NIKHILS ERZÄHLUNG

XII

Ich hörte von meinem Lehrer, daß Sandip mit Harisch Kundu gemeinsame Sache gemacht hätte und daß eine große Feier stattfinden sollte zu Ehren der dämonenvernichtenden Göttin. Harisch Kundu erpreßte die Mittel dazu von seinen Pächtern. Die gelehrten Brahmanen Kaviratna und Vidjavagisch waren beauftragt, eine kunstvolle doppelsinnige Hymne zu verfassen.

Mein Lehrer hatte eben mit Sandip ein Wortgefecht darüber. »Auch bei den Göttern gibt es eine Entwicklung«, sagte Sandip. »Der Enkel muß die Götter, die sein Großvater schuf, nach seinem eignen Geschmack ummodeln, sonst bleibt er ein Atheist. Meine Sendung ist es, die alten Gottheiten der neuen Zeit anzupassen. Ich bin zum Erlöser der Götter geboren, der sie von der Knechtschaft der Vergangenheit frei macht.«

Ich habe von unsrer Kindheit an gesehen, welch ein Ideengaukler Sandip ist. Er hat kein Interesse daran, die Wahrheit zu entdecken, aber es erfreut sein Herz, wenn er an ihr seinen Witz üben kann. Wenn er unter den Wilden Afrikas geboren wäre, so hätte er eine schöne Zeit damit zugebracht, ein Argument nach dem andern zu erfinden, um zu beweisen, daß der Kannibalismus das beste Mittel ist, eine wahre Gemeinschaft zwischen Mensch und Mensch herzustellen. Aber die, die sich mit Betrug abgeben, betrügen schließlich sich selbst, und ich bin fest überzeugt, daß Sandip, jedesmal, wenn er sich einen neuen Trugschluß ausgedacht hat, sich einredet, er habe die Wahrheit gefunden, wie widerspruchsvoll auch seine Schlüsse unter sich sein mögen.

Doch ich werde mich jedenfalls nicht dazu hergeben, die Fabrikation solcher Rauschmittel in meinem Lande zu fördern. Die jungen Leute, die bereit sind, sich in den Dienst ihres Vaterlandes zu stellen, dürfen sich nicht an den Rausch gewöhnen. Wer andre durch Rauschmittel zur Vollbringung eines Werkes treibt, sündigt an ihrer Seele.

Ich sah mich genötigt, Sandip in Bimalas Gegenwart zu sagen, daß er fort müsse. Vielleicht werden beide mir falsche Beweggründe unterschieben. Aber ich muß mich frei machen, auch von der Furcht mißverstanden zu werden. Mag selbst Bimala mich mißverstehen...

Es kommen immer mehr mohammedanische Priester von Dacca herüber. Die Muselmänner auf unserm Gebiet hatten mit der Zeit eine fast ebenso große Abneigung gegen das Töten von Kühen bekommen wie die Hindus. Aber jetzt tauchen hier und da Fälle auf, wo sie Kühe schlachten. Ich hörte zuerst davon durch ein paar von meinen mohammedanischen Pächtern, die ihrem Abscheu darüber Ausdruck gaben. Ich sah, daß wir hier in eine schwierige Lage gerieten. Bisher waren ihre religiösen Gründe nur ein Vorwand, aber dieser Vorwand wird zu wirklichem Fanatismus werden, sobald sie Widerstand finden. Darin zeigt sich gerade der Scharfsinn dieser Maßregel.

Ich ließ einige von meinen Hauptpächtern, die Hindus waren, rufen und versuchte, ihnen die Sache im rechten Lichte darzustellen. »Wir können selbst unerschütterlich an unsern Überzeugungen festhalten,« sagte ich, »aber wir haben keine Macht über die Überzeugungen anderer. Wenn auch viele unter uns der Wischnu-Religion angehören, so bringen doch die Schakti-Gläubigen unter uns nichtsdestoweniger ihre Tieropfer dar. Dagegen läßt sich nichts tun. Und ebenso müssen wir nun auch die Mohammedaner gewähren lassen. Daher bitte ich euch, haltet euch von allen Gewalttätigkeiten zurück!«

»Maharadscha,« erwiderten sie, »es ist so lange her, seit man von solchem Frevel gehört hat.«

»Das kommt daher,« sagte ich, »weil sie sich aus eignem Antrieb dessen enthielten. Laßt uns jetzt so verhalten, daß sie es von selbst wieder tun. Aber wenn wir den Frieden brechen, bringen wir sie nicht dazu.«

»Nein, Maharadscha,« drängten sie, »jene guten alten Zeiten sind vorbei. Dieser Frevel wird nicht aufhören, wenn Sie ihn nicht mit starker Hand unterdrücken.«

»Unterdrückung«, erwiderte ich, »wird nicht nur das Küheschlachten nicht verhindern können; sie kann dahin führen, daß auch Menschen hingeschlachtet werden.«

Einer von ihnen hatte eine englische Schule besucht. Er hatte gelernt, die Schlagworte des Tages nachzusprechen. »Es ist nicht nur eine Frage der Strenggläubigkeit«, wandte er ein. »Unser Land ist im wesentlichen ein ackerbautreibendes, und die Kühe sind...«

»Die Büffel in diesem Lande«, unterbrach ich ihn, »geben auch Milch und werden zum Pflügen gebraucht. Und solange wir, ihre abgehauenen Köpfe auf den Schultern und mit ihrem Blut befleckt, in unsern Tempeln rasende Tänze aufführen, wird die Religion nur unserer spotten, wenn wir mit den Mohammedanern in ihrem Namen streiten, und bei dem Streit um die Wahrheit bleibt der Streit die einzige Wahrheit. Wenn nur die Kuh und nicht der Büffel dem Schlachtmesser heilig sein soll, so ist dies Buchstabendienst, aber nicht Religion.«

»Aber merken Sie denn nicht, Maharadscha, was die Ursache von allem ist?« fuhr der englisch geschulte Pächter fort. »Dies ist alles nur dadurch möglich geworden, daß der Mohammedaner sich sicher fühlt, selbst wenn er das Gesetz bricht. Haben Sie nicht von dem Fall Patschurs gehört?«

»Warum ist es möglich,« fragte ich, »die Mohammedaner so als Werkzeuge gegen uns zu gebrauchen? Haben wir sie nicht durch unsere eigne Unduldsamkeit dazu gemacht? Auf diese Weise straft uns jetzt die Vorsehung, denn das Maß unsrer Sünde ist voll, und sie wird nun an uns heimgesucht.«

»Nun gut, wenn dem so ist, so mag sie an uns heimgesucht werden. Aber die Rache wird kommen. Wir sehen das untergraben, was die größte Stärke unsrer Obrigkeit ausmachte, ihre Treue gegen ihre eignen Gesetze. Einst waren sie wirkliche Könige, die des Rechtes walteten; jetzt werden sie selbst Gesetzbrüchige und also nicht besser als Räuber. Die Geschichte mag anders urteilen; aber unser Herz wird sie immer so richten...«

Die Verleumdungen gegen mich, die sich durch die Zeitungen verbreiten, machen mich berüchtigt. Ich höre, daß man auf dem Verbrennungsplatz der Tschakravartis unten am Fluß mein Bild mit aller Feierlichkeit und großer Begeisterung verbrannt hat, und daß man andre Beschimpfungen plant. Der Anlaß war, daß sie mich aufgefordert hatten, mich als Aktionär bei der Gründung einer Baumwollspinnerei zu beteiligen. Ich mußte ihnen sagen, daß ich nicht so sehr den Verlust meines eigenen Geldes fürchtete, als mich mitschuldig zu machen am Verlust so vieler armer Aktionäre.

»Sollen wir annehmen, Maharadscha,« sagten meine Besucher, »daß das Wohl des Landes Ihnen gleichgültig ist?«

»Industrie kann das Wohl des Landes fördern,« versetzte ich, »aber der bloße Wunsch, daß das Wohl des Landes gefördert werde, garantiert der Industrie noch keinen Erfolg. Selbst als wir mit kühlem Kopf daran gingen, wollte unsere Industrie nicht blühen. Haben wir irgend welchen Grund, zu glauben, daß sie es jetzt tun würde, nur weil wir toll geworden sind?«

»Warum sagen Sie nicht einfach, daß Sie Ihr Geld nicht wagen wollen?«

»Ich will mein Geld hineinstecken, wenn ich sehe, daß es Ihnen um die Industrie selbst zu tun ist. Aber wenn Sie ein Feuer angezündet haben, so ist damit noch nicht gesagt, daß Sie nun auch die Speise haben, die damit gekocht werden soll.«

XIII

Was ist das? Unser Unterschatzamt in Tschakna ist geplündert! Eine Geldsendung von 7500 Rupien sollte nach dem Hauptamt geschickt werden. Der dortige Schatzmeister hatte die Barschaft beim Staatsschatzamt in kleine Bankscheine eingewechselt, um sie bequemer tragen zu können, und hielt sie in Paketen bereit. Mitten in der Nacht brach eine bewaffnete Bande ins Zimmer ein und verwundete Kasim, den Wächter. Das merkwürdige bei der Sache ist, daß sie nur 6000 Rupien genommen und das übrige auf dem Boden ausgestreut haben, obgleich sie das ebenso leicht hätten mitnehmen können. Jedenfalls ist der Beutezug der Banditen zu Ende, und die Polizei beginnt ihren Beutezug. An Frieden ist jetzt nicht mehr zu denken.

Als ich nach Hause kam, war die Nachricht mir schon vorausgeeilt. »Das ist ja schrecklich, Bruder«, rief die Bara Rani. »Was sollen wir nur tun?«

Ich nahm die Sache leicht, um sie zu beruhigen.

»Etwas ist uns geblieben«, sagte ich lächelnd. »Wir werden schon irgendwie durchkommen.«

»Scherze nicht darüber, lieber Bruder. Warum sind sie alle so böse auf dich? Kannst du ihnen denn nicht den Willen tun? Warum bringst du einen jeden gegen dich auf?«

»Ich kann das Land nicht zugrunde gehen lassen, um sie zufrieden zu stellen.«

»Wie entsetzlich war doch die Sache, die sie da auf dem Verbrennungsplatz angestellt haben! Es ist eine Schande, daß man dich so behandelt. Die Tschota Rani ist dank ihrer englischen Bildung über alle Furcht erhaben, aber ich hatte nicht eher Ruhe, als bis ich nach dem Priester geschickt hatte, daß er das Unheil abwendete. Tu's mir zuliebe und reise nach Kalkutta, mein Liebling. Ich zittere, wenn ich denke, was sie dir antun können, wenn du noch länger hier bleibst.«

Die aufrichtige Besorgtheit meiner Schwägerin rührte mich tief.

»Und Bruder,« fuhr sie fort, »habe ich dich nicht gewarnt, du solltest lieber nicht soviel Geld in deinem Zimmer aufbewahren? Sie können jeden Tag Wind davon bekommen. Es ist nicht wegen des Geldes — aber wer weiß...«

Um sie zu beruhigen, versprach ich, das Geld sofort nach dem Schatzamt zu bringen und es dann mit der nächsten Gelegenheit nach Kalkutta zu schicken. Wir gingen zusammen nach meinem Schlafzimmer. Die Tür zum Ankleidezimmer war geschlossen. Als ich klopfte, rief Bimala drinnen: »Ich ziehe mich an.«

»Nun, wie kommt es denn, daß die Tschota Rani sich so früh am Tage anzieht?« rief meine Schwägerin. »Da ist wohl wieder eine ihrer Bande Mataram-Versammlungen. Räuberkönigin,« rief sie Bimala scherzend zu, »zählst du da drinnen deine Beute?«

»Ich sehe nachher nach dem Geld«, sagte ich und ging hinaus nach meinem Geschäftszimmer.

Ich fand den Polizeiinspektor auf mich warten. »Haben Sie irgendeine Spur von den Banditen?« fragte ich.

»Ich habe einen Verdacht.«

»Auf wen?«

»Auf Kasim, den Wächter.«

»Kasim? Aber wurde der nicht verwundet?«

»Nicht der Rede wert. Eine Fleischwunde am Bein, die er sich wahrscheinlich selbst beigebracht hat.«

»Aber ich kann mich nicht entschließen, das von ihm zu glauben. Er ist ein so treuer Diener.«

»Sie mögen ihn für treu gehalten haben, aber das hindert nicht, daß er ein Dieb ist. Habe ich nicht erlebt, wie Menschen, denen man zwanzig Jahre lang getraut hatte, plötzlich...«

»Selbst wenn es so wäre, so könnte ich ihn doch nicht ins Gefängnis schicken. Aber warum sollte er den übrigen Teil des Geldes haben umherliegen lassen?«

»Um den Verdacht von sich abzulenken. Was Sie auch sagen mögen, Maharadscha, er ist ein alter Praktikus in solchen Schlichen. Er ist zwar zu seiner Dienstzeit immer am Platz, aber ich bin sicher, daß er bei allen Räubereien in der Nachbarschaft die Hand im Spiele hat.«

Und nun zählte mir der Inspektor die verschiedenen Methoden auf, wodurch es möglich sei, an einem Raubanfall zwanzig bis dreißig Meilen weit fort teilzunehmen und doch zur rechten Zeit wieder im Dienst zu sein.

»Haben Sie Kasim mitgebracht?« fragte ich.

»Nein,« war die Antwort, »er ist in Untersuchungshaft. Die Polizei ist jetzt verpflichtet, die Untersuchung einzuleiten.«

»Ich möchte ihn sehen«, sagte ich.

Als ich in seine Zelle kam, fiel er mir weinend zu Füßen.

»Ich schwöre Ihnen bei Gott,« rief er, »daß ich es nicht getan habe.«

»Ich zweifle nicht an dir, Kasim«, beruhigte ich ihn. »Fürchte nichts. Man kann dir nichts tun, wenn du unschuldig bist.«

Kasim war jedoch nicht imstande, einen zusammenhängenden Bericht von dem Vorfall zu geben. Er übertrieb augenscheinlich. Vier- bis fünfhundert Mann, große Gewehre, zahllose Schwerter spielten eine Rolle in seiner Erzählung. Daran war entweder sein aufgeregter Zustand schuld, oder der Wunsch, sich zu rechtfertigen, weil er sich so leicht hatte besiegen lassen. Er behauptete, daß Harisch Kundu dahinterstecke; er war sogar sicher, die Stimme Ekrams, seines Hauptpächters gehört zu haben.

»Nun höre einmal, Kasim,« mußte ich ihn warnen, »zieh du nicht mit solchen Geschichten andere Leute in den Handel! Du hast nicht Harisch Kundu oder irgend jemand anders anzuklagen.«

XIV

Als ich nach Hause ging, bat ich meinen Lehrer, mit zu mir herüberzukommen. Er schüttelte ernst den Kopf. »Ich sehe nicht, wie dies gut enden soll«, sagte er. »Die Leute ersticken ihr Gewissen und setzen das Vaterland an seine Stelle. Alle Sünden des Landes werden jetzt in ihrer ganzen nackten Häßlichkeit hervorbrechen.«

»Wer, meinen Sie, könnte...«

»Frage mich nicht! Aber die Sünde nimmt überhand. Schicke sie alle fort, auf jeden Fall fort von hier!«

»Ich habe ihnen noch einen Tag gelassen. Sie werden übermorgen fortgehen.«

»Und noch eins. Bringe Bimala nach Kalkutta! Sie bekommt hier ein zu einseitiges Bild von der Welt draußen, sie kann die Menschen und Dinge nicht in ihren richtigen Verhältnissen sehen. Zeige ihr die Welt — die Menschen und ihre Arbeit, — gib ihr einen weiten Blick!«

»Das eben gedachte ich auch zu tun.«

»Nun, so schiebe es nicht auf! Ich sage dir, Nikhil, alle Rassen der Welt müssen mit vereinten Kräften an der Geschichte der Menschheit bauen, und solange sie noch ihr Gewissen um der Politik willen verkaufen und ihr Vaterland zum Götzenbild machen, haben sie ihr Ziel noch nicht erkannt. Ich weiß, daß Europa dies im Grunde nicht zugibt, aber in diesem Punkte hat es kein Recht, unsern Lehrmeister zu spielen. Die Menschen, die für die Wahrheit sterben, sind unsterblich; und wenn ein ganzes Volk für die Wahrheit stirbt, so wird es auch in der Geschichte der Menschheit Unsterblichkeit erringen. Möge hier in unserm Indien unter dem Hohngelächter der Hölle das Gefühl für diese Wahrheit lebendig werden! Welch furchtbare Sündenseuche ist aus fremden Ländern in unser Land geschleppt...«

Der ganze Tag verging in der Unruhe, die die Untersuchung brachte. Ich war ganz erschöpft, als ich mich abends zur Ruhe begab. Ich war noch nicht dazugekommen, das Geld meiner Schwägerin nach dem Schatzamt zu schicken, und verschob es bis zum nächsten Morgen.

Mitten in der Nacht wachte ich auf. Das Zimmer war dunkel. Ich glaubte, irgendwo ein Stöhnen zu hören. Jemand mußte aufgeschrien haben. Tränenschweres Schluchzen erklang wie Windstöße durch die Regennacht. Mir war es, als ob der Schrei mitten aus meinem Zimmer gekommen wäre. Doch ich war allein. Bimala hatte seit einigen Tagen ihr Bett in einem andern Zimmer neben dem meinen. Ich stand auf, und als ich hinausging, fand ich sie auf dem Balkon ausgestreckt mit dem Gesicht auf dem nackten Boden.

Was ich jetzt erlebte, läßt sich nicht mit Worten sagen. Nur er weiß es, der im Herzen der Welt sitzt und all ihr Weh in seinem eignen Herzen fühlt. Der Himmel ist stumm, die Sterne schweigen, still liegt die Nacht da, und inmitten von all diesem lautlosen Schweigen der eine verzweifelte Schrei!

Wir geben solchem Leid Namen, gute oder schlechte, je nachdem wie es die Wissenschaft einreiht, aber hat diese Todesangst, die aus einem zerrissenen Herzen aufsteigt und sich in das bodenlose Dunkel ergießt, überhaupt einen Namen? Als ich in jener Nacht unter dem schweigenden Sternenhimmel auf jene Gestalt herabsah, erbebte meine Seele in heiliger Scheu, und ich sagte zu mir selbst: »Wer bin ich, daß ich sie richten sollte?« O Leben, o Tod, o Gott des ewigen Seins, ich beuge mein Haupt in Schweigen dem Geheimnis, das in dir ist.

Einen Augenblick schwankte ich, ob ich umkehren sollte. Aber ich konnte es nicht. Ich kniete neben Bimala nieder und legte meine Hand auf ihren Kopf. Bei der ersten Berührung war es, als ob ihr ganzer Körper erstarrte, aber im nächsten Augenblick löste sich die Starrheit, und die Tränen brachen hervor. Ich strich sanft mit den Fingern über ihre Stirn. Plötzlich tasteten ihre Hände nach meinen Füßen, sie zog sie zu sich heran und preßte sie mit solcher Gewalt gegen ihre Brust, daß ich dachte, ihr Herz würde brechen.