum ersten male nach dem einzigen vorhandenen manuscript (aus Selden’s sammlung in der Bodleyana zu Oxford) von W. Tytler, Edinburgh, 1783 herausgegeben. Seit dieser zeit ist es mehrere male, auch in The Poetic Remains of some of the Scotish kings, now first collected by George Chalmers 8. London, 1824 gedruckt worden. Proben mit veränderter orthographie in Ellis’s Specimens vol. I. s. 305-309, Craik’s Sketches vol. II. s. 189-191, Chamber’s Encyclopaedia vol. I. s. 37.
[197.] In Allan Ramsay’s Evergreen 12. Edinburgh, 1724 zuerst, aber sehr modernisirt, späterhin in lord Haile’s Ancient Scottish Poems 12. Edinburgh, 1770 aus einer älteren, 1568 nach dem Bannatyne Ms. veranstalteten sammlung gedruckt. Eine besondere ausgabe dieses gedichtes und des Testament of Cresseide von demselben autor von Georg Chalmers für den Bannatyne-Club 4. Edinburgh, 1824. Auch findet sich dieses gedicht nach Ramsay’s redaction in Thomas Percy’s Reliques, seite 107.
[198.] The Moral Fables of Aesop the Phrygian, compyled into eloquent and ornamental meter, by Robert Henrison, schoolemaster of Dumferling 4. Edinburgh, 1621, wovon ein neuer abdruck in 4. im jahre 1832 für die mitglieder des Maitland-Clubs veranstaltet wurde.
[199.] The Poems of William Dunbar, now first collected, with notes, and a Memoir of his Life by David Laing, 2 vols. 8. Edinburgh 1834. Einzelne gedichte Dunbars waren schon früher von Ramsay, Hailes und Pinkerton bekannt gemacht worden. Auszüge aus Dunbar’s gedichten, jedenfalls in modernisirtem gewande, in Chamber’s Cyclopædia vol. I. S. 40-44, in Wright’s Essays, vol. II. S. 291 ff.
[200.] Für den Bannatyne Club, 4. Edinburgh, 1827 neu aufgelegt; dieselbe gesellschaft besorgte auch eine neue ausgabe der übersetzung der Aeneide. 4. Edinburgh, 1839. Einzelne sprachproben in Chambers’s Cyclopædia vol. I. seite 44. 45.
[201.] Aus den Reliq. Ant. Bd. I, S. 42.
[202.] Aus Ellis’s Pictor. Hist. of England. Nach Ms. Cotton. Titus C. XVI.
[203.] Eine probe von Trevisa’s Englisch siehe in der note zu seite 168.
[204.] Aus Ellis’s Pictor. Hist. of England nach Ms. Reg. I. c. VIII im britt. museum. Eine probe aus dem neuen testamente befindet sich s. 84.
[205.] William Caxton, a Biography. 12. London 1844, p. 113. sqq.
Transcriber’s Footnotes
[A.] Numerical equivalents (modern form) for Herodotus citations:
I: Clio; II: Euterpe; III: Thalia; IV: Melpomene; V: Terpsichore; VI: Erato; VII: Poly(hy)mnia; VIII: Urania; IX: Calliope.
[B.] These passages were originally printed in two columns, with the two different texts (Abschwörungsformel and Glaubensbekenntniss) shown side by side and the four languages or authors in consecutive blocks.
[C.] These passages were originally printed in five consecutive blocks.
[D.] (Middleton’s Origin of Printing in England, p. 10.) Printed as separate line in body text of original.
Language Families
[Keltisch]
Keltisch
____________|______________________
_________/__________ \
/ \ Gælisch
Gallisch Brittisch _______|__________
| / | \
__________|________ Irisch Ersisch Manksisch
/ \ _oder_
Cornisch Welsch Caldonach
\________________________/
|
Bretonnisch
[Germanisch]
+Alt-Germanisch.+
_Alt-Deutsch_
|
_________________|_______________
/ \
Alt-Hochdeutsch Alt-Niederdeutsch
| |
Möso-Gothisch, _________|________________
Alemannisch, / | \
Fränkisch Altsächsisch, Altfriesisch, Angelsächs.
| | | |
Neu-Hochdeutsch Niederdeutsch, Holländisch, Englisch
(mit seinen mundarten.) (mit ihren mundarten.)
_Alt-Skandinavisch_ auf
Dänemark, Norwegen, Schweden, Island,
den Orkney-, Schetland-, Faroer-Inseln.
|
_____________________|_____________________
/ \
Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Isländisch,
Orkney-, Schetland-, Faroer-Mundart.
[Technical Notes]
In the printed book, some passages show the letter “g” in boldface. [Footnote 154] describes „ein eigenthümliches g“ with enough detail to identify it as the letter yogh (ȝ). Yogh has therefore been substituted for boldface g in these passages only.
The letter thorn (þ) is rarely capitalized and almost never in boldface. This is probably typographic, but has not been changed. All brackets are in the original, as is the apparently random capitalization of bibliographic words such as “Band” and “Seite.”
Headnotes (“Das Angelsächsische”, “Der Scóp”) were printed across the top of each page. They are shown here as sidenotes, positioned beside the most appropriate paragraph. Those that functioned mainly as text headers are shown full-width.
Handling of translations and parallel versions was inconsistent in the original: some were shown in side-by-side columns, while others were printed consecutively. Texts and translations are here shown side by side wherever possible, with prose passages broken into shorter units. Page numbers in the right margin mean that the second (right) column was originally printed after the first (left) column. Significant changes in layout have been footnoted.