Siebenundzwanzigster Sonntag
Am siebenundzwanzigsten Sonntage.
Es ist doch eine Freude, jetzt! Die Haferfelder grünen frisch auf und lachen uns schon Dank zu. Das Korn steht hoch, viele Halme höher, wie ein Mensch. Wenn man auf dem engen Fußsteig durch das Kornfeld dahingeht, so streicheln einem wiegende Ähren die Wangen und ihre zarten Blüten bleiben hängen im Haar und ihr Duft weht in die Seele einen süßen Rausch. Wie ein bläulicher See wallt die Fläche, wenn die Luft streicht. Zwischen dem Gehalme leuchtet dort und da der glühende Mohn hervor, oder das feurige Blau der Kornblume, Schönheiten, die aber meinem Adam nicht recht gefallen wollen, weil sie „Unkraut“ sind. Überall wirbelt Gesang der Lerchen, und man sieht keine; in den Halmen zirpt es, im hohen Himmel klingt es. Was ist alle gemachte Poesie in einer großen Stadt gegen die Schönheit eines Kornfeldes!
Vor ein paar Tagen haben wir stundenlang gezittert. Im Hochgebirge stand ein Gewitter. Zuerst waren die weißen Nebelstreifen niedergeflossen in die Schründe und Schluchten, sachte sank das schwere Gewölk ins Hochthal herein und in den Lüften war ein Rauschen, als rieben sich in ungeheueren Säcken gedörrte Nüsse. Auf dem Rechenstein haben sie geschossen. So dunkel war es geworden in der Stube, daß die Wetterkerze, die mein Hausvater angezündet hatte, ihren roten Schein an die Wand warf, wie in der Nacht. Bei allen drohenden Gefahren muß die Weihekerze brennen, leise betend schauen wir in die geheimnisvolle Flamme. Draußen, über dem Dache steigen die Rauchwölkchen der Palmsonntagszweige auf, die in der Herdglut glosen. Die lastende Luft schlägt ihren prickelnden Geruch nieder auf den Erdboden.
Unter dem Ahorn stand die Barbel und schwang fortwährend in der Hand ein Kruzifix gegen das stetig heranrollende Gewitter. Dabei sprach sie halblaut den Wettersegen: „Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtete in der Finsternis. — Und das Wort ist Fleisch geworden.“
Ich stand unweit von ihr und schaute hin, wie sie in einer Art von Verzückung die Worte des Johannesevangeliums sprach. Ihr weißes Gesicht vor dem bleiernen Hintergrunde leuchtete magisch. Wie eine Seherin stand sie da. Endlich trat ich hin zu ihr: „Barbel, du sollst jetzt ins Haus gehen. Siehe, in den Ästen rauscht der Wind. In wenigen Augenblicken ist es da. Du sollst ins Haus gehen!“
Da sagte sie zu mir: „Laß’ mich, Hansel. Hier ist es schön.“
Die Nebelmassen wälzten sich thalwärts, so daß wir fast über ihnen waren. Plötzlich sprang aus ihnen ein Blitz auf, so grell, daß man ihn im Auge wie einen heftigen Schlag empfand.
Als der Donner ausgeschmettert hatte, hörte ich die Barbel traumhaft sagen: „Hier ist es so schön! — Herrgott, nimm mich jetzt — Das Wort ist Fleisch geworden ....“
„So komm doch, Barbel!“
Mit gehobenen Armen stand sie da und schaute halb schreckhaft und halb schwärmerisch ins Geäste des Ahorns auf: „Hörst du, wie sie wispeln? — Die kleinen Kinder! Siehst du sie? Dort schaukeln sie in den Zweigen, siehst du sie? Und hocken und schaukeln und tanzen!“
„Kleine Kinder? Wo?“
„Da oben im Ahornbaum. Und schaukeln und wispeln. Die vor der Taufe gestorbenen Kinder! Die kleinen armen Seelen! — Im Särgelein liegen die Knospen. Die Seelen müssen auf dem Ahorn warten, bis das Christkind kommt in der heiligen Nacht. — Herr Jesu Christe — gnadenreich, — und führt sie ein — ins Himmelreich ....“
Jetzt brachen die Wässer aus den Lüften, ich zog die Barbel am Arm mit ins Haus. Sie strich sich mit krampfigen Fingern das lose Haar vom Gesicht und starrte betroffen umher, als wäre sie aus einem Traum erwacht. —
Als das Gewitter vorüber war, funkelten die Bäume wie Glasluster in der untergehenden Sonne. An jedem Halm wiegte sich ein Lichtlein. Draußen aber, in den Thälern des Vordergaies, lag ein weißer Winter. —
Und jetzt, denke dir, hört man die Mär, daß die Bewohner des vorderen Gaies klagbar auftreten wollen gegen den hinteren Gai. Im Hintergai sei nämlich geschossen worden, während man sich doch seit Jahren gegenseitig verabredet habe, es dürfe weder vorne noch hinten geschossen werden, wenn ein Gewitter zusteht. Denn das Wetterschießen mit Pöllern sei erstens ein Eingriff in den Willen Gottes, der sich es nicht gebieten lassen werde, wo gehagelt werden soll und wo nicht. Zweitens wäre es eine Lumperei gegen die nachbarlichen Ortschaften, wo nicht geschossen werde, und wo das verjagte Gewitter sich entladen müßte. Und drittens sei es überhaupt eine Dummheit zu glauben, daß durch den Knall etlicher Mörser der Himmel sich werde schrecken lassen, maßen ein Hochgewitter sein eigenes Feuern und Krachen hat und trotzdem manchmal Eis wirft, was das Zeug hält. Wie das auch sei, hinten wäre jetzt geschossen worden und vorne sei der Teufel los. — Der Kulmbock aber sagt: „Sollen nur kläglich werden, die da draußen! Werden’s ihnen schon zeigen! Die sollen sich anschauen, wenn ich drüber komm! Schuhnägel friß ich nit!“ — Das Wetterschießen wird also in den Landtag kommen. Der Gleimer behauptet, daß es in der Hoisendorfer Gegend am Frohnleichnamstag seit Menschengedenken nicht grob gewettert hätte. Sicherlich des Frohnleichnamsschießens wegen. Du kannst einmal einen Naturforscher fragen.
Gestern ist ein Händler zu uns gekommen. Der hat die Felder geprüft und gemessen und das Korn auf dem Halm gekauft. Mein Hausvater bekommt einen Vorschuß auf die Hand, der kaum ausreicht, um die allerdringendsten Steuern und Anschaffungen zu bestreiten, aber gerade groß genug ist, um ihn rechtlich zu binden. Der mehrere Teil soll ihm ausbezahlt werden im Frühherbst, wenn das Getreide, unversehrt vor Wetterschlägen, Nässe, Dürre, Wildfraß und anderem Unheil in die Säcke rieseln kann. Nämlich so: Ist die Ernte gut, so hat der Händler den Vorteil, schlägt das Unglück, so hat mein Adam den Schaden. Der hat wohl recht den Kopf geschüttelt, aber unterschrieben hat er doch. Denn es ist kein Kreuzer im Hause. In früherer Zeit hat man im Bauernhause das Geld entraten können, da haben sie fast alle ihre Bedürfnisse an Nahrung, Gewand und Haus mit eigenem Werk befriedigt und besser, als heute mit gekauftem. Der Adam sagt, sein Vater habe für Haus und Familie im ganzen Jahre nicht dreißig Gulden Geld ausgegeben. Mein Herr Stein von Stein spendiert sich jährlich fünfhundert Gulden für Cigarren, und seine Frau Gemahlin nicht weniger für Handschuhe, Puder, Schminken und Salben. Und der fleißige Bauer? — Es wackelt in der Welt.
Ich bin mit einem Ochsenpaare und einem Karren nach Hoisendorf geschickt worden, da ist’s einmal hoch hergegangen: Einen Metzen Weizenmehl, einen Salzstock, dann Feldwerkzeuge, als Sensen und Sicheln, dann Eisenstiften, Zündholz, Wacholdergeist und Rosenbuschbalsam zur Medizin. Der Hoisendorfer Schmied kann glasen und wachsziehen, bei dem habe ich Fensterscheiben und einen Wachskerzenstock erstanden. Ferner habe ich einen Krug Lichtöl eingekauft. Als Aufklärer von Fach that ich meinen guten Leuten das Petroleum solange anpreisen, bis sie es versuchten. Es gefällt ihnen und mich reut es. Das Öl kostet Geld, den Kienspan hatten sie umsonst. Den Bauern Geldausgeben lehren und ihm das Schuldenmachen angewöhnen, wie unsere Kreditvereine und Sparkassen es thun, das ist schon die richtige Volkswirtschaft, das! Der Adam fühlt sich manchmal noch altständig und sagte gestern ganz einfältig: „Wenn alle Stricke reißen und alle Brücken brechen, so leben wir halt von dem, was wir selber bauen. Und brauchen keinen Teuxel wen sonst dazu.“ — Welch ein anderer Stand könnte das je von sich sagen!
Na, ich wollte dir eigentlich etwas anderes erzählen.
Ich sitze auf der Karrenladung und leite mit der Gerte die braven Ochsen stetig durchs Thal herein. Und lobe sie, daß sie so folgsam sind und so fest anziehen, und die Gerte brauche ich nur, um ihnen die zudringlichen Stechfliegen vom Leibe zu wehren. Wie wir zur Bachbrücke kommen, steht dort der Lehrer. Er hat die Ärmeln aufgestreift und ist beim Fischfang. Zwei weißbauchige Forellen hat er schon hübsch in ein großes Lattichblatt gebettet und fragt mich gleich, ob ich sie nicht wollte mitnehmen ins Adamshaus. Dort gebe es jemanden, der gern gebratene Forellen esse.
Ich will zuerst dieser Sache ausweichen und sage: „Gieb acht, Winter, daß dir der Konrad die Hand nicht abschießt!“ Denn der Jäger hat auch die Aufsicht über das Fischwasser.
„Der Jäger Konrad ist zahm geworden,“ sagt der Lehrer. „Den muß das böse Gewissen schon stramm zusetzen, des Rocherls wegen. Seitdem läßt er alles gehen, ich glaube, vor dem könnte man jetzt den Steinbock aus dem astronomischen Tierkreis schießen.“
„Ja ja, dort oben ist der Herrgott Jagdeigentümer, hier ist’s der Baron!“
Dieweilen habe ich mein Fuhrwerk angehalten. Der Lehrer streift die Ärmlinge vor und reicht mir eine Cigarre auf den Karren.
„Na nu! So etwas rauchst du?“
„Nein, ich nicht. Du sollst es rauchen.“
„Sehr verbunden, Herr Schuldirektor! Oder sind wir schon Fleischermeister geworden, oder Groß-Käsehändler, daß es ein solches Kraut giebt?“
„Vom Herrn Landtagsabgeordneten habe ich sie!“
„Und der Kulmbock raucht Regalitas?“ lache ich auf.
„Er sagt, der Bauer dürfe sich nicht lumpen lassen.“
Ich gebe ihm die Cigarre zurück. Was ich vom Rauchen halte, weißt du ja. Und schon aus Achtung für meine Ochsen wollte ich mir das Ding nicht ins Gesicht stecken.
Die Tiere fressen ruhig Kernkaut, das an der Brücke wuchert. Ich lasse sie gewähren und denke: Wie packest du jetzt den Schullehrer?
„Willst sie denn nicht selber hinauftragen, deine Fischlein, ins Adamshaus?“
„Verdammt heiß ist’s,“ sagt er.
„Man müßte eben des Abends gehen. Oder gar in der Nacht,“ klinge ich an.
„Wahrhaftig!“ sagt der Schelm ganz harmlos.
„Es ist halt nicht gar lustig, bei uns oben jetzt,“ sage ich.
„Ist was? Ist was?“ fragt er rasch.
„Ja, es ist was,“ antworte ich gelassen. Glaube beinahe, daß ich die Worte so ein wenig gesungen habe.
Er lehnt sich angelegentlich an das Karrenjoch, schaut mir ins Gesicht und sagt: „Was reden wir denn so. Du weißt es ja.“
Mit der Gerte streiche ich ihm über den Rücken. Er fährt auf und ich sage: „Eine Bremse ist dir angesessen. Die Viecher stechen höllisch arg.“
„Du bist wieder so besonders, Trautendorffer,“ sagt der Lehrer unsicher.
„Und ich kenn’ mich an dir nicht aus, Winter! Als ehrlicher Mann — müßtest du schon wissen, was jetzt zu thun ist.“
Darauf er leidenschaftlich: „Wird nicht nötig sein, gleich den ehrlichen Mann vorzuspannen. Der lauft dir nicht davon.“
„Dann werden wir uns leicht verstehen. Guido, du mußt dich erklären. Mit der Mutter kannst offen reden. Beim Vater ist’s anders. Ich glaube, der weiß noch nichts. Die höchste Vorsicht, ich sage es dir. Er ist herzleidend.“
„Sollte er noch nichts ahnen?“
„Er ist ein altes Kind.“
„Dann steht dem armen Mädel das Schlimmste noch bevor,“ sagt er mit einem Seufzer. Plötzlich stößt er heraus: „Freund, wie oft habe ich diese Stunde verflucht!“
„Wie jeder, den die Liebe traf!“
„Diese verdammte Liebe!“
„Mein Freund, die Liebe ist nicht verdammt!“
„Sie ist anders, als man sich sie vorstellt! Da schleicht sie an, wie ein Engel, der durchs Zimmer geht — so fromm, so arglos. — Warum bleibt’s nicht dabei?“
„Ho, Falberle, ho!“ Denn die Ochsen zogen an. Der Karren ging quixend vorwärts, der Lehrer schritt daneben her, stützte sich immer an das Karrenjoch und sprach leise, rasch, fieberhaft: „Dumm wäre es und schlecht wäre es, eine Rechtfertigung zu versuchen. Ich bin ja doch selber Schuld, ganz allein ich. Die geschwisterliche Traulichkeit läßt man sich nicht genug sein. In Gedanken wird gezündelt und immer gezündelt — wochenlang, und immer in Gedanken gezündelt. Man sinnet sich ein, man regt sich auf, man sucht Gelegenheiten und führt die unschuldige Liebe spazieren, wohin sie nicht gehört. Ganz unversehens ist’s da, Leidenschaft und Gelegenheit beisammen und der Teufel ist los.“
„Und das Philosophieren hinten drein hilft nichts,“ sage ich.
„Wenn ich’s allein zu tragen hätte — nicht ein Wort! Mit Wonne würde ich büßen.“
„Nun eben! Der Adam bringt’s und die Eva trägt’s.“
„Die Eva!“ fährt er auf. „Ich leide es nicht. Das ist kein Vergleich. Als ob sie mich verführt hätte! Das ist ja das Verfluchte: die Schlange war ich. Das Mädel ist heute so unschuldig, wie vor einem Jahre. Und jetzt — leiden muß es sie. Sie allein. Wer eine Taschenuhr stiehlt, der wird eingesperrt. Wer einen jungen Menschen zerstört, der... Es ist ein abscheulicher Zustand. Ich sage es dir: Jeder soll sich hüten!“
„Meinst du damit etwas? Stelle du dich deinen Schulknaben als warnendes Beispiel auf. Ich brauche keines mehr. Meine Hundstage sind, sagen wir, größtenteils vorüber. Man verflucht sich nicht, man findet sich ab. — Mich interessiert heute nur zu hören, mein lieber Winter, wann du Hochzeit machen wirst?“
„Mich dünkt, Trautendorffer, du hast eben von dir selbst gesprochen. Hast du dich auch stets mit Hochzeiten abgefunden?“
„Ich sage dir, wenn es nötig gewesen wäre, gewiß! Man bequemt sich den Kreisen an, in denen man lebt.“
„Das denke ich auch,“ entgegnet der Lehrer. Und setzt bei: „Was meinst du von der Bauernschaft? Wird jeder Bursch’, der ein Mädel gerne hat, dasselbe gleich allemal heiraten? Und fragt der Bauer, der später die Braut heimführt, ob er der Erste sei?“
„Teufel, was sind das für Ausflüchte!“ fahre ich auf.
„Ich meine nur, wenn man sich den Kreisen wollte anbequemen, wie du gesagt hast. Ich weiß ja, was zu thun ist.“
„Na, das denke ich auch, Guido, daß du dieses Mädel nicht mit anderen Bauerndirnen vergleichen wirst. Diese Adamshauserleute, das sind Sonntagsmenschen, mein Lieber! Obschon ihr äußeres Leben ein einziger, lastvoller Werktag ist. Wäre ich ein junger Königssohn, mit Demut würde ich werben um dieses Bauernkind. — Ja, ja, sieh mich nur an! Du weißt es schon lange, daß ich sie liebe. Heute ist diese Liebe allerdings noch eine fromme Schwester, um mich deiner Poesie zu bedienen, aber sie könnte einmal etwas anderes werden. Sie könnte eine Rächerin werden, verstehst du?“
„Hans, es scheint, daß du mich für eine Kanaille hältst.“
Nun bin ich aber vom Karren gesprungen, habe den Lehrer an den Rockflügeln gepackt: „Sage mir klar, willst du sie heiraten oder nicht? Ja oder nein!“
Er ist gar nicht arg verblüfft, sondern entgegnet: „Wenn du es wirklich wissen wolltest, Freund Hans, das wäre nicht das richtige Fragen. Mit einer Schreckensherrschaft dürftest du wenig ausrichten. Wenn ich dir eine Antwort gebe, so geschieht es, weil ich sie geben will. Und daß sie nicht eine plötzliche etwa gar herausgezwungene, sondern eine vorbereitete ist, sollst du aus diesen Vorlagen sehen, wenn du die Güte hast!“
Er zieht aus seiner Tasche Briefschaften. Die eine ist der Bescheid seiner Zuständigkeitsgemeinde, die gegen eine Verehelichung nichts einzuwenden hat. Die andere Schrift ist eine Abantwortung von der Lehrerbehörde; sie sei dermalen nicht in der Lage, den provisorischen Lehrer Herrn Guido Winter definitiv anzustellen, respektiv sein Gehalt von dreihundert Gulden zu erhöhen.
Ich lege die Schriften in seine Hand zurück und sage: „Das soll also die Antwort sein!“ Doch ist meine Stimme durchaus nicht mehr so zuversichtlich laut. Mit dreihundert Gulden heiraten! Und eine alte Mutter, glaube ich, ist auch noch da.
„Das ist nur die Antwort, weshalb ich gezögert habe,“ sagt der Lehrer. „Es wird trotzdem ernst. Ich habe einmal ein Duell abgelehnt. Der damals erspart gebliebene Mut ist jetzt gut hernehmen. Ich heirate mein Mädel auf dreihundert Gulden.“
„Gut,“ sage ich, „beim Mädel bleibt’s. Das steht fest.“
„Wie der Rechenstein!“
„Wie der Rechenstein. Des Weiteren wegen sprechen wir noch. Du weißt, daß ich dein Freund bin. Und jetzt müssen wir den Berg hinan alle drei, ich und die Öchslein. Sage mir noch, Guido, wann erwartet sie?“
„Um den ersten Teil des September.“