Zweiundfünfzigster Sonntag

Adamshaus, am zweiundfünfzigsten Sonntage.

Das Jahr war doch gewiß reich an Überraschungen für mich. Die größte aber brachte mir dein Christtagsbrief. Herrlicher Mensch, wie hast du das zu stande gebracht! Also der Verlag Staackmann in Leipzig erwirbt meine Sonntagsbriefe gegen ein Honorar von zehntausend Gulden! — Da hätten wir ja die zwanzigtausend Kronen. Und dazu den Vorteil, daß es nicht ein windiger Wettpreis ist, sondern redlich Erworbenes. Nun sind wir gerettet. Herrgott im Himmel, das ist ein Brocken!

Aber die Sonntagsbriefe! Was ich da zusammengeschrieben habe in meiner Stallkammer, wie eben ein aufgeschrecktes Menschenherz purzelt und hüpft, himmelhoch jauchzend und höllentief fluchend, übermütig, bummelwitzig, geschwätzig, selbstgefällig, spöttisch, einmal Gott zu dumm, einmal dem Teufel zu schlecht. Und das alles soll vor aller Welt ausgepackt werden? Freund, da heißt es wohl sich einen langen Blaustift anschaffen. Die ersten Briefe dieses Jahres, die an unterschiedliche Herren der „Kontinental-Post“ gerichtet waren, sind bereits in deinem Besitze? Du meine menschgewordene Vorsehung, du! Fürs Ganze ein packender Titel, das versteht sich. Aber der vorgeschlagene: „Die Erbsünde“ taugt mir nicht. Man würde diese Bezeichnung entweder auf das Liebespaar wälzen, oder den „Schweiß des Angesichtes“, also die ländliche Arbeit, damit in Verbindung bringen. Mir paßt weder das eine noch das andere. Sünden können an den Nachkommen wohl bestraft, aber nicht von ihnen geerbt werden. Und die Arbeit ist kein Sündenfluch. Vielmehr ein Segen. Aus der Scholle sprießt Kraft für die ganze Welt und Segen für den, der sie berührt. Erdsegen. — „Erdsegen. Vertrauliche Sonntagsbriefe eines Bauernknechtes.“ Wie hört sich das? In wenigen Tagen sprechen wir persönlich darüber.

Und nun will ich dir das Jahr mit der Weihnachtszeit beschließen. Ach, um wie viel unbehaglicher schreibt sich’s, seit einem wieder der Setzerjunge über die Achsel guckt.

Am Christabende legten wir schon um die Mittagszeit alle Werkzeuge zur Ruh und jedes zog seine guten Kleider an. Wie es an Festtagen der Adam gethan hatte, so that es jetzt der Valentin, der alten Brauch nicht abkommen lassen will. Er nahm das Kruzifix vom Wandwinkel und stellte es auf den weißgedeckten Tisch. Die Hausmutter that zwei Lichter dazu von jenen Kerzen, die damals meine Barbel gegossen hatte. Der Rocherl ist vor Andachtsstimmung ganz blaß geworden und mein Mädel hegt in stiller Emsigkeit die Haustiere, daß sie sich ruhig verhalten. Das ganze Adamshaus ist eine Kapelle geworden. Und die Mutter! Dieses tiefe, wortlose Glauben, diese innige Erwartung des Christkindes, du kannst dir’s nicht vorstellen. Wer so glauben könnte! Es ist ja wohl auch Gewohnheit und Herkommen dabei, aber die Seelenstärke dieses geplagten Bauernweibes holt sie sich von Gott Vater und seinem eingebornen Sohn.

Die Barbel ist auch so. In den Krug zu den Kirschbaumzweigen hatte sie frisches Erdreich gethan und Wasser drangegossen. Aber die Knospen wollten sich nicht rühren. Einmal ganz träumerisch schaute sie die kahlen Zweige an und sagte leise: „Es wird nichts sein. Das Christkind verzeiht nicht.“

Um eilf Uhr in der Nacht zündeten sie eine Spanlunte an und gingen hinab zur Kirche. Ich hatte mich bereit erklärt, das Haus zu hüten, wollte eine Weihnacht für mich allein haben. Um Mitternacht sperrte ich die Thür ab und ging über den gefrorenen Schnee hinan zur Kulmplatte. Da ruhte der Sternenhimmel über der weiten Schneelandschaft. In Hoisendorf läuteten die Glocken. Die Kirchenfenster standen wie rote Quadratlein im dunklen Thale. Ein anderes Klingen kam über das Waldgebirge herüber. So leuchtet und so klingt es in dieser Mitternacht durch das ganze Land. Und in Millionen menschlicher Herzen lebt der heilige Christ, so wahr und wirklich, wie je etwas nur leben kann, das gesehen, gehört und empfunden wird.... In mir war so was wie psalmistischer Rhythmus: Meine Leidenschaften habe ich wie Samen in die Himmel verstreut und mein mutternacktes Herz weidet im Garten der Sterne. —

Ich steige vielleicht nun bald hinab in die Tiefen. Wann wird wieder eine Stunde kommen, da ich dem Himmel so nahe bin?

Am Christmorgen weckt mich hellklingendes Lachen aus dem Schlafe. Zwei Sonnenströme quellen zu den Fenstern herein durch die Stube, einer der Ströme fällt auf den Tisch, wo der Krug mit den Kirschbaumzweigen steht, und die Zweige alle drei tragen kleine rosige Blüten. Darum lacht meine Barbel noch in ihrem weißen Bette voller Glückseligkeit. — Das Christkind hat verziehen.

Wie der Haussohn, der Rocherl, die Mär hört: Die Kirschbaumzweige blühen! da thut er in der Stube einen Freudensprung so hoch, daß sein befederter Hut die Stubendecke berührt. „Juchhe, die Barbel ist glücklich!“

Jetzt, mein Freund, jetzt erst geht mir ein Licht auf, über diesen Burschen. — Treue Wächter hatte sie, leidenschaftliche, thörichte Wächter. Und der Gescheitere hat auch hier wieder der Himmel sein müssen.

Am Christtage, nach dem Gottesdienst haben wir ein Festmahl gehabt, an dem der große Hagelschlag im August wahrlich nicht zu spüren gewesen ist. Sogar einen Plutzer Wein hatte der Valentin, dieser Epikuräer, mitgebracht vom Kirchenwirt, und die Hausmutter war’s, die zuerst den Krug ergriff und vor dem Trunk die Worte sprach: „Hansel und Barbel! Auf euere Gesundheit!“

Und nach dem Mahle ist auch noch etwas gekommen. Erinnerte sich der Franzel, daß er einen Brief in der Tasche habe, vom dreibeinigen Postboten an die Barbel. Es war ein Brief aus Wien von Guido Winter. Er nimmt Abschied von der Barbel, läßt alle grüßen und bitten, ihm eine wohlwollende Erinnerung zu bewahren. Er habe seiner erkannten Fehler und Unzulänglichkeit wegen der Schule entsagt und durch Vermittelung eines Freundes im Komptoir einer Fahrradfabrik Beschäftigung gefunden.

Als der Brief gelesen war, sagten mehrere von uns fast gleichzeitig: „’s ist doch ein guter Kerl!“ —

Und nun schließe ich mein Schreiben. Denn mein Mädel, die Frau Barbara, will in der vertraulichen Freundeskorrespondenz schier eine Beeinträchtigung ihrer besonderen Rechte erblicken. Sie hat schon lustige Überfälle versucht, um mir die Feder aus der Hand zu ringen. Das ist unklug von ihr. Hat diese Hand die Feder nicht, so ergreift sie den Wanderstab und sucht auf zwei Tage wenigstens den herrlichen Freund auf. Zur Strohwitwe will ich sie machen, die Arme, die Liebe, um am Montag den 3. Januar bei dir zu sein. Bereite dich mit einer Flasche Rüdesheimer vor, denn ein derbgebrannter Bauernknoten wird vor dir stehen, voller Durst und Dankbarkeit für dich, du alter treuer Knabe.


* * Verlag von L. Staackmann, Leipzig. * *

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Verlag von L. Staackmann in Leipzig.

Soeben erschienen:

Peter Rosegger

I. N. R. I.

Frohe Botschaft eines armen Sünders.

Neubearbeitete Volksausgabe

ca. 300 Seiten in Taschenformat, mit guter lesbarer Schrift und festem Papier.

Preis in elegantem biegsamen Leinenband

M. 1.30.

Selten hat wohl ein Buch eines gefeierten Autors ein ähnliches Schicksal gehabt, wie Roseggers I. N. R. I. Von einem Teil der theologischen Kritik auf das leidenschaftlichste bekämpft, von zünftigen Gelehrten, die in dem Dichter nur den Waldpoeten sehen wollen, nach flüchtiger Durchsicht hochmütig abgetan, ist es in der Leserwelt größtenteils mit Wärme, ja mit Begeisterung aufgenommen worden.

Es hat sich gezeigt, daß dieses Werk, welches zu schreiben dem Autor Herzensbedürfnis gewesen ist, sehr vielen etwas sein kann, und zwar vielen speziell aus solchen Kreisen, die nicht in der Lage sind, die bisherige Ausgabe zu kaufen.

Die bisherige Ausgabe zu M. 4.— resp. M. 5.— von welcher bis jetzt rund 16000 Exemplare verkauft worden sind, bleibt selbstverständlich bestehen und wird als Ergänzung der früheren Bände des Dichters und infolge ihrer besseren Ausstattung ständig Abnehmer finden.


Man verlange den illustrierten Verlagskatalog mit Originalbeiträgen der Autoren Peter Rosegger, Friedrich Spielhagen und Otto Ernst gratis und franko.


Verlag von L. Staackmann in Leipzig.

Für Rosegger-Leser unentbehrlich:

Peter Rosegger.

Ein Beitrag zur Kenntnis seines Lebens und Schaffens

Von Hermine und Hugo Möbius.

Ca. 9 Bogen in Lexikon 8o, reich illustriert mit verschiedenen Beilagen: elegant kartoniert. Preis M. 3.50.


Peter Rosegger und die steirische Volksseele

von Ernest Seillière.

Autorisierte Übersetzung von J. B. Semmig.

In eleganter Ausstattung M. 2.50.


Zur Anschaffung empfohlen:

Emil Ertl, Feuertaufe

Neues Novellenbuch

352 Seiten, broschiert M. 3.50, gebunden M. 4.50. Elegante und vornehme Ausstattung.

Hamburger Nachrichten: ... Die verschiedenartigen und abwechslungsreichen Erzählungen zeigen überall neben Eigenart der Erfindung vornehme, künstlerische Durchführung und sind auf den Grundton gestimmt, daß dem Leide, sei es aus dem Schicksal geboren oder aus der Schuld, eine läuternde Kraft innewohnt, welche die Menschenseele zu reinerer Liebe und tiefer dringender Erkenntnis führt.

P. Th.


Emil Ertl, Opfer der Zeit.

Zweite, vermehrte Auflage, ca. 325 Seiten, broschiert M. 3.50, gebunden M. 4.50.

Elegante und vornehme Ausstattung.

Es sind Novellen aus dem Wiener Leben, welche Emil Ertl — ein geborener Wiener — in diesem Bande vereinigt, und so viel auch mit der Bezeichnung „Aus dem Wiener Leben“ durch die Welt wandert, nur weniges kann sich mit diesen Novellen Ertls an spezifischem Wienertum messen.


Verlag von L. Staackmann in Leipzig.

Weihnachts-Novitäten 1905:

Ernst, Otto, Besiegte Sieger. Novellen u. Skizzen. 3. vielfach veränderte Auflage der „Verborgenen Tiefen“. Brosch. M. 3.—, Gebund. M. 4.—.

Ertl, Emil, Die Leute vom blauen Guguckshaus. Roman. Brosch. M. 4.50, eleg. geb. M. 6.—.

Geissler, Max, Hütten im Hochland. Roman. Mit Buchschmuck von Felix Schulze. Brosch. M. 4.—, eleg. geb. M. 5.—.

Ginzkey, Franz Carl, Das heimliche Läuten. Gedichte. Mit Buchschmuck von Alfred Keller, Wien. Brosch. M. 2.—, eleg. geb. M. 3.—.

Greinz, Rudolf, Im Herrgottswinkel. Lustige Tiroler Geschichten. Brosch. M. 3.—, eleg. geb. M. 4.—.

Im Laufe des Jahres erschienen:

Ernst, Otto, Asmus Sempers Jugendland. Der Roman einer Kindheit. 16.-20. Tausend. Broschiert M. 3.50, eleg. geb. M. 4.50, in Liebhaberhalbfranz M. 6.—.

Ernst, Otto, Der süsse Willy. Geschichte einer netten Erziehung. 8.-12. Taus. Mit Umschlagzeichnung v. Arpad Schmidhammer. Kartoniert M. 1.—.

Ertl, Emil, Opfer der Zeit. Novellen. 2. Auflage. Brosch. M. 3.50, eleg. geb. M. 4.50.

Geissler, Max, Das Moordorf. Ein Kulturroman. 3. und 4. Tausend. Mit Federzeichnungen von J. v. Eckardstein. Brosch. M. 5.—, eleg. geb. M. 6.—.

Greinz, Rudolf, Marterln und Votivtaferln des Tuifelemalers Kassian Kluibenschädel. Mit vielen launigen Zeichnungen von Arpad Schmidhammer. Eleg. kart. M. 3.—.

Nora, A. De, Sensitive Novellen. Umschlag von Ad. Münzer. Brosch. M. 2.50, eleg. geb. M. 3.50.